Hund im Garten beerdigen?

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26 Antworten

Ganz klar „Jaein“. In den bisherigen Antworten find ich fast nur Unwissenheit. Nur wenige kennen sich ein wenig aus. Es ist so: Bis 2002 galt das „Tierkörperbeseitigungsgesetz“. Nach Skandalen wie Schweineschwarte Deggendorf, BSE usw. wurde die „(EU) 1774 aus 2002“ erlassen. Das deutsche Recht war entsprechend anzupassen in der „Tierischennebenproduktenbeseitigungsverordnung“. Auch ganze Tierkörper sind tierische Nebenprodukte im Sinne der Verordnung.

Was besagt das für den Leihen in Kürze, der nicht stundenlang Bürokratendeutsch lesen mag?

Generell gilt die Andienungspflicht an die zuständige Tierkörperverwertung (TBA meist Gebietskörperschaft der Landkreise). Der zuständigen Behörde, das ist die Kreisverwaltung d.h. i.d.R. das Veterinär oder Ordnungsamt ist es jedoch erlaubt Ausnahmen zu genehmigen. Darunter fallen die ganzen Tierfriedhöfe. Bei der Genehmigung reden da fast alle Fachbehörden mit – Ausnahme ist das Ausländeramt. Ein riesen Aufwand. Weniger Aufwand ist eine Einzelgenehmigung. Die kostet was und kann nur an den Wochentagen (Amtsstunden beantragt werden). Toll bei Badewetter am Freitag Nachmittag. Wer kann sein Tier über Pfingsten liegen lassen?

Ein Tierfriedhof, wie der Tier-Himmel für Ingolstadt ist da das Mittel der Wahl. Kostet zwar was, aber was ist schon um sonst. Der Mechaniker, der Skilift, das Fastfood?

Nach dem Motto - Was keiner weiß, macht keinen heiß“ wird noch viel schwarz beerdigt. Was ist wenn ein Nachbarschaftsstreit ausbricht oder bei Beziehungsstress schmutzige Wäsche gewaschen wird? – Das Strafmaß geht bei 1000,- € los.

Einige Kreisverwaltungen haben den "schwarzen Peter" (die Verantwortung) auf den Tierbesitzer abgewälzt (Allgemeinverfügung). Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil, man darf ohne Einzelgenehmigung sein Tier unter einer Latte von Auflagen selbst beerdigen. Der Nachteil ist, dass der Tierbesitzer sich bei Problemen nicht auf eine konkrete Genehmigung berufen kann, wenn sein Nachbar behauptet, die Spuren des Leichengiftes, einer im Brunnen ertrunkenen Spitzmaus würden von Nachbars Katze stammen. Besorgen sollten Sie sich hierzu im Vorfeld einen Abdruck der Allgemeinverfügung, welche die Auflagen beschreibt.

Weiter stellt sich auch die Frage, ob man beim Kaffeetrinken auf der Terrasse ständig auf das Grab seines geliebten Tieres schauen mag. Es ist nicht möglich den nötigen geistigen Abstand zu gewinnen. Die Trauer bewältigt man am besten, wenn man weiß und auch Kindern und Freunden vermitteln kann, dass auf dem Tier-Himmel ein schönes letztes Platzerl gefunden wurde. Man muss nicht - aber man kann jederzeit sein Grab besuchen. Diese Gewissheit hilft den Hinterbliebenen am meisten. Der in Trauer befindliche Tierbesitzer kann ohne Sorge sich jedem Anvertrauen – Er muss nicht Lügen wenn er nach seinem verstorbenen Tier gefragt wird.

Normal darf man das wohl nicht. Aber mir wäre das egal! Ich wollte auch nicht, dass unsere Katze von der Tierkörberbeseitigung abgeholt wird und zu irgend 'ner Schmierseife verarbeitet wird...drum liegt sie auch bei uns im Garten!

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mein hund hat heute ........?

sag das du dich drumm kümmert mach das loch tief genug mindestens 1.50 sonst beschweren sich die nachbarn und schau dass du keine wasser strom oder telephonleitungen beschädigst beim graben.

wenn es nicht euer grundstück ist würde ich es lassen und ihn auch wenn es schwerfällt der entsorgung geben

Also: ich habe mich wegen unserem Hund erkundigt. Man darf Hunde im eigenen Garten beerdigen, muss allerdings einige Auflagen erfüllen. Der Hund darf vorher keine Medikamente erhalten haben - oder zumindest nur Kleinmengen. Er darf nicht an einer ansteckenden Krankheit gestorben sein. Die Grube muss mindestens 90 cm tief sein, unten muss eine Folie ( dick und undurchlässig ) auf dem Boden liegen und auf den Seiten mindestens 20 cm hochlappen. Da kannst du deinen Hund mit einer Kuscheldecke oder sonstigem hineinlegen. Nur eine dünne Decke oder Stoff auf den Hund legen. Erde auffüllen. So wird das Grundwasser geschützt. Niemand kann dir am Zeug flicken und der Hund ist da, wo er sich geliebt und zuhause gefühlt hat....

