Hund ins Tierheim ja oder nein, Hilfe um trauernden Hund?

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10 Antworten

Oh Mann, das hört sich schrecklich an! 

Naja, das ist natürlich eine schwierige Situation, ich denke es wirklich hinzubekommen wird ein wenig Aufwand werden. 

Aber vorab, ich finde es mehr als lobenswert, das Du das Tier bei Dir aufnehmen möchtest, leider gibt es nicht all zu viele Menschen die so handeln würden. 

Besser den Hund ins TH abzugeben kann es sicherlich nicht sein und somit kann ich Dich da in Deinem Empfinden nur unterstützen. 

Ich denke es würde vielleicht helfen wenn man von Frauchen vielleicht etwas besorgen könnte, was ihren Geruch hat. Viel und ausgiebig streicheln, langsam beruhigend und mit leichtem Druck. 

Mit dem Fressen ist natürlich so eine Sache, vielleicht mal zum TA eventuell hat dieser natürlich nur für den Übergang etwas zur Beruhigung aber bitte nichts mit Azepromazin, das legt den Körper aber nicht den Geist lahm. 

Ich wünsche der armen Fellnase das er es hoffentlich bald überstanden hat und nochmal eine ganz tolle Aktion von Dir ihn aufzunehmen und Dir sogar solche Gedanken um den Vierbeiner zu machen! 

Mitchel94 05.07.2017, 23:35

Super Danke für deine Antwort

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SusanneV 06.07.2017, 14:08
@Mitchel94

Mal wieder eine tolle Antwort. Ich freue mich immer, wenn ich was von Dir lese. L.G. Susanne....

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Wie kommst du denn auf die Idee, einfach so das Eigentum eines anderen Menschen in deinen Besitz zu überführen?

Auch, wenn es keinen Angehörigen mehr gibt, berechtigt dich das nicht, dir einfach zu nehmen, was du möchtest!

Du hättest dieses Problem dem örtlichen Tierheim melden müssen - nur die können dann entscheiden, was mit dem Hund passiert.

Und jedes Tierheim besteht nun mal aus Zwingern - wie sonst soll das funktionieren? Niemals ist es besser, einen Hund einzuschläfern - das ist ein völlig absurder Gedanke.

Wie kommt es wohl, dass mich bei diesem Post irgendwie der Gedanke beschleicht, dass du dich hier - im Hinblick auf dieses entsetzliche Unglück - als "Gutmensch" darstellen willst?

Zumal die Urlauber ja auf dem Weg IN den Urlaub waren - da wird die Dame den Hund ja sicher nicht völlig alleine in ihrem Haus gelassen haben - meinst du nicht, dass da irgend etwas an deinen Ausführungen nicht stimmt?

vanillakisss 06.07.2017, 14:21

Ich würde, wenn die Frage echt wäre und keine Angehörigen mehr da sind, das Tier sicher nicht ins Tierheim geben. Wer will sich darüber beschweren.....

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dsupper 06.07.2017, 14:27
@vanillakisss

Erstens ist ja überhaupt nicht klar, dass es keine Angehörigen gibt - nur die allerwenigsten Menschen haben keinerlei Angehörige.

Und rechtlich ist es nun eben einmal so, dass man sich fremdes Eigentum - und dazu zählt rechtlich auch ein Hund - nicht einfach aneignen darf!

Und bezüglich der "Echtheit" der Frage:

Wie kommt es denn, dass der Hund zuhause ist, während seine Besitzerin in den Urlaub an den Gardasee fährt?? Versorgt der Hund sich über die Zeit selbst? Kümmert sich niemand?

Das ist absolut unwahrscheinlich und unglaubwürdig!

Gerade älteren Menschen - und die Todesopfer im Bus waren alle älter! - hängen mit großer Liebe an ihren Hunden. Da wird sicher niemand einen Hund alleine daheim lassen.

Ich finde es so entsetzlich, dass jemand sich mit dieser schrecklichen Tragödie hier versucht zu profilieren - da fehlen mich echt die Worte und jegliches Verständnis!

