Hund ist bissig, agressiv und riecht immer übel: Was kann die Ursache dafür sein?

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7 Antworten

Wenn das wirklich plötzlich ist. Und der Hund war vorher lieb.

Starke Verhaltensänderung haben ganz oft gesundheitliche Ursachen. Röntgen, CT, MRT, Blutbild, Schilddrüse müssen aufjedenfall gecheckt werden.

Sollte das schon immer so gewesen sein, würde ich mal die Erziehung überdenken. Ich will nichts gegen deine Großeltern sagen, aber oftmals die Leute vom alten Semester, erziehen noch nach Mittelalterlichen Methoden. Vorrangig mit Gewalt und Unterdrückung.!

Sowas recht sich später irgendwann und der Hund wird bissig und aggressiv.

Einafets2808 10.11.2015, 02:14

***recht***

Rächt meinte ich :-)

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AntiControlle 10.11.2015, 02:15

Er hat damit auf einmal angefangen und das mit dem Geruch ist auch langsam gekommen, es wurde immer schlimmer und jetz Stinkt echt die ganze Bude nach dem Hund.  Der Hund war früher sehr lieb und immer freundlich, ich meine er kennt uns ja alle und schnappt nicht nach uns zumindest früher. Mein Opa ist im Hundeverein seit der Hund ein Welpe war, er ist sehr gut erzogen daher wundert es mich ja auch dass er plötzlich so bissig ist.

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Einafets2808 10.11.2015, 02:20

Wenn ein Hund stinkt hat das auch gesundheitliche Ursachen. Analdrüsen mal checken lassen und evtl. die Ernährung überdenken. Der Hund muss unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden.

Ohren, Maul und Gliedmaßen sowie Bauch abtasten ist es nicht getan.

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eggenberg1 11.11.2015, 20:23
@Einafets2808

aber  die  waren doch beim tierarzt  !!!!??? und  der konnte doch nichts festellen   ,aber wenn es nicht besser wird hat  der arzt den vorschlag  gemacht  in eine tierklinik zu fahren !!! da  dnek man  sich , was man will .

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YarlungTsangpo 14.11.2015, 17:33

Starke Verhaltensänderung haben ganz oft gesundheitliche Ursachen. Röntgen, CT, MRT, Blutbild, Schilddrüse müssen aufjedenfall gecheckt werden.

Genau so muß es gemacht werden - kompletter Gesundheitscheck zuzüglich Zahnkontrolle beim Röntgen.

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Der Geruch könnte von der Analdrüse kommen, die dann ausgedrückt werden muss (vom Tierarzt!):

http://www.dogforum.de/index.php/Thread/127920-Hund-stinkt/

ich würde folgendes empfehlen: Fragt mal in Hundeforen oder bei lokalen Hundetrainern (vielleicht seid ihr mit dem Hund in einer Hundeschule?) nach guten Tierätzten. Geht dann noch mal zu einem anderen Tierarzt und lasst alles durchchecken. Beobachtet den Hund genau und macht mal eine ABC-Analyse:

1. Verhalten definieren: Was wollt Ihr beobachten, z.B. Knurren.

A - was passierte genau vor dem Knurren? Am besten nutzt man eine Webcam etc., um später ALLES aufzählen zu können, was passierte. Aspekte, auf die man achten kann, sind: Welcher Mensch macht was? Wer bewegt sich, redet wie, wer kommt oder geht aus dem Zimmer oder am Hund vorbei, wer riecht wie (Zigarette etc.) usw. ALLES aufzählen!

B - Das Verhalten. Was macht der Hund genau? Also wieder ALLES und in richtiger Reihenfolge. Beispiele wären: Fell stellt sich auf, Hund legt die Ohren an, Hund zuckt zurück, Hund schaut X an etc.

Wieder sollte, am besten mit Hilfe der Kamera, ALLES aufgezählt werden (mehrfach anschauen und jedes kleine Details aufschreiben). 

C - Die Folgen: Was passiert danach? Wie verhalten sich die Menschen? Was passiert mit dem Hund?

