Hund mit Jagttrieb: Hundetrainer wissen nicht weiter

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15 Antworten

Hallo jasoncharly,

also, auch wenn Dein Hund sich vermutlich auf der Straße jahrelang selbst ernähren mußte, kann man ein AJT (Antijagdtraining) erfolgreich durchführen und bekommt den Hund dazu, dass er wieder ansprechbar und somit trainierbar wird.

Aaaaber bedenke bitte, AJT ist nicht mal eben innerhalb von ein paar Tagen erledigt und Du hast einen abrufbaren Hund, sondern beinhaltet ein geeignetes AJT mehrere Faktoren, die es definitiv zu beachten gilt.

Das was Deine Trainerin Dir empfohlen hat, halte ich übrigens nicht für richtig, denn Du hast einen Hund, der auf Fährte geht, warum also sollst Du mit einem Hetzspiel belohnen?

Hier gilt es gerade beim AJT zu beachten, dass primäre Verstärker das beste sind, was man anwenden sollte. Primäre Verstärker sind diejenigen Verstärker, die der Hund haben möchte, d.h. in dem Moment wo er hetzen möchte, wäre das hetzen der eigentliche primäre Verstärker. Aber in dem Moment wo er einer Fährte hintergeht, wäre der primäre Verstärker das schnüffeln d.h. Färhtensuche und kein hetzen. Hier mal ein Link, wo Du viele Infos dazu findest:

http://markertraining.de/series/komm-zuruck-spiele-fur-einen-sicheren-ruckruf/

Fakt ist, Du solltest definitiv nicht mit Strafe arbeiten, denn Jagen ist ein selbstbelohnendes Verhalten, d.h. in dem Moment wo der Hund auf jagd geht ob nun auf Fährte, hetzen oder als Sichtjäger, belohnt er sich im Endeffekt selbst und somit könnte selbst die härteste Strafe wohl nur dazu führen, dass Dein Hund einen Vertrauensverlust Dir gegenüber erleidet, Dir gegenüber Beschwichtigungs- oder gar Meideverhalten zeigt und wenn Du ihm beim zurück kommen strafst, strafst Du für das zuletzt gezeigte Verhalten, hier wäre es das zurück kommen und genau das soll er ja tun und wie schon oben beschrieben, strafen sollte in keinem geeignetem Antijagdtrainig inbegriffen sein.

Auch solltest Du bedenken, dass Dein Hund extrem erregt ist, sobald er vermutlich nur irgendwo Häschen/Kaninchen vermutet, d.h. als erstes solltest Du an der Erregungslage arbeiten und ein Entspannungssignal auftrainieren. Zeigen und Benennen ist auch eine der weiteren Werkzeuge, die man beim AJT nutzen kann und auch sollte und mit Markersignalen zu arbeiten hilft einem auch einen riesigen Schritt weiter, denn man kann damit punktuell genau belohnen/verstärken.

Ich habe z.B. mit meiner Hündin auch ein AJT durchgeführt, mittlerweile zeigt sie mir Kaninchen 100%ig zuverlässig an indem sie sich hinsetzt, damalig stand sie auf den Hinterläufen, hing in der Leine quietsche und jankte in einem durch, jetzt setzt sie sich bei Sicht von Hasen hin. Das habe ich am besten mit dem primären Verstärker erreicht, aber es gibt auch Leute, die nicht mit primären Verstärkern arbeiten möchten, was ich gut verstehen kann, somit braucht man Dinge, die ähnlich verstärkend wirken, wie der eigentlich primäre Verstärker und da kommen wir dann zu den sekundären Verstärkern, dass wäre bei Deinem Hund vermutlich eine Verlorensuche auf der Rückspur, auch Schnüffelspielchen und Leckerchen suchen wären tolle Dinge um mit Deinem Hund geeignete Jagdersatztrainingsverhaltensweisen anzubieten und Deinen jagdlich motivierten Hund umzulenken.

Auch gibts dazu tolle Seminare, aber die würden natürlich auch erst einmal wieder Geld kosten, aber bedenke bitte, dass geht alles nicht von einem auf den anderen Tag, es ist ein Lernvorgang und insofern Du diese Dinge bedenkst und geeignet trainierst, wirst Du auch eine bessere Kommunikationsbereitschaft bei Deinem Hund erleben um es mal so zu sagen, ein geeignetes AJT kann wahre Wunder vollbringen und ich spreche aus Erfahrung hätte selbst damalig niemals geglaubt, dass es nur im Ansatz solche Erfolge bringen könnte ;-)

Liebe Grüße Anda

sophia40 02.09.2013, 23:18

Wow respekt. Eine mega tolle Antwort!!

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Mit 8 Monaten bekam ich einen Problemhund, auf den alle "gängigen" Tricks, wie Schleppleine usw. nicht wirklich zuverlässig halfen. Dann habe ich eine alte bewährte Methode, aus meiner Jugendzeit wieder vorgekramt und die hat seit ca. einem Jahr bis jetzt geholfen.


Wie bekomme ich die Jagdleidenschaft meines Hundes in den Griff?

Da gibt es viele Ansätze oder auch eine Kombination daraus, je nachdem, wie dein Hund wesensmäßig geartet ist oder wie intelligent er ist. Das Problem liegt hauptsächlich darin, dass es ein selbstbelohnender Lustgewinn ist. Durch das Spurensuchen, Laufen, Hetzen, Fangen, Reißen und Fressen. Jeder dieser Anteile ist schon eine Lustbelohnung für sich und kann unterschiedlich aktivierbar sein.

Auch wie stark die Jagdleidenschaft ist, wie stark es in den Genen verankert ist. Ob er mehr ein Nasenjäger oder Augen-Jäger ist. Mit Augen-Jägern, also auf Sicht jagen, ist es am leichtesten korrigierbar, weil es mehr eine Lauf-Hetzbegeisterung ist.

Ich habe schon bei vielen Hunden die Jagdleidenschaft wie folgt gebremst. Bei dem Einen, wirkt es sehr schnell, beim Anderen dauert es länger und im schlimmsten Falle wird es zur Dauerlösung. Das habe ich aber noch nicht erlebt, es wurde mir aber so berichtet.

Manche haben mit der langwierigen Schleppleine Erfolg.

Bei meinem jetzigen Hunden habe ich ihm das Hühner-jagen wie folgt abgewöhnt. Ich habe ihm eine ganz dicke, sehr schwere geflochtene Leine angehängt, Halsband oder Geschirr, ca. 3-4m lang und am Ende, je nach Gewicht des Hundes, einen starken Zweig befestigt. Er konnte frei laufen, war aber stark gebremst bzw. behindert und eine "Lustbelohnung" aussichtslos.

Die Leine habe ich natürlich immer dabei und einen Ast musste ich mir im Wald also immer suchen. Du kannst im Feld natürlich auch etwas mitnehmen, was du als Hemmnis anhängen kannst.

So hatte er sozusagen einen Schleppanker und er konnte nicht mehr mit 20-40 km/h durch die Gegend düsen, sondern mit dem "Klotz am Hals, besser am Geschirr" nur noch 3-10km/h, damit wurde das Hühner-Flug-Training unmöglich. Im kusseligen Gelände mit vielen Büschen und Dornen verharkte er sich anfangs andauernd.

Dann habe ich ihm beigebracht, wie er sich selbst wieder befreit, durch rückwärtslaufen, durch andere Wege suchen und wie er laufen/steuern muss, um solche Verharkungen zu vermeiden. Ein gutes Intelligenz-Training für Hunde ;-D), vorausplanend zu laufen, dass lenkt vom Spurensuchen ab.

Immer wenn wir in den "Hühner-Bereich" kamen, bekam er den "Klotz ans Bein". Dann nach einer Woche habe ich es mal wieder ohne Klotz am Bein versucht und die Hühner konnten wieder ruhig scharren. Dann 14 Tage später war es doch zu verlockend und er ist mit „Durchzugsohren“ wieder durchgestartet. Auch dieses mal kam er dann ohne jeglichen Kommentar sofort an die Leine, mit dem Ast dran, bis nach Hause. Er merkte sehr bald, wenn ich jage, bekomme ich einen Bremse angehängt.

Er hat den Wirk-Zusammenhang, Hühnerjagen ist verboten, da kommt sofort ein Klotz ans Bein, sofort verstanden. Bis heute hatten wir für ca. 1 Jahr Ruhe. Bei anderen Hunden dauerte es länger, so 3-6 Wochen, je nach Gelegenheit.

Als Kind und Jungjäger hatte ich oft das Problem, dass passionierte Jagdhunde eben nicht in der Jagd-Schonzeit jagen dürfen und nur dort, wo ich es zulasse.

Da war dieses eine gute Methode, den Unterschied zu vermitteln, wann/wo es gewollt war oder auch nicht.

Von viel Herumbrüllen und Druck ausüben halte ich nichts, weil viel zu schnell Durchzugsohren antrainiert werden und auch Vertrauen verloren geht. Außerdem ist so etwas für die Jagd absolut ungeeignet.

So weiß er genau, der Boss toleriert jagen nicht und wenn ich Mist mache, komme ich an den Schlepp-Anker, aber das Vertrauen ist nicht gestört. Jeder Hund versteht es, je zeitnaher/direkter ich es vermittle (also direkt danach) und je intelligenter, je schneller lernt er. So ist meine Erfahrung.

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere Tipps zum Thema Hund findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und bei meinen Tipps "rumschnüffelst".

jasoncharly 03.09.2013, 13:20

Das klingt sehr interessant!

Nur jagt meine großer eben nicht wirklich, sondern ist auf Färthensuche... und der Klotz am Bein bin ja ich, der gegen die Leine zieht, damit er nicht wie ein Fähnchen im Wind hinterher weht.

