Hund in Futteragression gegen anderen Hund nach Hand geschnappt - ist er zu dominant?

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3 Antworten

Eigentlich muss man zur guten Erklärung von @ MitHundenSein nix mehr hinzufügen.

Nun kenne ich euren Hund nicht aus persönlicher Anschauung aber folgendes fällt mir auf:

"Futteraggression legte er schon recht früh an den Tag - aber nur gegenüber anderen Hunden. Wir können ihm alles direkt aus dem Maul nehmen. Also kein Problem..."

Das bedeutet ihr - habt es geübt eurem Hund Futter in jeder Lage und Situation "streitig zu machen" und abnehmen zu können - das kommt im natürlichen Sozialverband Hund so nicht vor und führt zur vom Mensch beigebrachten Futteraggression sprich weil er immer damit rechnen muss, dass Futter streitig gemacht wird.

"Gestern war meine Freundin mit seinem Hundekumpel hier und Enzo hat aber einen Knabberknochen entdeckt....."

Ihr wisst, dass euer Enzo sogenannte "Futteraggression früh an den Tag legt (weil von euch und eurem Interesse am Hundefutter und Kauknochen erlernt) und lasst dennoch Knabberknochen = Futter herumliegen?? Warum, was soll das bringen wollt ihr ständig seine Futteraggression im Bezug auf euch und auf Hundekumpels testen?

Graue Zellen und Hirn einschalten - Niemals liegt Futter herum. Was Hund nicht sofort in ca. 1 Stunde wegknabbert....kommt weg!

So nun zitiere ich nicht mehr sondern fasse zusammen:

Dann gibt's ein "heiteres Gerenne von menschlicher Seite um einen Knabberknochen" weil Menschen unsicher werden....(!) So wird der Knabberknochen erst richtig interessant gemacht !

Nun beginnt der Enzo - wohl wie ihr es schon kennt das Begierdeobjekt "seiner Menschen" (den Knochen) zu verteidigen.... Er wird geschubst - dann versucht Menschenmann (!) den Enzo im Nacken (mit einem Tötungsgriffandeuten) zu packen....

Nun blieb dem Enzo - angesichts solcher Aggressivität seitens seiner Menschen nur übrig deutlich - sehr sehr deutlich Verteidigungsaggression (!) anzudrohen - daher das Schnappen in die Luft....!

Ihr beiden habt Glück einen so gutmütigen Enzo zu haben !!! Der hat ein sehr sicheres Wesen - denn im anderen Fall hätte Enzo (übrigens aus Hundesicht zu Recht zugebissen!)

Fazit: In dem Hundeverein habt ihr lediglich gelernt einen Hund völlig fehlerhaft zu "dominieren" Ihr seid despotisch und zu dominant = wie könnt ihr da auf die Idee kommen, dass euer Hund dominant wäre???

Ihr müsst ganz von vorne beginnen über den Hund und sein artgerechtes Verhalten zu lernen um diesen Vertrauensverlust eures Hundes in euer Fehlverhalten wieder abzubauen!!!

Ihr seid schon auf dem richtigen Weg mit diesem Hundetrainer.

Das Buch Hundeverstand, Autor: John Bradshaw Das Buch: Mit dem Hund auf Du, zum Verständins seines Wesens & Verhaltens, Autor: Eberhard Trumler

....ist dringend noch zu empfehlen....

Einen Link lesenswert zum Thema werde ich noch raussuchen und einstellen.

Dreht das Rad um und fängt an euch zum Sozialverhalten des Hundes endlich gut zu informieren. Viel Glück dem Enzo = auf dass er verständige Menschenschüler bekommt!

