Hund in Mietwohnung, vorerst als längeren Besuch, kann man Fristlos gekündigt werden?

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12 Antworten

Du kannst sicher gehen, dass er bei der Wohnungsübergabe sich jeden Kratzer genauestens ansehen, wird ob euer (Gasthund) das gemacht haben könnte.

Wenn du glaubhaft darlegen kannst, dass der Wuffti nur vorrübergehend bei euch ist, kann dir nichts passieren. Aber lass dich nicht erwischen, sollte der Hund kontinuierlich bis zum Ablauf der Mietverpflichtung bleiben. Denn dann begehst du Vertragsbruch und auf einen vorzeitigen RAuswurf ohne Mietforderung solltest du lieber nicht hoffen.

Der Hausverwalter kann nur dann kündigen, aber nicht fristlos, wenn er die allumfassende Vollmacht des Vermieters hat.

Hier handelt es sich um einen eindeutigen Vertragsverstoss gegen das Verbot der Hundehaltung.

In solchen Fällen wird der Mieter abgemahnt und aufgefordert, bis zu einem gewissen Termin das Tier aus der Wohnung zu entfernen.

Entfernt der Mieter das Tier nicht und der VM klagt, wird der Mieter kaum erwarten dürfen, dass das Gericht den Einlassungen des Mieters nachkommt, wenn keine Zustimmung zur Hundehaltung vorlag. Diese Kosten sind am Ende höher als eine vorübergehende Pflege in einem Tierheim.

Das Problem - ihr habt gekündigt - es geht aus dem Text aber nicht hervor, ob beide Wohnungen gekündigt wurden, würde dann bestehen, wenn ihr eine Wohnung bei derselben Gesellschaft weiter angemietet hättet.

Dann nämlich wäre es durchaus möglich, dass des Öfteren Kontrollen kommen. Dann kann nach vorheriger Abmahnung [ wenn weiterhin ohne Erlaubnis der Hund in der Wohnung ist ) mit Androhung der fristlosen Kündigung durchaus eine Kündigung kommen. Da jedoch solche "fristlosen Kündigungen" immer ein Risiko für beide Seiten haben, kündigen überwiegend dann diese Gesellschaft mit dem Zusatz "ersatzweise mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten zum ....).

Ein Tipp für all jene, die mal gelegentlich von Bekannten während deren Urlaub Hund oder Katzen in die eigene Wohnung nehmen, obwohl Tierhaltung für Hunde und Katzen nicht erlaubt ist. Das Verbot gilt auch für die vorübergehende Pflege. Gegen einen Tagesbesuch mit Hund oder Katze ist nichts zu sagen. Doch es kann auch hier Einschränkungen geben. Vor allem dann, wenn bekannt ist, dass in dem Haus Allergiker gegen Tierhaare wohnen.

jack2020 08.03.2010, 12:23

Doch, beide Wohnungen sind gekündigt worden.

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Nach meiner Information sind Mietverträge, die ein GENERELLES Haustierverbot vorsehen UNWIRKSAM. Jedenfalls diese Klausel. Vielmehr ist es heute so, dass der Vermieter VOR dem Anschaffen eines Tieres gefragt werden muss. Genaue Rechtsberatung gibt es beim Deutschen Mieterbund.

Jetzt mal ganz ehrlich: Welchen Aufwand hat der Vermieter denn? Er muss euch eine "außerordentliche Kündigung" schicken, wenn er meint, dass er im Recht ist. Darin MUSS ER euch eine angemessene Räumungsfrist einräumen. Außerdem hättet ihr dann das Recht einen Anwalt einzuschalten um dann prüfen zu lassen, ob er überhaupt im Recht ist. Bis da irgendwelche Gerichtstermine feststehen, ist es sowieso Mitte April. Und sitzt da ein Richter, der sagt:"Herr Vermieter, für 6 WOCHEN RESTZEIT machen Sie hier so eine Welle?

Da du bereits gekündigt hast,wird der Vermieter glücklich sein wenn du ausziehst.Aber was ist dann bei deiner Freundin die ja auch bei der selben Verwaltung wohnt.Wenn da auch keine Erlaubnis besteht Hunde zu halten bekommt sie auch die Kündigung wenn ihr den Hund nicht freiwillig weggebt

Wenn die Wohnungsgenossenschaft nicht ganz verrückt ist wird sie schlimmstenfalls nen Mecklerbrief schicken und es bestenfalles auf sich beruhen lassen.

Besuch füpr wenige Tage muss geduldet werden. Und wenn es in deiner Wohnung der Hund deiner Freundin (also Besuch) war reicht das nicht für ne fristlose Kündigung.

Lokker bleiben und abwarten. Kommt für den Vermnmieter doch eh nichts bei raus wenn er jetzt noch stress macht

Ich glaub nicht, dass sich jemand den Stress macht und noch Gefahr läuft in nen konsteintensiven Rechtsstreit zu geraten.

Abe rim zweifel könnt ihr euch natürlich drauf einstellen, dass man bei der Wohnungsübergabge dreimal hinschaut ob alles in Ordnung ist oder Wuffi was kaputt gemacht hat.

Nein, kann er nicht. Aber er kann verlangen, daß der Hund wegkommt!

glaubtmir 08.03.2010, 10:37

und das dauert

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Ihr habt 2 Wohnungen bei der gleichen Wohnungsgesellschaft und ich hoffe, ihr wollt nicht in der Wohnung der Freundin verbleiben??? Denn dort ist ja dann auch keine Hundehaltung erlaubt.

Einen Hund zur Pflege oder vorübergend kann niemand verbieten.

Hoffe für den Hund, dass in eurer neuen Wohnung Hundehaltung erlaubt ist....

Der Vertrag gilt bis 31.05.
Der Vertrag sagt: KEINE HUNDE
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Ich denke mal, es gibt ne Konditionalstrafe, da Du die Mitbedingungen nicht eingehalten hast.
Aber wisse: Du bist ganz klar im Unrecht. Da gibt's keine Ausreden.

guterwolf 08.03.2010, 11:07

Wie kommst du denn auf "Konditionalstrafe"?

Wenn, dann eine Konventionalstrafe und die gibt es im Mietrecht nicht.

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Catfan 08.03.2010, 11:19
@guterwolf

es gibt keien Strafen die man bezahlen muss ;-) es sei den es sind Schäden an der Wohnung die z.B mit der Kaution verrechnet werden.

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Bidou 08.03.2010, 16:05
@Catfan

Deutsches Recht... da machste nen Vertrag, kannst bei Bruch trotzdem nichts gegen tun. Was für'n Land.

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Das willst du doch,so wie du die Sache angegangen bist!Hattest du erwartet,der Vermieter kündigt dir die Wohnung auf Wunschtermin?So läuft das auch nicht.Im Grunde genommen,ist für Dich der "Schuss nach hinten "losgegangen.

nein kann er nicht! hast du es drauf angelegt?

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