Hund hergeben?

13 Antworten

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Du hast es dir bestimmt ganz anders und viel leichter vorgestellt. Im Leben läuft eben nicht immer alles wie geplant oder wie erhofft, aber aus Fehlern lernt man. Ich bin sicher dass du nicht bösartig mit dem Hund umgehst und nur das Beste für ihn willst. Das Beste für den Hund wäre aber bei den Umständen ein neues Zuhause, wo man sich intensiver um ihn kümmern kann. Ich bin sicher dass dir was an dem Hund liegt und du deshalb auch in seinem Sinn entscheiden willst. Wenn du Schwierigkeiten hast ein neues Zuhause für ihn zu finden, dann sprich mit dem Tierheim oder dem Tierschutz. Die können dir dabei helfen, jemanden zu finden. Dann hast du auch die Sicherheit, dass er es wirklich gut haben wird.

Irgendwann, wenn du im Leben richtig angekommen bist und einen geregelten Alltag und eventuell Familie hast, kannst du es dir nochmal überlegen einen Hund zu haben. Dann weißt du ja aus eigener Erfahrung, was dabei wichtig ist.

Ich wünsche dir und dem Hund alles Gute und hoffe dass du eine Entscheidung in seinem Sinn treffen kannst.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Doppelte Hundemama

Wirklich Dankeschön für die Erste anständige Antwort!

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@Jonas26102

ja klar, denn genau das willst du ja hören - du kannst nix dafür - es sind die bösen "Umstände" für die du ja gar nichts kannst - nur, dass dir genau das vor Monaten hier im GF bereits vorausgesagt wurde ....

Für dich bleibt jetzt die Prämisse: Außer Spesen nix gewesen - für den armen armen Hund sieht das aber völlig anders aus!

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@dsupper

Natürlich ist er daran schuld, aber das weiß er sicher selbst und darauf rumzuhacken bringt ja jetzt auch niemanden weiter. Immerhin möchte er jetzt scheinbar das Beste für den Hund und sucht nach Lösungen.

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@ElliLara

Nein er weiß es eben nicht selber. Zudem man ihm wie gesagt davor gewarnt hat. Und ernst genommen wurden wir hier alle nicht

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@ElliLara

nein, leider sucht er nur Entschuldigungen für sich selbst ...

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Und genau das hat ihm jeder hier vor etlichen Monaten geraten, als er hier Fragen zur Hundeanschaffung gestellt hat .... aber das sind ja alles nur unwissende "Hobby-Tierschützer" - auf deren verantwortungsvolle Antworten man nichts geben muss ...

Und jetzt ist es wieder mal ein armer Hund, der schwer darunter leiden muss ...

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@Jonas26102

nein, natürlich nicht!! Er bellt und heult und zwar so anhaltend und laut, dass deine Nachbarn sich beschweren, weil sie nicht schlafen können.

Du, das macht der Hund aus lauter Freude und Spaß!!

Aber natürlich musst du dir jetzt auch noch einreden, dass der ja gar nicht leidet .... der leidet ganz ganz furchtbar!!

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du hast dir die frage doch in deinem ersten satz schon selbst beantwortet.

einsicht ist der erste schritt zur besserung. du solltest den hund schnellstmöglich über den tierschutz in eine notpflegestelle geben und ihn von dort vermitteln lassen.

du musst dir nur im klaren sein - geld gibts keins und du musst unterschreiben, dass du alle rechte an dem tier abtrittst und nichts über dessen verbleib erfahren wirst.

für das tier ist es das beste - aber du wirst lange daran zu knabbern haben, darüber musst du dir ebenfalls im klaren sein.

Wenn Du die Fellnase nicht hergeben möchtest, wäre ein Hundetrainer hilfreich und auf Dauer am günstigsten.

Das dauert halt, bis die Fellnase nicht mehr Jauelt, aber es lohnt sich.

Bei einem Hundesitter kann es auf die Dauer gesehen doch recht Teuer werden.

Oder Du bringst die Fellnase Abends zu deinen Eltern, so wie hier schon erwähnt wurde.

Bei solchen Trennungstraumata kann auch ein Hundetrainer nicht mehr helfen - denn was bitte schön soll er hier trainieren? Da muss man die Situation ganz zurück auf NULL fahren - also den Hund über Wochen nicht mehr alleine lassen, bis er (vielleicht) wieder Vertrauen fassst. Und dann fängt man mit dem Training noch einmal an, wie bei einem Welpen, eine Minute, zwei Minuten - das alles dauert Monate - wenn der Hund es überhaupt noch einmal lernt.

solche Traumata sitzen oft so tief, dass sie sich nicht mehr wirklich lösen lassen.

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@GhostDragon666

ja, aber ein Trainer kann ja nicht daheim stundenlang mittrainieren ....

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Vielleicht könntest du deinen Hund tagsüber (bzw während du arbeiten bist) zu deinen Eltern bringen? Dadurch dass der andere Hund dann da ist, könnte es sein dass dein Hund auch nicht bellen oder jaulen wird, eben weil er dann Gesellschaft hat

Wenn die Eltern den anderen Hund 9 Stunden am Tag alleine lassen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass im Endeffekt beide Hunde alleine dort sind, was ebenfalls keine Lösung ist.

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 dass sobald ich außer Haus bin, heult und bellt er, was natürlich die Nachbarn verärgert. Das habe ich bis jetzt nicht geschafft abzustellen.

Das wirst Du jetzt nicht mehr abstellen können. Man muss von Anfang an das Alleinsein langsam üben, indem man viele Male am Tag für nur wenige Minuten zur Tür raus geht und kurz drauf wieder rein kommt. So lernt der Hund, Du kommst immer wieder. Das geht jetzt nicht mehr, weil er schon die andere Erfahrung gemacht hat.

Was hat ein Hund vom Leben, wenn er den ganzen Tag allein ist? Für die Blase ist es nicht gut und vielleicht quält er sich, weil er sich erleichtern muss. Kannst Du 9 Stunden aushalten ohne aufs Clo zu gehen? Wie angenehm, wenn man muß und nicht darf...

Wieviel Zeit bleibt dann noch für den Hund? Du mußt einkaufen, essen, schlafen. Deine Eltern sind ein schlechtes Vorbild in diesem Falle. Wenn der Hund sich nicht beschwert, macht es das nicht besser. So was kann mal im Ausnahmefall sein, aber gewiss nicht dauernd.

Was kannst du tun: Jemanden engagieren, der tagsüber mit ihm Gassi geht, wäre die einzige Möglichkeit.

Wenn Du abends arbeitest, dann nimm Dir für den Abend eine Aufsicht, die mit dem Hund Gassi geht.

Wenn Dir das alles zu viel ist, dann gib ihn ins Tierheim. Dort wird man ihn an einen guten Platz vermitteln. Die können dann auch Platzkontrolle machen und haben mehr Erfahrung als Du.

Alles Gute.

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