Hund hört nicht, was muss ich tun?

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12 Antworten

Hallo, du hast die Erziehung deines Hundes nicht konsequent fortgesetzt. In der Wohnung -reizarme Umgebung- ist alles einfach. Das Problem lässt sich in jeder guten Hundeschule lösen. Du musst allerdings geduldig und konsequent sein. Boxer lassen sich sehr gut Erziehen, nur ihr Spieltrieb ist stärker als bei anderen Hunderassen. Dadurch Vergessen sie draußen alles. Bitte bei Boxern immer ruhig bleiben und niemals -eine harte Hand zeigen- diese Rasse ist sehr Sensibel und Freundlich. 

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Das erste was ein Hund lernen muss ist die Unterordnung. Dazu gehört vor allen Dingen, dass der Halter Ahnung davon hat. Wichtig sind diese Kommandos. Sitz, Platz, Aus, Fuß, Nein, Komm, Hier, Bleib. Wenn Du Deinen Hund etwas beibringen willst musst Du auf die Ausführung dieser Kommandos bestehen. Sollte Dein Hund nach erlernen dieser Kommandos ein gegebenes Kommando nicht einhalten und Du bestehst nicht darauf dass er das Kommando nicht umsetzt, geht der Hund davon aus, dass er keines Deiner Kommandos mehr umsetzen muss.

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Hallo Annyca

Mit mehrmals Schleppleine ist das nicht getan, du musst so lange trainieren bis das sitzt.

Da mal 2 Tage und hier mal 3 Wochen reichen da nicht. Mein Hund war ab dem 5 oder 6 Lebensmonat glaube um die 7 Monate durchgehend an der Schlepp.

Die Schleppleine ist wie schon geschrieben kein Wundermittel aber ein prima Hilfsmittel.

Wichtig ist diese immer in der Hand zu halten, das der Hund eben nicht weg saust.

***Das treibt mich zur Weißglut.  Ich weiß nicht was ich noch machen soll er verarscht mich nach strich und Faden, auch wenn andere Hunde da sind hört er nicht.***

Dein Hund verarscht dich nicht, sondern tut das was sich für ihn lohnt.

Als erstes würde ich weitgehend auf Hundebegegnungen verzichten. Dein Hund soll lernen , das der Anblick anderer Hund nicht nur  mit toben und spielen zutun hat. Sondern sie muss sich beherrschen lernen, nennt sich auch Impulskontrolle üben.
Wenn ihr einen Hund seht verstärke das angucken und nicht drauf los rennen.

Schleppleine dient dazu, das der Hund keine Erfolgserlebnisse hat. Auch lernt der Hund, in einer für ihn natürlichen Distanz um den Halter zu laufen.

Ist da nun ein Reiz dem dein Hund nachgehen möchte, rufst zu sie, kommt sie nicht. Wird sie geangelt, angekommen bei dir, super toll loben und Leckerlie Feuerwerk.

Da du ja vermutlich eine von denen bist die ihr Hunde 5 x ruft oder mehr. Solltest du auch gezielt mit einem komplett neuem Abbruchkommando den Abruf aufbauen.
Weil das alte sicherlich total abgenutzt ist.

Zumindestens sagt das er Satz hier aus.

***Das treibt mich zur Weißglut. ***

Wichtig ist 1-2 x rufen dann muss etwas passieren von deiner Seite aus. Auch freiwilliges zu dir kommen ohne rufen , bestätigen. So lernt der Hund, das es sich jeder Zeit lohnt zu dir zu kommen. Das kann mit Spielzeug, Leckerlies oder ne ordentliche Knuddeleinheit belohnt werden.

Bis das sitzt auch mit Reizen und Ablenkung, dauert es Monatelang. Wenn du mal So weit bist, das du ohne Leine läufst, und dein Hund reagiert nicht. Dann muss eben wieder die Schleppleine dran. Ich nutze sie auch ab und zu noch weil mein Hund eine kleine Erinnerung brauch.

Lass deine Hündin das Futter draußen erarbeiten. Nichts mehr in der Wohnung geben , alles draußen.

Auch wichtig zieht der Hund wo hin, sei es eine interessante Schnupperstelle. Ist die Leine auf Spannung, sollte der Hund eben auch keine Erfolgserlebnisse haben. Gleiche Prinzip wie beim üben der Leinenführigkeit.

Viel Erfolg und Spaß beim üben.

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Der verarscht dich nicht, du hast ihn nur nie richtig erzogen.

Schleppleine ist kein Wundermittel sondern ein Hilfsmittel. Das heißt Leine drauf und Üben, das solange bis es klappt. Mein Rüde lief sein erstes Jahr nur an der Schleppleine...