Interesiert ihn aber leider trotzdem nicht, da die Kaninchen meistens gar nicht zu sehen sind. Er schnüffelt ebend andauernd

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Hallo,

ich habe etwas überlegt, ob ich überhaupt noch antworten soll. Du hast eigentlich alles an Antworten bekommen was gut und richtig ist. Ich antworte dennoch eben mit einem Beispiel.

Unsere Schnauzer Hündin Sassy, hat damals wie eine irre Katzen gejagt. Ich war in der Hundeschule die mir sagte ich solle mit der Disk Scheibe nach den Hund werfen. Egebniss mein Hund bekam Angst vor mich und ich war total entestzt., Dachte ich doch in der Hundeschule hilft man einem blutigen Hundeanfänger wie mir.

Ich habe mich also im Net schlau gemacht und bin aufs Clickern gestoßen. Gesagt getan ich fing mit dem Clickern an. Nach einigen Monaten ( ich hatte Hundi an der Schleppleine) kam der Zufall, das Sassy eine Katze sah und mich anschaute,. Bis heute weiß ich nicht warum. Schnell habe ich drauf geklickt und in meiner Not weil ich nicht wusste ob der Hund den Click nun verbindet mit " Jaaa toll das Du zur Katze geschaut hast und nun jag sie mal" habe ich ein Stück Wurst über den Boden gerollt in die andere Richtung.

Von dem Tag an schaute sie mich bei jeder Katze an. Dann gab es Click und Leckerli über den Boden. Nach einiger Zeit habe ich dann mal Click und Hund kommt zu mir bekommt es da und wir laufen weiter. Denn nicht immer kann man Leckerlis rollen.

Trotzdem habe ich sie ab und an hinter her geschickt also jagen lassen, wenn ich gesehen habe die Katze ist eh schon weg oder gerade im Garten verschwunden und mein Hund würde nicht so schnell da sein.

Das war dann der Jackpott. Hund sah Katze schaute mich an dann gabs Click und sie durfte hinter her. ( Weil ja eh nichts passiert wäre da Katze schon weg war)

Nach ca 2 bis 3 Jahren stellte ich fest, dass sie gar nicht mehr hin wollte und nur noch ganz kurz mal nach der Katze schaute. Aber ihr Leben lang schaute sie immer bei jeder Katze zu mir. Wollte aber nicht mehr jagen der Blick und das darauaf folgende Lob haben ihr gereicht.

Ich würde an Deiner Stelle auch mal schauen. in wie weit Dein Hund Stress hat. Viele Hunde hetzen auch aus Stress.

Was Du noch tun kannst gerade bei einem Strassenhund ist folgendes.

Mit dem Futter arbeiten. Füttere ihn nur noch aus der Hand. Das schafft Vertrauen und der Hund lernt, dass es Futter nur über Dich gibt.

Mach das so 3 Wochen lang. Dann wenn Dein Hund draussen was sieht, lobe ihn fürs sehen und stehen bleiben. Renne mit der Schlepp in die andere Richtung ( weg von dem was er sieht) und schmeiße Futter über den Boden. So kann Dein Hund suchen und fressen.

Du wirst sehen das wird gehen. Strassenhund haben gelernt alleine zu leben sie brauchen den Menschen nicht. Also erst mal dem Hund mittels Futter zeigen hey Du brauchst mich doch.

Füttere ihn dann nur draussen und dann fang an mit Schlepp und Jagen und Futter!

sophia40 03.09.2013, 13:31

Hach hab wieder die Hälfte vergessen. Nach einiger Zeit nicht mehr loben wenn er was sieht und stehen bleibt sondern erst wenn er Dich anschaut. :-))

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Was mich interessieren würde ist, was die Trainer denn alles versucht haben. Die meisten wollen den Jagdtrieb des Tieres unterbinden - was definitiv nicht geht. Auch lassen sich solche jagdativen Hunde nicht umlenken mit etwas anderes was bei anderen Jagdhunden die weniger aktiv jagen sehr gut klappt.

So wie du es beschreibst hilft es nur noch den Hund aktiv mit dir jagen zu lassen. Hießt also der Hund muss auf kurz oder lang lernen, dass er nur mit dir zusammen Jagderfolge erziehlt. Er wird dir so viel besser hören, er wird dir mehr vertrauen und die Basis zueinander wird eine andere als sie jetzt ist.

Wie das ganz funktioniert ist in einem Forum schlecht erklärt da man den Hund vor Augen haben muss um Aktiv mit ihm zu arbeiten. Auch ist es ohne faschmännische Hilfe schwierig das erklärte umzusetzen. Suche dir in deiner Umgebung Trainer, die sich auf Jagdhund spezialisiert haben. Keine, die ein Antijagdtraining machen wollen um so zum Erfolg zu kommen.

Woher kommst du denn?

jasoncharly 04.09.2013, 10:36

Das Problem ist, dass solche Trainer locker mal 50Euro kosten und das Geld habe ich nunmal nicht.

Ich komme aus Bochum, Trainer gibt es hier wie Sand am Meer, aber wie gesagt kosten die nicht wenig.

Und die Trainerin, die ich mir leisten kann, hilft leider nicht so wie ich es mir erhofft habe

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ProbMitdHund 04.09.2013, 13:41
@jasoncharly

Schade das du so weit weg bist sonst hätte ich dir meine Hilfe auch gerne angeboten. Wünsche dir dennoch viel Glück. Wenn du Fragen etc. hast kannst du mich jederzeit kontaktieren.

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@jasoncharly,

ich wüßte eine hypothetische Lösung für Dein Problem.

Hypothetisch, aber wahrscheinlich nicht praktikabel. Ich kenne einen Tierpsychologen und Verhaltenstherapeuten für Hunde, der Dein Problem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lösen könnte.

Praktikabel ist das wahrscheinlich nicht, da Dir erstens die Kosten zu hoch wären und zweitens, weil Dir der Weg zu diesem Fachmenschen wahrscheinlich zu weit wäre.

Persönlich habe ich noch keinen Hund kennen gelernt, der nicht sozialisiert oder resozialisiert werden konnte, bei und von diesem Fachmenschen.

Biene862 02.09.2013, 23:09

Ein Hundepsychologe....? Was soll das denn bringen? Der Hund hat doch keine Verhaltensstörung, sondern ganz einfach einen starken Jagdtrieb...

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Anda2910 03.09.2013, 00:32
@Biene862

Huhu Biene,

auch ein Hundepsychologe kann helfen, ich mache eine Ausbildung zu genau diesem und diese Trainingsmethodiken werden darin auch erläutert und das Problem ist doch, dass unerwünschtes Verhalten vom Halter immer als Problemverhalten angesehen wird, denn es ist ja auch ein Problem und auch ein Hundepsychologe sollte die Grundlagen des AJT beherrschen.

Nur hat der Hundepsychologe noch zusätzlich die Fähigkeit, eine Verhaltensstörung klar von einem Trainingsproblem zu unterscheiden, d.h. es gibt z.B. Hunde, die sich jagen als Ersatz"befriedigung" suchen.

Oftmals z.B. bei Hunden zu sehen, die zwar stundenlang durch die Gegend geschliffen werden, aber gar nicht sooo viel rennen wollen, sondern z.B. lieber mal ein bischen spielen, toben oder aber auch sehr gerne mal einfach Dinge tun würden, die ihre Nase ein bischen anregen und nicht einfach nur blöde 5 Std. durch die Gegend rennen, unser Nachbarshund ist so eine arme Seele, leider hat der Halter immer noch nicht begriffen, dass ein Hund ein Hund und keine Maschine ist und der nicht nur 30 Min. mit nem Ball spielen möchte, den er natürlich auch immer wieder appoertieren muß, ne Std. Auslauf möchte, indem er natürlich nur bei Fuß zu gehen hat und das er mit aversiven Einwirkungen, wie nem rucken an der Leine, keine Erfolge bei Angstverhalten erzielt, jetzt bellt der Hund mittlerweile die Leute an und Jogger werden auch gerne mal gezwickt...;-(

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jasoncharly 03.09.2013, 13:23
@Anda2910

Ich habe leider auch das Problem, dass mein großer nur mit mir laufen muss, ohne wirklich zu arbeiten.

Er ist wirklich unausgelastet, aber wie soll ich ihn auslasten, wenn er die Nase nur auf dem Boden hat?

Meine Wohnung ist zu klein, um da wirklich effektiv Suchspiele zu veranstalten und wie gesagt draußen= Nicht ansprechbar

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Anda2910 03.09.2013, 18:33
@jasoncharly

jasoncharly,

die Ansprechbarkeit kommt ja nü auch nicht von alleine und das hier ungesehen zu beurteilen, fällt wirklich schwer, wenn man NICHT SIEHT, was der Hund eben draussen macht...

Wenn er schnüffelt, prima genau das wollen wir, ab jetzt kommt beim schnüffeln das Wort "schnüffeln" und danach wird er mit einem immer gleich bleibendem Wort belohnt z.B. ein Toll, Fein, Klasse oder was auch immer...

Auslastung ist immer Kopfarbeit, Suchspiele kann man in JEDER Wohnung machen, dazu brauchts keine riesen große Wohnung...

Das nicht ansprechbar hat vermutlich damit zu tun, dass Du kleinere Kontaktaufnahmen nicht bemerkst, die können schon mit einem kurzen Blick ohne das er den Kopf hebt von statten gehen und manchmal sind sie sehr schwer zu sehen.

