Ist es normal, dass mein Hund nach der Impfung sehr matt ist?

5 Antworten

Das Problem kenne ich von meinem Hund. Ich teile die 5-fach-Impfung auf 2 Mal. Die 3-fache ist kein Problem, die Leptospirose + Tollwut-Impfung macht ihn immer noch ein bißchen schlapp, aber auf keinen Fall so, wie wenn er alles auf einmal bekommt. Bei unserem ersten Hund ging es bis er älter wurde, dann mußten wir auch auf zwei Mal verteilen. Im Abstand von mindestens 3-4 Wochen. Würde ich dir für die Zukunft auf jeden Fall empfehlen.

Hallo :) Danke für Deine Antwort...ja, wenn ich das gewusst hätte, hätt ichs ihm auch auf 2x impfen lassen. Und ich hab mich noch gewundert, als der TA fragte, ob er gleich alle auf einmal haben soll und ob er das immer gut vertragen hätte...naja, nächstes mal bin ich schlauer. Heute gehts ihm schon besser. Man darf nur nich versehentlich die Einstichstelle berühren :o/

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hier kannst du dich über sinn und unsinn der einzelnen impfungen informieren.

leptospirose macht beispielsweise nur als impfung im frühjahr sinn, da die wirkdauer dieser impfung gerade mal ein halbes jahr beträgt und die größte wahrscheinlichkeit einer ansteckung mit diesem erreger in der warmen jahreszeit ist.

zwingerhusten ist beispielsweise eine recht unsinnige impfung, da veraltete kaum noch vorkommende stämme geimpft werden, die kaum bis gar nichts mehr mit den aktuell vorherrschenden wildviren zu tun haben.

ließ dich mal bissl auf www.haustierimpfung.de ein, dort wird mit dem alten impfschema aufgeräumt.

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@ordrana

Erstmal - mein Hund wird im Frühjahr geimpft. Leptospritose-Impfung hält sogar über ein Jahr und - du hast völlig recht - Zwingerhusten bei Haushunden ist völlig unsinng und dazu die am schlechtesten verträgliche Impfung. Reine Geldmacherei oder Dummheit einzelner Tierärzte...

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@Chevelchen

tut mir leid, die impfung für lepto hält in der tat nur ein halbes jahr ca. vor. der eintrag im ausweis ist allerdings in der tat länger als ein halbes jahr gültig, was ich auch gar nicht abstreite. ;) leptospirose ist keine dauerhaft immunmachende krankheit was die natrur nicht schafft, kann noch nichtmal die medizin.

selbst nach einer leptoinfektion kommt keine lebenslange oder länger dauernde immunität zu stande. impfungen immitieren nur die natur, weshalb auch die impfung eine ähnlich hohe antikörperzahl auslöst, die dann, so lange diese im blut sind, vor der krankheit schützen. leider werden keinerlei gedächtnisszellen gebildet, was wiederrum den abfallen des wertes bzw. der immunität bewirkt.

da du deinen im frühjahr impfen läßt, hast du wenigstens einen gewissen schutz für ihn. genauso gut könntest du ihn auch davon abhalten aus stehenden kleinen gewässern zu saufen, was im grunde den gleichen effekt hat.

saufen aus pfützen währnd der warmen jahreszeit sollte aber aufgrund von dünge und spritzmitteln ohnehin tabu sein, womit man im grunde auch die gefahr einer leptoinfektion verhindert hat.

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@ordrana

In zwei Kleintier-Kliniken hat man mir über die Lepto-Impfung was anderes gesagt... Aus irgendwelchen Gewässern lasse ich meinen Hund sowieso nicht trinken, will er auch gar nicht. Wer weiß, was da überhaupt so drin ist. Bei langen Spaziergängen habe ich eine Kindergarten-Flasche mit Wasser dabei. :-)

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@Chevelchen

das ist sehr umsichtig.

naja, das problem wegen der anderen aussage durch die kliniken geht wohl auf verschiedene ursachen zurück.

  • zum einen beantworten einem meist die helferinnen die fragen, und haben nicht wirklich ahnung vom thema, sondern geben nur wieder, was als normal angesehen wird.
  • zum anderen verwechseln die meisten den gültigen impfausweis eintrag, mit der tatsächlichen wirkzait einer impfung.
  • und zu letzt sollte man erwähnen, daß immunologie bei tierärzten nicht unbedingt das hauptthema währnd des studiums ist.

tierärzte müssen in kürzerere zeit mehrere arten durchnehmen, als es beispielsweise in der humanmedizin der fall ist. und dann kommt noch das problem, daß sie zusätzlich auch noch gleichzeitig alle themen anreißen müssen, worauf sich humanmediziner gegen ende ihres studiums spezialisieren können.