Das mit der Folie ist Quatsch. Die wirkt wie ein nach oben offner Behälter, in dem sich das Wasser staut. Habt Ihr schon mal was von Wachsleichen im Stauwasser gehört? Da die meisten Gartenbesitzer auch Brunnen haben ist es sicher gut, wenn wenig Medikamente im Tier sind, ... das ist klar. Bei der Genehmigung eines Tierfriedhofes schreibt das Wasserwirtschaftsamt Schürfe und Bodenprofilbeschreibungen vor. Hier gilt dan ein Abstand zum Grundwasser von 50 Tagen. Ja, Tage das heißt versickerndes Wasser muss vom Beerdigungshorizont bis zur Grundwasserführenden schicht 50 Tage brauchen. Bei reinen Sandböden geht das z.B. praktisch gart nicht. Bei einer Einzelgenehmigung wird dies i.d.R. kein Beamter prüfen.

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@Vogelmeir

Mag ja sein, das du REcht hast, aber laut der Satzung unserer Gemeinde müssen wir das so handhaben. Und ehrlich gesagt, kein Hund ist nur 10 cm hoch. Wir haben die Folie immerhin 50 cm an der SEite hochgeschlagen, und bis das überregnet---zudem das Bäumchen, das wir aun dieser STelle gepflanzt haben wächst und gedeiht wunderschön....

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@horbach

50 cm sind 500 mm Nierderschlag abzüglich Füllmaterial verbleibt ca 15% Aufnahmekapazität des Bodens. = 75 mm Nierderschlag = wenige Tage Regenwetter, 3 normale Gewitter oder 1 m Schnee.

Kannst du mir einen Link oder Adresse deiner Kommune zusenden. Soll ja vorkommen dass ein Magistrat Bauchentscheidungen trifft. Die EU-Verordnung erlaubt es der Behörde den Tierkörper durch "vergraben zu beseitigen" Eine Holzkiste würde verrrotten - aber eine Plastikplane zu vergraben? Müllbeseitigung?

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@Vogelmeir

Ich habe einfach nur auf meiner GEmeinde angerufen und die haben mir das so vorgelesen. Ich habe denen gesagt, das wir unseren Hund beerdigen wollen und ide haben gesagt das das kein Problem darstellt. Das mit der Folie wäre wegen dem Grundwasser, Holz lässt Feuchte durch und ist nicht erlaubt. Der Baum oder Busch der darauf gepflanzt wird, hat unseren Hund innerhalb eines halben Jahres erreicht, denn seitdem wuchert er unglaublich. Stellt also auch kein Problem dar. Und da ein Hund ja keine 5 m Breite und 20 m Länge aufweist, macht es wohl nichts, wenn die Folie in der ERde verbleibt. Die Symbiose der Pflanze und unseres Hundes ist unglaublich. Wir haben einen Schlafbaum aus dem Urlaub mitgebracht - der hat 7 Jahre keine 20 cm Wachstum geschafft. Und nachdem er und unser Hund Freundschaft geschlossen haben - hat dieser BAum innerhalb eines Jahres die unglaubliche Länge von 1,50 m zugelegt....

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Beerdigung im eigenen Garten Wer die Möglichkeit hat, beerdigt sein Tier im eigenen Garten. Zuvor sind aber einige Ämtergänge nötig, denn: Tiere dürfen nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde im Garten begraben werden. Das geht aus einer EU-Verordnung hervor, die ursprünglich für die Eindämmung von BSE und zur Seuchenvermeidung in Kraft gesetzt wurde. Sie besagt, dass der Besitzer einen formlosen Antrag auf Hausbestattung beim zuständigen Veterinäramt stellen muss.

Haustiere wie Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel dürfen nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz im Garten begraben werden. Vorraussetzung dafür ist allerdings, dass das Tier nicht an einer meldepflichtigen Tierkrankheit gestorben ist. Zudem müssen einige Vorschriften beachtet werden. Der Garten darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen, und zu öffentlichen Wegen und Plätzen muss ein Abstand von ein bis zwei Metern eingehalten werden. Das tote Tier sollte in ein leicht verrottendes Material - zum Beispiel eine Wolldecke - gewickelt und mit einer Erdschicht von 50 Zentimetern bedeckt werden.

Auf diese Weise kann das geliebte Tier in jedem Bundesland bestattet werden - außer in der Hansestadt Bremen. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes und der hohen Siedlungsdichte dürfen dort nur Ziervögel und Kleinnager im Garten beerdigt werden.

http://www.tierheim-lahr.de/html/letzte_ruhe.html

Weil es noch keiner gesagt:

es gibt auch die Möglichkeit, Tiere bestatten zu lassen. Der Bestatter holt die Tiere ab und bringt sie auf den Tierfriedhof.

