Hund ist sehr unruhig und winselt ständig

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Könnte es sein, dass er sich eine Blasenentzündung eingefangen hat und somit ständigen Harndrang verspürt? Dann wäre es nicht weiter verwunderlich, wenn er häufig raus muss.

Versuche es doch mal mit Bachblüten, um ihn etwas zu beruhigen (sofern wirklich körperlich ausgeschlossen ist, dass da etwas nicht in Ordnung ist). Bei meinen Vierbeinern habe ich damit immer großen Erfolg, insbesondere mit den Resque-Drops, die extra für Hunde sind. Hier kommen zwar mit Sicherheit wieder irgendwelche Stimmen, die Bachblüten für Blödsinn halten, einfach, weil nicht erwiesen ist, dass es hilft, aber es gibt nun einmal Dinge auf Erden, die sich nicht erklären lassen. Trotzdem existieren sie!!

Ich würde den Hund auf jeden Fall wirklich komplett durchchecken lassen, auch wenn das nicht billig sein wird (muss man aber bei einem alten Hund immer mit rechnen). D.h. Blutuntersuchung, Röntgen (ein versteckter Tumor kann einem Hund auch extrem zu schaffen machen ... muss nicht bösartig sein, also keine Panik), Ultraschall, Urinuntersuchung etc.

Ist Dein Tierarzt zufällig auch in Osteopathie erfahren? Damit habe ich nämlich wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht. Ein Tierarzt, der auch in Richtung Osteopathie untersucht, findet auf diesem Wege meist wesentlich schneller die Ursache des Übels. Alleine aus diesem Grund haben wir vor einigen Jahren den Tierarzt gewechselt und haben es bis heute nicht bereut.

Gute Besserung für den Kleinen...

Ich gehe doch mal davon aus, dass Euer Hund kastriert wurde oder, falls nicht, dass Du weißt, dass eine läufige Hündin in der Nähe auch durchaus mal solche Symptome verursacht, oder?

0

es könnte eine läufige Hündin in der Nachbarschaft sein, dann verhalten sich Rüden genau so wie Du es beschreibst. Dagegen hilft nur ablenken mit spielen sowie die Route bei spazieren gehen ändern, damit Ihr das Gebiet die Hündin umgeht. Vielleicht lebt die läufige Hündin auch im gleichen Haus, dann kannst Du nur warten bis die "heiße Zeit" vorbei ist..

Ne das ist glaub' nicht wirklich sein "Problem"... Dann hätte er ja das schon in jüngeren Jahren gehabt?! Und ich mache jeden Tag eine andere Route mit ihm!

0
@Iska71

Unser Hund hat die ersten vier Jahre seines Lebens auch überhaupt keine Probleme mit läufigen Hündinnen gehabt. Seit einigen Monaten aber ist sein Verhalten extrem, wenn auch nur irgendwo hier in der Siedlung eine Hündin läufig ist. So haben wir uns jetzt schweren Herzens doch für eine Kastration entschieden (zumindest zunächst mal mittels Medikamenten und evtl. dann auch noch chirurgisch). Es kann also durchaus sein, dass ein Rüde auch im späteren Alter noch Probleme mit läufigen Hündinnen entwickelt, auch wenn er zuvor keine großen Reaktionen hieraus gezeigt hat. Hier kann eben auch die Trennung von Deinem Mann noch zusätzlich die Situation verschlimmern.

0
@Iska71

lass mal die Leine ganz locker und lass ihn voraus gehen, vielleicht führt er Dich ja irgendwo hin!

1

Hat der TA mal den Urin untersucht?

Wenn der Hund so oft raus will, könnte auch eine Blasentzündung dahinter stecken!?

Wir haben ein Blutbild machen lassen und da sei alles ok.

0
@Iska71

Ich spreche nicht vom "Blut" sondern vom "Urin"! Das sind 2 unterschiedliche Körperflüssigkeiten!

0
@Iska71

Im Blutbild sieht man keine Blasenentzündung!!! Da hilft nur eine Urinuntersuchung, auch wenn es schwierig ist, diesen bei einem Hund zu gewinnen. Notfalls muss man einen Katheter legen, um eine Probe zu bekommen.

1
@auchmama

Jaa ich habs schon verstanden ;-) TA meinte im Blutbild sei alles Wichtige gut ersichtlich! Und laut TA sei eben alles ok

0

Nun,Dein Hund hat Dich voll im Griff. Er winselt,Du reagierst. Mehr will er garnicht. Lerne,es zu ignorieren und gebe erst dann Aufmerksamkeit,wenn er ruhig ist.

Sorry, aber das ist Tierquälerei!