Du hast Deinen Hund wenn ich das richtig im Kopf habe 6 Monate, bei manchen dauert es 2 Jahre, bis sie in ihrem neuem zu Hause richtig ankommen. Trainiere ein Entspannungssignal auf, dass machste auch zu Hause, Du kannst soooo viele Dinge tun, aber die KANN man und versteh mich da bitte nicht falsch NICHT von hier aus beschreiben. Man kann hier nur raten, weil man den Hund nicht sieht und weil das komplette Verhalten gesehen werden muß, deshalb auch der Rat, wenn Du die eine Trainerin bezahlen kannst, dann welchsel die Trainerin und such Dir eine geeignete Pia Gröning z.B. oder schau Dir die Webinare an, Du brauchst Informationen um Deinen Hund in geegnete Bahnen zu lenken, aber in einem Forum kann man keine geeignete Beschreibung eines Antijagdtrainings geben, wenn man eben nicht sieht, wieder Hund sich in der Umwelt verhält... und wenn das dann schief geht, heißt es, die Infos waren schlecht, teils sind hier super Informationen gegeben worden, nur müssen diese auch in der Praxis richtig angewandt werden, dass alles schriftlich festzuhalten und alle Faktoren von hieraus ungesehen zu berücksichtigen, kann wirklich nach hinten los gehen...

Sorry, ich weiß das Dir das so gar nicht weiter hilft, aber alles andere wäre einfach zu sehr ins blaue getippt...

Liebe Grüße Anda

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Er ist wirklich toll, aber auch sehr stur und manchmal stehen wir 10 Minuten an einem Ort, weil ich sage "Sitz" und er macht nicht. Aber ich versuche immer den längeren Atem zu haben.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber wie du es formuliert hast, könnte das schon ein kleiner Teil des Problems sein. Natürlich kann dir hier niemand deine Frage beantworten, da keiner deinen Hund kennt, aber sehr oft ist schon mal die 1. Baustelle, dass wir aufgrund fehlerhafter Hund-Mensch Kommunikation keinen Zugang zum Hund finden, was deinen Hund schonmal "weg treibt". Dann könnte das Jagen möglicherweise eine Ersatzhandlung sein oder tatsächlich ein extrem starker Jagdtrieb, dann kannst du wirklich nur erreichen, dass dein Hund an der Schleppleine ordentlich mit dir geht, aber gegen die Hasen wirst du ihn vermutlich immer absichern müssen.

Der Jagdtrieb deines Hundes wird nicht zu kontrollieren sein. Ein Hund, der über Jahre für sein eigenes Überleben sorgen musste und dies durch Jagen (und Jagderfolge) sichergestellt hat, wird das nicht unterlassen.

Du kannst bestimmte Dinge tun, um ihn zu beschäftigen -wie z.B. Fährtenarbeit oder Dummytraining - aber du wirst nicht in den Genuss kommen, deinen Hund ohne Leine laufen lassen zu können.

Wer dir etwas anderes verspricht, ist bestenfalls unwissend, schlimmstenfalls aber jemand, der mit aversiven Methoden arbeitet und eine Menge Schaden anrichten kann.

ordrana 04.09.2013, 09:07

naja, es sind ja keine jahre. ;)

der hund ist etwa ein jahr alt und die halterin hat ihn seid 6 monaten.

aber es besteht natürlich trotzdem die schwierigkeit, daß der hund diess verhalten während seiner sensibelsten phase, der prägephase, erlernt hat, wahrscheinlich sogar von seiner mutter, die das ganze in geordnete bahnen gelenkt hat.

Wer dir etwas anderes verspricht, ist bestenfalls unwissend, schlimmstenfalls aber jemand, der mit aversiven Methoden arbeitet und eine Menge Schaden anrichten kann.

das muß nicht sein, es gibt durchaus auch hundetaugliche umerziehungsmethoden. das A und O auf das dann aufgebaut werden kann ist allerdings als erstes einmal eine gute bindung zwischen hund und halter. auf die kann dann beim hund aufgebaut werden, damit er sich beginnt beim halter zu orientieren oder gar "nachzufragen" ob das verhalten gerade erwünscht ist, ....

ich hab selbst nen ehemaligen jäger und das ganze komplett ohne zwang und co hin bekommen. allerdings war meiner wohl nicht gar so schlimm, wie der hund aus der frage. meiner war und ist bis heute kein fährtenhund, er jagd auf sicht und das schon immer. selbst normale fährten geht er nur mit ergobener und neimals mit tiefer nase. daran sind dann leider auch alle weiteren prüfungen über die VPG A hinaus gescheitert.

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Jule59 04.09.2013, 22:54
@ordrana

das A und O auf das dann aufgebaut werden kann ist allerdings als erstes einmal eine gute bindung zwischen hund und halter

Genau damit ist bei einem osteuropäischen Straßenhund nicht zu rechnen, da die Grundprägung auf den Menschen fehlt.

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ordrana 05.09.2013, 00:14
@Jule59

diese prägung kann man nachholen. zumal der hund "nur" seine ersten 6 lebensmonate auf der straße gelebt hat.

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Jule59 06.09.2013, 17:56
@ordrana

Nein, das kann man nicht. Für bestimmte Prägungsvorgänge gibt es nur bestimmte Zeitfenster. Die ersten schließen sich bereits nach 5, die nächsten nach 14-16 Wochen.

Was hier verpasst wurde oder fehlgeprägt ist, kann niemals mehr aufgeholt werden.

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Ich habe auch eine Hund mit einem extremen Jagdtrieb und ich kann dir das Buch von Pia Gröning und Ariane Ullrich auch nur wärmstens empfehlen. Ich habe mit meinem Hund zusätzlich ein Seminar bei Pia und Ariane gemacht, falls sie das noch anbieten, ist das auf alle Fälle das Geld wert.

Das wichtigste grundlegende Prinzip, was ich durch dieses Buch verinnerlicht habe, ist im Grunde, nicht bloß zu versuchen, den Hund vom Wild abzulenken/abzurufen. Statt zu versuchen, das normale "Komm" unter Ablenkung zu üben, geht man das Problem von der anderen Seite an: der Hund soll dazu gebracht werden, bei Wild ein bestimmtest Verhalten zu zeigen (z.B. vorstehen), welches seiner natürlichen Veranlagung eher entspricht.

Ich stand dann also nach der Lecktüre des Buches mit meinem Hund im Wald, er riecht irgendetwas, steht zum Zerreißen gespannt und mit klappernden Zähnen da und stiert in den Wald (und ich weiß genau, dass ich in diesem Moment nicht zu ihm durchdringen kann und er ohne Leine längst weg wäre) und was mache ich? Ich clicke und stopfe ihm ein Leckerli ins Maul (das er eher nimmt, damit ich die Hand vor seinem Gesicht wegnehme...).

Ich hatte am Anfang doch ziemliche Zweifel, ob es denn wirklich sinnvoll sein kann, ausgerechnet so ein Verhalten noch zu belohnen? Gefolgt von der Frage, ob der Hund überhaupt irgendetwas von dem mitbekommt, was um ihn herum passiert. Faszinierend zu sehen, dass die Sache tatsächlich funktioniert und ich heute einen Hund habe, der sicher bei jeglicher Art von Wild vorsteht, sich super schnell beruhigt, wenn die Rehe weg sind oder wir an einer Spur vorbei sind und so gut wie überall ohne Leine laufen kann. Als positiven Nebeneffekt hat sie das Prinzip: "erst mal anhalten und nachfragen, statt loszustürmen" gut verallgemeinert.

Übrigens wird die Sache natürlich nicht dadurch einfacher, nur weil man Dinge aus einem Buch umsetzt und nicht von einem Trainer gesagt bekommt ;) Der Trainer trainiert schließlich in erster Linie dich und nicht deinen Hund. Du musst eine grundlegende Idee davon bekommen, wie du mit deinem Hund arbeitest, wie du ihn bestärken kannst, welche Dinge eher kontraproduktiv sind usw. Ein Trainer kann dich vielleicht auf Fehler während einer Übungsstunde hinweisen, das Training nimmt dir aber keiner ab!

Ansonsten kann ich nur sagen: es wird einem auch stark von allen Seiten eingeredet, dass man seinen Hund ohne Hundeschule/Hundetrainer nicht erziehen kann. Auf alle Fälle ist die Unterstützung durch eine gute Hundeschule nicht verkehrt, aber die sind nicht gerade häufig! Und eh ich meinem Hund dann das "Training" auf einem SV-Platz der alten Schule antue oder an einen Trainer gerate, der mit seinem Latein am Ende ist, wenn man einen Hund hat, der sich draußen weder für Futter noch für Spielzeug noch für sonst etwas (außer Wild...) interessiert; nun da versuche ich doch lieber, die Ratschläge aus einem guten Erziehungsratgeber umzusetzen!

sophia40 02.09.2013, 23:14

Bohh Biene das ist ja mega interessant. Ich frage mich was nach dem Vorstehen kommt. Also Hund sieht wild dann kommt Vorstehen Click und Belohnung und dann?

Bin ganz neugierig................

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Biene862 02.09.2013, 23:32
@sophia40

Ich habe es bei meinem Hund immer so gemacht, dass ich dann um sie herum gegangen bin und quasi mit meinem Körper den Blick in den Wald versperrt habe. Dadurch ist sie dann weitergehüpft (um an mir vorbei zu schauen...) und so habe ich versucht, sie einigermaßen gesittet aus der "Gefahrenzone" heraus zu bekommen. Bis dann die nächste Spur/das nächste Reh o.ä. kam. Gerade am Anfang waren die Spaziergänge alles andere als entspannend und sowohl Hund als auch ich waren danach ziemlich fertig. Ich habe unterwegs auch jeden Blickkontakt geclickert, aber auch dabei war es so, dass sie das Leckerli oft gar nicht genommen hat (oder nur, damit ich aufhöre, ich damit vor der Nase herum zu wedeln), obwohl sie sonst eigentlich sehr verfressen war.