Hallo, vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort. Reden ist manchmal besser als Schreiben da so einiges undeutlich rüber kommt. Also - im Regelfall liegen bei uns überhaupt keine Knabbereien rum - wie du auch sagst - was nicht gefressen wird kommt weg. Leider schafft es der Enzo manchmal in der Sommerzeit einen kleinen Teil zu verstecken - und das war auch gestern so. Immer seh ich es nicht und finde sie auch leider nicht immer... Ist also nicht der Regelfall. Wir üben das Futter wegnehmen auch nicht Regelmäßig - ich sage mal so ca. 1x im Monat lasse ich Enzo mit dem leckeren Knochen UND Spielzeug"aus" machen - belohne ihn dafür mit einem Leckerchen und er bekommt ihn danach gleich wieder. Also nichts worüber er sich aufregen müsste - diese Vorgehensweise hat mir aber schon beim Spazierengehen geholfen als er was aus dem Gebüsch geangelt hat... Ein aus - wurde ja geübt - egal wie lecker - und er lässt es sein. Ich hoffe und denke das wir damit die "Futteragression" nicht geschürt haben - oder denkst Du? Ja was wäre denn eine Alternative zum üben? Und - bewahre - der Nackengriff wurde nicht von der Hundeschule empfohlen. Niemals. Ich hätte das ja auch nicht angewendet. Nur mein Mann meinte auf die Zurufe von "Supergescheiten" ( leider Freundin und Bruder - mach sie aber trotzdem ;-) ) wie: "Lass Dir das ja nicht gefallen... Das geht gar nicht... Pack ihn.." haben ihn in seiner Unsicherheit dazu bewegt... Ich habe gar nichts mehr gesagt - es reicht ja wohl wenn eine ganze Meute durch den Garten schimpft... Bin hin - habe Enzo angesprochen - er hat den Befehlt ausgeführt und habe ihn dann an der Leine aus der Situation raus. Er ging lieb mit - also nicht an der Leine rausgezerrt oder so. Waren beide ganz ruhig... Habe dann ruhe einkehren lassen und ihn dann wieder laufen lassen und alles war gut. Meine Einschätzung war die das er in absoluter Rage war und die Hand des Herrchen gar nicht unbedingt als diese erkannt hat und das ihn bei der drohenden Haltung von Herrchen ( von vorne schimpfend über den Hund gebeugt versucht ihn auch noch am Genick zu schnappen ) Meiner Meinung nach konnte Enzo sich nur wehren. Nur musste ich MICH hinterher für meine Meinung vehement verteidigen und mir anhören ich würde den Hund vermenschlichen etc. Ich lese wirklich viel - oftmals ist auch vieles Widersprüchlich - und halte Augen und Ohren offen - gehe in eine meiner Meinung nach gute Hundeschule - sehe mich aber absolut nicht als den Profi und Mr. Allwissend. Daher wollte ich auch auf diesem Wege die Meinung anderer zu der Situation hören. Ich lese aus Deinem Text das ich doch mit meiner Einschätzung der Situation nicht falsch lag??? Ich sah es auch so dass dem Enzo in diesem Moment nichts anderes übrig blieb als zu schnappen - in die Luft neben der Hand aber deutlich das er ernst machen wird. Ich sehe es auch so -MIT RECHT. Aber man muss sich mit dieser Meinung auch noch sooooo verteidigen gegen Menschen die meinen sie wissen es wiel sie ja schon einen Hund hatten.... Und da wurde ich eben unsicher ob ich falsch liege und Frage. Mach Dir keine Gedanken um den Enzo - es geht ihm gut und er ist ein echt lieber und folgsammer Geselle. Aber sag mal einem Mann der den Hund echt gern hat und zu der Kategorie gehört " ... der versteht ganz genau was ich sage..." ( Beispiel: "Enzo - geh mal hier auf meine linke Seite - weg von der Straße" - Ich sage quatsch - das "Komando" kennt er nun wirklich nicht " Enzo - Fuss - und klopfen auf den jeweiligen Oberschenkel und schon funktionierts...) Aber manche sind unbelehrbar. Aber da Enzo zu 95% immer mit mir zusammmen ist und auch mit mir ins Büro darf und sich im Regelfall Abend auch Streicheleinheiten vom Herrchen abholt - muss er sich auch nicht so oft solchen ´Quatsch anhören... Ich hoffe ich konnte einige Missverständnisse zu meiner Frage aufklären. Vielen Dank für den "Lesestoff" - bin nur bis noch nicht dazu gekommen - werde mich aber zeitnah darauf werfen... Schönen Abend und Danke

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@marrit

Hallo Marrit,

Du darfst jederzeit mit deinem Enzo üben ein Spielzeug herzubringen und "Aus" zu geben. Nur so geht Spiel weiter - wird also belohnt.

Mit Futter macht man solche Spielereien nicht. Kein Canidenelternteil kommt auf die Idee beim Nachwuchs erst das Futter vorzuwürgen, das man im Magen zum Nachwuchs transportiert hat - um es anschließend sich - quasi als Dominierungsmassnahme äffischen Verhaltens (sowas machen nur Primaten) vom Canidennachwuchs wieder "Aus" zu fordern!

