Hund im Feld beschäftigen ohne Ball oder Stock wie?

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10 Antworten

Du kannst immer noch Sachen werfen jagdtrieb hin oder her. Du musst nur den Ablauf ändern. Der Hund darg nicht gleich hinter herhetzen. Er muss zu erst liegen oder sitzen und warten bis du den Befehl gibst. Oder du legst den Hund ab und legst den Futterbeutel irgendwo hin.

So mach ichs mit meinem Rüden, der auch gerne Jagd und durch die art von Spiel ist er nicht wilder auf jagen geworden. Im Gegenteik er lässt sich viek besser stoppen wenn ein Reh oder Hase vorbei hoppelt.

Und du kannst den Futterbeutel auch einfach mal "versehentlich" fallen lassen und nach paar meter schickst du den Hund los ihn zu suchen.

@ schlumpfi04

Mal eine Frage an dich. Warum hast du den nach 4 Jahren immer noch an der Schleppleine (ab und zu)?

Man kann einen Hund doch auch so beschäftigen, ohne ständig mit Stöckchen zu werfen.

Kommt er wenn du ihn rufst? (wegen der Schleppleine) Dann geht zu zweit und ruft ihn gegenseitig ab.

Normalerweise sollte euer Trainer doch noch mehr fantasievolle Typs auf Lager haben, wie ihr euren Hund draußen mit Abwechslung bespassen könnt oder Alternativen statt Stöckchen werfen, anbieten können..

Hi,

grundsätzlich etwa vorweg: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit zwei Stragien besonders schnell den Jagsdtrieb in den Griff bekommt, den Hunde nun einmal mehr oder weniger stark ausgeprägt haben. Zum einen muss der Hund gut im Grundgehorsam sein, er muss gut bei Fuss gehen, auch aus der Ferne abrufbar und zum ablegen gebracht werden können. Das könnt ihr wunderbar immer auf dem Feld trainieren, wo es ja hauptsächlich nix ausser Euch beiden gibt. Es bedeutet, dass Du ihn dann wenn er etwas entdeckt, zurückpfeifen kannst....und er auch kommt. Das dauert natürlich eine Weile bis das klappt- aber der Weg ist das Ziel hier ja vielleicht sogar wörtlich;-) Zum anderen musst du dich interessant machen für deinen Hund, ihn immer loben, wenn er dir folgt und gut arbeitet, immer mal eine spannende Sache entdecken, auch mal anders gehen,so dass er dich beachten muss....

...ein paar Vorschläge:

  • Radfahren, Joggen
  • Grundgehorsam weiter üben: Bei Fuss gehen mit und ohne Leine, Ablegen und Abrufen...
  • Leckerlis verstecken, gemeinsam Mäuschen suchen
  • Fährtenarbeit machen
  • Gangtempo varieren, Richtung wechseln...sprich nicht nur immer denselben Feldweg gleich gehen
  • auch mal woanders zum Gassi gehen hin: Das wird für Euch beide interessanter...es gibt neue Dinge zu riechen, schmecken, sehen, hören...
  • sich mit anderen Hunden bzw. deren Besitzern zum gemeinsamen Gassigehen verabreden- das gibt "Gespräche" für euch beide und andere Anregungen als der Acker
  • Apportieren lassen (an der Schleppleine)
  • den Hund mal links, mal rechts, mal links hinter dir, mal rechts hinter dir laufen lassen
  • mach dich interessant für deinen Hund: Entdecke was für ihn: Leckerlis, Buddelloch, Spinnen, Pfützen...

Vielleicht sind das schon ein paar Anregungen, die weiterhelfen? -

Mit einem Schäferhund kann man jede Menge üben, bei Fuß rechts und links gehen lassen, auf einem Platz warten lassen und dann abrufen, auf Platz warten lassen, bis Du ihn abholst, Slalom um die Beine gehen lassen, Rolle machen lassen, Pfötchen rechts und links geben, Diener machen lassen, auf "Peng" hinlegen lassen, rechts und links herum drehen lassen, Joggen, Rad fahren, Suchspiele, ... Viel Erfolg!

Ich würde zur Fährtenarbeit raten. Sie hat mehrere Vorteile:

1) Der Hund ist die ganze Zeit angeleint.

2) Fährten schafft ein hohes Maß an Auslastung, da es sehr anstrengend für den Hund ist.

3) Es kanalisiert jagdliche Ambitionen des Hundes, weil er seine Triebe kontrolliert ausleben kann.

Und nein: Es fördert nicht das Jagdverhalten, sondern tut genau das Gegenteil: Es hilft, den Hund in jagdmotivierten Reizlagen zu kontrollieren.

