Hund, Juckreiz durch Nierenprobleme, Apotheke hat Anagallis empfohlen, giftig?

5 Antworten

Meine persönliche Meinung ist, dass Heilpraktiker keine Ärzte sind und oft genug nur ein sehr geringes Wissen über die medizinischen Möglichkeiten mitbringen. Insbesondere sind sie keine Tierärzte. Man kann Mittel, die beim Menschen wirken, nicht einfach auf Tiere übertragen. Gerade pflanzliche Mittel können tatsächlich genauso schaden wie nützen, das ist eine Frage des enthaltenen Wirkstoffes und der Menge.

In Homöopathika sind normalerweise die Wirkstoffe so verdünnt, dass sie gar nicht mehr wirken können. Man vertraut dadurch auf ein Placebopräparat. Allein das Vertrauen, etwas Hilfreiches zu geben, beruhigt manchmal den Tierhalter und indirekt dadurch auch das Tier. Aber eine verlässliche Behandlung ist das keineswegs.

Ich würde an deiner Stelle den Hund vor Globuli verschonen. Zucker ist nicht hilfreich für Tiere.

Homöopathie ist eine Pseudo wissenschaft die auf den Prinzip beruht gleiches mit gleichen zu heilen ein Grundsatz der mehrfach widerlegt wurde außerdem ist der Wirkstoff so stark verdünnt das nichts mehr davon enthalten ist die Globoli werden deinem Hund nicht helfen geh nochmal zum Tierarzt und erklärt ihm die Ituation ansonsten  wünsche ich deinem Hund gute besserung

Man könnte ohnehin die als sehr erfolgreich bekannte "SUC-Therapie" (Solidago-Unbichinon-Coenzym, Heel) nehmen, Phosphatbinder natürlich weiter ergänzend dazu...  Niereninsuffizienz ist nicht heilbar, aber die Lebensqualität kann erheblich - auch durch verringerte Nebensymptome - gesteigert werde, Versuchen würde ichs, Garfield

Halte ich, als klassische Homöopathin, für eine gute Empfehlung. Aber ich würde mir eine klassische Homöopathin/Tierheilpraktikerin in Deinem näheren Umfeld suchen, denn mit der Homöopathie kann man die restliche noch verbliebene Nierenfunktuon deutlich verbessern und unterstützen.

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@hpruetten

Halte ich, als klassische Homöopathin, für eine gute Empfehlung. 

Dann war Samuel Hahnemann wohl im Gegensatz zu Dir wohl kein klassischer Homöopath.

Denn Hahnemann hat explizit erklärt dass solche Kombi-Mittel aus mehreren Substanzen in der Homöopathie nichts verloren haben - und obendrein hat er auch unmißverständlich dargelegt, dass man homöopathische Mittel nicht mit anderen Arzneimitteln (wozu auch Phosphatbinder gehören) kombinieren kann.

Alles nachzulesen im Standardwerk für (so dachte ich bislang:) klassische Homöopathen - nämlich Samuel Hahnemanns Organon der Heilkunst.

Hier kostenlos online einsehbar - falls Dir dieses Buch nicht zur Verfügung steht:

http://www.doktor-quak.de/pdf/organon.pdf

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@MalNachgedacht

Guuter Hinweis, Danke MalNachgedacht!
Hanemann hatte das wohl so vor um 180 Jahren, auch unter den damaligen Detailkenntnissen, gesagt. Ich glaube schon, dass er das mit guten Grund so sagte.

Glücklicherweise sind seitdem die Forschungen nicht stehen geblieben, und du würdest sicher zustimmen, wennn du denn wirklich mal darüber nachgedacht hättest, dass inzwischen fleißig weiter an einer Entwicklung daran gearbeitet wurde. Von wohl durchaus akzptierten Kombinationen und speziell auch verschiedenen Potenzen hörte ich selbst auch.

Gerade bei Heel bin ich sehr zuversichtlich, allerbeste Produkte zu bekommen, Traumeel dürftest du sicher auch schon verschrieben bekommen haben, das machen auch Schulmediziner, wie ich feststellte. Und, dass jene SUC-Therapie BESTENS wirkt, ist unter Katzenleuten bekannt! Aber gut, dass du aufgepasst hast! :- )

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@Naiver

Guuter Hinweis, Danke MalNachgedacht!
Hanemann hatte das wohl so vor um 180 Jahren, auch unter den damaligen Detailkenntnissen, gesagt. Ich glaube schon, dass er das mit guten Grund so sagte.