Du kannst nicht erwartet du machst die leine drauf und der Hund funktioniert.

Üb zuerst ohne Ablenkung. Klappt da dee Rückruf sicher. Steiger die Ablenkung. Klappt das sicher. Lässt du die Leine los und lasst den Hund sie hinterher ziehen. Klappt da der rückruf sicher, kannst du die Leine abmachen.

Zur Not gehst du in eine Hundeschule 

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Kommentar von Annyca98
18.11.2015, 22:28

Es hat ja eine weile super geklappt nur dann irgendwann nicht mehr trotz konsequentem üben

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Zuerst einmal solltest Du Dich von der Vorstellung befreien das Dein Hund Dich verarschen will. Das will er nämlich nicht, ein Hund denkt nicht wie ein Mensch.

Wie lange hast Du denn mit der Schleppleine geübt?

Wenn Du es nicht alleine schaffst dann empfehle ich Dir Rat in einen Hunderverein zu suchen.

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Dann mußt du das Kommen üben. Wie hast du das bisher gemacht?

Du kannst das mit Schleppleine üben, den Hund ansprechen, das "Kommando" dazu und wenn erkommt gibts ein Leckerli oder ein Lob. Das kann man sogar im Haus üben und an der Schleppleine und in geschützen Bereichen einer Hundeschule. Ich denke, letzteres wär das Beste für dich.

Wenn du allerdings denkst, der hund verarscht dich und st somit klüger als du, hast du keine Chance.

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Naja, lohnt es sich für ihn denn, zu dir zu kommen? ;) Ersteinmal, ich würde ihn nicht mehr von der Leine lassen, bis der Abruf sitzt. Machste ne 10m Schleppleine ans Geschirr und kannst im Notfall drauftreten, dann ist das Weglaufen nicht selbstbelohnend. Ich gebe beim Abruf IMMER eine saftige Belohnung, du musst halt immer schauen dass du dem Hund was "besseres" bietest als die Umwelt.

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Mein früherer Lebensgefährte hat es auf die brutale Art geschafft, aber das kann ich weder gutheißen noch weiterempfehlen. Jetzt habe ich einen braven Hund "geerbt", aber Rat geben kann ich Dir trotzdem nicht richtig. Gibt es jemanden in Deiner Familie, dem er gehorcht? Wer ist der "Rudelführer"?

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Kommentar von Annyca98
18.11.2015, 22:30

Der Hund hört eigentlich nur wirklich auf mich. 

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Ein bisschen wenig Angaben. Wie alt ist denn der Hund, wie lange hast Du ihn denn schon, welche Rasse, hört er auf andere Familienmitglieder?????

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Kommentar von Annyca98
18.11.2015, 19:25

Ich hatte da was falsch gemacht jetzt stimmen die Angaben

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du musst dich eben interessant machen während des spaziergangs. viele machen den fehler, dass sie den hund von der leine nehmen und dann mental und körperlich abhängen. der hund speigelt dann seinen menschen wieder und tut dasselbe. nimm verschiedene spielzeuge mit nach draussen, verstecke sie ihm und nimm sie ihm nachdem er sie gesucht hat wieder weg. das ist deine beute, die kriegt er nur während du sie ihm für bestimmte spiele überlässt. kannst zusätzlich futter mitnehhmen und alle zehn minuten mal ein paar übungen einflechten. ich glaube dein hund wird dich bald nicht mehr aus den augen lassen, wenn er nie weiss, was für tolle spiele du dir wieder ausdenkst. bei meinem hund ist das jedenfalls so. bis jetzt warst du ihm wohl einfach zu langweilig, vielleicht hast du ihn auch jedesmal an die leine genommen wenn du nach ihm gerufen hast. wenn nichts weiter passiert ausser leine laufen, dann würde ich auch nicht zurück kommen als hund. deshalb finde ich das schleppleinen training in deinem fall nur bedingt gut. du verlierst zwar deinen hund nicht mehr wenn er an der langen leine ist, aber er hat keinen zugewinn.

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Einfach sehr lange an der schleppleine üben üben üben ubd erst wenn er dann perfekt hört frei laufen lassen, verzweifel nicht das braucht je nach hund viel zeit und geduld ist ja kein weltuntergang frei laufen lassen ist zwar total schön aber kein muss :)

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So kann man dir nicht weiter helfen mit so einen kurzen und knappen Frage.

Warum hört dein Hund nicht? Taub, unerzogen, falsches Training? Wann hört der Hund nicht , was macht du dann? Wie reagierst du? Wie trainierst du den Hund?

Da muss jetzt was kommen. Sonst ist deine Frage leider sinnlos :-/

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