Nach kurzer Zeit habe ich aber tatsächlich gemerkt, dass mein Hund häufiger zu mir geschaut hat und sich tatsächlich nach dem Vorstehen ab und an mal zu mir umgedreht hat. Langsam hatte ich das Gefühl, dass mein Hund wieder im Hier und Jetzt angekommen ist. Einen Sprung hat das Training dann nochmals gemacht, als ich das Wild selber als Belohnung eingesetzt habe. Hat mein Hund sich richtig verhalten, dann durfte er danach mal an der Stelle schnuppern, an welcher der Hase saß, oder wir sind gemeinsam zu dem Baum gerannt, an welchem gerade das Eichhörnchen hoch geklettert ist u.ä. Dadurch hat mein Hund gelernt: will er einen Alleingang starten, bekommt er am Ende gar nichts, arbeitet er mit mir zusammen, dann hat er vielleicht die Chance auf eine Art Ersatzjagd.

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Anda2910 03.09.2013, 00:14
@Biene862

Pia Gröning bietet diese Kurse immer noch an, habe selbst dran teilgenommen und kann sie auch nur wärmstens empfehlen, übrigens eine Spezialistin auf dem Gebiet, die etwas günstigere Variante wäre diese hier

http://www.dog-ibox.com/market/catalog/product_info.php?cPath=26&products_id=82

Davon gibt es mehrere Teile, wird irgendetwas nicht verstanden, dann kann man die jeweiligen Referenten auch noch nachträglich anschreiben und nachfragen, es gibt aber auch Live-Webinare, also welche, wo man dann so dran teilnimmt und wo man direkt per Chat nachfragen kann.

Ich finde dabei kann man sehr viel lernen und es ist kostengünstiger, als eben auf dem Platz, wobei die Praxis nicht zu ersetzen ist und es natürlich wesentlich verständlicher wird, wenn man es direkt sieht und/oder vor Ort erklärt bekommt ;-)

Ach ja und nicht zu vergessen, Ariane Ulrich Impulskontrolle, ein klasse Buch!!!

Super Empfehlung Biene862, kann leider nur ein Däumlein vergeben ;-(

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sophia40 03.09.2013, 07:22
@Anda2910

Vielen Dank Biene und Anda. Es war sehr aufschlußreich.

Werde mir erst mal das Buch kaufen. Vielen DANK!!

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YarlungTsangpo 03.09.2013, 09:03

Klasse, deine Antwort!

Eigentlich genauso "arbeitet" man mit Herdenschutzhunden, Markern von Verhalten wenn Hund erstarrt - weil er etwas sieht, riecht, hört - umlenken auf - Stehen schauen, oder Sitzen schauen. Die Belohnung ist das Beobachten - so wird Hund wieder ansprechbar und man hat ein Alternativverhalten, statt Hindüsen oder Aufplustern.

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ProbMitdHund 03.09.2013, 11:00

Genauso geht es und nicht anders! Du hast das super umgesetzt - man muss mit seinem Hund zusammen Jagen und Spuren suchen. Nur dann wird der Hund umdenken lernen.

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ProbMitdHund 03.09.2013, 11:06
@ProbMitdHund

Zu deiner Frage Sphia: Entweder man macht es so wie oben beschrieben oder man konditioniert ein Wort ein. So sagt man Beispielsweise wenn der Hund vorsteht und man geclickert hat; "Was ist da? Ist da ein Reh"? Ganz nach dem Zeigen und Bennennen (was im Übrigen bei jeder Wildbegegnung sinnvoll ist). Will man die Situation entschärfen kommt das Auflösewort z.B. "Wir gehen weiter" und der Hund fährt runter und ist bereit weiter zu gehen. So kann man das auch über Distanz bzw. vom Rad oder Pferd aus meistern.

Der Hund wird so lernen, dass immer wenn du sagst "Was ist da" er zu suchen beginnt. Und genauso wird er dir immer hören wenn du denkst es sei dort nichts mehr.

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Du musst mit deinem Hund arbeiten....

**Antijagdtraining, Autoren: Pia Gröning, Ariane Ullrich **

Zu diesem Buch gibt es noch eine sehr hilfreiche DVD

Antijagdtraining, das Lehrvideo zum Buch - Pia Gröning

Lies dir das durch, seh dir das Video mehrmals an und beginne mit deinem Hund zu trainieren. Es wird - egal was - aber es wird funktionieren. Es ist schön, dass es inzwischen so gute Anleitungen zu diesem leidigen Thema gibt.

jasoncharly 02.09.2013, 21:41

Training aus dem Buch?

Davon hört man soviel schlechtes! Wenns so einfach wäre, braucht ja kein Mensch mehr sowas wie Hundetrainer und Hundeschulen.

Na so ganz überzeugt bin ich von der Sache nicht

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Beutelkind 02.09.2013, 22:12
@jasoncharly

..."man" hört sooo viel...^^ Letzten Endes hilft nur selber denken...! ...Bücher sind da nicht die schlechteste Anleitung für! :)

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YarlungTsangpo 03.09.2013, 08:53
@jasoncharly

Man hört auch viel schlechtes über nicht geeignet ausgebildete Hunde"schulen" und "Trainer" .... Das ist kein Ausbildungsberuf, es genügt ein Gewerbe anzumelden...

Wenn ich kein Geld für Einzelstunden mit Lerninhalt Antijagdtraining habe - dann beginne ich mich "zu bilden" - indem ich genau die Bücher lese und DVD ansehe, welche von den wirklich anerkannten "Hundefachmenschen" welche inzwischen Hundetrainer ausbilden....

geschrieben & gefilmt worden sind!

Mit konsequentem, wissendem trainieren Deines Hundes kannst Du weiter kommen als mit einer weniger geeigneten "Hundeschule"

Auf diesem Weg, viel Erfolg, wünscht, Yarlung

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dianaW1980 03.09.2013, 09:23
@jasoncharly

Naja, Bücher haben mir schon geholfen, gerade mit dem leidigen Thema Leinenfürigkeit. Ich habe verschiedene Bücher gelesen, mir das wichtigste und für mich praktischste in ein kleines Büchlein zusammen geschrieben (etwas Arbeit). Dieses habe ich dann immer mitgenommen und konnte so immer wieder beim gassi gehen reinschauen. Denn wenn ich nur ein Buch mal eben so gelesen hatte, hatte ich doch so einiges wieder vergessen.

Hundeschule hilft dir bei dem Anti-Jagdtraining eh nicht viel, außer diese ist darauf spezialisiert.

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spikecoco 03.09.2013, 08:29

Klasse Bücher und wirklich sehr hilfreich.

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sagen wir es mal so, dieses verhalten hat auf der straße sein überleben gesichert und er hat es in seiner prägephase, den ersten lebensmonaten -wochen von seiner mutter gezeigt bekommen.

sowas bekommt man maximal noch über gehorsamkeitstraining in annehmbare barhnen, aber NIEMALS wieder gänzlich weg.

versuch das ganze mal über fährtenarbeit in geordnete bahnen zu lenken, damit tust du zumindest schonmal den ersten schritt in die richtung, daß er nicht tut, was er will, sondern tut, was er soll. auch wenn sich das jetzt kontraproduktiv anhören mag, dem ist definitiv nicht so.

wenn er auf sein verhalten gehorsam bekommt, indem er zB lernt, ine fährte, die du ihm zeigst zu verfolgen und mit regeln zB winkeln suchen, tiefe nase, gegenstände verweisen, ..... ist er zumindest schonmal seiner prägung nach beschäftigt und lernt obendein auch gleich, daß nur der gehorsam zum ende der fährt führt. und genau dort will er ja hin. wenn das auf künstlich von dir angelegten fährten sicher funktioniert, dann läßt sich das auf fährten, die er selbst erstöbert anwenden.

das nächste ist, er ist erst ein jahr alt, steckt also wahrscheinlich mitten in der pubertät. du mußt dringenst darauf achten, daß du das komando behälst, ansonsten wächst er dir schneller über den kopf, als dir lieb sein wird. gerade diese phase ist bei rüden und teilweise auch bei hündinnen extrem anstrengend. und dabei gilt, nicht nur zumeist, sondern IMMER den längeren atem zu haben.

so lange er nicht aus dieser phase raus ist und auch nicht genü+gend gehorsam auf den fährten zeigt, daß er sich mittels kommandos lenken läßt, mußt du dringend absichern. mit leine.

jedes mal, bei dem er es schafft en längeren atem zu haben, die fährte doch ohne gehorsam abzudüsen, ... wird dich wieder um wochen der arbeit zurück werfen.

reizangeltraining etc pp mögen zwar ganz nett sein um den hund zu becshäftigen, sie werden dich aber weder in der rüpelphase noch beim stöbern wirklich wieter bringen.

außer der normalen fährtenarbeit, mit der du alerdings wohl beginnen solltest, kannst du es auch mit flächensuche und mantrailing und ähnlichem versuchen. auch hierbei lernt hund im team mit dem menschen zu arbeiten und wer im team arbeitet um erfolg zu haben, der versucht es seltenmer auf eigene faust, so viel verstehen selbst dickköpfige hunde. ;)

jasoncharly 02.09.2013, 21:32

Er liebt Fährtensuche, manchmal nehme ich ein Taschentuch, streiche es ein paar mal über eines meiner Kaninchen und verstecke es drinnen. Das sucht er dann mit Feuereifer.