überleg doch mal, was ein tierarzt alles können/wissen muß, darunter leidet dann schlußendlich leider das hintergrundwissen. auch wenn es im nachhinein einige tierärzte geben mag, die sich spezialisieren, wie etwa auf eine bestimmte art (vögel, reptilien,...) oder auf ein bestimmtes gebiet (zahnheilkunde, chirurgier,...)ist das noch lange kein vergleich zu den humanmedizinern, die nebenbei erwähnt die weisheit auch nicht unbedingt mit löffeln gefressen haben. ;)

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@Chevelchen

ich bekomme solche aussagen, wie du sie bekommen hast auch heute noch regelmäßig, wenn ich zu einem anderen, als meinem TA gehen muß. da ich an aufklärung interessiert bin, diskutiere ich gerne mit TAs in der hoffnung, daß ich wenigstens den ein oder anderen zum nachdenken anregen kann. man kann sich aber im grunde auch selbst kurz und knapp informieren, ohne daß das eigene wissen dazu ausreichen würde mit einem TA diskutieren zu können und sie einfach vor vollendete tatsachen stellen, schließlich ist man selbst der zahlende kunde und es wird nur gemacht, was ich möchte, bzw. ich möchte einbezogen und aufgeklärt werden, warum jemand fremdes mir eine bestimmte therapi oder behandlung meiner tiere empfiehlt. ich möchte alternativen genauso genannt bekommen, wie risiken und nebenwirkungen. damit steht man auf einem ounkt, bei dem das eigene wissen bei weitem nicht an das von TAs herranreicht, wird aber trotzdem als eigenständig denkender mensch behandelt und hat selbst die wahl und kann pro und kontra abwägen.

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Mein Hund war nach der Impfung noch viel schlimmer dran, erbrechen, durchfall, geschwollenes Gesicht, Juckreiz... Seitdem bekommt sie einen anderen Impfstoff den sie auch besser verträgt, aber das geht vorbei. Was ich sagen wollte, dein Hund hätte noch schlimmer auf die Impfung reagieren können und morgen/übermorgen müsste im Normalfall alles wieder beim Alten sein.

Ohje...die Arme. Ja, werd wohl einfach abwarten und gucken... hab ich heute nacht wieder ne lebende Wärmflsche am Fußende ;o)

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hier kannst du dich über sinn und unsinn der einzelnen impfungen informieren.

leptospirose macht beispielsweise nur als impfung im frühjahr sinn, da die wirkdauer dieser impfung gerade mal ein halbes jahr beträgt und die größte wahrscheinlichkeit einer ansteckung mit diesem erreger in der warmen jahreszeit ist.

zwingerhusten ist beispielsweise eine recht unsinnige impfung, da veraltete kaum noch vorkommende stämme geimpft werden, die kaum bis gar nichts mehr mit den aktuell vorherrschenden wildviren zu tun haben.

ließ dich mal bissl auf www.haustierimpfung.de ein, dort wird mit dem alten impfschema aufgeräumt.

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Ja, darüber solltest du dir keine Gedanken machen. Der Hund wurde ja mit Erregern infiziert, deswegen kann es gut sein, dass er jetzt eine abgeschwächte Form der Krankheit hat. Wenn er sich über längere Zeit sonderbar benehmen sollte, würde ich trotzdem lieber zu einem Arzt gehen.

hier kannst du dich über sinn und unsinn der einzelnen impfungen informieren.

leptospirose macht beispielsweise nur als impfung im frühjahr sinn, da die wirkdauer dieser impfung gerade mal ein halbes jahr beträgt und die größte wahrscheinlichkeit einer ansteckung mit diesem erreger in der warmen jahreszeit ist.

zwingerhusten ist beispielsweise eine recht unsinnige impfung, da veraltete kaum noch vorkommende stämme geimpft werden, die kaum bis gar nichts mehr mit den aktuell vorherrschenden wildviren zu tun haben.

ließ dich mal bissl auf www.haustierimpfung.de ein, dort wird mit dem alten impfschema aufgeräumt.