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vanillakisss 06.07.2017, 14:35
@dsupper

Ja, nicht ganz durchdacht, das Ganze. Ich finde es auch schrecklich, keine Ahnung, was das soll.

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schön dass du dir solche Sorgen machst.
Ich denke du solltest ihm Zeit geben und ihm zeigen dass du für ihn da bist und sein neuer Begleiter sein möchtest...
Hunde trauern bei einem Verlust. Genau wie Menschen. Ob nun ein menschlicher oder ein tierischer Weggefährte gestorben ist. Dass er darüber heult und keinen Appetit hat ist völlig normal. Er braucht Zuneigung, Liebe und Beschäftigung. Nimm ihn zu den Spaziergängen einfach mit. Lass ihn nicht allein zu Haus...
Es ist toll dass du ihn aufgenommen hast.In einem Tierheim würde es ihm sicher noch schlechter gehen.
Gib ihm eine Chance und lass ihn das erstmal "verarbeiten"...er ist ja noch jung.

Es gibt auch Hunde, die vor Trauer umgekommen sind. Das hab ich jedenfalls mal gelesen.
Aber dieser ist ja erst 4, wie du schreibst. Ich denke das legt sich mit der Zeit...

Wir brauchen ja auch manchmal ne Weile um den Tod eines lieben Menschen zu verarbeiten...

Hallo,
es ist echt tragisch was da passiert ist.. 😞
Ich würde ihn nicht so schnell aufgeben. Es ist ja noch nicht so lange der Fall, dass Frauchen nicht mehr kommt. Gib ihm ein bisschen Zeit. Mit 4 Jahren kann er sich immer noch gut bei den anderen beiden integrieren. Nimm ihn auch trotzdem genauso mit wie die anderen beiden und sprich mit den Nachbarn. Wenn sie keine Unmenschen sind, dann verstehen sie das..
Ich finde es auf jeden Fall super von dir, Respekt 👌🏻

Der Hund hat mit seinen feinen Antennen mitbekommen, dass was Außergewöhnliches/ Unausweichliches/ Unfassbares passiert ist und sich sein Leben gravierend verändern wird. Er ist in großer Verzweiflung,Trauer, Verunsicherung. Wahrscheinlich kennt er Fremdbetreuung nicht so gut, tut sich sehr schwer damit, was ihm in seiner Lage den Lebensmut nimmt.

Es gibt die seltenen Fälle, dass etwas ältere Hunde den natürlichen Überlebensdrang wegen Verlust aufgeben und eigentlich kerngesund nach weniger Zeit sterben.

Mit 4 Jahren ist es ein junger Hund, der alle Saft und Kraft hat diese Trennung zu überwinden, wenn er der Situation entsprechend versorgt wird. Ihn allein zu lassen ist keine gute Idee. Er braucht Menschen, die sich um ihn ständig kümmern, ohne ihn zu bedrängen. Spaziergänge, Ablenkung, Übungen zum Gehorsam, Aufgaben und Artgenossen holen ihn eher ins Leben zurück als Einsamkeit.

Mit Arbeit/Beschäftigung geht verarbeiten besser. Feste Tagesstruktur einrichten ist heilsam. Das geht trauernden Menschen auch so. Dann stellt sich auch wieder Appetit und Lebensmut ein.

Gehe mit ihm täglich zur gleichen Zeit, mind. alle 4-5 Stunden für mind. 30 Min. gezielt raus und gönne ihm wenigstens einen langen Spaziergang am Tag. Futterangebot auch stets zur gleichen Tageszeit und nach 10 min. wegnehmen. 

Deine eigenen Hunde scheinen auch nicht das optimale Los gezogen zu haben. Jedenfalls kommt es bei Deiner blumigen Beschreibung so rüber.

Gut, dass Du Dir um das Tier Gedanken machst und es aufnehmen würdest. Deine Absicht ist nur ernst zunehmen, wenn Du das gehörige Gefühl und die Geduld aufzubringen bereit bist. Kein Tier funktioniert auf Knopfdruck., vorbelastete brauchen noch mehr Zeit und Verständnis.

