Hund ohne Leine unterwegs macht immer Streß. Was dagegen tun?

10 Antworten

Zum einen sollte die Leinenpflicht innerhalb des Wohnortes geklärt sein. Diese wird je nach Gemeine gehandhabt. Mit dieser Erkenntnis hast Du entweder gute oder schlechtere Voraussetzungen um Dich beim Ordnungsamt zu beschweren. Zum anderen hast Du Deine Hunde so zu erziehen, dass sie Passanten tolerieren.

Es ist ein alter Hut, dass die einen von draußen und die anderen von drinnen auf Krawall  programmiert sind. Irgend einer beider Parteien muss Vernunft annehmen, wenn das gegenseitige Gebrülle aufhören soll. 

Gespräch suchen, Hunde miteinander auf neutralem Grund und gesichert miteinander bekannt machen. Jeder macht idealer Weise seine Hausaufgaben.

Ich finde es total öde, durch eine Siedlung mit gut erzogenem, angeleinten Hund zu laufen, der von fast jedem Grundstück von seinen Artgenossen angeschnauzt wird. Da braucht ein Hund Nerven und gute Manieren.

Zu guten Manieren gehört auch den eigenen Hund auf dem Grundstück zu erziehen. Das ist mit viel Arbeit verbunden und kann nicht mit Hundeschule ortsfern gelöst werden. Der Hundetrainer sollte sich vorort ein Bild machen, induviduell darauf schulen und beraten.

Ich kenne dieses Problem sehr gut. Meine eigenen Hunde meinten auch anfangs Fremdhunde, die bei mir zur Betreuung waren, als Revierfeinde zu betrachten. Mit strikter Unterordnugsübung habe ich ihnen das schnell aus dem Pelz getrieben. Sie durften danach Neuankömmlinge begrüßen = Lernprozess für alle.

Es gilt für den Menschen die Situation zu beherrschen und die Hunde zu schützen. Also regele Du!!!

Also ich kann Dir sagen was ICH als Rudelführer machen würde...

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Hund auf bzw. direkt vor Deinem Grundstück und Du kannst das Haus nicht ohne Probleme verlassen.

Ich würde das Tierchen einfach mal selber verscheuchen ? Also - rausgehen mit entsprechender Körpersprache - den Hund energisch wegschicken. Ich bin sicher dass das den Hund so verunsichert, dass er es sich zweimal überlegt ob er nochmal näher kommt. Und Deine Hunde werden Dich lieben.  Es ist doch für Deine Hunde so, dass da eine Bedrohung am Zaun ist und ihr Frauchen macht nix ? Also müssen sie selber aktiv werden.  Du musst übernehmen - das ist Deine Aufgabe.

Dieses dauernde Geschrei nach Leinenzwang und Ordnungsamt geht mir langsam echt auf den Geist.  Was ist denn passiert ?   Ein paar Hunde kläffen sich an. Das Ordnungsamt hat sicher besseres zu tun.

Wenn der Hundehalter nicht einsichtig ist, würde ich persönlich meine Hunde schützen indem ich das in die Hand nehme. Natürlich musst Du damit rechnen dass der andere Hundehalter Dich dann blöd anmacht. Aber das wär mir egal. Ich schütze meine Hunde auch draussen beim Gassi wenn eine gefährliche Situation entsteht. 

Probier es aus. Du wirst Dich wundern wie die meisten Hunde völlig eingeschüchtert und verunsichert sind, wenn der Halter der anderen aktiv wird.

Ich war mal mit meiner alten kranken Hündin unterwegs als plötzlich 10 Meter hinter uns ein Rottweiler stand.  Herrchen war ewig weit weg auf einem Hügel. Ich bin umgedreht und in Drohgeste auf den Hund zu und hab ihm unmissverständlich klar gemacht dass ich keinen Kontakt wünsche und er zusehen soll, dass er Land gewinnt. Der ist so schnell abgehauen dass ich selbst überrascht war. Und meine Hündin war mehr als dankbar dass ich ihr den Kerl vom Leib gehalten habe.

Das gibt es tatsächlich das mache Hunde einfach mit manchen anderen nicht können und sonst sehr friedlich sind ...wie bei uns Menschen halt auch ;) . Ich würde vorschlagen nochmals mit dem besitzer zu sprechen, ihm evtl. auch sagen das du angst hast das deine aber auch sein hund  verletzt werden könnte. 

ich hatte einmal einen ähnlichen fall mit einem Hund der immer frei im hof war und wenn ich mit meiner vorbei kam hinterher lief und meiner hündin in die Hinterläufe zwickte. habe diese Besitzerin auch mehrmals darf angesprochen, da ich meine Hund an der leine im Zaun halten musste da sie mich und sich  vor diesem Hund beschützen wollte....wie auch immer geholfen hat dann nur das ich ihr gesagt habe  wenn der Hund uns weiterhin folgt, lass ich meine auh frei und sorge für gleiche Verhältnisse, ich allerdings dann nichts mehr garantieren könne. am nächsten und seid dem jeden tag ich das tor zu... 

allerdings würde ich nicht dazu raten es tatsächlich drauf ankommen zu lassen da die armen hunde ja nichts dafür können...und dieser nichts für ein verständnislosen besitzer kann. wenn gespräche nichts helfen evtl. mal an ie Gemeinde richten weniger als Beschwerde  sondern mehr aus Besorgnis 

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