Hund in vermieteter Eigentumswohnung erlaubt?

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8 Antworten

Hallo,

  • Als Eigentümer darfst du deinem Mieter auch eine Hundehaltung erlauben
  • Das kann dir niemand verbieten
  • Sollte der Hund allerdings zu laut sein, sodass sich andere Mieter gestört fühlen,
  • muss dein Mieter dafür sorgen, dass die Belästigungen durch den Hund eingestellt werden.

  • Ändert der Hundehalte / Mieter nichts, wird man sich sicher an dich als Vermieter halten.

  • Wie lange dein Mieter den Hund denn schon ?

  • Es gibt Hunde, die bellen den ganzen Tag, wenn sie alleine sind
  • Andere machen gar nichts und warten geduldig aufs Herrchen.
  • Ältere Hunde sind gelassener als junge
  • Wenn dein Mieter den Hund schon länger hat, kennt er ja das Verhalten des Hundes.

  • Ein Tipp

  • Anstatt generell die Haltung von Hunden im Mietvertrag zu erlauben
  • Ist es besser, wenn du und nur für diesen Hund eine Duldung vereinbarst.
  • Voraussetzung für diese Duldung kann z.B. sein, dass sich keine anderen Mieter durch den Hund gestört fühlen.
  • Entweder durch Gebelle oder dass er Kinder anknurrt und verängstigt.
  • Dadurch das du die Duldung nur für diesen bestimmten Hund aussprichst, verhinderst du, dass der Mieter sich weitere Hunde ohne dein Wissen anschafft
  • Oder das wenn der Hund mal nicht mehr lebt der Mieter sich einen neuen Hund besorgt, der nicht mehr so friedlich ist, wie der Jetzige.
  • Eine generelle Hundehaltung kannst du später schlecht widerrufen. Hier greift dann schnell ds Gewohnheitsrecht.
  • Wichtig wäre auch, dass die Duldung Bestandteil des Mietvertrages ist und der Mieter sich damit einverstanden erklärt, für den Fall, dass es Probleme gibt, dafür gerade steht.
  • Ich hatte im Bekanntenkreis selbst einen ähnlichen Fall.
  • Hier gab es massiven ärger mit der Hundehaltung. Und es ist schwierig, was man einmal erlaubt hat, dann plötzlich wieder zu verbieten.

  • Eine schriftliche Einwilligung der anderen Eigentümer brauchst du sicher nicht einzuholen. Schließlich bist du selbst Eigentümer und musst dir von anderen nichts erlauben lassen.

  • Eine nette Idee wäre vielleicht Folgende:

  • Du gehst zusammen mit deinem Mieter und dem Hund von Wohnung zu Wohnung und stellst den neuen Mieter, samt Hund vor.
  • Wenn der Hund brav ist, wird auch niemand etwas dagegen haben.

  • Und nicht fragen " Siend Sie einverstnden........."

  • Der Mieter stellt sich einfach vor, dass er einen Hund hat sieht ja jeder.
  • Viele werden ihn streicheln, vielleicht sagt man noch den Namen vom Hund.

  • Auf diese Weise sind die Nachbarn nicht überrascht

  • Der neue Mieter hat sich vorgestellt, sowas ist ja auch für viele wichtig

  • Sprich mit dem Mieter darüber, wie er bist jetzt die Hunde-Sache geregelt hat.

  • Ist er Rentner und den ganzen Tag zu Hause ?
  • Oder geht er arbeiten und der Hund ist das Alleinsein gewohnt ?

  • Wird schon gutgehen - in anderen Wohnungen leben auch Tiere !

Ich hoffe mein Tipp hat dir geholfen

johnnymcmuff 02.09.2013, 20:57

Als Eigentümer darfst du deinem Mieter auch eine Hundehaltung erlauben Das kann dir niemand verbieten

Wenn es eine Eigentümergemeinschaft ist, kann dieses per Mehrheitsbeschluss verboten sein; was aber hier nicht der Fall zu sein scheint.

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Ich gehe mal davon aus, dass die Haltung erlaubt ist, solange sie nicht anderweitig vertraglich verboten wurde. Eine Änderung der Hausordnung dürfte ohnehin nur durch eine Eigentümerversammlung und einen gemeinschaftlichen Beschluss durchsetzbar sein. Vielleicht macht es ja auch Sinn, eine Eigentümerversammlung einzuberufen, um diesen Punkt zu klären. Du musst ja nichts unterzeichnen, wenn Du nicht willst.

Als Nicht-Jurist sind meine Antworten Ohne Gewähr!

Wenn in der Hausordnung nichts gegen Hunde steht, kannst du ohne Probleme einen Hund halten.

Übrigens: Ich weiß nicht genau seit wann, inrgendwann in den letzten Jahren, wurde ein Gesetzt verabschiedet, dass jeder Vermieter das halten eines Hundes erlauben MUSS.

Hier mal ein Link dazu ;) http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/urteil-vermieter-duerfen-hunde-und-katzen-nicht-generell-verbieten/7961712.html

Anders sieht es allerdings aus, wenn der Hund ständig bellt, denn dann ist es ggf. Ruhestörung bzw. Lärmbelästigung, aber wenn der Hund 2, 3 mal am Tag bellt ist das völlig in Ordnung. :)

werbon 03.09.2013, 09:12

Intenso17 schrieb:

wenn dem im Einzelfall nicht Interessen des Vermieters oder der Nachbarn entgegenstehen.


Wenn das Wörtchen wenn und aber nicht wer? Hier sind wie damit wieder hinten.

Oder besser gesagt muss der Vermieter / HV eine Interessenabwägung durchführen. Siehe: BGH Urteil vom 14. November 2007 – VIII ZR 340/06

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So lange der Hund nicht übermäßig Lärm und Dreck macht und die anderen Bewohner nicht in Bedrängnis bringt ist laut neuster Rechtsprechung ein Hund (Haustier) erlaubt.

Wenn du jetzt die anderen Bewohner fragst/bittest eine Genehmigung zu unterschreiben und einige machen es nicht, dann ist wenn trotzdem ein Hund kommt der Ärger noch viel größer. Wichtig ist den Mietern klar zu machen dass das Wohl der Menschen vor dem Tier kommt. Die größten Streitthemen sind das Bellen und die Hinterlassenschaften.

Also sinn würde es schon machen diese einzuholen. Wie du schon zitiert hast, wenn keine regelung gegen einen Hund spricht, dann darf dieser auch dort gehalten werden (aber auch nur wenn wirklich keine dort drinnen steht, also ganz genau nachforschen!). Allerdings wenn du schon sagst, die würden dort nicht einwilligen, dann würde ich es lassen. Gibt nur streit und wenn der hund auf dauer immer wieder belt, ... dann können die anderen mieter auch nach einer gewissen zeit dagegen vorgehen.

Wenn die anderen einverstanden sind, dann würde ich auch ok sagen, andernfals...

Da steht doch drin, dass sie NICHT gegen ihn vorgehen können.

Wenn es keine Hausordnung gibt, würde ich das wenn überhaupt nur nochmal von der Hausverwaltung absegnen lassen. Bei den anderen Eigentümern brauchst das nicht.

Und in den Mietvertrag würde ich das auch reinschreiben, dass Tiere erlaubt sind, bzw. wenn es da Einschränkungen für dich gibt (z.B. nur mittelgroße Tiere, keine Reptilien, keine Nager, etc)

Ich versteh nicht, wo das Problem ist. Wenn in der Hausordnung die Hundehaltung nicht verboten ist, ist sie wohl erlaubt ;)

Verwalter der Eigentümergemeinschaft vorher fragen ist immer richtig

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