Wenn Canidenelternteil der Meinung ist ein Welpe frisst etwas sperrig - gefährliches dann wird der angebrüllt - dass es so viele vergiftete Caniden, also Wölfe, Strassenhunde, Kojoten, Füchse, Schakale gibt spricht dafür, dass keiner "Aus" fordert.

Also ist es völlig kontraproduktiv einem Hund erst einen Knochen zu geben um diesen dann "Aus" zurückzufordern und dann noch mit Leckerchen zu belohnen = um anschließend den Knochen doch wieder dem Hund zu geben

Das - mit Verlaub - versteht kein Hund (Mensch der komische!)

Wenn Du erreichen möchtest, dass ein Hund dir vertrauensvoll alles gibt was er findet = dann ist Futter welches Du ihm ja zuteilst erst mal für dein Interesse Tabu! Im Gegenteil = du gibst deinen Hund beim Futtern noch was viel leckeres dazu !!!!

So kannst du jederzeit an das Futter und dein Hund lernt nicht alles was er sicher hat (Futterkonkurrent Mensch) auf das Schnellste hinunterzuwürgen!

Denn so futtern Hunde dann "unbemerkt" vergiftetes !!!

Also = Futteraggressivität ist bei eurem Enzo, weil ihr Futterkonkurrenz spielt - anerzogen = Bitte dringend ändern!

Beigeben zum Futter beginnen. Keine Knochen mehr geben und ausfordern ! Man spielt nicht mit Knochen! Alles was gegeben wird, wird auch im Fressen überwacht und zu 100% sicher Reste weggeräumt!

Tauschgeschäfte anbieten - "Schau mal her was ich da Feines hab"

Niemals wieder den Enzo in eine solche Situation bringen! Denn Hundebisse passieren zur Mehrheit in der eigenen Familie. Wichtig ist auch Einigkeit der Menschen in punkto Hundeerziehung

Empfehle Dir - auch wenn es schon "alt ist" das Buch:

Mit dem Hund auf Du, Autor: Eberhard Trumler

Du wirst Staunen was Du darin locker lesend noch lernst - Verständnis für - Hundisch.

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Ressourcen - in Form von Futter, Spielzeug, Stöckchen... - sind der hauptsächliche Auslöser von Streitereien unter Hunden. Das ist völlig normal. Wenn man weiß, dass der eigene Hund gerne Ressourcen verteidigt, tut man gut daran, bei Kontakten mit anderen Hunden alle Beuteobjekte wegzuräumen.

Ist Beute im Spiel, muss man immer wissen, dass der Umgang damit - und wenn er noch so spielerisch wirken mag - für die beteiligten Hunde Stress bedeutet. Stress ist nichts grundsätzlich Negatives, aber das Ansteigen des Stresslevels erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund Aggression zeigt. Diese führt unter Umständen auch zur Eskalation.

Neben dem Wegräumen der Beute ist es hilfreich, wenn man die Körpersprache von Hunden lesen kann. Und zwar die minimalen Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sich die Stimmung verändert.

Ein Hund, der gerade in einer Auseinandersetzung mit einem Artgenossen ist, kann unter bestimmten Umständen gar nicht auf den Menschen reagieren. Ist Stress bzw. bereits Aggression im Spiel, kann ein energisches Eingreifen des Menschen (ein Wort genügt), zur Eskalation zwischen den Hunden führen und sich auch gegen den Menschen richten.

Genau das ist in eurem Fall passiert. Hilfreicher ist, wenn man den Hund freundlich aufmerksam macht, dass er aus dieser Situation aussteigen kann. In diesem Fall wäre die bessere Idee gewesen, den anderen Hund abzulenken, indem man ein Markerwort benutzt oder - wenn der Hund das kennt - clickt.

Dein Mann hat den Hund in die Enge getrieben, er stand faktisch mit dem Rücken an der Wand und konnte sich nicht mehr anders wehren als durch Aggression. Dein Verhalten war deutlich besser. Es wäre aber noch besser gewesen, den Hund für die Tatsache, dass er dir Aufmerksamkeit schenkt, zu loben und den Knochen gegen Futter zu tauschen.

Eine kurze Auszeit für die beiden Hunde wäre okay gewesen, damit die Gemüter sich wieder beruhigen können. Das sollte aber nicht in Form einer Disziplinarmaßnahme erfolgen. Die Hunde anleinen und für ein paar Minuten an eure Seite nehmen, hätte völlig genügt.