Der Herr hieß Hahnemann, seine "Detailkenntnisse" was Medizin anbelangt waren seinerzeit deutlich geringer als das was heute eine Gymnasiast im Grundkurs Biologie lernt und gute Gründe in Form von Begründungen hatte er schon damals für seine Homöopathielehre nicht....wohl eher den Drang etwas besser zu machen als die damals in der Tat fragwürdige "Schulmedizin"..

Glücklicherweise sind seitdem die Forschungen nicht stehen geblieben, und du würdest sicher zustimmen, wennn du denn wirklich mal darüber nachgedacht hättest, dass inzwischen fleißig weiter an einer Entwicklung daran gearbeitet wurde.

Die Forschungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Medizin sind seitdem ganz offensichtlich nicht stehengeblieben - man denke nur an die vielen Impfstoffe, Antibiotika oder gar an Organverpflanzungen. Alles Dinge von denen Hahnemann wohl nicht einmal zu träumen gewagt hat (ausgenommen evt. Impfstoffe - denn die Pockenimpfung kannte Hahnemann bereits und er war wohl recht überzeugt von deren Wirkung)

Auf dem Gebiet der Homöopathie sind mir hingegen keinerlei Fortschritte in den letzten 180 Jahren bekannt die den Namen Fortschritt verdienen. 

Aus irgendwelchen absurden Substanzen ("Berliner Mauer","Hundekot") neue Globuli zu fabrizieren ist für mich jedenfalls kein Fortschritt...

Aber vielleicht kannst Du ja mal ein konkretes Beispiel für eine neue Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie in den letzten 180 Jahren verraten, dass die Bezeichnung "Erkenntnis" verdient.
Also nicht irgendeine spinnerte Idee sondern etwas, was man nach objektiven Kriterien überprüfen kann und auch wiederholt erfolgreich überprüft hat.

Seltsamerweise konnte mir noch nie ein Homöopath auch nur ein einziges solches Beispiel nennen....

Von wohl durchaus akzeptierten Kombinationen und speziell auch verschiedenen Potenzen hörte ich selbst auch. 

Was heißt "auch"? 

Bei Hahnemann kann mal eindeutig nachlesen, dass er solche "Kombinationen" in keinem Fall akzeptierte...

Gerade bei Heel bin ich sehr zuversichtlich, allerbeste Produkte zu bekommen,

Wieso weshalb warum?

Wie vergleicht man denn ganz konkret die Qualität homöopathischer Produkte?

Traumeel dürftest du sicher auch schon verschrieben bekommen haben,

Ganz sicher nicht...

das machen auch Schulmediziner, wie ich feststellte. 

Es gibt unbestritten auch "Schulmediziner" die im Laufe ihres Lebens auf spinnerte Ideen kommen oder hereinfallen. 

Mit wissenschaftlicher Medizin hat das aber nichts zu tun.

Und, dass jene SUC-Therapie BESTENS wirkt, ist unter Katzenleuten bekannt!

Und woran man Hexen erkennt und wie man sie am besten behandelt war im Mittelalter unter Inquisitoren bestens bekannt.

Im Mittelalter wußte man auch aus Erfahrung, dass Aderlässe bei so ziemlich jeder Krankheit angezeigt sind.

(immerhin war Hahnemann jemand, der diesen Unfug öffentlich kritisierte)

 Aber gut, dass du aufgepasst hast! :- )

Wenn man gut aufpaßt wird man feststellen dass es praktisch für jedes noch so absurde Verfahren in der Geschichte immer auch gläubige Anhänger gab, die von der jeweiligen Methode felsenfest überzeugt waren.

Umso mehr sollte man solche Methoden und Verfahren objektiven Test unterziehen die so gestaltet sind, dass Wunschdenken und verzerrte Wahrnehmung so gut wie möglich ausgeschlossen sind.

In der Medizin sind dazu randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudien das beste bekannte Verfahren (das übrigens von Homöopathen erfunden wurde...)

Und dabei schneiden homöopathische Mittel regelmässig nicht besser als Zuckerpillen ab.

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Die SUC-Therapie von Heel ist die beste Alternative. Wäre auch mein Vorschlag gewesen.

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@Anaschia

Um aus verschiedenen Alternativen die "beste" bestimmen zu können bräuchte man systematisch nach einheitlichen Kritierien erfasste Daten zu den verschiedenen Alternativen.

Und es würde mich sehr überraschen wenn es diese für die "SUC-Therapie" geben würde...

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@MalNachgedacht

Ach, du hast gar keine eigenen Erfahrungen damit, MalNachgedacht?
Nicht schlimm, es sind auch bestimmt mal theoretische Einwände ganz fruchtbar! *aufmuntere* ;- )

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@Naiver

Ich nehme mal an dass Du weder ein Hund noch eine Katze bist und daher auch keine eigenen Erfahrung damit hast mit der "SUC-Therapie" behandelt worden zu sein....

