Hund ohne Stammbaum günstiger? Ratsam?

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13 Antworten

Eigens zum Verkauf "gezüchtete" Schnauzer ohne Stammbaum - wenn es sich um einen versehentlichen Ups Wurf handelt, warum nicht?

Aber niemals über einen Händler oder Vermehrer oder gar "Züchter" sondern ausschliesslich über das Tierheim.

Entgegen anders laitender Meldungen - Rassehunde sind nicht gesünder als "Strassenmischungen in freier Liebe entstanden"

Wer das nicht glauben will - der lese dringend:

Das Buch vom Hund, Autor: Hellmuth Wachtel

Ein Buch mit viel kynologischem Wissen zum Hund und zur Populationsgenetik wovon leider manche Züchter wenig bis kein Wissen haben.

Hunde die nicht von einem seriösen Züchter stammen sind rund 4x häufiger krank oder gestört.

Bis man eine Zuchtzulassung bekommt kostet das allein schon eine ganz Stange Geld und viel Zeit, bis ein Hund so weit ist.

Hunde beim seriösen Züchter kaufen ist aktiver Tierschutz. Jeder Hund sollte das recht haben optimal aufgezogen zu werden. Was man beim Kauf glaubst zu sparen, trägt man dann gerne um ein Vielfaches zum Tierarzt. Bedenke auch, dass ein Hund vom Züchter wesentlich einfacher zu erziehen ist. Das würde ich nicht unterschätzen.

Mit den Kauf von einem Billighund unterstützt man unseriöse Vermehrer. Bedenke bitte auch, wenn du dir einen Hund vom Züchter nicht locker leisten kannst, kannst du dir gar keinen Hund leisten. Der Anschaffungspreis ist ein sehr kleiner Teil der Hundehaltung.

Bei einem seriösen Züchter schließt Du das Risiko, dass Dein Hund an einem genetischen Defekt (Erbkrankheit) leidet, weitgehend aus. Andererseits sind Promenadenmischungen bezüglich Erbkrankheiten von Haus aus nicht so gefährdet wie reinrassige Züchtungen, und haben meist auch einen sehr liebenswerten Charakter. Einen gezüchteten Rassehund ohne Nachweis gesunder genetischer Veranlagung würde ich jedoch nicht nehmen wollen, da wäre mir das Risiko zu groß.

ein serioser zuechter verkauft seine hunde nur mit stammbaum -denn damit wird auch nachgewiesen, das der deckreude und die heundin frei von erbkrankheiten sind und reinrassig... die welpen wachsen unter kontrollierten zuchtbedingungen auf....

du bezahlst mehr, wenn der hund ausein champion -zucht kommst.

wenn du keinen rassehund willst bekmmst du in den tierheimen wunderschoene hunde jeglicher rasse und ihre mischlinge...

hunde ohne stammbaum werden oft von zwielichtigen hundevermehrer angeboten -sind dafuer leider auch oft sterbenskrank

Ja Hunde ohne Papiere sind günstiger. Einige Vereinszüchter(z.b. VDH) bieten Hund mit z.b. einer Fehlfärbung (z.b. Dalmatiner ohne Punkte) oder sonstigen"Mängel"(z.b. Fehlbiss,Überbiss) die vom Zuchtwart erkannt werden, billiger an. Meist musst du im Kaufvertrag bestädigen das du mit diesem Hund nicht züchtest.

Goodnight 06.03.2014, 12:44

Ergänzung: Hunde mit Zuchtfehlern bekommen keine Zuchtzulassung die fallen durch die Prüfung. Eine Abstammungsurkunde erhalten sie trotzdem. Ihr Erscheinungsbild/ Gesundheitszustand hat aber Konsequenzen für den Zuchtwert in auf- und absteigender Linie bis zum Ausschluss.

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Es gibt Züchter und es gibt Vermehrer, man sollte immer zum Züchter gehen. Der Züchter kennt die Abstammung der Eltern, weiß über alle Krankheiten Bescheid die bei den Ahnen vorgekommen sind und hat die Eltern auf rassetypische Krankheiten testen lassen. Er kann dir den Inzuchtkoeffizient der Welpen nennen, die Welpen sind gechippt, geimpft und entwurmt. Es gibt Hobbyzüchter und gewerbliche Züchter, die Stammbäume für ihre Hunde haben, Vermehrer haben keine Stammbäume.