Keinem Hund sollte 12- 14 Stunden am Tag Alleinsein zugemutet werden. Das ist schlichtweg Tierquälerei, was Du einsiehst. Ich sehe Dich nicht als gute Lösung für den Hund. Gib ihn deshalb ins TH ab, wo er hoffentlich bald ein dauerthaftes Zuhause findet und wirklich gewollt wird.

Mitchel94 06.07.2017, 02:34

Darf ich fragen was an meiner Haltung so schlecht ist, Meine beiden sind immer bei mir haben aber viel Abwechslung und vor alledem sehr sehr viel Freilauf und viel Hundekontakt ?

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Mitchel94 06.07.2017, 02:46
@Mitchel94

Also jetzt bitte ich wirklich um Antwort, dass es meine beiden sehr gut geht ist für mich das wichtigste. Die sind fast nie alleine Daheim, bekommen immer frisch zubereitet Essen, Habe mehr Spielzeug als ich damals als Kind hatte. Haben hochwertiges Hundefutter.

Ich bekomme immer wieder vom Freundeskreis gesagt, den beiden geht es besser wie den meisten Kindern 

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SusanneV 06.07.2017, 14:15
@Mitchel94

@Mitchel

Also ich kann bei der Besch Deiner Hundehaltung nur feststellen, dass es Deine beiden Racker sehr gut bei Dir haben. Mach Dir über solche Äußerungen keinen Kopf. Meine Hündin wurde hier schon als "armer Hund" bezeichnet, weil sie Trockenfutter bekommt...

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SusanneV 06.07.2017, 14:27
@SusanneV

soll heißen, Beschreibung Deiner Hundehaltung...

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ich würde an deiner stelle den "waisenhund" abgeben.

er sollte alleinhund sein - am besten bei jemandem mit hundeerfahrung, der auch mit traumatisierten hunden umgehen kann und der dem tier das gewohnte leben bietet.

ins tierheim geben würde ich ihn aber nicht, sondern ihn über den tierschutz vermitteln lassen. über den tierschutz gibt es auch pflegestellen, die solche tiere vorübergehend zu hause aufnehmen, von wo aus sie dann vermittelt werden.

im tierheim wäre für den hund zu wenig menschenkontakt da. auch das beste tierheim ist suboptimal. jedenfalls für einen solchen hund, wie du ihn derzeit aufgenommen hast.

wobei deine absicht natürlich absolut ehrenhaft ist - und wenn der hund mit deinen wesensähnlich wäre auch eine wirklich gute idee. aber du nimmst derzeit das tier aus mitleid - und es passt auch nicht wirklich zu euch.

versuche, diesem tier wieder ein angenehmes leben zu bieten. meiner meinung nach solltest du ihn dafür möglichst bald abgeben.

es kommt nicht nur bei hunden hin und wieder vor, dass sie in einer extremsituation futter und wasser komplett verweigern.

Hallo,

ich hatte den Hund meiner Freundin für eine Woche in Pflege, und obwohl er mich kennt und mein Hund sein bester Kumpel ist, hat er 3 Tage lang gelitten, den Kopf hängen lassen und wollte nichts fressen.

Da war Geduld angesagt.

Ich habe ihm besonders leckere Hundepasteten bröckchenweise mit der Hand gefüttert, am Abend neben ihm auf dem Sofa gesessen, ihn gestreichelt .........

Ab dem 4. Tag wurde er zunehmend zugänglicher, hatte guten Appetit, nahm auch wieder sein altes Futter, spielte mit meinem Hund ......

und in der Nacht machte er ihm sein Körbchen streitig, obwohl er ja seine Decke mitgebracht hatte.

Mein Hund ist sehr gutmütig, hat ihn gelassen,

von da an war er der Chef bei uns und es gab keine Probleme mehr.

Darum gib noch nicht auf, vielleicht braucht er auch ein paar Tage länger, bis er sich bei Euch eingewöhnt hat.

Lasse ihn nicht alleine zu Hause, sondern behandle ihn genau so wie Deine anderen Hunde, dann wird das schon.

Für das Kerlchen würde nochmal eine Welt zusammenbrechen, wenn er ins Tierheim käme .........