Draußen interessiert ihn aber leider keine gelegte Fährte mehr. Ich habe jetzt Blut, Wurstwasser und eben dieses Taschentuch benutzt, die "echten" Fährten sind ihm lieber

Maintrailing findet er ganz uninteressant. WIe gesagt, hab ihn meiner Freundin in die Hand gedrückt, der hat mich einmal gesucht und danach nie wieder. Andere Menschen sucht er gar nicht

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ordrana 02.09.2013, 22:06
@jasoncharly

Draußen interessiert ihn aber leider keine gelegte Fährte mehr. Ich habe jetzt Blut, Wurstwasser und eben dieses Taschentuch benutzt, die "echten" Fährten sind ihm lieber

wie gesgat, du mußt den längeren atem haben, nicht er. entweder er suicht, was du ihm zeigst oder ihr tut nichts anderes. leg ihm bitte keine fährten mit nach kaninchen riechenden taschentüchern, den trieb für die suche nach wild mußt du bei dem hund wirklich nicht noch wieter verstärken.

solltets du selbst nicht viel über fährtenarbeit wissen, dann such dir einen hundetrainer, der das kann und dir das grundwissen vermittelt.

Maintrailing findet er ganz uninteressant. WIe gesagt, hab ihn meiner Freundin in die Hand gedrückt, der hat mich einmal gesucht und danach nie wieder. Andere Menschen sucht er gar nicht

hier das gleiche in grün. du darfst es nicht deinem hund überlassen, was er sucht und wann er sucht, sondern mußt das ruder für die "jagd" in die hand nehmen. zum richtigen mantrailen gehört schon etwas mehr, als einfach mal der freundin die leine in die hand zu drücken und zu schauen, ob der hund nach einem sucht. auch hier wäre ein trainer oder ein verein angesagt, der dir das richtig zeigt und dir das grundwissen vermittelt.

Er liebt Fährtensuche, manchmal nehme ich ein Taschentuch, streiche es ein paar mal über eines meiner Kaninchen und verstecke es drinnen. Das sucht er dann mit Feuereifer.

damit solltest du dringenst sofort aufhören. dein hund hat doch ohnehin schon die tendenz für wildfährten, das mußt du nicht noch wieter verstärken, indem du ihn unkontrolliert in räumen nach eben diesem suchen läßt.

nur weil du ein taschentuch versteckst und dein hund dann sucht, heißt das noch lange nicht, dß ihr als team zusammenarbeitet. hiermit verstärkst du sogar sein eigenständiges suchen noch mehr.

teamarbeit heißt, daß beide ihre stärken für das gemeinsame ziel einbringen und nicht einer versteckt und der andere sucht oder eben nicht oder etwas anderes. das ist definitiv KEINE teamarbeit, aber genau DAS muß dein hund und auch du lernen.

fährtenarbeit ist reine fleißarbeit je mehr man übt, desto besser werden die ergebnisse. mal hü mal hott und heuite ja, morgen nein, nächste woche vielleicht wieder, das bringt rein gar nichts. der aufbau auf fährtensuche muß stimmen,d amit der hund weiß, was er tun soll es reicht nicht aus, einfach mal übern acker zu stapfen und zu erwarten, daß der hund der spur folgt. auch blut und co oder schleppfährten nutzen nichts, wenn man den hund nicht richtig aufgebaut hat. erst muß er wissen, was du von ihm willst, weißn er das, ists ihm hose wie jacke, wonach er suchen soll.

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Biene862 02.09.2013, 23:17
@jasoncharly

Hast du mal versucht, das Fährten draußen an weniger spannenden Plätzen als Wald oder Wiese zu versuchen? Zum Beispiel mal am Sonntag auf dem Parkplatz eines Supermarktes, da ist die Wildtierdichte sicher nicht sonextrem hoch und eine Tröpfelfährte kann man auch super auf Asphalt machen.

Das Ganze solltest du auch wirklich mit einem deutlichen Ritual beginnen, ein Geschirr und eine lange Leine benutzen, die nur zum Fährten angelegt werden. Nach kurzer Zeit wird schon das Anziehen des Geschirrs reichen, um den Hund in eine freudige und aufmerksame Stimmung zu versetzen und dann hast du es viel einfacher, dich langsam in schwierigeres Gelände vorzutasten.

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Anda2910 03.09.2013, 03:55
@ordrana

Man verstärkt kein jagdlich motivierten Hund noch mehr zum jagen, wenn man ihm ein Taschentuch mit dem Geruch eines Kaninchens vorlegt, woher hast Du sowas denn und man kann definitiv jeden Hund abrufbar von Wild bekommen, insofern der Besitzer die Konsequenz im Training umsetzt und bereit ist, daran HART zu arbeiten.

Es gehören extrem viele Faktoren zu beachten, bei einem effizientem AJT!!!

Übrigens mußt Du keine extra Fährten legen, die sind doch schon da! Ich hatte schon die primären Verstärker erwähnt, wenn er soo super gerne Fährten geht, dann trainiere ein Entspannungssignal, pack Bananenchips ein, die helfen beim Impulskontrolltraining, senke seine Erregungslage, dass macht ihn ansprechbar, dann kleinschrittige Dinge wie nur ein einziges Ohr, welches nur mal in Deine Richtung zuckt, wird hochwertigst belohnt, nämlich das ihr gemeinsam einer Fährte die er zuvor entdeckt hat, nachgeht!!!

Das verstärkt nicht sein Jagdverhalten, sondern verstärkt seine Aufmerksamkeit Dir gegenüber, auch die Kommunikationsbereitschaft wird höher, denn er lernt dadurch, dass er MIT DIR seiner Bezugsperson viel gemeinsamen Spaß haben kann.

Aus dem zuckendem Ohr wird ein sich in Deine Richtung drehendes Ohr, dass wird immer öfter der Fall werden, dann kannst Du die Anforderungen erhöhen, wieder das auftrainierte Entspannungssiganl, jetzt wird eine Umorientierung trainiert usw. Hier helfen nur ganz kleine Schritte in Richtung riesen großem Erfolg!!! Shape Dich zu dem Verhalten, welches Du haben möchtest und belohne mit Dingen, welche für Deinen Hund keine Belohnungen sondern Verstärker für gezeigtes und erwünschtes Verhalten sind!!!

Man verstärkt übrigens auch kein eigenständiges suchen, sondern fördert man genau damit die Teamarbeit, die sich nicht dadurch auszeichnet, dass einer befehligt und der andere ausführt, dann würde Teamarbeit eine andere Bedeutung bekommen, nämlich die der Sklavenhaltung, der eine befehligt und der andere führt aus, bitte wenn solche Dinge hier wie Teamarbeit genannt werden, dann doch bitte auch die richtige Deftinition und wenn einer befehligt und einer ausführt hat das ganz und gar nichts mit einem Team zu tun, denn ein Team arbeitet zusammen!!!!

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ordrana 03.09.2013, 06:50
@Anda2910

Man verstärkt kein jagdlich motivierten Hund noch mehr zum jagen, wenn man ihm ein Taschentuch mit dem Geruch eines Kaninchens vorlegt,

das habe ich auch nirgends geschrieben. die kombinbation tierfährte und er sucht diese unkontrolliert aleine zu hause, ist bei einem solchen hund eher schlecht, denn alleine sucht er ja sowieso schon und hat obendrein noch die tendenz dies bevorzugt auf wildfährten zu tun. mit dem selbst siuchen lassen nach einem nach tier riechenden taschentuch bestärkt man genau diese beiden eigenschaften weiter. nämlich, daß alleione nach tier riechende fährten interessant sind und daß er sie alleine ohne auf den bsitzer zu achten suchen soll.

woher hast Du sowas denn und man kann definitiv jeden Hund abrufbar von Wild bekommen

auch das habe ich so NIE geschrieben.

Übrigens mußt Du keine extra Fährten legen, die sind doch schon da!

ja, die sind schon da, massenweise und überall, aber hund soll kontrolliertes fährten lernen, weshalb es sinn macht, daß man diese slebst legt oder legen läßt, damit man weiß, was er tut. nimmt man einfach eine vorhandene fährte im irgendwo, die hund findet, weiß man nicht, wo dieses tier lang gelaufen ist und sieht somit auch nicht, ob er eventuell von einer auf eine andere fährte wechselt, ....

bitte wenn solche Dinge hier wie Teamarbeit genannt werden, dann doch bitte auch die richtige Deftinition und wenn einer befehligt und einer ausführt hat das ganz und gar nichts mit einem Team zu tun, denn ein Team arbeitet zusammen!!!!

lesen und textverständnis scheinen echt nicht deines zu sein. hab ich irgendwo gecshrieben, daß teamarbeit daraus besteht, daß einer befiehlt und der andere ausführt?

und all die anderen scahen, die du erwähnst, die so rein gar nichts mit der von mir gecshriebenen antwort zu tun haben?

man könnte meinen, du wolltest lesen, was du gelesen hast, nur damit du diesen kommentar irgendwie los wirst.

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Anda2910 03.09.2013, 18:22
@ordrana
 leg ihm bitte keine fährten mit nach kaninchen riechenden taschentüchern, den trieb für die suche nach wild mußt du bei dem hund wirklich nicht noch wieter verstärken.

Wer hat das denn dann geschrieben?

Sorry immer noch nein, man verstärkt damit nicht seine Suchleidenschaft, denn man macht es ja damit der Hund eine geeignete Auslastung und ein geeignetes Alternativverhalten bekommt, somit ist es eher erwünscht, dass der Hund der "Taschentuchfährte" als das er eben einer reellen Wildfährte nachgeht.

ja, die sind schon da, massenweise und überall, aber hund soll kontrolliertes fährten lernen, weshalb es sinn macht, daß man diese slebst legt oder legen läßt, damit man weiß, was er tut. nimmt man einfach eine vorhandene fährte im irgendwo, die hund findet, weiß man nicht, wo dieses tier lang gelaufen ist und sieht somit auch nicht, ob er eventuell von einer auf eine andere fährte wechselt, 

Es ist doch vollkommen egal, ob er von einer auf die andere Fährte geht, hauptsache er zeigt davor erwünschtes Verhalten und ist bereit zu kommunizieren, ob er dann einer Refährte und danach einer Kaninchenfährte hinterher geht, ist mir doch vollkommen schnuppe, die Belohnung mit bedürfnisbefriedigenden Verstärkern ist wichtig und genau die gebe ich dann, wenn ich vorher erwünschtes Verhalten shape...Das ganze natürlich an der Schleppe, sollte doch eigentlich aber klar sein, oder?