Um mal ein Beispiel vom Vogel zu nennen: Mensch kommt an Vogel vorbei, reckt die Hand zum Vogel..Vogel legt die Federn an. Mensch schiebt die Hand weiter vor. Vogel beißt. Mensch zieht die Hand zurück und schreit "aua!" Analyse: Mensch bedrängt Vogel, Vogel zeigte das durch angelegtes Gefieder, Mensch bedrängt weiter, Vogel beißt, Mensch lässt Vogel in Ruhe und schreit = Vogel hatte Erfolg damit, nicht bedrängt zu werden und Spaß daran, dass der Mensch schreit. Lösung: Mensch achtet darauf, Vogel nur so nahe zu kommen, wie er entspannt ist und belohnt ihn dann. Wird er gebissen, schreit er nicht. Wird er nicht gebissen, belohnt er mit Futter und Worten. Fazit: Vogel lernt, dass es viel spannender ist, wenn er nicht beißt und dass der Mensch ihn nicht bedrängt, wenn er die Federn anlegt. Außerdem, dass die menschliche Hand toll ist, weil es dann lustige Worte, Futter und am Ende Krauleinheiten gibt, nachdem der Vogel so lernte, entspannt und zuversichtlich auf die Hand zuzugehen (Hand wird von der Bedrohung zur Entspannung).

Das gleiche kann man mit dem Hund auch machen, aber langsam. Dafür gibt es diverse Bücher (Clickertraining, Calming Signals -> Bücherei oder Internetseiten).

Wichtig ist, immer zu belohnen, wenn der Hund entspannt ist und ihn nicht zu bedrängen. Außerdem Abstand zu halten, wenn man Gefahr läuft gebissen zu werden, also BEVOR etwas passiert. Wenn der Opa immer weggeht, sobald der Hund knurrt, wird das Knurren verstärkt, falls der Hund den Opa nicht mag. Man kann vorsichtig testen (nach Überlegungen und Beobachtungen), warum der Hund den Opa nicht mag: Schlechte Erfahrungen? Zufall (Hund hatte schlechte Erfahrungen  als Opa zufällig in der Nähe war)? Opa missachtet Köpersprache des Hundes? Hund war krank und Opa hat ihm versehentlich Schmerzen zugefügt (Hund hatte z.B. Zahnschmerzen)? Opa hat sich versehentlich bedrohlich verhalten? etc.

Dieses Verhalten vermeidet man jetzt, stattdessen belohnt man den Hund, wenn Opa weit weg und der Hund friedlich ist. Das wiederholt man so oft, bis Opa etwas näher kommen kann. Wieder viele Wiederholungen usw. Irgendwann kann Opa ganz nahe sein und der Hund ist es gewöhnt, wieder entspannt dabei zu sein.

Vorher muss sichergestellt werden, dass der Hund keine Schmerzen oder Empfindlichkeiten hat, so dass man ihm nicht versehentlich Schmerzen zufügt. Oder dass er keine Angst vor bestimmten Aspekten der Großeltern (Geruch, Kleidung, bestimmte Geräusche etc.) hat. Dass die Großeltern die Körpersprache des Hundes kennen und respektieren. Dass der Hund immer ausweichen kann und dieses auch belohnt wird (lieber ausweichen als beißen).

Am Ende steht also Opa 1 m vor dem Hund. Dann wird belohnt, wenn der Hund sich vorsichtig mit geschlossener Schnauze und entspannter Körperhaltung Opa nähert (erst mal nicht umgekehrt), Opa ihn passiv berührt. Später aktiv. Anfangs langsam. Später auch wieder schneller. Aber das alles nach vielen, vielen Wiederholungen, die dem Hund beibrachten, dass er in Opas (und Omas etc.) Gegenwart entspannt sein darf und nicht aggressiv war. Wenn also die Gewohnheit, bei den Großeltern aggressiv zu werden, "vergessen" ist oder jedenfalls lange nicht gezeigt wurde.

Tasha 10.11.2015, 01:26

PS

Eine einfache Alternative, nach Tierarztbesuch, ist es, dem Hund ein Alternativverhalten beizubringen, das das Beißen verhindert. Z.B. kann er immer, wenn die Großeltern in der Nähe sind, einen Ball aufheben, sich abwenden, auf seinen Platz gehen etc. Das wird vorher separat, ohne Großeltern, geübt und dann nach und nach mit Abstand und kurzer Anwesenheit der Großeltern. So verhindert man erst mal das Beißen, weil es physisch unmöglich ist: Er kann nicht mit Ball in der Schnauze oder 3 m entfernt von den beiden beißen. Ist dieses Verhalten gut trainiert, kann man die Annäherung wie oben beschrieben üben, immer nur so lange, wie der Hund entspannt ist, in kurzen Einheiten, mit vielen Wiederholungen, Ausweichraum und Belohnungen.