Mit Einzelerfahrungen ist es so eine Sache.

Helmut Schmidt hat z.B. die Erfahrung gemacht, dass Kettenrauchen für ein langes Leben bei bester geistiger Gesundheit ist.

Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass ich unsterblich bin...denn bislang habe ich noch alles überlebt.

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@MalNachgedacht

Danke für deine ausführliche Einlassung, MalNachgedacht.
Ich entnahm den vielen Worten, dass du wohl wenig von der Homöopathie hältst und nicht auf sie "hereinfallen" würdest (wichtig, angesichts der homöopathischen Preise!;). Ich kenne deine Herleitung nicht und lese, dass du dich auch nicht auf eigene Erfahrungen berufst. Solche sogar streng von dir weist. Und, dass all die Menschen, die seit rund 180 Jahren wohl recht zufrieden damit sind, dass die sich irren oder gar selbst zu Heilbetrügern wurden. Wenn Amazon aktuell 13000 Bücher unter "Homöopathie" (also nur deutschsprachig) aufführt, deutet das für dich auf Schwindel und Bauernfängerei einer überschätzten Minderheit von "Spinnern"?
Ja, ich verstehe deine Ängste. Du möchtest alle anderen Menschen, die vielleicht sogar (konkret und auch international) recht gute Erfahrungen damit machten, von dem Übel einer Homöo-Mafia befreien? Die Pharmazie halte ich dagegen für sehr viel fragwürdiger.

*nick* Man hat es sicher nicht leicht als Aufklärer und Missionar.
Danke dir für deinen erhellenden Beitrag, man weiß dich damit qualitativ ein wenig besser einzuschätzen.

...zu deinem Fettgedruckten:
Gerade, da ursprünglich ein Mischen der Mittel recht verpönt war, hielt ich einen Hinweis auf inzwischen veränderten Umgang damit (Kombinieren wird von Homöopathen ganz selbstverständlich praktiziert) für hifreich und ausreichend. Auch konkret auf die Entwicklungsarbeit von Heel .

Viel Erfolg wünsche ich dir aufrichtig ...besonders beim Unsterblichsein!
Mögest du dabei interessante Zeiten erleben! *Daumenheb* :- )

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@MalNachgedacht

Abgesehen davon basieren die Composed mittel nicht auf den Gleichheitsprinzip da sie Wirkstoffe einsetzten die bei Einen gesunden Patienten nicht die Symptome auslöst die es behandeln soll es ist vielmehr eine Phyrotherapie selbst wenn es wirken würde wäre es also keine Homöopathie es wird nur als Homöopathisches Arzneimittel bezeichnet da man dafür keinen Wirkungsnachweis erbringen muss genauso wie Schüssler Salz die auch keine Homöopathie im eigentlichen Sinne ist

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@Naiver

@Naivier !! Bravissimo, ein sehr "feinsinniger" Kommentar.

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@Naiver

dass du wohl wenig von der Homöopathie hältst und nicht auf sie "hereinfallen" würdest


Ich halte nichts von Therapeuten die kranken Menschen suggerieren sie würden über wirksame Heilverfahren verfügen ohne das solide belegen zu können...

Und dazu gehören auch alle Homöopathen die behaupten ihre Zuckerpillen (von ihnen Globuli genannt) würden besser oder auch nur anders wirken als eben Zuckerpillen.


Ich kenne deine Herleitung nicht und lese, dass du dich auch nicht auf eigene Erfahrungen berufst. Solche sogar streng von dir weist. 

Ich weise darauf hin dass es sehr trügerisch sein kann sich auf eigene Erfahrungen zu verlassen. 

Warum die eigene subjektive Erfahrung zuverlässiger sein soll als die systematisch erfassten und ausgewerteten Daten/Erfahrungen  tausender Versuchspersonen im Rahmen medizinischer Studien konnte mir noch nie ein Homöopath erklären.


Und, dass all die Menschen, die seit rund 180 Jahren wohl recht zufrieden damit sind, dass die sich irren oder gar selbst zu Heilbetrügern wurden. 

Die Menschheit war auch jahrhundertelang "recht zufrieden" mit der Verbrennung von Hexen, Tieropfern und Aderlässen....

Über die Wirksamkeit von Hexenverbrennungen, Tieropfern und Aderlässen sagt das leider nicht viel aus....