Liebe Grüße

Ok, ich antworte jetzt als würde ich die Frage glauben.

Ich würde den Hund behalten oder an Verwandte der Nachbarin abgeben, wo sind die denn bei der ganzen Geschichte?

Du musst Geduld mit dem Tier haben, was erwartest du denn, manche Hunde hängen extrem an ihrer Familie. Frag einen Tierarzt wie du es dem Hund leichter machen kannst und habe Geduld. 

Wenn du ihn gar nicht behalten kannst, solltest du dafür sorgen, dass er in einer Pflegestelle unterkommt, hör dich mal um, es gibt sicher einige Menschen die denn Kleinen aufnehmen würden.

Mitchel94 05.07.2017, 23:39

Wenn du die Frage nicht glaubst, warum antwortest du dann?, diese Frage kannst du mir glauben und bin auf deine Antwort gespannt, denn für mich gibt es da nur eine richtige Antwort die dir nicht gefallen würde.

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Mitchel94 05.07.2017, 23:47
@vanillakisss

Ich wusste gar nicht, dass man über gutefrage.net auch Sprachnotizen senden kann, muss wohl neu sein.

Aber ich bin mir sicher, du kennst die Antwort, aus Jugendschutz-Gründen, kann ich dir die Antwort leider nicht ausschreiben. Aber sehr amüsant mit dir zu schreiben 

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vanillakisss 05.07.2017, 23:49
@Mitchel94

Du darfst mir auch per Kompliment schreiben, ich öffne sie nicht und ich bin auch nicht so empfindlich... Du solltest es auch nicht sein, dann läuft's.

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Anaschia 05.07.2017, 23:47

Ok, ich antworte jetzt als würde ich die Frage glauben

Da hatten wir wohl den gleichen Gedanken, du kleines Nachtschattengewächs. Grüße !!!!.

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dsupper 06.07.2017, 12:01

Ich würde den Hund behalten

Mit welcher rechtlichen Grundlage sollte die FS denn diesen Hund einfach behalten dürfen??

Man kann doch nicht fremdes Eigentum einfach so behalten!!

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vanillakisss 06.07.2017, 14:18
@dsupper

Scheinbar ist keiner da der den Hund betreuen kann. Ich habe nach der Familie gefragt, die weiß, dass es einen Hund gibt der betreut werden muss. Scheinbar interessiert das keinen...

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dsupper 06.07.2017, 14:29
@vanillakisss

Die Frage ist doch ohnehin unglaubwürdig, denn irgendjemand muss den Hund ja betreut haben - die Fahrt mit besagtem Bus ging in den Urlaub!! Ein Hund bleibt aber nicht alleine daheim!

Böser "Denkfehler" der FS, der diese Frage ohnehin als Fake entlarvt!

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Das, was ich lese, klingt so, als wären deine Hunde im wesentlichen freilaufend.

Ich würde das ein bisschen anders angehen.

1. Problemstelle: Dein Mitleid.
Der Hund der Nachbarin muss sich in die neue Situation, das neue Leben einfinden. Stubenhocker und allein zu Hause - geht gar nicht. Jedenfalls nicht am Anfang.

Der Hund soll nicht trauern sondern mitlaufen. Entweder mit dir oder mit deinen Hunden. Hund einfach an einem deiner Hunde festmachen. Wenn ihr schwimmen geht ist das was anderes, aber dann kann er draußen warten. Aber vielleicht kann er ja auch schwimmen vielleicht wenigstens die Füße nass machen.

2. Problemstelle: Mir ist das mit dem heulen nicht ganz klar. Wann heult er?
Was auf jeden Fall nicht nicht geht: trösten. Du belohnst ein unerwünschtes Verhalten mit Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zärtlichkeit. Willst du das wirklich???

Meist heulen Hunde wenn die allein gelassen werden. Da kann man durch Training, und Belohnung von Ruhe einiges machen. Was machen den deine Hunde, wenn der Neue heult?

Elocin2910 06.07.2017, 01:47

Man kann Angst und Trauer nicht mit pos. Zuwendung verstärken, das geht gar nicht!