Kann ja auch sein, dass wir hier aneinander vorbei schreiben, aber das hab ich nü auch gelesen, für mich heißt es, der Besitzer soll kein Taschentuch mit Tiergeruch verstecken, warum nicht, ist doch geeignetes JET , wenn der Hund eh schon auf Fährten geht...oder auch falsch verstanden?

nur weil du ein taschentuch versteckst und dein hund dann sucht, heißt das noch lange nicht, dß ihr als team zusammenarbeitet. hiermit verstärkst du sogar sein eigenständiges suchen noch mehr.

Liebe Grüße Anda

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jasoncharly 03.09.2013, 20:02
@Biene862

Selbst auf Parkplätzen ect. ist er mit dem Kopf ganz woanders und mit der Nase auf dem Boden

Ich versuch schon Kommados und Rituale im kompletten Tagesablauf einzubauen. Er darf nicht vor mir durch die Tür. Er darf erst zum besuch, wenn ich es ihm erlaube ect pp

Das mache ich schon vom 1. Tag an, aber in den meisten Fällen gibt es bisher noch keine Besserung. Nur die Treppe steigt er jetzt fast zuverlässig am Fuß mit mir herab.

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ordrana 04.09.2013, 08:54
@Anda2910

Wer hat das denn dann geschrieben?

ich weiß, was ich geschrieben habe, dir scheint es jedoch am lesen oder textverständnis zu hapen.

Sorry immer noch nein, man verstärkt damit nicht seine Suchleidenschaft, denn man macht es ja damit der Hund eine geeignete Auslastung und ein geeignetes Alternativverhalten bekommt, somit ist es eher erwünscht, dass der Hund der "Taschentuchfährte" als das er eben einer reellen Wildfährte nachgeht.

woher soll hund bitte wissen, daß der wildgeruch diesmal nicht von lebenden tieren, sondern von einem taschentuch herrührt? heißt, seine fixierung auf tiergeruch und die damit verbundene fährte wird verstärkt. nicht der generelle jagdtrieb oÄ, sondern nur das interesse auf nach tier riechende spuren.

Es ist doch vollkommen egal, ob er von einer auf die andere Fährte geht, hauptsache er zeigt davor erwünschtes Verhalten und ist bereit zu kommunizieren, ob er dann einer Refährte und danach einer Kaninchenfährte hinterher geht, ist mir doch vollkommen schnuppe

genau das sollte eben nicht vollkommen schnuppe sein. kontrolle heißt kontrolle und das eben auch bei fährtenwechsel. und da man bereits liegende fährten nicht wirklich nachvollziehen kann, gibt man eben auch einen großen teil der kontrolle auf. obendrein würde es sich hierbei wiederrum um nach tier riechende fährten handeln, und weshalb es gerade für den anfang besser ist erstmal auf etwas anderes umzusteigen, habe ich bereits bei der taschentuichsuche erläutert, aber diesen teil hast du ja bereits schon nicht korrekt verstanden.

Kann ja auch sein, dass wir hier aneinander vorbei schreiben, aber das hab ich nü auch gelesen, für mich heißt es, der Besitzer soll kein Taschentuch mit Tiergeruch verstecken, warum nicht, ist doch geeignetes JET , wenn der Hund eh schon auf Fährten geht...oder auch falsch verstanden?

ich glaube, auch das hast du falsch verstanden. ;)

so, wie es sich für mich anhört, rubbelt die fragestellerin ein taschentuch über das kaninchen und versteckt dann das tacshentuch. zum einen liegt damit keine wirkliche fährte vom tier zum tuch, hund wird also vom richtigen fährten noch dazu gebracht wahllos durch die egegnd zu schnuffeln und irgendwo das tacshentuch aufzufinden, hat also nix mit dem verfolgen einer fährte zu tun und bringt ein eventuell noch höheres risiko mit sich, weil er dann zB auch noch anfängt nach vögeln in bäumen oÄ zu schnuffeln. und zum anderen ist das ganze eher kontaproduktiv, da es nicht die teamarbeit mit der haltein verstärkt, sondern weiter auf die selbstständigkeit des hundes baut. flächensuche findet zwar in etwa genauso statt, ABER hund orientiert sich an signalen des halters, welcher ihn kontrolliert in bestimmte richtungen schickt. genau das findet scheinbar aber nicht statt, sondern hund sucht wahllos und auf eigenes gutdünken selbstständig nach dem taschentuch im raum/waus/wohnung.

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ordrana 04.09.2013, 09:01
@jasoncharly

was sollen solche rituale alleie nutzen?

ihr seid noch kein "rudel" und simot macht es auch keinen sinn.

die "rudelchef"position erwiurbt man sich nicht durch solche rituale, damit nervt man allenfalls den hund oder sich selbst. ^^

wenn die "rangfolge" stimmt, dann kommen solche dinge von ganz alleine, weil hund es für richtig hält.

nebenbei erwähnt, ich hab bei uns die hosen an, was man sehr deutlich sieht, mein hund, dobermann und ehemaliger jäger, fragt IMMER erst bei mir mit einem blick nach, ob er den gerade 5 meter vor ihm davon hoppelnden hasen eine verpassen darf und gibt fraule kein ok, dann darf der hase von dannen ziehen. und trotzdem rennt er als erstes durch türen, düst treppen vor mit hoch oder runter, ...... er würde auch niemals auf die idee kommen ohne aufforderung ins bett zu gehen, mit aufforderung nimmt er die gelegenhiet allerdings sehr gerne wahr.

wie du siehst, solche rituale bringen ohne die dazu passende bindung und "rangfolge" rein gar nichts.

zuerst muß die basis stimmen und wenn diese stimmt, dann sind solche rituale oim grunde ohnehin hose wie jacke. eine "rangordnung" wird sich niemals wegen solcher rituale entwickeln, kannst se dir also im grunde sparen.

richtigerweise muß man sagen, mit solchen verhaltensweisen vom hund, kann ein außenstehender eventuell beurteilen, wie es um die "randordnung" steht, aber alleine an diesen wenigen beispielen kann man auch diese nicht erkennen, dazu gehört schon wietaus mehr.

würde man es alleine daran festmachen, dann müßte man wohl sagen, daß bei uns der hund die hose anhat. ;) dem ist aber definitiv nicht so, was man an wietaus triebigeren lagen, wie etwa dem nicht mehr jagen, ausmachen kann.

auch der hinweis, daß mein hund beim TA vor lauter panik, wenn er auf den tisch gehoben wird, lieber unter sich macht, statt sich gegen mich zur wehr zu setzen oder wneigstens zu drohen, zeigt, daß er mir voll vertraut, auch wenn er sich ins hemd macht. heißt also, er vertraut dem cheffe, daß er das schon richtig macht, auch wenn es unangenehm sein mag.

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Anda2910 04.09.2013, 22:40
@ordrana
woher soll hund bitte wissen, daß der wildgeruch diesmal nicht von lebenden tieren, sondern von einem taschentuch herrührt? heißt, seine fixierung auf tiergeruch und die damit verbundene fährte wird verstärkt. nicht der generelle jagdtrieb oÄ, sondern nur das interesse auf nach tier riechende spuren.

Hunde haben ein wesentlich differenzierteren Geruchssinn als wir Menschen und können ein lebendes Tier von einem Tuch unterscheiden.

genau das sollte eben nicht vollkommen schnuppe sein. kontrolle heißt kontrolle und das eben auch bei fährtenwechsel. und da man bereits liegende fährten nicht wirklich nachvollziehen kann, gibt man eben auch einen großen teil der kontrolle auf. obendrein würde es sich hierbei wiederrum um nach tier riechende fährten handeln, und weshalb es gerade für den anfang besser ist erstmal auf etwas anderes umzusteigen, habe ich bereits bei der taschentuichsuche erläutert, aber diesen teil hast du ja bereits schon nicht korrekt verstanden.

Schreibe ich jetzt auch zum bestimmt 3. x, die Fixierung auf Tiergeruch und die damit verbundene Fährte wird nicht verstärkt, insofern ich mit dem hinterher gehen der Fährte belohne und das Verhalten somit unter Signal stelle.

Ähm, ich habe das schon sehr gut verstanden, es sind nur schlicht und ergreifend falsche Informationen von denen Du dort berichtest!!!

so, wie es sich für mich anhört, rubbelt die fragestellerin ein taschentuch über das kaninchen und versteckt dann das tacshentuch. zum einen liegt damit keine wirkliche fährte vom tier zum tuch, hund wird also vom richtigen fährten noch dazu gebracht wahllos durch die egegnd zu schnuffeln und irgendwo das tacshentuch aufzufinden, hat also nix mit dem verfolgen einer fährte zu tun und bringt ein eventuell noch höheres risiko mit sich, weil er dann zB auch noch anfängt nach vögeln in bäumen oÄ zu schnuffeln. und zum anderen ist das ganze eher kontaproduktiv, da es nicht die teamarbeit mit der haltein verstärkt, sondern weiter auf die selbstständigkeit des hundes baut. flächensuche findet zwar in etwa genauso statt, ABER hund orientiert sich an signalen des halters, welcher ihn kontrolliert in bestimmte richtungen schickt. genau das findet scheinbar aber nicht statt, sondern hund sucht wahllos und auf eigenes gutdünken selbstständig nach dem taschentuch im raum/waus/wohnung.

