Hund ohne Rudel?

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3 Antworten

Bitte, wenn dieser Hund es so für sich gewählt hat, dann hat er es so gewählt und dann sollte der Hund nicht anderweitig gezwungen werden! 

Dafür gibt es im übrigen mehrere Beispiele Hachiko ist eines der bekanntesten auf Grund des Films der darüber gemacht worden ist, aber es gibt eben auch noch das Beispiel mit dem Yorkshire Terrier und andere wo eben der Hund es so für sich gewählt hat. 
Ich denke wenn jemand sein Herz gewinnen kann, dann würde er auch mitgehen und dort dann auch bleiben, denn Hunde sind domestiziert und zeigen somit eine höhere Affinität zum Menschen als zu anderen Hunden. 

Ergo würde auch ein anderer Hund selbst wenn er sich mit diesem versteht nichts an diesem Dilemma ändern. 

Eher ein Mensch der sich wirklich ausgiebig kümmert, ihn mit Liebe überschüttet aber eben auch geduldig und einfühlsam ist. 

Auf Grund der hohen Affinität zum Menschen tun Hunde das ja und man sollte hier noch die Verhaltensweisen die vom Wolf übrig geblieben sind beachten, dort ziehen eigentlich die Jungen irgendwann des eigenen Weges hier war es umgekehrt aber für ihn eben normal. 

Die Mutter hat ihren Platz gewählt und er hat den seinen gewählt und sich einem anderem Menschen anzuschließen würde sicherlich klappen aber eben nur unter der oben genannten Prämisse. 

Es wäre m.M.n. auch besser wenn also eine Einzelperson sich ausgiebig um ihn kümmert als wenn da direkt eine ganze Familie hinkommt und ihn "bedrängt", das alleine ist vermutlich schon zu viel wobei man hier eben auch nur vermuten kann, ich sehe den Hund ja nicht ;-) 

Aber weder TH sollte eine Lösung sein geschweige dennoch Zwang, denn er hätte ja immer noch die Wahl gehabt auch dorthin zu gehen wo die Mutter ist aber das will er nicht und somit wird das eben auch nicht passen also sollte man ihn definitiv nicht da rein zwingen, das kann früher oder später zu Konfrontationen führen. 

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Kommentar von Ridgeback12
16.07.2017, 12:23

Dankeschön für deinen Rat.
Ja, ich denke ich sehe das auch so. Allerdings will er mit der Mutter vil. nicht mit weil da wo sie jetzt ist, lebt bereits ein anderer Rüde, der relativ dominant ist. Kann es vil. daran liegen? Aber letztendlich könnte er sich demjenigen unterwerfen und sich dem Rudel anschließen, wenn er dies wollen würde.. oder?
Glaube auch.. jeder wählt seinen Weg. Vil. ändert er seinen Weg iwann noch aber 1 Jahr ist nicht viel und wahrscheinlich trauert er wirklich immernoch zu sehr. Letztendlich ist das auch der Ort, indem er geboren wurde und wenn er dort bleiben will, ist das glaub ich auch ok.

Danke nochmal :)

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Kommentar von Ridgeback12
16.07.2017, 18:49

Ja das stimmt. Ich denke auch, dass wenn ich dort leben würde, er mir egal wohin folgen würde, da er mich kennt und mir sehr vertraut. Denke er würde ab und zu auch zurück gehen aber hautptsächlich bei mir sein. Ja leider geht das nicht. Aber wie du schon meinst, wenn es jmd gibt der sich wirklich die Mühe macht, um Vertrauen zu ihm aufzubauen, dann ändert er vil. seinen Weg und folgt demjenigen. Ich werde im Sommer einfach mit den Nachbarn, die ihn aufnehmen wollten, reden und ihnen versuchen zu helfen Vertrauen bei ihm aufzubauen.

Dankeschön :)

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Hunde sind Rudeltiere, also nein eigentlich leben sie nicht gern ohne ihr Rudel. 
Die Hündin scheint ein neues Rudel gefunden zu haben.  

Der Hund hängt vermutlich einfach zu sehr an den verstorbenen Herrschen. Dazu sein Alter...
Man sag ja immer  "Alte Bäume verpflanzt man nicht." 

Ich denke dem Hund fällt es schwer los zu lassen, aber er fühlt sich offenbar dennoch allein.
Was man mit ihm machen kann ...schwer zu sagen. 

Aufhören dort zu füttern und nur Futter anzubieten wo die neue Hündin lebt. Und ihn immer wieder  nach "Hause" holen.  
Selbst wenn er wieder zurück läuft. 