Oder er läßt das Tier einäschern und Du bekommst eine Urne.

Ist aber alles nicht ganz billig.

Das würde ich dem Tierarzt nicht sagen,da es verboten ist.Könnt ja einfach sagen das ihr ihn selbst Bestatten wollt.Auch ich würde meinen Hund im Garten vergraben oder einäschern lassen bevor der zur Seife verarbeitet würde.Tut mir echt leid um den Wuffel,aber er hatte ja ein super Alter mit 17 Jahren.Ich drück dich mal,obwohl ich dich nicht kenne.Ich hab auch nen Hündchen und es graut mir wenn ich daran denke ihn irgendwann einschläfern zu müssen.

eigentlich darf man das nicht, das Tier im Garten beerdigen. Aber ich denke da liegen mehere Hunde in dt. Gärten. Wenn du in einem reinen Wohngebiet wohnst ist es vllt bisschen schwierig, aber etwas ausserhalb wird es schon möglich sein. Frag den Tierarzt, ob er ihn da lassen kann.

Natürlich darf man den Hund im eigenen Garten begraben Und mann muß auch nicht wie hier geschrieben wird einen extra Leichen sack beim Tierarzt kaufen. Wir mußten es jedenfalls nicht .

Wir hatten unseren Hund bei meinen Eltern im Wald begraben,das kannst du auch zu Hause machen.Ich denke es kommt auf die Gemeinde an,kann sein das die Gesetze woanders auch anders sind.Aber ausbuddeln wird ihn danach bestimmt niemand mehr.

Leider darf man den Hund nicht im Garten beerdigen. Es ist zwar euer Hund, und euer Garten, aber es geht um Grundwasserverunreinigung. Hoffentlich frägt der Tierarzt gar nicht nach...und nicht erwischen lassen! Ansonsten kann der Tierarzt euch vielleicht beraten und eine Lösung vorschlagen, mit der ihr zurechtkommt. Wenn der Arzt ihn mitnimmt, wird er nicht zu irgendwas verarbeitet, sondern kommt in die Abdeckerei, also wird zusammen mit anderen toten Tieren verbrannt.

ich glaub der tierarzt nimmt ihn mit,so war es damals(vor ca.10 jahren) bei uns...weiß allerdings nicht ob sich mittlerweile da was geändert hat,mein beileid

Hallo Ich weis nicht ob man sein geliebtes tier im garten beerdigen darf, werde mir heute auskunft holen darüber habe das gleiche problem mein hund ist heute nacht gestorben und ich weis auch noch nicht wo ich sie beerdigen soll...........

Nein, das darf man nicht, aber die meisten machen es eben. Ich würde es auch so machen.

Wenn es ein privatgrundstück ist geht das! Hört sich jetz doof an aber ihr müßt dann beim Tierarzt einen speziellen Leichensack kaufen...mein Beileid!!!

schande, dass man dann noch so einen leichsack KAUFEN muss : |

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Rechtlich wird eine Genehmigung der zuständigen Veterinärbehörde benötigt, wenn man sein Tier im eigenen Garten bestatten möchte.

Dem Tierarzt ist es völlig egal was man mit seinem verstorbenen Tier macht.

Mehr Informationen findet man auch direkt beim Tierbestatter wie hier z.B.:

http://www.tierbestattung-trier.de

Soweit ich weiß, darfst Du deinen Hund im garten begraben. Ich habe sehr viele Kunden, die ihre Hasutiere im Garten beerdigt haben. Es gibt aber auch Tierfriedhöfe, wenn Dir das lieber ist.

http://www.tierheim-lahr.de/html/letzte_ruhe.html

Ein Tier ist rechtlich gesehen eine Sache.
Und mit Sachen kannst du machen, was du willst.

Ein (Wirbel-)Tier ist lt. Gesetz schon lange keine Sache mehr! Gott sei Dank!

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Ein 500L Faß mit Dioxin drin ist auch nur eine Sache. Die darf man aber auch nicht im Garten vergraben.

Mit Verlaub: blödsinnige Argumentation.

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@EGon42

Stimmt. Könnte ja sein, dass der Kadaver das Grundwasser verschmutzt.
Hmmm...

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@user216

Und die anderen haben auch recht: Tier sind in auch nicht Sachen in dem Sinne wie Du es gesagt hast.

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So ein Unsinn. Es gibt ein Tierschutzgesetz. Tiere sind keine Sachen und man kann mit ihnen NICHT machen, was man will! Das kannst Du schon im BGB lesen!

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wir haben unsere gina im wald begraben, allerdings war sie dackel größe, das bleibt dir überlassen, erwischen lassen darfst dich nicht

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