Der Hund ist 12 Jahre alt und der Hundehalter wird sein Tier sehr genau kennen! Solch eine gravierende Änderung im Verhalten, darf nicht einfach nur ignoriert werden :-/

4

Bei einem 12 Jahre alten Hund sollte man wirklich immer auf Ursachensuche gehen, denn er wechselt nicht auf einmal in diesem Alter sein Verhalten und versucht mit diesen Mitteln, die Aufmerksamkeit zu bekommen. Erst, wenn gesundheitlich gesehen eine organische Fehlfunktion absolut ausgeschlossen werden kann, sollte man in Richtung Psyche untersuchen. Es passt auch nicht zu einem so alten Hund, mittels dieser Methode auf einmal nach Aufmerksamkeit zu verlangen.

3
@Sternenmami

Hat sie doch geschrieben,das es tierärztlich abgekärt wurde. Alles ok soweit...Nicht gelesen?Also muss Plan B her. Ich würds so versuchen,wie ich geschrieben habe. Und das hat nichts mit Tierquälerei zutun. Völlig überzogen grad,zumal ich selbst aktiven Tierschutz betreibe!!°

0
@Sternenmami

Er ist ja schon sehr auf mich fixiert und das seit Beginn an! Zudem kommt ja noch dass ich neuerdings getrennt von meinem Mann lebe. Aber ich bin noch in meiner "alten" Wohnung, daher kanns nicht durch eine grosse Veränderung sein! Klar bin ich auch angespannt und das überträgt sich ja bekanntlich auch auf das Tier aus... :-(

0
@Pariadog

Es wurde lediglich eine Blutuntersuchung gemacht. Das heißt aber noch lange nicht, dass tierärztlich gesehen alles abgeklärt wurde. Eine Blutuntersuchung ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein bei der organischen Abklärung.

Abgesehen davon ist es natürlich Tierquälerei, wenn man einfach ohne komplette organische Untersuchung davon ausgeht, dass der Hund lediglich ein psychisches Problem hat und ihn dann in seinem offenbaren Schmerz alleine lässt und ignoriert. Fakt ist, der Hund hat ein Problem, sonst würde er nicht im Alter von 12 Jahren plötzlich sein Verhalten verändern. Dieses Problem gilt es herauszufinden und nicht zu ignorieren! Schlimm, wenn jemand dann auch noch behauptet, er sei im Tierschutz tätig und dabei solche Vorschläge gibt.

1
@Iska71

Die Trennung von einem Partner kann natürlich auch ein Grund für die Verhaltensänderung beim Hund sein. Da ist es völlig egal, wo Du wohnst ... es fehlt einfach einer und Dein Hund versucht diesen jemanden zu finden, indem er häufig draußen sucht. Das könnte ein Grund für die Verhaltensänderung sein, aber trotzdem würde ich IMMER auch komplett organisch abklären lassen, ob hier etwas nicht in Ordnung ist. Schließlich ist Dein Hund kein Jungspund mehr, sondern schon ein alter Mann.

1
@Sternenmami

Mein Mann ist mal nur ein einziges Wochenende nicht zu Hause gewesen und auch wenn unser Hund eigentlich so überhaupt nicht auf meinen Mann fixiert ist, war dieses Wochenende eine reine Katastrophe. Unser Hund hat sich die zweieinhalb Tage wirklich weggejault und das, obwohl mein Mann sonst auch den lieben langen Tag bei der Arbeit ist und meist nur nachts nach Hause kommt. Es hat bei unserem Hund aber einfach schon gereicht, dass mein Mann eben nachts nicht zu Hause war.

1
@Sternenmami

Mein Mann war des öfteren geschäftlich unterwegs, manchmal ne Woche, und da hat er nie drauf reagiert! Ja nun is' er halt weg und kommt nur noch kurz vorbei...

0
@Iska71

Ich denke schon, dass Dein Hund diesen Unterschied spürt, aber trotzdem würde ich auch in Richtung evtl. vorliegender Krankheit weiter untersuchen.

Unser Schäferhund hat im Alter von 12 Jahren damals auch solche Wesensveränderungen gezeigt und leider haben wir erst viel zu spät erkannt, dass er einen großen Milztumor hatte. Er wurde zwar noch erfolgreich operiert, starb dann aber doch vier Wochen später, weil der Schmerz zu groß geworden war. Diese Milzerkrankungen bei großen Hunden sind im Alter gar nicht so selten. Daher würde ich Dir auf jeden Fall dazu raten, wenigstens eine Ultraschalluntersuchung vom Bauchraum machen zu lassen. So wahnsinnig teuer ist das auch gar nicht, aber dann ist man wenigstens auf der sicheren Seite.

1

Was möchtest Du wissen?