Stur bleiben.  Den es bringt nichts ihn dort zu lassen.  Er ist einsam aber es ist eben trotzdem noch sein Zuhause.

Andere Möglichkeit ihn in einem Tierheim weiter weg unter zu bringen.  Dort ist es in der Regel ja alles entsprechend eingezäunt so das er nicht so einfach abhauen kann und sich mit der neuen Situation abfinden muß.

Wäre natürlich auch möglich bei neuen Besitzern die ein entsprechend gesichertes großes Grundstück besitzen und am besten bereits einen Hund.
Natürlich müßte man dann vorher ihn immer wieder besuchen damit er sie kennen lernen kann und man sieht ob die Hunde miteinander zurecht kommen.

Den wenn ihr ihn weiter dort lasst fürchte ich das er früher oder später stirbt.  Ob es Trauer oder zu Tode gehungert weil er weniger isst.

Ansonsten wäre eine Möglichkeit sich Hilfe beim Tierschutz zu suchen. Eventuell haben die eine Lösung aufgrund Erfahrung.

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Kommentar von Ridgeback12
15.07.2017, 22:09

Dankeschön für deinen Rat. Ja ich denke wenn eine Möglichkeit, dann die mit dem Futter bei den Leuten. Das Problem ist, manchmal kommt er auch zu den um was zu essen, geht aber danach wieder zurück.
Tierheim würde ich nicht, da er 1. dann eingesperrt wäre und das ist für einen Hund der nur die Freiheit kennt schlimm, denn auch beim Herrschen konnten die Hunde immer hingegen wohin sie wollten, haben sie zwar nie aber die waren halt frei 2. würde er dann noch zusätzlich um sein altes zu Hause trauern und die Hündin nie wieder sehen.
So sieht er sie ja immernoch ab und zu, ist in seiner gewohnten Umgebung und ja alles ist "gut" bis auf das er ja nicht wirklich eine Bezugsperson hat bzw. auch keinen richtigen Patner mehr. Die anderen Nachbarn sind auch so gut wie jeden Tag bei ihm unten, da sie sich um das Land da kümmern, d.h. wortwörtlich allein ist er nicht also er hat schon Kontakt zu anderen aber ja es ist halt so dass er weder weg will, ihm es schwer fällt anderen komplett zu vertrauen und ja er kein richtiges Rudel mehr hat.
Ich probier glaub ich im Sommer einfsch nochmal mit einpaar Nachbarn zu sprechen, da es noch andere gab die ihn aufnehmen wollten und eventuell könnten die es versuchen jeden Tag hinzu gehen und Zeit mit ihm zu verbringen, sodass er vertrauen gewinnt. Weil würden wir dort leben, würde er egal wo mit uns gehen.

Danke nochmal.

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Kommentar von Ridgeback12
16.07.2017, 12:14

Ah oki Dankeschön. Ja muss halt gucken, ob er vil. wegen dem anderen Rüden nicht hin möchte. Wenn ja, gäbe es noch einen anderen Nachbarn, der ihn aufnehmen würde. Eventuell könnte man das dann so bei dem Nachbarn machen.

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Auf die Idee, den Tierschutz zu informieren, damit sich jemand kümmert, bist du noch nicht gekommen?

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Kommentar von Ridgeback12
16.07.2017, 12:13

Er hat alles was er braucht bis auf ein Rudel. Er hungert nicht, er verdurstet nicht, er friert nicht, ist an dem Ort an dem er sich wohl fühlt und seine Mutter sieht er auch ab und zu ... Tierschützer würden ihn nur in ein Tierheim stecken. Und einen 6 Jahren alten Hund zu vermitteln der eh schon misstrauisch gegenüber fremden ist, ist sehr schwer. Er hat ja Leute die sich um ihn kümmern und die ihn auch aufnehmen wollen, da sie ihn bereits vorher kannten und ihn auch mögen, aber er will nicht. Habe diese Frage unteranderem gestellt, da er mir leid tut und er mich an Hachiko errinnert.

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Kommentar von Paulina42
16.07.2017, 14:33

Irgendwann wird das Haus Verkauf und dann? Außerdem wäre ich mir nicht sicher, was der Hund will. Nur weil es im Kino so romantisch wirkte kann es im echten Leben auch eher so sein, das er verzweifelt ist, weil er keine Lösung für sein Problem findet.

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Kommentar von Ridgeback12
16.07.2017, 18:42

Das Haus wird nicht verkauft.. zumindest nicht in seiner Lebenszeit.
Aber ja, eine Lösung zu finden ist schwer. Ich werde mit den Leuten Vorort nochmal reden, da wie bereits erwähnt es viele Interessenten für ihn gibt.

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