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hier kannst du dich über sinn und unsinn der einzelnen impfungen informieren.

leptospirose macht beispielsweise nur als impfung im frühjahr sinn, da die wirkdauer dieser impfung gerade mal ein halbes jahr beträgt und die größte wahrscheinlichkeit einer ansteckung mit diesem erreger in der warmen jahreszeit ist.

zwingerhusten ist beispielsweise eine recht unsinnige impfung, da veraltete kaum noch vorkommende stämme geimpft werden, die kaum bis gar nichts mehr mit den aktuell vorherrschenden wildviren zu tun haben.

ließ dich mal bissl auf www.haustierimpfung.de ein, dort wird mit dem alten impfschema aufgeräumt.

Sich allein im Internet zu informieren, macht einen nicht wirklich "wissend", wie man an diesem Bsp. sehen kann. Leptospirose-Impfung hält definitiv über ein Jahr und Zwingerhusten sehe ich ziemlich oft bei ungeimpften Tieren. Es macht mehr als Sinn, dagegen zu impfen. Zwingerhusten ist nach wie vor aktuell und wie gut, dass es immer noch Tierärzte gibt (sozusagen 99%) die den Impfstoff besitzen und anwenden, obwohl ja total veraltet... kopfschüttel Fieber und Müdigkeit sind völlig normal nach einer Impfung. Es kommt zwar nicht immer vor, aber bei kleinen Hunden eher als bei größeren. Und ist nicht als ungewöhnlich zu betrachten. Wie schon von anderen usern empfohlen, sollte die Impfung nächstes Jahr gesplittet werden. Und wenn dein Hundilein darauf auch wieder sehr schlapp reagiert, dann solltest du den Tierarzt darauf ansprechen und dieser wird dem Hund dann das Jahr darauf einen anderen Impfstoff verabreichen (bspw. von einer anderen Firma). Das klappt in unserer Praxis wunderbar und wir haben eben auch zwei oder drei kleine Patienten, bei denen wir es so machen. Aber lieber mal ein, zwei Tage schlapp als ungeimpft!

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@bullpro

dann ist ja gut, daß ich mich nicht nur im internet informiert habe.

denn zum einen gibt es mehr, als nur einen zwingervirusstamm, und es wird nur gegen einige wenige geimpft, dazu noch gegen stämme, die in den 70ern aktuell gewesen sind. womit man dann auch noch jährlich impft.

und stell dir maö vor, ich kenne sogar hunde, die trotz impfung und die auch noch jährlich zwingerhusten hatten, warum nur, wenn die impfung a aktuell und b vor zwingerhiusten schützt?

und lepto schützt nur so lange, wie die bei der impfung gebildeten antikörper im blut existieren. die aber bei nicht vorhandenem kontakt immer abfallen, egal bei welcher impfung. nur handelt es sich bei lepto leider um eine erkrankung, die auch bei infektion nicht dauerhaft immun macht, weshalb es auch keine immunität via impfung gibt.

lkepto macht egal, wie man es in den hund bringt, nicht dauerhaft immun. bei der impfung bekommt der kontakt mit dem erreger und bildet antikörper, die dann gegen die eingebrachten erreger vorgehen. sind die erreger beseitigt, verschwinden sie nach und nach wieder. in der regel kann man in etwa von einem halben jahr ausgehen, bis der titer so weit abgefallen ist, daß er keinen schutz mehr bietet.

aber macht ja nix, ich weiß ja nicht, wovon ich rede. ;) hab damit wohl mehr als 5 jahre meines lebens in ein sinnloses thema investiert, sinnlose bücher, studien und internetseiten gewälzt, sinnlose gespräche mit immunologen und ärzten geführt. danke dir, daß du mich davor bewahrt hast noch mehr zeit zu verschwenden.

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Das kenne ich.Meine Hunde sind nach der Impfung auch schlapp.Morgen oder Übermorgen wird es wieder!Beobachte ihn einfach und wenn es nicht besser wird,dann geh um sicher zu gehen zum Tierarzt.Aber mach dir keine Sorge,im Normalfall ist das bei vielen Hunde so.Gute Besserung an deinen Kleinen!

hier kannst du dich über sinn und unsinn der einzelnen impfungen informieren.

leptospirose macht beispielsweise nur als impfung im frühjahr sinn, da die wirkdauer dieser impfung gerade mal ein halbes jahr beträgt und die größte wahrscheinlichkeit einer ansteckung mit diesem erreger in der warmen jahreszeit ist.

zwingerhusten ist beispielsweise eine recht unsinnige impfung, da veraltete kaum noch vorkommende stämme geimpft werden, die kaum bis gar nichts mehr mit den aktuell vorherrschenden wildviren zu tun haben.

ließ dich mal bissl auf www.haustierimpfung.de ein, dort wird mit dem alten impfschema aufgeräumt.