Die Geschichte vom gesunden Mischling ist Blödsinn, kranke Mischlinge und Rassehunde halten sich die Waage. Aber der Züchter, nimmt vermittelte Tiere IMMER zurück und vermittelt sie weiter, dazu steht auch eine Vorkaufsrechtsklausel im Kaufvertrag.

Hunde mit Fehlern, die den Hund für die Zucht ausschließen werden günstiger abgegeben, das steht dann auch in den Zuchtpapieren.

Oder du gibst einen armen Wurm aus dem Tierheim ein zu Haus, der kommt auch meist vom Vermehrer (der ohne Papiere und ohne Vorkaufsrechtsklausel, weil sonst wäre ja der Hund wieder beim Züchter)

Wende dich an die Schnauzernothilfe ich bin selber aktiv bei der RSiN www.riesenschnauzer-in-not.de wir haben im Moment einige Mittelschnauzermischlinge (auch Welpen) in der Vermittlung, oder auf Facebook bei Schnauzer in Not.

Wir sind ein eingetragener Verein der die Hunde nur mit Vorkontrolle (sowie Nachkontrolle) und Schutzvertrag vermittelt, auch hast Du einen ständigen Ansprechpartner für alle Fragen betreffend des Hundes zur Verfühgung.

Ansonsten bitte keine "Züchter" unterstützen welche Mischlinge vermehren! Einen Schnauz holt man entweder beim im PSK eingetragenen Züchter oder aus dem Tierheim/der Nothilfe.

Du kannst auch reinrassige Hunde OHNE Stammbaum bekommen ;)

Mit Stammbaum sinds halt meist Züchter die Ausstellungen (erfolgreich) besucht haben.

Ohne Stammbaum heißt nicht automatisch Mischling.

Viele Hobbyzüchter verkaufen auch reinrassige gesunde Tiere - die sind aber eben meist günstiger weil die nicht 1-2 tausend Euro für einen Deckvorgang mit einem Mister XYZ Kennel "ichbinsoschön" ausgegeben haben.

Züchter ist nicht gleich Züchter.

Ich habe Züchter kennengelernt die einen reinrassigen Dobermannwelpen mit einem kleinen Farbtupfer einschläfern lassen... Schließlich entsprechen sie nicht den Schönheitsvorgaben beim züchten... Dafür werden dann Hunde zum züchten genommen wo Haltungsschäden vorprogrammiert sind - schließlich sieht das "cool" aus ...

Bei professionellen Züchtern gibts viele seriöse die darauf achten, daß sie auch beim Charakter der Hunde selektieren - also mit aggressiven nicht züchten würden auch wenn sie optisch perfekt sind. Leider gibts auch genügen Züchter die nur aufs perfekte Aussehen achten. Das ist ebenso bei priv. Züchtern - Vermehrern die einfach nur Nachwuchs züchten - egal ob bei den Elterntieren/vorherigen Würfen sich bestimmte Krankheiten abzeichnen, Wesen nicht einwandfrei etc.

Wenns nur um reinrassig geht: da brauchst keinen Stammbaum für.

Bei allem anderen hilft nur: schau Dir den Züchter und seine Tiere an, rede mit dem. Schau ob man Kontakt zu schon vermittelten Hunden findet. (Züchter googeln, Referenzen erfragen).

inicio 06.03.2014, 08:34

ein reinrassiger hund ohne papiere kann sein reinrassigkeit nicht bweeisen und gilt als mischling!

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Goodnight 06.03.2014, 10:18

Ein reinrassiger Hund ohne Papiere hat wohl das grösste Risiko schwer krank oder vom Wesen her unsauber zu sein. Die stammen so gut wie alle von Hunden die die Zuchtzulassung nicht geschafft haben.