Hier ein Link, wie du es angehen kannst.

http://ronny-schubert.de/?p=855

Hallo,

ich habe ein Deutsch-Kurzhaar-Labbi-Mix mit deutliche ausgeprägten Jagdtrieb. Ich wohne direkt am Waldrand, bedeutet, wenn ich vor die Tür gehe, würde Hund abhauen. Also nur noch Schleppleine im Wald. Aber dann lass ich ihn nicht einfach nur rumtrotteln. Ich habe manchmal seinen Dummy dabei. Den liebt er über alles. Der wird dann unter dem laub, im Baum, im Strauch versteckt. Oder ich lasse meinen Hund absitzen, gehe so 10 Meter weg, lege den Dummy ab, gehe nochmal 10 Meter weiter und rufe dann meinen Hund. Erdarf natürlich nicht den Dummy holen, sondern muss gerade aus zu mir kommen. Ist der Hund bei mir, gehen wir Fuss im Kreis oder die andere Richtung, oder er muss Platz machen, oder, oder, oder. Erst wenn ich das Komando gebe, darf er den Dummy holen. Dieses Spiel liebt mein Hund.

Hat er doch mal eine Fährte aufgenommen, wird er ganz wild und schnüffelt wie wild am Boden rum. ich lasse ihn dann einfach, ich hab ihn ja an der leine. ich warte, bis er sich beruhigt hat und gehe dann weiter.

Damit er sich aber auch mal richtig ohne Leine austoben kann, fahren wir mit unseren vier Hunden in den Nachbarort. Dort gibt es drei rieseige Wiesen, wo rudeherum ein Fluss lang läuft. Hier dürfen die Hunde machen was sie wollen. Rennen, miteinander toben, buddeln, schnüffeln, quasi einfach nur Hund sein.

Ball spiele ich mit meinem auch, aber eben konrolliert. Erst den Hund ins Sitz oder platz oder Steh bringen, dann den Ball wrfen und dann erst den Hund schicken. ht auch den Vorteil, das der Hund sieht, wo der ball hinfliegt und nicht abruppt bremsen muss, wenn der Ball vor die nase fällt. Schont die Gelenke.

Ich lege auch oft eine Leckelie-Spur, damit der Hund sie suchen muss. Seit neuesten machen wir nun Fährtentraining. das fordert auch mich Und mein Hund ist ein echter Profi darin. Er muss es nicht lernen, es liegt ihm im Blut.

Manchmal machen wir auch ZOS, aber meist nur bei schlechtem Wetter zuhause.

Diese ganzen Dinge tun wir aber nicht übertreiben. Nicht jeden tag unnd wenn dann höchstens eine halbe Stunde, denn zuviel überfordert auch den Hund. Gerade meiner ist auch oft zufrieden, wenn er im Winter vorm Kamin liegen darf und nichts tun brauch.

Ich habe mich damit abgefunden, dass mein hund Jagdtrieb hat, wußte es ja auch vorher, anhand der rasse, konnte mich also drauf einstellen und finde es auch gar nicht so schlimm.

Also wenn man solche Tipps gibt: Bitte DAS nicht tun, wäre es doch auch gut, zu sagen, was denn dann.

Frag den Trainer danach.

Ich habe meinen Hund (der auch einen "super" Jagdtrieb hatte) viel Unterordnung machen lassen. Ihn gerufen, legen lassen, ect. Oder ich hab Leckerlies versteckt und ihn dann suchen lassen. Das funktioniert auch so zwischendurch - auf den Hinweg fallen lassen - auf dem Rückweg dann suchen....

Ebenfalls eine Idee wäre das Spielen mit einem zweiten Hund - hast du evtl. jemanden, der mit Spazieren mag. Zumindest ab und an? Wäre eine Abwechslung...

Komm mal von dem Gedanken ab, den Hund auf Teufel komm raus auslasten und beschäftigen zu müssen. Ein erwachsener Hund braucht ca 2 -3 Stunden möglichst leinefreien Auslauf in der freien Natur zusammen mit seinem geliebten Besitzer. Das ist Auslastung. Dabei kann er all seine Sinne gleichzeitig einsetzen, und die Seele baumeln, lassen, glücklich sein, Hund sein. Du wirst sehen, nach so einem gemütlichen Spaziergang wird sich Dein Hund zuhause zufrieden einkuscheln und glücklich ruhen. Das entspricht dem Naturell eines Caniden.

Arbeite an der Bindung, denn das ist wirklich spannend für Euch beide und tausendmal sinnvoller als Bälle und Dummys zu werfen. Kommuniziere mit Deinem Hund , beobachte ihn, sei souverän, achtsam, klar , gelassen, ruhig, sensibel, beständig und verläßlich. Das schweißt Euch beide zusammen und macht jeden Spaziergang zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Alles Liebe :-)

Buddel ihm irgendwo ein Leckerli ein (wenn er nicht dabei ist) und dann lass ihn es suchen und ausbuddeln ...

Spassbremse1 04.12.2013, 08:51

frage doch mal den Hundetrainer nach Alternativen ...

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lass ihn leckerlis suchen

schlumpfi04 04.12.2013, 08:28

Danke sehr aber ist das nicht etwas langweilig eine Stunde nur Leckerlis suchen? Er interessiert sich im Feld auch nicht richtig dafür sondern schaut nur nach den Hasen.

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