hund hört nich

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11 Antworten

Hallo abgesehen von der Rasse, befindet sich eure Hündin mit 9 Monaten mitten in der Pubertät.

Viele machen genau diesen Fehler was du oben schreibst. Erst lassen wir den Hund, die ersten Monate ohne Leine laufen, Hund hört super usw.dann Pubertätsphase beginnt und man lässt den Hund weiterhin ohne Leine laufen, und wundert sich dann über die Rückschritte.

Die ersten Monate wo der Hund freiwillig dem Halter folgt ist ein normales Verhalten und nennt sich FolgeTRIEB, und sichert somit das überleben der Welpen. Später wenn der Hund so langsam zum Junghund heran wächst...wird dieser mutiger und erkundigt mit Freude seinen neuen Lebensraum, ohne Einschränkungen (Freilauf ohne Leine). Der Halter ruft vergebens , weil Hund ja nichts anderes kennt und er keine Konsequenz daraus zieht.

Durch wiederholtes rufen, nutzt du erstens ein gut erlerntes Abrufkommando ab und der Hund lernt nur daraus "ach Herrchen ruft und ich mach mein Ding, und schnupper erstmal zu Ende, passiert ja eh nichts"

Deine Aufgabe ist es nun dieses GUT erlernte erwünschte Verhalten weiterhin zu festigen und gegebenenfalls neu aufzubauen. Das heißt nicht nur 30 min Schleppleine sondern immer und über mehre Monate, damit sich eben der Hund nicht irgendwelchen Blödsinn aneignet. Hier ein Link zum Training mit Schleppleine:

http://www.dogs-magazin.de/erziehung/training-mit-der-schleppleine-66871.html

Wundere dich auch nicht, das der Abruf reibungslos klappt im heimischen Garten, Wohnung/Haus, Hof . Dort hat der Hund keine Ablenkung und ist nicht ständig interessanten Reizen ausgesetzt.

Ich bin seid über 8 Monaten mit Schleppleine unterwegs, es ist nervig ständig schmutzige Hände oder aber die Schlepp verknuddelt sich irgendwo.

Beim Abruf ist es wichtig erstmal genug Blickkontaktübungen vorgeleistet zu haben. Das heißt "Name" Hund guckt dich an und dann folgt das Kommando.

Wenn das gut funktioniert ist das schonmal die halbe Miete. Dann das richtige Timing , Hund sucht Blickkontakt und dann wird gerufen. Sollte der Hund beim ersten Mal nicht auf den Abruf reagieren, wird eben sanft nach geholfen. Entweder du zuppst etwas an der Leine und angelst sie dir oder Hund wird durch ein zuverlässiges Abbruchkommando korrigiert. Auch gilt das die Schleppleine nicht auf den Boden schleifen sollte sondern fest in der Hand um eben Erfolgserlebnisse auszuschließen. Deine Hündin wird gut 20 kg haben, bei voller Wucht empfehle ich dir entweder einen Rückdämpfer für Führleinen oder gute Handschuhe.

Nun heißt es üben und trainieren während des Spaziergangs. Jeden Tag ..deine Hündin ist geistig zwischen den 2 bis 3 Lebensjahr fertig und so lange sollte grundgehorsam gefestigt werden.

da ihr ja einen Husky habt, hoffe ich das bei euch altersgerechte auslastung an der Tagesordnung steht. so langsam könnt ihr mal etwas joggen gehen und du kannst den Hund an ein Fahrrad gewöhnen.

Alles Gute euch.

1. Als Hofhund geht eig mal gar nich, die Hunde brauchen Aufgaben fürs Hirn, nicht 5 Min, die Rasse muss sogut wie immer gefordert werden. Das mit der Schleppleine würd ich weiter üben. Geh ein Stück mit ihr egal wo, dann bleibst du stehen und drehst dich ohne ein Wort um. Üb das solange bis dein Hund versteht wenn du stehen bleibst das er sich umdreht.