Der Stammbaum belegt, dass die Elterntiere nach den Regeln der Zuchtbestimmungen gezüchtet, aufgezogen und auf Erbkrankheiten geprüft wurden. Ebenso, dass die Räumlichkeiten einem Mindestmass entsprechen. Unterschiedliche Bodenstrukturen etc.

Die Abstammungsurkunde berechtigt an Ausstellungen teilzunehmen, übrigens auch an Leistungsprüfungen wie Zuchtzulassung, Begleithund, Wesenstest etc.

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YarlungTsangpo 07.03.2014, 12:41
@Goodnight

Der "Stammbaum" sagt Null Komma Nix aus ob ein Züchter seriös oder unseriös ist. Auch beim FCI, VDH, KC u.s.w. gibt es unseriöse Züchter, leider muss ich das anmerken - weil Rassewahn nocht zutreffend ist.

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Ich frage mich, was der Sinn an der Frage sein soll!? Ich hab doch keinen Hund vom Züchter, weil ich selbst züchten will... Mir war es wichtig, dass ich die Mutter sehe und die Zuchtstätte und dass beide Elterntiere auf bestimmte Krankheiten untersucht wurden.

Der Züchter von unserem Hund gibt auch Hunde mit "Makel" nur zum vollen Preis raus. Hund ist Hund. Wem das nicht passt, der soll zu einem anderen Züchter gehen. Wer schon am Preis feilschen will, der ist bei einem guten Züchter falsch.

Dann kannst du auch versuchen, aus dem Tierschutz einen Mittelschnauzer zu bekommen.

Goodnight 06.03.2014, 10:04

Na ja, auch wenn ich dir zustimme, ein Hund mit Makel gibt ein seriöser Züchter deutlich billiger ab, wenn er ihn überhaupt gibt. Das verlangt die Zuchtordnung. Ein Züchter muss für Zuchtfehler geradestehen, ob er etwas dafür kann oder nicht.

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Bergziege1989 07.03.2014, 10:52
@Goodnight

Die Zuchtordnungen sind ja von Verband zu Verband unterschiedlich. Bei den Bulldoggen geht es beispielsweise um die Rute. Mein Dicker hat nen kleinen Knick in der Rute, der ihn aber absolut nicht beeinträchtigt. Ich wäre doch nicht auf die Idee gekommen, deswegen weniger Geld zu zahlen!!!

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Du solltest so oder so immer bei einem seriösen Züchter kaufen. UM sicherzugehen dass das Tier unter vernünftigen BEdingungen gehalten wurde, nicht verzogen ist, und vor allem GESUND ist.

Aber andere Frage: Hattest du schonmal einen Hund? Weisst du überhaupt worauf du dich einlässt?

So ein Hund is tnicht immer der Süße Welpe und wird dich mindetsens 10 Jahre begleiten. Du musst ihm in 10 Jahren auch noch soviel Respekt und Zeit entgegenbringen wie als Welpe wenn er knuffig und tollpatschig ist.

Geh ins Tierheim, da suchen ganz liebe Tiere ein Zuhause, denen es vorher nicht so gut ging. Helf lieber, die Herkunft ist doch völlig wurst....!

geld macht keinen hund schöner!

die stammbaum-teile sind meistens überzüchtet.

hatte im bekanntenkreis schon einige fälle, in denen sich die tiere als völlig abnormal erwiese.

die haben sich vor den zug oder auto geworfen.

das kann kein zufall gewesen sein.

war höchstens eine prestigefrage der halter1

inicio 06.03.2014, 08:31

@kornhuhn -"geld macht keine hund schoener.." aber oft gesuender ...nur wenn bide elterntiere auf erbkrankheiten untersucht wurden und zur zucht zugelassen wurden -hat man bessere chancen fuer einen gesunden hund.

ein serioser zuchter hat zuchtseminare besucht, achtet auf den abstand zwischen den tragzeiten(mind 1 ro jahr keine welpen) etc.., seine zucht wird von einem zuchtwart kontrolliert... die welpen werden vom tierarzt begutachtet, sind geimpt,entwurmt und gchippt...all das kostet -dient aber auch der gesundheit der hunde.

ich kene keine "selbstmoerder hunde" -aber unseriose zuechter....und fragwuerdige zuchtvereine...

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