Wenn Amazon aktuell 13000 Bücher unter "Homöopathie" (also nur deutschsprachig) aufführt, deutet das für dich auf Schwindel und Bauernfängerei einer überschätzten Minderheit von "Spinnern"?

Beliebtheit ist kein Ersatz für Evidenz. Horoskope sind auch "beliebt"  und sind trotzdem Humbug. Regentänze waren auch lange Zeit beliebt - und haben trotzdem nicht funktioniert.

Daran ändert es auch nichts wenn es ab und zu NACH einem Regentanz tatsächlich mal geregnet hat. NACH ist aber eben nicht DURCH.


Ja, ich verstehe deine Ängste.


Ich habe keine Ängste - vor  Homöopathie und Homöopathen schon gar nicht :-)


Du möchtest alle anderen Menschen, die vielleicht sogar (konkret und auch international) recht gute Erfahrungen damit machten, von dem Übel einer Homöo-Mafia befreien? 


Auch bei Aderlässen und Tieropfern kam es öfters mal vor, dass Kranke hinterher wieder gesund wurden...
Ohne Tieropfer wären nur genauso viele gesund geworden - und ohne Aderlässe wären sogar viel mehr gesund geworden.

Auch manche Seuche konnte im Mittelalter gestoppt werden wenn man alle Hexen gefunden und verbrannt hatte.

Ging die Seuche weiter war das ein sicheres Zeichen dafür, dass man noch nicht alle Hexen gefunden hatte...

Zum Glück haben wir heutige objektivere Methoden um die Wirksamkeit von Verfahren zu überprüfen.
Wer diese ablehnt damit er mit seiner Methode weiterhin Geld verdienen kann ist nicht besser als mittelalterliche Quacksalber...


Die Pharmazie halte ich dagegen für sehr viel fragwürdiger.


Es steht dir frei diese Meinung zu haben. Statistiken über durchschnittliche Lebenserwartungen sprechen jedenfalls eine deutlich andere Sprache.


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@Naiver

Gerade, da ursprünglich ein Mischen der Mittel recht verpönt war, hielt ich einen Hinweis auf inzwischen veränderten Umgang damit (Kombinieren wird von Homöopathen ganz selbstverständlich praktiziert) für hifreich und ausreichend. 

Von welchen Homöopathen? Nenne doch mal ein paar bekannte Namen klassischer Homöopathen die das Kombinieren verschiedener homöopathischer Mittel für "selbstverständlich" halten...

Es gibt hier bei GF genügend Homöopathen, die sich selbst als "klassische Homöopathen" bezeichnen und die "klassische Homöopathie" empfehlen und daher solche Kombimittel ablehnen.

Es gibt allerdings auch "Homöopathen" die zusätzlich auf Amulette schwören oder mit Kugelschreiber Heilinformationen in Form von Symbolen auf die Haut malen.

In der "Homöopathie" kann jeder machen was er will - und behaupten das es Homöopathie wäre was er da macht natürlich auch. 

Alles funktioniert auch gleich "gut" bzw. gleicht schlecht da die Wirkung bei all diesen Varianten auf dem Placeboeffekt basiert über die keines der Verfahren hinauskommt.

Deswegen fällt die Kritik der diversen Homöopathen zu den diversen (sich oftmals gegenseitig widersprechenden) Homöopathievarianten auch vergleichsweise leise aus.

Wer im Glashaus sitzt und selbst weiß, dass seine Variante keinen Deut besser funktioniert als die im Glashaus nebenan ist eben vorsichtig mit Kritik.

In der Homöopathie Hahnemanns ist ein solches "Kombinieren" verschiedener Mittel jedenfalls verpönnt - und ich kenne keinen einzigen homöopathischen Verband der sich dahingehend geäußert hätte dass Hahnemann sich da geirrt hat und es daher durchaus sinnvoll sein kann verschiedene Mittel zu kombinieren.

Auch konkret auf die Entwicklungsarbeit von Heel .

Von welcher "konkreten Entwicklungsarbeit" von Heel redest Du?

Irgendwelche homöopathischen Mittelchen zu "kombinieren" und als Komplexmittel zu verkaufen ohne eine Wirkung belegen zu müssen ist für keine Entwicklungsarbeit.

Und irgendwelche wissenschaftlichen Erkenntnisse die durch Heel auf dem Gebiet der Homöopathie gewonnen worden wären sind mir nicht bekannt - schon gar nicht zur Frage ob solche Kombimittel besser oder anders als Einzelmittel oder banale Zuckerpillen wirken.

Aber sicher kannst Du da ein paar konkrete Beispiele nennen - bzw. sicher kannst du das nicht weil es so etwas  in der gesamten Homöopathie nicht gibt :-)

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