Im Hinblick auf hormonelle Vorgänge und lerntheoretischer ist das unmöglich!

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AngelaHoppe 06.07.2017, 03:24
@Elocin2910

Wo ließt du was von Angst? Ich lese, dass der Hund sich in ein neues Leben einfinden muss. Das ist eine Umstellung. Tiere haben keine lange Trauerphase. Das passiert nur, wenn wir Menschen sie mit unserem Mitleid dort festhalten. Hunde sind Rudeltiere. Und das Rudel hat 1. Priorität. Wenn er auf einem großen Hof sich absetzen kann - dann muss man ihn - ihm selbst zu Liebe daran hindern, bis er sich in die neue Situation, an seine neue Familie gewöhnt hat. Sein Frauchen ist nicht mehr da, die ihn besuchen, ihn abholen, nach Hause holen könnte. Der Hof ist in Rufweite.

Außenseiter-Dasein geht einfach nicht. Und schon gar nicht, wenn es mit unerwünschtem Benehmen gekoppelt ist. Je eher er das merkt, dass er nicht mehr abgeholt wird, je eher er seine Lebensmittelpunkt im Rudel sieht, desto eher wird es ihm auch besser gehen und er wird dann auch wieder ganz Hund sein könne. Er war ja eher ein Partner für sein Frauchen. Hund sein, dass muss er sich erst von andern abgucken.

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HelloMaryLou 06.07.2017, 09:45
@AngelaHoppe

Natürlich können Hunde trauern. Mein erster Hund hat extrem gelitten als unsere Katze gestorben ist - und die war garantiert nicht Rudelführer. Er frass nicht mehr, ist weinend im Haus rumgewandelt und wollte nicht spazieren gehen. Nach 2 Wochen haben wir eine junge Katze zu uns geholt, die ihn dann schnell abgelenkt hat. Einfach immer alles über Rudelführer erklären zu wollen, ist ein bißchen zu plump. Es gibt Hunde, die sehr sensible auf Veränderungen reagieren. 

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AngelaHoppe 06.07.2017, 11:06
@HelloMaryLou

Seltsam, Ihr wart natürlich total unberührt vom Tod  der Katze?! Das ist was ich gesagt habe. Der Mensch verstärkt es durch seine rückwärts-gerichtete Haltung. Sicher trauert ein Hund, wenn sich seine Lebensverhältnisse ändern, ein Sozialpartner plötzlich weg ist.

Für diesen Hund ist nun alles anders. Er hatte sein ganzes Leben (4 Jahre) sein Frauchen und war Schoßhund. Nun ist er ein paar 100 Meter entfernt und alles ist anders.

Das ist mehr als eine kleine Umstellung. Es soll Hund unter Hunden sein, und das ist im Prinzip ja gut für ihn. Nur ist das eben eine Umstellung.

Was meinst du, was bei Hunden los ist, die am Straßenrand zur Urlaubszeit sitzen gelassen werden. Die verstehen die Welt auch nicht mehr, müssen sich total neu orientieren.

Hier liegt der Fall etwas anders. Er ist noch auf Rufweite von seinem Exzuhause. Es gibt niemand, der ihm erklärt, dass sein Frauchen nicht kommen kann. Als ruft er sie. Und ruft... Und die andern Hunde - die schnüffeln an ihm, drehen sich um und gehen.

Deswegen der Vorschlag mit der zeitweiligen Zwangsvereinigung. Er muss dann einfach mitlaufen. Ohne wenn und aber. Und die anderen könne nicht einfach weg, sondern nehmen ihn dann mit.

Zudem hält es ihn in Bewegung und die ist, wenn man keine Körperlichen Schmerzen hat - auch für Menschen ein Therapie. 

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Mitchel94 06.07.2017, 02:29

Also momentan ist ruhe der Spatz schläft, der steht vor der Tür und häult, Dann läuft er durch das Haus und häult. Meine zwei Kasper laufen dem hinter her und gucken an, Manchmal schnüffeln die an ihm, Aber schon seit längerer Zeit haben die sich ins Schlafzimmer verkrümelt, der Nachbarshund auch jetzt schlafen alle.