Das da dann keine richtige Fährte liegt, dem stimme ich zu. Hab ich aber das Fährte suchen unter Signal gestellt und verstärke damit, dann ist auch das Vögel suchen in den Bäumen erlaubt und sogar erwünscht. Wenn ich das "suchen" unter Signal stelle, dann soll Hund ja erst einmal wahllos suchen, dass brauche ich ja schließlich für den Aufbau um die Assoziation zum Signal herzustellen.

Liebe Grüße Anda

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Anda2910 04.09.2013, 22:52
@ordrana

Auch hier möchte ich Einspruch einlegen, denn eine Rangfolge in einem sozialem Verband gibt es nicht, auch denken Hunde nicht in Kaskadensysthemen sondern sind sehr sozial eingestellt.

Zur Hundeerziehung gehört weitaus mehr und hier in dem Text kann ich leider kaum was finden, was der heutigen Hundeerziehung entstammt, eher werden hier antiquierte Denkweisen weiter gegeben, die nicht dem wissenschaftlich aktuellem Stand entspringen!

...und wenn ich dann noch lese "Trieb" und der Hund macht sich ins Hemd beim Ta, dann tut mir Dein Hund einfach nur Leid, denn da ist kein Vertrauen zu sehen, sondern eher dass Du Deinen Hund so weit gebracht hast, dass er vor Strafe Angst haben muß und sich deshalb nicht getraut, sich zu wehren, mit Vertrauen hat das allerdings selbst im entferntestem Sinne nichts zu tun!!!

Würde Dein Hund Dir übrigens vertrauen, bräuchte Dein Hund ja keinerlei Stressymptome zu zeigen und mit eines der stärksten ist übrigens sich wie Du es so "schön" nennst "ins Hemd macht", wirklich unfassbar!!! Also von Vertrauen ist da nichts zu sehen, meine ängstliche Hündin vertraut mir und sie "macht sich auch nicht ins Hemd"! Sehr sehr seltsame und veraltete Ansichtsweisen, die hier zu Tage treten!!!

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ordrana 05.09.2013, 00:13
@Anda2910

du scheinst wirklich eine arge leseschwäche zu haben.

oder überliest du absichtlich zB die ganzen " ? sieht zumindest danach aus.

auch, daß er beim hochheben, wenn fremde personen ihn hoch heben er unter sich macht, hat wohl wneiger damit zu tun, daß dir mein hund leid tun müßte.

wer hat hier eigentlich auch nur im entferntesten erwähnt, daß ich meinen hund strafe? das entspringt einzig und alleine deiner fantasie und hat rein gar nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe.

Sehr sehr seltsame und veraltete Ansichtsweisen, die hier zu Tage treten!!!

das was du hier ständig kommentierst hat nur rein gar nichts mit dem zu tun, was ich sage, denke oder tue, sondern du scheinst wirkliche probelme im lesen und korekten textverstehen zu haben.

aber glaub du nur ruhig weiter, was du glauben willst, von wem du hier redest weiß ich ehrlich gesagt nicht, denn mit mir und meinem hund hat das alles, was du hier runter läßt oder angeblich zu kritisierendes in meiner antwort, kommentaren, ... zu finden glaubst, rein gar nichts zu tun.

du scheinst dir ein paar mal zu oft das pipi langstrumpflied reingezogen zu haben oder es irgendwie ein wneig zu ernst zu nehmen.

"ich mache mir die welt, widewiedewie sie mir gefällt..."

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Da fällt mir als erstes ein: Warum hast du dir den Hund angeschafft??? Wenn er eigentlich nicht zu dir und deiner Lebenssituation passt??? Mach das beste daraus, das erwähnte Buch ist wirklich empfehlenswert! Ansonsten: konsequent sein!!!

Was Du hier schreibst, kenne ich nur zu gut.

Ich hatte einen Beagle, also einen englischen Jagdhund. Zuhause war er der beste Hund der Welt. Draußen war ich nicht mehr existent für ihn. Die Nase auf dem Boden wurden alle Kommandos ignoriert.

Ich war gezwungen, ihn an der Leine zu halten. Hier hat er noch kräftig gezogen. Da ich ihn natürlich auch mit anderen Hunden spielen lassen wollte, habe ich es ab und zu doch mal gewagt, ihn abzuleinen. Das ging dann vielleicht eine Minute gut. Das Spiel war für ihn beendet, der Jagdtrieb kam wieder zum Vorschein. Es dauerte manchmal eine Stunde, ehe er wieder erschien.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe ihn zwei mal nach Tagen durch Zeitungsanzeigen bzw. durch das Tierheim wiedergefunden. Das dritte mal ging nicht gut aus. Er ist durch meine geöffnete Eingangstür entlaufen und wurde nicht mehr gesehen.

Ich will Dir damit nur vermitteln, dass auch Du bestimmt so einen jagdfreudigen Hund hast, bei dem auch Erziehung nicht weiterhilft, wenn die Freiheit ruft. Ich glaube, da kann auch der beste Hundetrainer nicht helfen.

Nach einiger Zeit habe ich mir einen Golden Retriever angeschafft. Der Stress war vorbei. Ich konnte ihn laufen lassen, bei jeder Wegbiegung schaute er sich um und wartete auf mein Kommando, welchen Weg er einschlagen sollte.

ordrana 02.09.2013, 21:30

es gibt sehr wohl hundetrainer, die wissen, wie man sowas in geordnete bahnen lenkt, ABER die gibts nicht an jeder ecke und ein hundeanfänger wird das erforderliche meist eher nicht wirklich umsetzen können.

genau aus diesem grund ehören jagdhunde auch nicht zu unerfahrenen hundehaltern.

mit dem golden retriever hast de allerdings wieder in etwa in die gleiche kiste gegriffen, scheinst aber dank modeerscheinung einen aus nicht arbeitswütiger linie erhalten zu haben.

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antonczerwinski 02.09.2013, 21:46
@ordrana

@ ordrana

Ich lebe seit meiner Jugendzeit mit Hunden zusammen. Also kannst Du mich auch nicht unerfahren nennen.
Ein Hundefänger, wie Du oben schreibst, ist allerdings nicht mit einem Hundetrainer zu vergleichen. Wenn Du keine Ahnung hast, schreib hier nicht, dass ich mit dem Golden Retriever in die gleiche Kiste gegriffen habe.
Du gibst Dich hier als Hundekenner aus, kennst aber nicht den Unterschied zwischen einem Jagdhund und einem Apportierhund.

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ordrana 02.09.2013, 22:16
@antonczerwinski

den kenne ich sehr wohl.

nichts desto trotz stöbert auch ein aportioerhund, zwar nicht unbedingt lebende, sehr wohl aber tote beute und dies erfolgt nicht immer auf sicht, sondern auch auf nasenarbeit. sprich hund sucht genauso stöbernd ne fährte und findet beute, wie der vorangegangene beagle.

Ich will Dir damit nur vermitteln, dass auch Du bestimmt so einen jagdfreudigen Hund hast, bei dem auch Erziehung nicht weiterhilft, wenn die Freiheit ruft. Ich glaube, da kann auch der beste Hundetrainer nicht helfen.

dieser satz disqualifiziert im grunde deine aussage über hundeerfahrung.

hunde zu halten und zu wissen, was die arttypischen eigenschaften sind, sind zwei verschiedene paar schuhe. und genau das macht den unterschied zwischen jahrelangem hunde halten und hundeerfahrung.

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Anda2910 03.09.2013, 01:12
@ordrana

Es ist vollkommen egal, welcher Rasse ein Hund entspringt, die Lerntheorie greift bei jedem Hund, ob nun nen Goldi oder ne Dogge oder nen RR oder was für ein Hund auch immer, wenn man die Grundkenntnisse besitzt und die sollte ein Hundetrainer eigentlich kennen, dann kriegt man jeden Hund umgelenkt, bei dem einen gehts schneller bei dem anderem brauchts halt mehr Zeit und mehr Tricks, aber mit geeignetem und effizientem Training, funktioniert das ;-)

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ordrana 03.09.2013, 06:58
@Anda2910

Es ist vollkommen egal, welcher Rasse ein Hund entspringt, die Lerntheorie greift bei jedem Hund

ja, nur schafft es ein erfahrener hundehalter doch eher sich auf einen hund einzustellen, als jemand, der es bis dato nicht gelkernt hat, was es heißt ein hund zu sein.

und somit spielt die rasse schon eine rolle, denn bei rassen, bei denen es einfach etwas länger dauert, und er mehr tricks braucht um das ziel zu erreichen ist ein unerfahrener hundehalter schnell am ende mit seinem latein.

natürlich kann ich auch jemandem frisch mit führerschein in einen ferrari setzen, der wird den sicher auch irgendwie bedient bekommen, nichts desto trotz ist die wahrscheinlichkeit, daß er mit diesem auto nicht zurecht kommt, sich verschätzt und es eventuell sogar irgendwo gegen die wand setzt um einiges größer, als würde ich nen formel 1 renn fahrer nehmen.

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spikecoco 03.09.2013, 08:27
@antonczerwinski

Ich führe 3 Beagle in meinem Auslaufservice mit, ich bin nur in wildreichen Gebieten unterwegs und alle 3 Hunde verhalten sich so, wie dein Goldie. Kein Hund geht in den Wald hinein, sie bleiben bei mir , halten Blickkontakt und warten auf die Beschäftigung, die ich ihnen biete. Jeder Hund lief anfangs an der Schleppleine und erhielt ein Training von mir, um einen zuverlässigen Gehorsam zu erlangen.