Tipp für Hundespiele insgesamt: Hunde nie zu lange miteinander spielen lassen. Sobald man merkt, dass das Spiel sich verändert und z.B. lauter/ wilder/ hektischer wird, sollte man unterbrechen. Nach einer Pause kann man die Hunde dann wieder spielen lassen.

Hallo, noch eine super hilfreiche Antwort. Ich habe das auch so gesehen - nur musste ich mich mit meiner Meinung vehement gegen meine Freundin und meinen Bruder verteidigen. ( Wehre Dich... Pack ihn... Das darf er auf keine Fall... er geht gegen Dich.... etc. ) Ich war da ganz anderer Meinung... Gehe mit Eurer Meinung einher. Mein Mann war einfach in diesem Moment unsicher - und da passieren genau die Fehler... Aber mach da mal auf die Schnelle was dagegen - habe mein Bestes gegeben.... Und wie klärt man solche Menschen auf? ICH bekam zu hören ich würde meine Hund vermenschlichen... - nichts liegt mir ferner... Ich wäre zu weich... Ja warum soll ich denn um Himmels willen härter sein wenn der kleine Kerl doch folgt und mitmacht. Ich habe mich für die Lobmotivation entschieden ( Da ich zwar viel lese - versucht bin sehr viel zu lernen - zuhöre - zuschaue - und in einer meiner Meinung nach guten Hundeschule gelandet bin - aber doch absolut keine Profi bin wurde ich nun doch unsicher ob ich die Situation falsch einschätze. Aber da lag ich doch mit meiner Meinung gar nicht so falsch? Ich hatte so eine Situation noch nie - bin dann hinzu - habe enzo ruhig angesprochen - er hat geschaut - ich gab ihm den "Sitz" befehl - er hat super gefolgt - habe ihn ruhig an die Leine genommen - nicht gezerrt oder so - ganz ruhig das Komando zum folgen gegeben - er lieb mit - ihn ganz ruhig neben mir auf seine Decke liegen lassen. Er hat sich auch sofort hingelegt - und war ohne weiteren Knurren oder Aufregung sehr schnell ( soweit ich das Beurteilen kann - im Detail bin ich noch nicht so gut ) entspannt. Da gab ich ihm das ok zu gehen - und dann ist er nicht gleich aber kurz darauf ganz entspannt zu seinem Chuko der auch entspannt liegen blieb als der Enzo kam. Beide lagenwie immer nebeneinander und gut. Wenn die Beiden spielen ist es noch nie eskaliert. Sie spielen immer so +/- 5-10 Minuten und dann legen sie sich entspannt irgendwohin. Eskalationen gab es noch nie... Ich war nun einfach nur sooooo unsicher in der Einschätzung der Situation... Aber danke für die Ausführliche und echt gut tuende Antwort ( klar wenn man in seiner Meinung unterstütz wird ;-) ) Danke

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@marrit

und war ohne weiteren Knurren oder Aufregung sehr schnell ( soweit ich das Beurteilen kann - im Detail bin ich noch nicht so gut ) entspannt.

Hierzu ein Tipp für ein Video, das ich für eines der besten aktuell auf dem Markt halte: "Das Kleingedruckte in der Körpersprache des Hundes" von Dr. Ute Blaschke-Berthold.

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Diese Bahandlung hat aber nichts mit Animal Learn und Clarissa Reinhardt zu tun....

Jeder Hund das das Recht, sein Futter zu verteidigen. Da hat kein Mensch hinzugrabschen und auch kein anderer Hund. Dies sollte man als guter Hundehalter auch respektieren.

Legt Ihr dem Hud gegenüber Agression an den Tag (Schubsen und Schimpfen dafür, dass er einen Knochen hat), wehrt er sich zurecht. Einem Hund reißt man auch nichts aus dem Maul, sondern man übt das Tauschen, in dem man dem Hund ein Superleckerli anbietet, die Hand unter sein Maul hält und AUS! sagt. Ganz einfach, ganz gelassen, ganz cool. Ohne Gewalt und Kampfansagen. Gewalt erzeugt bei Hunden immr Gegengewalt - zurecht.

Den Hund zur Strafe ewig lang auf einem Platz zu setzen, ist für den Hund völlig sinnlos und unverständlich. So eine "Strafe " kann ein Hund nicht verstehen, da es in der Natur nicht vorkommt. Das vermeindliche über seine Sünden nachdenken kann ein Hund nicht, da er kein Recht und Unrecht kennt. So funktioniert das Lernverhalten eines Hundes nicht.

