Hund lasst sich nicht erziehen - beißt auf alles und jeden!

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Wir haben alles probiert . Spielen , ignorieren , streicheln, lobben, füttern etc - nichts hilft !

Ähm, ihr habt den Hund gerade mal ein paar Tage und habt in dieser Zeit all das versucht? Hundeerziehung braucht Zeit und Geduld, ein Welpe erlernt nicht innerhalb von 2 Stunden eine Beißhemmung! Und wenn man sich einen traumatisierten Hund ohne bekannte Vorgeschichte aus dem TH holt, dann kann man auch nicht davon ausgehen, dass alles wie im Bilderbuch läuft!

Was jetzt ganz wichtig ist: ihr müsst dem Hund Sicherheit geben, indem ihr euch konsequent verhaltet. Legt euch eine "Strategie" zurecht und nach dieser arbeitet ihr dann. Auch wenn es nicht sofort Erfolge zeigt. Mit dem Probieren von zig Sachen in kürzester Zeit verwirrt ihr den Hund nur endgültig.

Bestes Mittel beim spielerischen Beißen von Welpen: ignorieren. Streicheln, Spielen sofort abbrechen, eventuell dazu noch kurz quietschen. Und dann warten, bis sich der Hund wieder beruhigt hat. Wenn es ihr unangenehm ist, berührt zu werden, dann reduziert das erst einmal auf ein Minimum. Wenn sie bei wilden Spielen gleich überdreht, dann macht etwas Ruhiges. Macht es dem Hund einfach, sich richtig zu verhalten und bestärkt das, denn nur so kann er lernen, was er machen soll. Zeigt ihm, dass ihr ihn nicht bedrängt, seine Grenzen akzeptiert, aber setzt auch eure. Und bleibt bei der ganzen Sache ruhig und freundlich.

wenn das alles nichts hilft werden wir sie leider weg geben müssen

Sorry, aber wie kann man so schnell aufgeben? Was habt ihr euch denn vorgestellt, als ihr euch einen Welpen geholt habt? Nach einigen Tagen habt ihr scheinbar schon alle Tipps mal am Hund ausprobiert, die ihr irgendwo gehört habt. Anstatt den Hund erst einmal zur Ruhe kommen zu lassen, soll er jetzt in den nächsten Tagen noch zum TA geschleppt werden. Und zum erwachsenen Hund der Freundin, auch wenn es mehr als unwahrscheinlich ist, dass sich der Welpe irgendetwas abschaut. Dann schreibt ihr davon, der Hund würde "nicht mehr auf euch hören". Mein Gott, das Tier ist gerade mal 10 Wochen, das hat noch nie auf euch gehört (zufällig was richtig machen ist keine Erziehung!). Erziehung dauert das ganze Hundeleben lang. Je nach Veranlagung kann es Monate harten Trainings bedürfen, bevor der Hund auch nur mal 5 min. ohne Leine laufen kann. Und das nimmt euch keiner ab, das müsst ihr euch zusammen mit eurem Hund erarbeiten! Jetzt sind aber erst einmal andere Dinge wichtig, als dem Hund irgendwelche Kommandos beizubringen.

Eine gute (!) Hundeschule wäre sicher nicht verkehrt, aber vorher müsst ihr euch bewusst werden, dass ein hartes Stück Arbeit vor euch liegt (das weiß man aber vor der Anschaffung eines Hundes!) und dass ihr Verantwortung übernommen habt, d.h. ihr könnt das Tier nicht einfach bei den ersten Schwierigkeiten wieder abschieben!