In Hundeforen kann man nach sinnvollem Alternativverhalten fragen.

Trainieren würde ich anfangs mit Maulkorb (wenn kein Ball etc. im Spiel ist), damit auch die Großeltern entspannt dabei sind. Der Maulkorb sollte so eingeführt werden, dass er für den Hund positiv besetzt ist (viele Belohnungen, kleine Schritte, kurze Tragezeit am Anfang, ggf. Lieblingsspiel mit Maulkorb üben).

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eggenberg1 11.11.2015, 20:25
@Tasha

entscheident ist  doch, warum er plötzlc die  großeltern angreift  bzw. anknurrt-- dem  ist  doch was voraus gegangen und  DAS gilt  es heraus zu finden, wenn organisch angeblch alles okay ist.

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YarlungTsangpo 14.11.2015, 17:31

Hunde werden beim Tierarzt untersucht und nicht in Hundeforen oder lokalen Hundetrainern

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Ich sehe da 2 Möglichkeiten. Entweder ist Der Hund nicht gesund. Ihr solltet einen anderen TA aufsuchen oder evtl. eine Tierklinik. Wenn ein Hund nicht mehr seinen typischen Geruch hat und dermaßen stinkt, funktioniert irgendein Organ nicht mehr so wie es sollte. Hier würde ich hauptsächlich Leber und Nieren überprüfen lassen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Hund (Rüde) noch relativ jung (max.3Jahre) und sehr dominant ist. Wenn deine Großeltern ihn nicht erzogen haben, kann das dann schnell ein Problem werden.

AntiControlle 10.11.2015, 02:19

Der Hund ist nicht mehr so Jung er ist schon 8 Jahre alt und er ist tatsächlich ein Rüde. Mein Opa war mit seinem frühreren Hund schon von Welpenalter an im Hundeverein und hat seinen Hund immer gut erzogen, auch mit diesem Hund ist das so, er war schon im Welpenalter mit ihm im Hundeverein und hat ihn sehr gut erzogen. Daher is es so komisch dass er so bissig und aggressiv ist, vorallem zu meinem Opa, das hat der nie gemacht. Mein Opa war für den Hund immer bezugsperson nummer 1.

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Anaschia 10.11.2015, 10:51
@AntiControlle

Dann ist er garantiert krank und hat Schmerzen. Bitte geht zu einem anderen TA der ihn gründlich untersucht.

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Ich hatte "meinen" Tasco, einen Schäferhund , der über viele Jahre mein regelmäßiger Stammgast in meiner Tierpension war. Habe ihn abgeholt, schon beim Autogeräusch war er total auf aufgedreht. Hoftor auf und schwubsdiewubs war er schon in meinem Auto. Der sog. "gefährliche" und gut ausgebildete Hofhund durfte bei mir nur Hund sein. Freilauf, stöbern, zaghafte Zuwendung konnte er genießen.  Von seinen Leuten mochte er keine Fellpflege, ich brauchte Jahre bis er sie als wohltuhend empfand.

Bei einer der letzten Abholung konnte Tasco nicht mehr ins Auto springen wie gewohnt,er sah nicht gesund aus, roch auch nicht gut, zeigte mir die Zähne, lies sich nicht anfassen. Ich habe ihn meinem Ta vorgestellt. - Alter Hund mit entsprechenden Altersproblemen und ganz schlimmen Zahnstatus.  Altersbeschwerden konnten nur mit Schmerzmittel gelindert werden. Hauptursache seines aggressiven Verhaltens waren die Zähne. Nach dem dies operativ behoben wurde,war es wieder "mein" Tasco.

Es ist nur ein Beispiel, wie Schmerz ein Hundewesen verändern kann. In diese Richtumg sollte auch gedacht werden.

eggenberg1 11.11.2015, 20:26

aber angeblic knnte  der tierarzt nach durchchecken doch nichts finden ? !

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YarlungTsangpo 14.11.2015, 17:29

Tolle Schilderung! Auch eine schwere Schilddrüsen-Unterfunktion lässt den Hund geruchlich auffällig werden und das Wesen verändert sich.