Ich werde ihn einfach mal später mitnehmen mal sehen was dabei raus kommt.

Aber wenn der häult kann ich doch nicht noch mit dem schimpfen. Der kleine tut mir ja jetzt schon total Leid. Ich werde heute Nachmittag mal zum Tierarzt gehe , denn das geht auch nicht mehr so weiter, Ich kann mir nicht jede Nacht um die Ohren schlagen 

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AngelaHoppe 06.07.2017, 02:38
@Mitchel94

Wenn er dir leid tut, kannst du ihm nicht helfen. Mitleid ist in der Tierwelt Schwäche. Und das riecht ein Hund. Ein ruhig und bestimmtes 'scht' oder 'aus'. Nicht ärgerlich, nicht angespannt, aber in der Intensität seinem "Zustand" angemessen. Und dann soll er mit den andern Hunden zusammen bleiben. Probier das mal mit 'ner Leine.

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Mitchel94 06.07.2017, 02:40
@AngelaHoppe

Okay das versuche ich auf jeden Fall obwohl Leine eigentlich nicht so unser Fall ist, Aber ich glaube für am Anfang passt das schon. 

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AngelaHoppe 06.07.2017, 02:48
@Mitchel94

Es geht nur darum, dass er keine Wahl hat, sich von den andern abzusetzten. Auch die haben keine Wahl. Er muss einfach mit.

Er muss aus seinem trott raus. Vielleicht macht ihr noch einen kurzen Spaziergang, dass er sich an das hinterherlaufen gewöhnt.

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Elocin2910 06.07.2017, 11:33
@AngelaHoppe

Angela ein Hund ist domestiziert und zeigt eine höhere Affinität zu Menschen als zu Hunden. 

...und irgendetwas unter Zwang zu machen bei Hunden führt dazu, das sie in der erlernten Hilflosigkeit leben als das sie anfangen aufzublühen. 

Was im übrigen die hormonellen Vorgänge bei Trauer, Angst und Aggression angeht so sind diese gesehen gegenüber den hormonellen Vorgängen bei etwas positiven Antagonisten und somit kann man die Trauer nicht mit etwas positiven Verstärken. 

Deine Auffassung von der Rudelführertheorie ist da eher eine rückwärts-gerichtete Haltung, denn die wurde 1990 von Kynologen wiederlegt und nicht nur das, eine Hierarchie kann sich wenn überhaupt nur unter artgleichen aber nicht unter artverschiedenen ausbilden und auch das ist ebenso schon seit etlichen Jahren bekannt. 

Ein Hund der trauert braucht Liebe, Verständnis und Hilfe und keinen Rudelführer. 

Desweiteren ist auch schon seit etlichen Jahrzehnten bekannt, das es in der Natur sehr wohl Empathie sowie auch Mitleid gibt. Das wurde im übrigen nicht nur bei Hunden die im übrigen in der Natur nicht natürlich entstanden sind vorkommen sondern bei etlichen anderen Arten auch festgestellt. 

Auch kann ein Hund keine Schwäche riechen es sei denn Du sprichst von genetischen Dispositionen zu Krankheit. 

Ich meine das nicht böse, fände es aber wünschenswert wenn Menschen nicht durch die Gegend zischen würden wie CM oder MMN sondern lernen wie Hunde ticken und so wie Du beschreibst, ticken sie gewiss nicht, zumindest ist in 2017 bekannt, das sie das eben nicht tun. 

Dazu findet sich weiteres bei Miklosi, Bradshaw und erst Recht bei James O'Heare. 

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AngelaHoppe 06.07.2017, 12:04
@Elocin2910

Stimmungen sind hormonelle Veränderungen im Körper, die sehr wohl Einfluss auf den Geruch haben. Hunde reden nicht mit Worten, sondern schnuppern. Und auch wenn der Hund seit ein paar tausend Jahren auf die Bedürfnisse des Menschen hin gezüchtet wurde. - Er bleibt dennoch Hund. Und ist nicht plötzlich Mensch, weil wir das so handhaben (wollen). Aber egal. Es gibt hierzu offensichtlich unterschiedliche Meinungen.

