Hund läuft weg und hört nicht wenn ich ihn rufe

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7 Antworten

Seit Wochen läuft er den selben Weg weg? Warum nicht, es ist doch immer das selbe, sooo langweilig. Ein Hund will auch was erleben, spannende Runden gehen usw. Das alles scheinst Du Deinem Hund nicht zu bieten. Gehe andere Wege, mache Suchspiele, lasse ihn "arbeiten". Wenn es raus geht, muß der Hund schon motiviert sein, in Deiner Nähe zu sein, weil da etwas passieren kann. Für ihn muß es sich "lohnen" sofort zu kommen, wenn Du rufst. Im Moment musst Du erstmal wieder anfangen wie bei einem Welpen. Habe etwas Geduld, ran an die Schleppleine und das kommen üben. Viel Spaß

Hallo SweetyPancake,

Für Dein Hundeproblem habe ich Dir einen kleinen Videofilm mitgebracht....Egal ob er nun wegläuft weil es sich auf der Spur einer "duften Hundedame" befindet oder weil es dort interessanteres gibt, z.b. Kaninchen.....ist dieser Film für Euch beide passend.

Video ansehen & umsetzen!

Wenn Hunde nicht zu 99,8 % kontrollierbar sind - geht es einen Schritt zurück = Schleppleinentraining und Schleppleine zum Sichern.

Zudem solltest Du kommunikativ mit deinem Hund laufen, also nicht neben ihm her schlappen, sondern dem Hund lohnende Aufgaben geben. Zum Beispiel Sucharbeit und Nasenbeschäftigung...

So hört das auf, dass Dein Hund sich selbst Beschäftigung sucht. Viel Erfolg beim "Zusammen arbeiten" mit Hund, wünscht....Yarlung

YarlungTsangpo 09.10.2013, 09:48

....So, nun wirst Du noch beginnen Deinem Hund Ausweichmöglichkeiten bei Hundesichtungen zuzugestehen, dass er an der Schleppleine seine Körpersprache auch einsetzen kann ( also nicht an Leine Rucken oder zurückziehen ....

Und dann muss dein Hund auch nicht mehr auf fremde Hunde aggressiv (oft ist das Unsicherheit) reagieren.

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Da ist es wichtig, erst mal an der Bindung zu arbeiten, damit der Hund einen Grund sieht zu Dir zu kommen, wenn Du rufst. Wie rufst Du ihn denn? In dem leider immer noch üblichen Kasernenhofton? Da würde ich auch nicht kommen, wenn mich jemand so rufen würde.

Mach Deinem Hund das Abrufen schmackhaft, indem Du ihn fröhlich motivierend zu Dir rufst, wie wenn gleich Bescherung wäre. Wenn er kommt, lob ihn immer überschwänglicher, führe Freudentänze auf und gib ihm dann ein Leckerli, wenn er bei Dir ist. So seht er, dass sich abrufen lohnt. Er sieht und erkennt Deine Begeisterung und Deine Freude und nicht den Oberfeldwebel in Dir. Wen er nicht kommt, dann nimm es hin, dann seid ihr eben zusammen noch nicht soweit. Dann musst Du zu ihm hingehen und ihn emotionslos anleinen und wieder ein Stück an der Leine mitnehmen.

Reflektiere Dein Tun und Handeln im Alltag mit dem Hund. Verhältst Du Dich wie jemand, den man gerne mag, dem man vertrauen kann, dem man sich hingeben kann? Der ein echter Freund fürs Leben ist?

Lerne souverän zu sein, stark zu sein, klar zu sein, gütig zu sein, mitfühlend zu sein, achtsam zu sein, freundlich zu sein. Das ist der Schlüssel zu einer tiefen und innigen Freundschaft zu einem Hund. Dann wird er Dich auch nicht mehr anzweifeln und sich immer FÜR Dich entscheiden.

Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Glück :-)

geh mal in einer gegend spazieren, wo ihr noch nie ward. lass ihn ohne leine laufen, aber geh immer mal wieder in eine andere richtung, o h n e den hund deswegen zu rufen oder anzusprechen. lauf einfach weiter. wenn er dann angerannt kommt, mach ein riesen fest daraus, gib ihm noch ein belohnungshäppchen und spiele während des weiterlaufens mit einem spielzeug mit ihm. wenn ihr dann wieder normal weiter läuft, verstecke dich hinter einem baum und wieder, wenn er dich sucht und e n d l i c h wieder gefunden hat, fest, party, das ganze programm. wieder spielend weiter laufen. wenn ihr baumstämme sieht, lass ihn darüberlaufen und belohne ihn anschliessend mit freude und/oder häppchen. du wirst sehen, dein hund wird wie ausgewechselt sein, ein aufgeweckter, neugieriger hund, der dich schon bald nicht mehr aus den augen lässt. wichtig ist: niemals den hund abrufen, nicht umdrehen ob er nun auch wirklich kommt. der hund muss das gefühl haben, wenn e r nicht aufpasst, rennt s i e ihm davon. du musst dir natürlich ein einigermassen übersichtliches gelände suchen, nicht unbedingt im wald, fall er ein jäger ist. viel vergnügen.

Vllt. ist dort eine läufige Hündin und er ist verliebt !??

Geh einfach mal einen anderen Weg ....

Versuche doch einfach mal mit deinem Hund auf vollkommen unbekannten Wegen zu gehen...

Nimm eine Schleppleine mit und teste mal an, ob dein Hund dann immer noch stratzen gehen will...

Auf diesen fremden Wegen kannst du dann noch einmal von vorne anfangen das Zurückkommen zu erlernen... wie mit einem Welpen...

Versuch es mit liebevoller Konsequnez und präge dem Hund verschiedene Worte ein, auf die er in deinem Sinn zu reagieren hat...

da bietet sich am besten ein hundetrainer an

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