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@ordrana

Ich impfe meinen Hund aus Sicherheit-bei uns steht die jährliche Tollwutimpfung an erster Stelle,weil wir in der Nähe einen Wald haben.Über Impfungen habe ich mich informiert und ich weiß was sie brauchen und was nicht-danke für den Hinweis!

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@xxSmilexx

zum einen haben wir auch einen wald ums eck, zum anderen muß tollwut EU weit nicht mehr jedes jahr aufs neue geimpft werden, da es durchaus impfstoffe gibt, die eine zulassung von mehr, als einem jahr haben, ganz davon zu schweigen, daß der die immunität nicht einfach mit ablauf des gültigkeitseintrags im ausweis dahin ist.

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@xxSmilexx

ach so, noch als kelinen denkanstoß. ;) warum impft man tiere jährlich, menschen aber in viel längeren intervallen und das obwohl unser immunsystem auf die gleiche art und weise funktioniert?

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@ordrana

Was Impfungen angeht:Ich impfe meine Tiere jedes Jahr einmal und das schon seit Jahren.Auf ihr Alter hat es nicht angeschlagen,die meisten wurden über 12 und gesund waren sie auch sonst immer,deshalb habe ich mir über Impfungen noch nicht den Kopf zerbrochen.

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@xxSmilexx

Edit: Ich habe gemerkt,dass beim Thema Hund "Futter" und "Impfungen" auf verschiedene Fronten trifft-da vertritt jeder eine eigene Meinung grins

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@xxSmilexx

das stimmt wohl.*g

wobei die meisten dazu tendieren, sich nicht selbst zu informieren und einfach auf das zu hören, was andere (werbung, tierarzt,.....) sagen.

leider sind auch tierärzte nur menschen, die währnd ihres studiums mehr, als nur eine tierart durchmachen und gleichzeitig auch noch mehr können müssen. in der human medizin spezialisiert man sich gegen ende des studiums und behandelt ohnehin nur eine art, den mensch. in der tiermedizin ist es nicht gar so spezielle, worunter dann fachwissen, wie etwa thematik impfen, thematik ernährung,..... leidet.

und das futtermittelhersteller geld verdienen wollen und deshalb das blaue vom himmel herunter versprechen, sollte auch jedem klar sein. werbung ist werbung und enthält keinerlei sachlicher informationen. oder glaubt wirklich jemand daran, daß die frauen hinter einem herdüsen, wenn man axe auf sich sprüht?

das sind beides auch gründe, bzw. im grunde das nicht selbstständige informieren, was dazu führt, daß es so viele verschiedene meinungen gibt. da sind zum einen diejenigen, die sich selbst informiert haben und alles in frage gestellt haben, die dann meist auch zu jenen werden, die barfen und viel weniger impfen, als TAs empfehlen und dann sind diejenigen, die werbung der werbung und der aussage des TAs hörig sind. dazwischen gibt es viel an halbwissen und fehlinformaionen, leider.

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@xxSmilexx

Mo Peichel (die frau deren HP ich oben verlinkt habe) beschäftigt sich schon jahrzehnten mit dem thema impfungen, hat studien gewälzt und sich bei human immunologen informiert,..... ihre meinung basiert auf wissen und nicht auf glaube. ;)

für den fall, daß du ein forum suchst in dem sie herumgeistert, kann ich dir eines empfehlen. http://www.gesundehunde.com/forum/

oder du leihst/kaufst dir ihr buch, darin wird alles schön erklärt.

und zu guter letzt gibt´s auch noch die möglichkeit einen ihrer vorträge zu besuchen und sie gegen ende mit fragen zu löschern. d

die frau weiß wirklich, wovon sie spricht und baut ihre aussagen auf fakten, zahlen und studien.

natrülich kann man sich sein wissen auch komplett auf eigene fasut aneignen indem man internetseiten, bücher, studien,..... wälzt. das ist aber weitaus komplizierter, dafür aber unabhängiger. ;)

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