  1. wir haben uns den Hund nicht aus dem Tierheim geholt, sondern haben sie innerhalb von einem Tag von einer Freundin bekommen , die ihn von einer Frau hatte die ihn ins Tierheim bringen wollte. Anscheinend hat ihr die Frau keine Informationen gegeben ( warum wissen wir leider nicht und wir sind auch kräftig am fragen ) jedoch wissen wir auch nicht ob alles was sie sagt die Wahrheit ist , da uns die Geschichte ein bisschen komisch vorkommt. Daher hatten wir auch keine Chance uns auch nur irgendwie über den Hund zu informieren & wollten sie aber auch nicht im Stich lassen. Wir wissen auch nicht ob sie ein Drama hat , geschlagen wurde oder sonst was & auch das Alter ist nicht sicher . Immerhin hat sie in der Zeit in der andere Hunde noch bei ihrer Mutter sind schon 3 Besitzwechsel gehabt für die wir nichts können und ich glaub das hinterlässt Schäden bei denen wir nicht wissen wie wir vorgehen sollen.

  2. das ignorieren ist sinnlos , da ich den Raum verlassen muss weil es sonst nichts bringt. Sobald ich den Raum aber wieder betrete knurrt sie , springt auf mich und beginnt wieder zu beißen und das Spiel geht dann ca 1 Stunde bis ich mich aufs Bett flüchte und sie nicht mehr hochkommt.

  3. sie hat auch viele Dinge auf die sie beißen darf , jedoch sind diese uninteressant. Sie ist einfach den ganzen Tag auf 180 ( außer wenn sie schläft )

  4. wir geben nicht auf , jedoch wissen wir nicht was sie wird wenn sie groß wird - aber geschätzt wird auf einen schäfer - Terrier mischling . Ihre Bisse tun jetzt schon weh & sollte sich das nicht bessern weis ich nicht wie ich es verantworten soll so einen Hund zu Hause zu haben.

0

Ich hab auch einen größeren Hund ein Alaskan Malmute ich würde dir empfehlen als erstes die Hundeschule aufzusuchen dass mit dem anderen Hund ist nicht so eine gute idee du weißt ja nicht wie die beiden reagieren aufeinander.

Mein Ist eigentlich brav allerdings hab ich letztens eine anzeige bekommen da er einen Dackel in den Hals gebissen hat: Sozusagen gewisse Probleme hat jeder Hund

Probier das mit der Hundeschule LG

Naja verstehen tun sie sich. Sie kennen sich ja schon. Der große Hund hat wirklich Nerven aus Stahl und lässt alles mit sich machen. Nur weiß ich nicht ob sich das dann auch was bringt , oder ob das das Verhalten der kleinen nur noch mehr stärkt ? Vielen Dank für deine schnelle Antwort !! :-)

0

Der,Hund ist erst 10 Wochen alt? Beißt u.ist aggressiv ?

Ja. Wir wissen nichts über ihre Vorgeschichte. Wissen nicht ob sie vielleicht vor Menschen Angst hat, oder sogar geschlagen wurde. Wir wissen nur , dass sie ausgesetzt wurde und von keinem Züchter Stammt , da sie so früh hergegeben wurde. Deshalb wissen wir auch nicht wie wir vorgehen sollen. Das beißen ist auch nicht verspielt sondern aggressiv mit knurren und lautem bellen verbunden.

0

Sorry,ich versteh jetzt nicht,wie ein 10 Wochen altes Hündchen so beißt,wie du es beschreibst.Auf jeden Fall ,hat der Kleine schon ziemlich schlechte Erfahrung machen müssen mit Menschen.Das ist schon traurig genug.Da,brauch er jetzt viel Liebe u.Geduld.Ich hoffe das ihr das Durchhaltet.Denn das ist auch zeitaufwendig .Bitte nicht einfach wieder abschieben.Eine Hundeschule,wäre wohl das beste.Da,du ja selbst auch schreibst,das du dich nicht so gut auskennst mit Hunden.Und glaube mir es lohnt sich.Es gibt nichts schöneres,als die Dankbarkeit u.Liebe eines Tieres.Hab nur Mut,das wird schon werden. Alles Gute,wünsche ich dir u.dem Kleinen Knirps.

0

Was möchtest Du wissen?