Wenn du glaubst, ein Hund kann deine Gefühlslage nicht riechen, dann glaub das ruhig weiter. 

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Elocin2910 06.07.2017, 22:03
@AngelaHoppe

"Wenn er dir leid tut, kannst du ihm nicht helfen. Mitleid ist in der Tierwelt Schwäche."

Weder Mitleid noch Schwäche ist eine Stimmung. Schwäche ist ein physiologischer oder auch psychischer Zustand, in physiologischer Form würde es eben so wie ich geschrieben habe, eine genetische Disposition betreffen, in psychischer Form ist es nicht hormonell respektive zu erschnüffeln. 

Die Schwäche die Du wohl meinst ist die psychische Form und das stammt wohl daher das Du auch glaubst, das der Hund versuchen würde den Menschen im Rang zu degradieren und wie ich oben schon einmal angemerkt hatte, eine Rangordnung bildet sich wenn überhaupt nur unter artgleichen aus. 

Ein Hund kann natürlich meine GEFÜHLSLAGE riechen und das habe ich sicherlich nicht bezweifelt, aber eben eine Emotion die sich in Form von Hormonen ausdrückt, aber keine Schwäche und auch hier wie ich schon oben geschrieben habe, es sei denn es ist eine genetische Disposition denn psychische Schwäche wäre dann ja bei Deiner Ansicht die Sache mit dem Rudelgedönse. 

Natürlich bleibt ein Hund ein Hund und ich spreche auch nicht von Antropomorphismen sondern von wissenschaftlichen Fakten. 

Es gibt also keine unterschiedlichen Meinungen sondern unterschiedliche Wissensstände und nun nimm mir das bitte nicht böse, aber der mit dem Rudelgedönse ist eben nun einmal antiquiert. 

Somit will ich es nicht so handhaben sondern weiß ich wie ich es zu handhaben habe, weil mir eben auch die hormonellen Vorgänge im Hundekörper bekannt sind und somit kann immer noch keine positiv empfundene Zuwendung ein Verhalten welches Stresshormone sezerniert verstärken, denn bekanntlicherweise sorgt positiv empfundene Zuwendung für genau gegenteilig wirkende Hormone und wie bitte sollten diese dann das Verhalten verstärken? 

Also wären wir wieder am Anfang und drehen uns im Kreis. 

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Mitchel94 06.07.2017, 14:07

Also wie ich bereits einige Kommentare gelesen habe, Wegen dem einfach Aneignen, Habe ich mich heute zur Ordsverwaltung gegangen, es war wegen der Situation kein Problem den Hund auf meinen Namen laufen zu lassen, wir sind ein sehr kleiner Ort da weiß jeder alles von jeden. Darf sogar ab August für den kleinen Steuer bezahlen.

Das ganze hat sich wohl beruhigt wir sind momentan auf der Arbeit und dir kleine Maus planscht ebenfalls im Pool den wir auf dem Hof stehen haben. 

Das mit der Leine hat überhaupt nicht geklappt der kleine hat sich einfach hingesetzt und hat dagegen gesteuert, wir sind einfach weiter gelaufen nach paar Metern ist sie im Wald uns doch lieber hinter her und hatte sogar zum Schluss Spaß. 

Ich weiß das es keine Dauerlösung ist, Aber die kleine hat heute sogar bereist gegessen zwar vom Becker ein Brötchen aber für den Anfang Hauptsache etwas. 

Ich glaube diese extrem Situation entsteht nur wenn wir zuhause sind wenn er sein Grundstück sieht. 

Wir gehen heute shoppen holen ein kleines Bett und Spielzeug usw. Vielleicht längt das etwas ab. 

Oder hat da jemand noch eine andere Idee?

Und ist es normal das sich die kleine mehr an meinen großen Hund Rottweiler klammert als an meinen kleinen Jackrussel-Rehpinscher Mix., Ich denke das sie Schutz sucht, weil ein großer Hund mehr Schutz bietet als ein kleiner oder?