Es ist so, Huskys wollen mit 9 Monaten schon Laufen. Gerade da sind sie am gierigsten drauf. Wenns jetzt wärmer wird, mußt du allerdins darauf achten, sie am frühen vormittag zu bewegen. Sie vertragen nicht besonders die Hitze. Gehorsam ist beim Husky nicht unbedingt sein Haupttalent. Du brauchst viel Konsequenz, aber über kurz oder lang wird sein Jagdtrieb erwachen und ein Hase und husch ist er weg. Also: Hundeschule, joggen gehen, Ausdauertraining für Dich - Gehorsamstraining für den Hund. Wenn er ein Jahr ist, kannst du anfangen, ihn ans Fahrad zu gewöhnen. Dazu kannst du jetzt schon Vorübungen machen. (Fahrrad schieben, Hund läft brav nebenher, stoppt wenn Fahrrad anhält - auch wenn Nachbars Katze querläuft) .

Da Huskys einen ausgeprägten Jagdtrieb haben, kannst du ihn wahrscheinlich besser über ein Spielzeug, als über Leckerli trainieren.

Naja wenn es ein Husky ist könnte es daran liegen dass ihr zu selten mit in im Freien rumläuft.Als ein waschechter Husky ist man gewohnt in Freien rumzulaufen daher würde ich empfehlen mehr mit ihn in Freien zu kehren. Er sollte seinen Hof ebenfalls als Freiheit ansehen daher unbedingt mehr Freiraum lassen :)

Wie viel Bewegung hat sie täglich? Was macht ihr mit ihr um sie auszupowern?

Huskys sind Laufhunde und Arbeitshunde. Sie brauchen sehr viel Bewegung und Aufgaben. Sie müssen ausgepowert werden. Ist das nicht der Fall, hauen viele ab. Alle nordischen Rassen sind sehr unanhängig und haben diese Problematik.

Hinzu kommt, dass sie mit 9 Monaten in der Pubertät ist und da hören viele Hunde nicht richtig.

Übungen mit der Schleppleine kann manchmal Monate dauern. Ihr müßt viel Geduld haben. Funktioniert aber auch nur, wenn man die Schleppleine richtig einsetzt. Da wäre es von Vorteil mal zu einem Trainer zu gehen und sich das richtig zeigen zu lassen.

Mal von der Problematik abgesehen - es ist totaler Quatsch das man einen Husky nicht in der Wohnung halten kann. Wenn dieser richtig draussen ausgepowert wird, ist jeder Hund in einer Wohnung haltbar. Das aber nur mal nebenbei.

fragkalle 20.04.2015, 13:17

Einen Husky kann man nicht in der Wohnung halten. Bei seinem dicken Fell ist ihm das viel zu warm! Ein Husky ist ein reiner draußen-Hund. Wer so einen Hund in der Wohnung hält, hat leider absolut keine Ahnung von den Bedürfnissen eines solchen Tieres.

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Einafets2808 20.04.2015, 13:44

Schliesse mich shark an, man kann selbstverständlich einen Hund in einer Wohnung Halten. Es kommt auf die Größe an natürlich aber, die Wohnung ist und sollte ein Ruheort sein, kein Spielplatz wo der Hund alles machen darf.

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Anda2910 20.04.2015, 14:00
@Einafets2808

Seh ich genauso nicht weil ich selbst einen in der Wohnung gehalten habe und davon mal ganz abgesehen, ein Husky fängt erst so richtig an zu powern bei -10 Grad, die haben wir hier ja nü selten bis gar nicht, ergo ist der komplette Ort schon falsch gewählt, zieh nach Alaska und halte ihn dort als Schlittenhund... 

Es ist also schon grundlegend verkehrt wenn ein Züchter so etwas behauptet, man kann JEDEN Hund unabhängig von der Größe der Wohnung in der Wohnung halten insofern der Hund auch genügen Bewegung bekommt. 