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Ich würde das Futter wechseln. Meinen ersten Hund habe ich gebarft...der hat fürchterlich gefurzt. Uns wurde fast übel. Ich habe dann auf qualitativ hochstehende Fertignahrung umgestellt, und mit der Stinkerei war`s vorbei.

Dass Dein Hund aber aggressiv ist, hat nichts mit der Fütterung zu tun, sondern mit der Haltung. Irgendwas macht ihr grundlegend falsch, und ich würde auf dem schnellsten Weg einen Hundetrainer zu Rate ziehen, bevor ein Unglück passiert.

xttenere 10.11.2015, 07:50

es kann aber auch sein, dass Euer Hund nicht ausgelastet ist. Gerade Schäferhunde, mit brauchen Aufgaben, man muss täglich mi ihnen arbeiten, und das bis in`s hohe Alter, vor allem, wenn man zuvor in einem Hundeclub war, und der Hund trainiert wurde.

Der Hund lässt sich von Dir anfassen, aber von seinem Halter, dem Grossvater nicht mehr ??? Da stimmt doch irgend was nicht mehr dort.

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Zu 99% hat das gesundheitliche Ursachen, zB das er jetzt allmählich blind wird und/ oder taub oder die Gelenke anfangen zu schmerzen. Der Geruch wird wohl von den Analdrüsen kommen. Ihr kommt nicht drum herum, eine Fachklinik aufzusuchen. Außerdem würde es Sinn machen, da alte Hunde oft Probleme haben mit dem Fellwechsel, einen Hundefriseur aufzusuchen und einmal Pflege komplett zu machen. Hochwertiges Futter in Verbindung mit Bierhefe, guten Ölen, frischen Gemüse, gutes Fleisch.

ich kann dir nicht glauben , dass  ihr mit dem hund zum tierarzt  ward,oder  der a rzt versteht  seinen beruf nicht.  ein hund  de rso stinkt hat  womöglich  entzündetet  analdrüsen, was  seeeeeehr  scherzhaft ist.   sein zähne sind evtl nicht mehr okay uauch das  ist  schmerzhaft-  bei jedem  schäferhund  ist immer ein verdacht  auf HD ebenfalls  seeeeehr schmerzhaft,  was man a ber nur mit  röntgen herausfinden kann -- also bitte   stell  DUUU  das tier  bei einer klinik  vor  oder einem  guten anderen tierarzt .  sonst wird  er zubeissen , was  für ihn die todesstrafe bedeuten würde . 

was  wird  denn gefüttert ?

 dass dein opa  seit welpenalter mit dem hund im verein ist, stell keinesfalls sicher , dass er nicht  sehr hart  erzogen wurde. gerade   die schäferhundvereine  verlangen eine  totale unterordnung  der tiere , die müssen kriechen vor ihrem herrn -- schrecklich sowas .  es gibt  eben tiere, die  das  auf dauer nicht ertragen können -- eben auch weil  sie schmerzen haben .


AntiControlle 11.11.2015, 18:48

Tschuldige mal , ich war oft genug mit im Verein, ich hab gesehen wie die mit den Tieren arbeiten die werden nicht geschlagen oder drangsaliert. Keine Unterstellungen hier ja. Und ich meine Großeltern waren beim Arzt, er hat sich die Zähne angeschaut, und die üblichen Untersuchungen gemacht, er meinte auch wir sollten es eine Zeit beobachten und wenn sich nichts ändert bzw. etwas verschlimmert dann in die Tierklinik fahren. Verallgemeinerst du eig. generell alle Hundeschulen und Vereine?

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eggenberg1 11.11.2015, 20:31
@AntiControlle

was  gibt es bei einem hund zu beobachte,  wenn er plötzlich  seine halter anknurrt?  wurden die analdrüsen untersucht ( wegen des kotgeruchs) ? was hat  er denn zu dem kotgeruch gesagt ??

und  was die  schäferhundvereine angeht-- schlimmer gehts nimmer.natürlich wird dort kein tier  geschlagen oder  drangsaliert.  das wäre ja auch  zu offenschtlich und vor allem gegen das  tierschutzgesezt.  aber    wie die tier dazu  gebracht  werden  ihr "pleas  to will"  auch wirklich auszuüben -- das   ist  oftmals sehr grenzwertig

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