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SusanneV 06.07.2017, 14:24
@Mitchel94

Vielleicht strahlt Dein Rottweiler mehr Ruhe aus und er fühlt sich bei ihm sicher. Dein Kleiner wird wohl sehr aufgedreht sein. Das nehme ich zumindest an, da es für einen Mix aus den beiden Rassen typisch wäre...

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dsupper 06.07.2017, 20:11
@Mitchel94


Wegen dem einfach Aneignen, Habe ich mich heute zur Ordsverwaltung gegangen, es war wegen der Situation kein Problem den Hund auf meinen Namen laufen zu lassen


DAS halte ich für absolut unmöglich, dass die Ortsverwaltung dir diese Auskunft gegeben hat!!

Jeder, der sich nur ein wenig im Recht auskennt, weiß

- erstens muss nach dem Tode eines Menschen ein Erbe gefunden werden, dem das Eigentum des Verstorbenen gehört. Auch, wenn es augenscheinlich KEINE Erben gibt, ist das Amt verpflichtet, langwierige Ermittlungen anzustellen

- zweitens darf kein Amt der Welt von sich aus über das Eigentum eines anderen Menschen verfügen - auch nicht, wenn dieser verstorben ist, denn dann gibt es Erben

- im Erbfall gehört ein Hund ebenso zu den sachlichen Gütern wie der Kühlschrank oder das Auto. NIEMAND - ausser dem Nachlassgericht - kann dir irgendetwas aus dem Nachlass der Verstorbenen zusprechen.

Schon durch diese Aussage führst du deine ganze Frage ad absurdum.


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Mitchel94 06.07.2017, 21:14
@dsupper

Sorry aber was für ein Blödsinn, hätte ich geschrieben habe Hund im Nachbarhaus verhungern lassen, das hätte den Leuten mit den absurden Antworten auch nicht gepasst. Oh man Leute ..........

Meine Nachbarin war 64 Jahre alt und wollte sich nun mal was gönnen. Die Freundin hat so lange bei ihr im Haus gewohnt, die aber auf gar keinen Fall den Hund aufnehmen wird oder will.

Und das geht auf jeden Fall mit der übernähme mit dem Hund, da die Ortsverwaltung bereits von dem Unfall und Tod wusste, wie gesagt, es ist ein kleiner Ort. Das übrige Hab und Gut gehört nun der Stadt oder Staat keine Ahnung.

Ich weis aber immer noch nicht was das alles mit meiner Frage zu tun hat.

WENN EINIGE DIE FRAGE NICHT GLAUBEN; WARUM SEIT IHR DANN SO BLÖ..... IM KOPF UND ATWORTET UND SCHREIBT KOMMENTARE; KEINE HOBBYS ODER WAS?

DANN SCHREIBT EURE ADRESSE DANN KOMME ICH VOR BEI DANN TRINKEN WIR EIN BIER ZUSAMMEN.

"
Und von was für einer Auskunft redest du bitte"?

Da mir das hier alles so blöde ist, möchte ich an alle schreiben die mir wirklich guten Rad gegeben haben und die es interssieren, der Zustand hat sich verbessert, und ich bin froh einen weiteren Mitbewohner zu haben. 

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AngelaHoppe 06.07.2017, 22:02
@Mitchel94

Ich freue mich fur dich und deine Kleine. Ich hoffe auch dass sich das mit dem heulen gibt. aber wenn sie langsam Anschluss beim großen sucht und zu fressen anfängt, wird's wohl werden.

Ich wünsche euch alles erdenklich gute und hoffe mal wieder von euch zu hören

Lieben Gruß Angela

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Elocin2910 06.07.2017, 22:10
@Mitchel94

Das freut mich riesig, das es dem Hund wohl schon ein wenig besser geht! ;-) 

Ihr werdet das schon deichseln, auch von mir alles Gute und viel Spaß nun Euch allen ;-) 

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Gebe ihn ruhig in Tierheim

Da wird niemand eingeschläfert.

Ich hoffe, das er ganz schnell weitervermitelt wird.

Mario

HelloMaryLou 06.07.2017, 09:35

Wer kann kann, ist klar im Vorteil. Da steh, dass einschläfern besser als das Tierheim sei. Nicht dass sie im Tierheim einschläfern. 

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