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http://www.husky-forum.de/board4-der-schlittenhund/board6-erziehung-verhalten/?s=368263aaec7d050f110046af458ad1262cd59b9d

Ich denke, mehr Ausdauer solltet ihr da schon mitbringen und eine Hundeschule für einfache Gehorsamsübungen wäre das sicher auch eine Empfehlung. Denkt dran, ein Husky braucht eine Aufgabe und viel Auslauf. Wir haben einen in der Familie - ein tolles Tier, aber wie gesagt, diese Rasse braucht viel körperliche Betätigung. lg

Anda2910 20.04.2015, 14:03

Solche Foren finde ich persönlich nicht so dolle, schon alleine weil ich direkt in der 2. Frage lese "da reicht es nicht Wattebäuschchen hinterher zu werfen" wenn man von Wattebäuschchen keine Ahnung hat, so sollte man einfach die Klappe halten und dieser Ansicht war nicht nur Pawlow sondern sind heute x Wissenschaftler!!! 

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Ein Husky ist ein Laufhund, der extrem viel Bewegung benötigt. Ein mal täglich 30 Minuten ist ein Witz für diesen Hund. Ihr seid seinem Bewegungsdrang offenbar gar nicht gewachsen. So ein Hund braucht eine Aufgabe und muss mehrere Stunden am Tag beschäftigt werden. Das könnt ihr offensichtlich nicht leisten. 

Ihr sollte zumindest eine Hundeschule aufsuchen und den Hund wesentlich öfter ins Freie lassen. Wie bereits gesagt. Das ist KEIN Wohnungshund. Und auch ein Hof am Haus ist KEIN ausreichender Bewegungsraum.

als huskyfan weisst du leider sehr wenig uber diese tolle rasse -die weder als haus - noch hofhund geeignet ist!

ein husky ist ein hochleistungsportler und braucht eben solche besitzer , die taglich mit ihm 3-4 stunden viele kilometer am besten mit einem schlitten/sommerschlitten unterwegs sind....

beim "deutscher club fuer nodrische hunde " findest du sachkundige menschen, reichhaltige traningstreffen und rat und tat..

ein husky hat so grosse jagdleidenschaft, dass er oft nur an der eline raus kann....

Ja, ich kann dir einen sehr guten Rat geben: kauf dir ordentliche Laufschuhe, dazu entsprechende Lauf-Kleidung; nimm 2 Flaschen Wasser mit und dann laufe jeden Tag ca. 20 -25 Kilometer mit dem Hund...

Und mit laufen meine ich laufen - nicht gemächliches Gassi-gehen...

Wer so ahnungsbefreit sich einen Husky anschafft und diesem Hund dann in keinster Weise gerecht wird, der braucht sich nicht wundern, wenn der Hund keinen Bock mehr hat zu gehorchen und/oder sich mit seinen ur-eigenen Interessen verselbständigt!

Einafets2808 20.04.2015, 13:27

Mit einer 9 Monate alten Hündin läuft man mit Sicherheit keine 20-25 km ???? Auch Huskys werden erstmal daran trainiert und sollten für solche Strecken ausgewachsen sein. Auch nicht mit einem Husky..ich finde deine Antworten normalerweise gut ..aber das ist die schlechteste Antwort die du je zu einer Frage gegeben hast. Die rein garnichts mit der Frage zutun hat ..*kopfkratz*

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20amigo14 20.04.2015, 20:40
@Einafets2808

.ich finde deine Antworten normalerweise gut ..aber das ist die schlechteste Antwort die du je zu einer Frage gegeben hast. Die rein garnichts mit der Frage zutun hat ..*kopfkratz*

Jetzt werde ich mich wohl dran gewöhnen müssen, dass meine gegebenen Antworten hier bewertet werden...

Ich glaube nicht, dass das im Sinne des Erfinders ist...

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Einafets2808 20.04.2015, 13:41

"wenn der Hund keinen Bock mehr hat zu gehorchen und/oder sich mit seinen ur-eigenen Interessen verselbständigt!" Und das hat gewiss nichts mit der Rasse zutun! Die Hündin ist 9 Monate alt, und mitten in der Pubertät angekommen.

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Mit 9 Monaten ist sie auch in der Pupertät, da heißt es konsequent durchhalten!

Vom Züchter empfohlen? Ich lach mich schlapp.

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