Jede Form von Strafe läßt einen Hund lediglich seinem Besitzer gegenüber ängstlicher und misstrauischer werden. In der Natur und in einem Rudel wird nicht gestraft.

ich bitte Dich dringend zum besseren Verständnis von Hundeverhalten, das Buch "Hundeverstand" von Verhaltesforscher John Bradshaw zu lesen. Das erspart vielen Hunde eine Menge Leid.

Alles Gute :-)

Hallo, Danke für Zeit zum Antworten - aber wie ich weiter oben schon geschrieben habe. Reden wäre besser - beim geschriebenen kommt oft vieles falsch rüber. Genau das ist ja meine Meinung das es nicht richtig lief. Generell liegt bei uns im Garten kein Knabberzeug rum - manchmal schafft es der kleine Kerl aber halt doch und versteckt es dann im 'Garten. So kam es gestern überhaupt erst zu der Situation. Ich habe es kommen sehen und wollte das mein Mann ihm den Knabberknochen "wegnimmt" weil er viel näher als ich dort stand - natürlich nicht reißen oder gewaltsam. Wir haben das geübt und das kann der Enzo eigentlich. Gut - in diesem Fall wäre das Leckerli weggefallen weil mein mann keines dabei hatte... Aber sein scharfe "Enzo aus" hat schon genügt den Enzo auf den Chucko losgehen zu lassen und zu verteidigen. Chucko super lieb - dreht sich weg - mein Mann mit der Hand dazwischen ( Falsch ich weiß - ist ihm aber im Eifer des Gefechtes passiert. Danach schimpft er den in Rage Enzo weiter und will ihn am Genick schnappen... blödsinn - da hat Enzo dann geschnappt. Nicht gebissen - neben die Hand in die Luft - aber sehr deutlich das er ernst macht) Mein Mann unsicher - auch durch die zurufe meiner Freundin und meines Bruders ( pack ihn.... das darf er nicht... zeig ihm wer der Herr ist... aaaaahhhhhhhhhh ) . Ich bin dann ruhig hin - habe nicht noch "mitgebellt" den Enzo angesprochen - er geschaut - ich habe ihn sitz machen lassen um für mich festzustellen ob er bei mir ist - ruhig die Leine hin - in mitgehen lassen - nicht gezerrt oder gezogen - er lieb und ruhig mit. Bin mit ihm zu unserem Stammplatz - habe mich hingesetzt und ihn auf seinen Platz neben mir liegen lassen. Alles ruhig - nicht als Strafe - sondern um Ruhe in den kleine Kerl zu bringen. Er sich sehr schnell ( keine Minute ) entspannt ich die Leine weg und nach ca 15 Minuten das Komando bleib aufgelöst ( ob das sinn hatte weiss ich nicht genau - wollte nur mein Bleib auflösen - er blieb ja eh noch liegen...) und dann ist er nach einiger Zeit aufgestanden und alles war entspannt und gut. Beide Hunde lagen wie immer nebeneinander. Es war von mir nicht als Strafe verstanden - sondern ich wollte ruhe in die Situation bringen. Ich hatte sie Einschätzung der Situation wie beschrieben - musste mich aber vehement gegen die anderen Meinungen verteidigen. Daher habe ich hier nachgefragt ob ich mit der Einschätzung der Situation falsch liege... Was das getan wurde und zugerufen wurde hatte ja meiner Meinung nach auch nicht mit "verstehen" zu tun. Aber wie bringt man das Menschen bei die einem vorwerfen den Hund zu "vermenschlichen" und weil man sich für die "Lobmotivation" entschieden hat ( was ich auch absolut richtig finde ) man wäre zu weich und ein Hund würde ja dadurch gar keín richtig und fálsch kennen lernen... AAAAAAAAAhhhhhhhhhh echt schwer. Ich wurde richtig unsicher ( Könnte ja durchaus auch falsch liegen - bin ja kein Profi...) Daher meine Frage??? Danke für den Lesetip - jetzt hätte ich gerne noch ein Lesetip für " Wie bringe ich das meinem Umfeld bei.... gg Man wird sofort in eine " Frau mit verhätscheltem Liebling" Schublade gepackt - und da kann man sich den Mund fusselig reden und erklären was man gelernt hat - man stößt auf taube Ohren... Danke für die Zeit zum Antworten - Ihr habt mich echt bestärkt bei meiner Meinung zu bleiben

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