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YarlungTsangpo 03.09.2013, 09:12
@Anda2910

Anda - Nein das funktioniert nicht bei jeder "Hunderasse"

Es ist nicht mit 100% Erfolg bei jedem Individuum z.b. Der Rassen Akita Inu oder Do Khyi gekrönt - egal wie viel und wie zutreffend man trainiert - man kann solche Hunde nicht frei laufen lassen. Das Risiko in unserer dicht besiedelten Gesellschaft/ Land ist viel zu groß - für den Hund.

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spikecoco 03.09.2013, 09:28
@YarlungTsangpo

muss meine Aussage auch einschränken, die Huskyhündin die ich führe , wäre wahrscheinlich auch mit einem guten Training nicht ableinbar, da sie schon mehrfach Tötungserfolg hatte. Bei mir reagiert sie jetzt gelassener an der Leine wenn Rehe auftauchen, früher flippte sie regelrecht aus und war überhaupt nicht mehr ansprechbar. Es wäre aber schon sehr interressant, ob sie mit täglichem Training unter Kontrolle zu bekommen wäre. Leider gehe ich mit ihr zu wenig, um angemessen üben zu können.

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Anda2910 03.09.2013, 18:39
@YarlungTsangpo

Doch Yarlung, dass tut es auch bei einem Akita Inu, auch bei einem Do Khyi und sämtlichen anderen Rassen, man muß eben nur wissen wie und deshalb würde ich die Aussage nicht tätigen, dass es nicht funktioniert, nur muß der Aufbau dem jeweiligem Hund angepasst werden!

Man kann diese Hunde sehr wohl mit geeignetem Training irgendwann frei laufen lassen, es dauert und es ist reinste Fleiß- und Geduldsarbeit, ABER es GEHT definitiv!!!

Ich muß mal schauen, ob ich die Videos mit einem Akita Inu dazu finde, dort ist das herrlichst zu sehen, wie dieser vor hüpfenden Kaninchen absitzt, schaut und dann weiter läuft, ohne dass er durch geht!!!

Glaub mir das geht... Die andere Sache ist natürlich, ich lebe in der Stadt und da ist mir das Risiko IMMER zu groß, den Hund abzuleinen, dass mache ich nur, wenn ich einen 100%igen Rückruf habe und der braucht eben gerade bei jagdlich motivierten Hunden sehr viel Zeit und Geduld...

Liebe Grüße Anda

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YarlungTsangpo 03.09.2013, 20:49
@Anda2910

Hallo Anda, das erzählst du mir...die ich einen 12 Jahre - mitten Stadt und im Wald/ Feld frei laufenden Do Khyi hatte :)))

Aber: Der Zeitaufwand das zu erreichen ist unglaublich immens. Der DoKhyi ist weniger jagdlich motiviert denn "neugierig" wenn er was sieht, ihn was interessiert - ist er dort...

Kein "normaler" Mensch hat so viel Zeit täglich, man braucht Nerven wie Drahtseile....

100% sicherer Rückruf ? Sag ich auch bei meinem frei laufendem Do Khyi - ganz klar nein... ;)

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spikecoco 03.09.2013, 08:15

Es ist mit dem richtigen Training machbar, das auch ein sehr jagdlich motivierter Hund in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Auch bei einem Beagle geht dies wunderbar .

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Der Jagdtrieb war in Seinem Leben bisher auch notwendig. Jetzt kann man Ihn erst von der Leine nehmen ,wenn Er aufs Wort hört .

jasoncharly 02.09.2013, 21:40

Das ist mir klar. Nur interssiert ihn draußen nicht mehr was ich sage, daher möchte ich mir ja Tipps einholen

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Von mir bekommst du eine kurze Antwort verbunden mit einer Frage...

Du lebst mit dem Hund in Deutschland... Hast du die Möglichkeit mit den Hunde-Ausbildern der Hegeringe in eurer Nähe Kontakt aufzunehmen???

Ihr müßt den "Spiess" nämlich rumdrehen...

Die Hunde-Ausbilder(innen) der Hegeringe können dir vielleicht nicht nach Lehrbuch helfen - aber diese Menschen haben so viel Erfahrung...

An die Telefonnummern der Ansprechpartner kommst du den DJV oder den LJV

dreh den spieß um...drinnen gibt es KEINER -gar 'KEINE aufmerksamkeit.aber wenn es raus geht is dann richtig aktion und er bekommt aufmerksamkeit. ich würde ihn aber generell nur noch mit schleppleine laufen lassen.

jasoncharly 02.09.2013, 20:55

Das hat meine Freundin auch schon vorgeschlagen, hatte nur eine Buchstaben mehr übrig, um es in die Frage zu schreiben.

Sie meinte, ich solle den Hund erst 4 Wochen ganz ignorieren und dann draußen eben aufmerksamkeit, drinnen aber nicht.

Denke das versuche ich mal

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NoradieHexe 02.09.2013, 22:39
@jasoncharly

Vergiss es! Das wird nicht funktionieren! Wenn das Problem deines Hundes tatsächlich der "Jagdtrieb" ist, kannst du niemals "gegen dieses Verhalten " arbeiten. Du kannst dann allenfalls "dieses Verhalten in gezielte Bahnen lenken"!

Und das funktioniert auf jeden Fall nicht, wenn du die Vertrauensbasis zerstörst.

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ordrana 02.09.2013, 21:31

das dumme daran, ist daß es sich hier um einen staßenhund handelt, der wahrscheinlich von welpenbeinen an gelernt hat, daß es auch "prima" ohne menschen geht.

dem wird das ignorieren durch einen menschen wahrscheinlich eher am hinteren ende vorbei gehen.

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Anda2910 02.09.2013, 22:51
@ordrana

Ich kann da NoradieHexe nur zustimmen, dass zerstört nur die Vertrauensbasis, aber mal ganz ehrlich, wie soll der Hund das mit dem jagen in Zusammenhang bringen? Du missachtest 4 Wochen und da reden wir davon, dass Du Deinen Hund nicht mehr streicheln, nicht mehr anschauen, nicht ansprechen, nicht kraulen, keinerlei Kontakt mehr mit ihm haben darfst und wirst, dass soll er dann mit dem jagen verbinden, meinst Du wirklich das funktioniert?

Das könnte eher dazu führen, dass der Hund noch mehr Problemverhalten entwickelt und dann hättest Du noch mehr Probleme mit ihm, als Du bis jetzt mit dem "jagen" hast...

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spikecoco 04.09.2013, 07:58
@Anda2910

Wie soll der Hund verstehen, dass das Ignorieren( für Hunde die größte Strafe)und bei dieser Dauer wahrscheinlic,h auch total verstörend, mit dem Jagen draußen irgend einen Zusammenhang hätte?

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ordrana 04.09.2013, 09:11
@Anda2910

naja, sagen wir es mal so, dieses ignorieren ist durchaus eine erziehungsversuchsmethode, die bei dem ein oder anderen hund erfolg bringen kann. ABER sie generell bei hunden anzuwenden ist eher mehr als daneben.

gerade wenn es ohnehin schon kaum bindung gibt, ist sowas echt für die füße.

bei hunden, die recht dominant sind und die hosen anhaben, kann das längere ignorieren durchaus den effekt haben, daß sie bemerken, daß sie eben nicht alles kontrollieren können und vom halter abhängig sind. aber solche hunde sind ein ganz anderes kaliber und das sind auch ganz andere vorraussetzungen. fürs antijagdtraining nutzt es aber selbst bei einem hund, wo diese methode passen mag, herzlich wenig.

und bei einem hund, der sowieso in der prägephase gelernt hat, daß es prima ohne menschen geht, den wird man damit maximal noch in seinem "ich ihnorier den menschen" noch weiter verstärken.

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Anda2910 04.09.2013, 23:20
@ordrana

Auch hier ordrana, wieder nur antiquiertes Denken, wo hast Du das her? Auch wieder eine Most-Verfechterin?

Sorry, ich persönlich hab noch keinen dominanten Hund erlebt, allenfalls einen charakterstarken und habe ich auch noch keinen Hund erlebt, der einen Menschen kontrollieren möchte!!!

und um zum 3. Punkt zu kommen, es gibt bei Hunden keine Prägephase, es gibt eine sensible Phase, Prägephasen hat man bei Vögeln feststellen können z.B. Fehlprägungen beim Sexualverhalten oder auch Fehlprägungen beim Gesang, aber Hunde haben eine sensible Phase und wenn dem nicht so wäre, dann könnte man Verhaltensweisen, die genau in diesem Zeitfenster liegen ja nicht mehr gegenkonditionieren, denn Prägephase würde per Definition heißen, dass Lernerfahrungen vor "Überschreibungen" geschützt sind und irreversibel, aber auf Grund der Neuroplastizität ist es Hunden möglich, selbst in dieser sensiblen Phase gemachte Erfahrungen noch zu verändern, modulieren oder sogar komplett zu extingieren.

Liebe Grüße Anda und ja, dass mußte ich jetzt los werden, bei so viel Quark, der dort geschrieben steht...

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ordrana 05.09.2013, 00:18
@Anda2910

keine ahnung, wer most sein soll, aber auch hier scheinst du besser zu wissen, was ich denke, als ich es scheinbar selbst weiß.

und ansonsten hast du wohl nichts wieter zu sagen, als die korrektur eines eventuell falsch gewählten wortes. wow, respekt, damit hast dus mir ja jetzt richtig gegeben.

im grunde habe ich genau das gecshrieben, was du selbst nochmal mit anderen worten wieder gibst, scheint dich aber wohl eher nicht zu interessieren.

textverständnis ist ja nicht dein ding, haben wir ja oben schon mehrfach festgestellt.

den quark, den ich angeblich geschrieben habe, schreibst de doch selbst in diesem kommentar.

hast du nichts besseres zu tun, als worteiterei?

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