Hund hat totale Angst

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8 Antworten

Indem ihr sie möglich "normal" behandelt! Nicht trösten oder Bedauern oder bemitleiden! "Einfach" so tun als wäre alles völlig normal! Ihr müsst ihr Sicherheit vermitteln. Ansonsten nicht bedrängen. Sie kommt schon. Nehmt die mit zb ins Wohnzimmer, schaut fern und lasst sie kommen.

Ihr habt euch den Hund ja erst heute geholt, das wird noch Zeit brauchen. Wir haben uns vor einiger Zeit auch eine misshandelte Hündin geholt und mussten uns ganz langsam ihr Vertrauen gewinnen. Essen und Trinken hatten wir oft in einem Raum stehen, in den sie gehen konnte, wenn sie wollte und in dem sie dann auch ungestört war, dass sie in Ruhe fressen und trinken konnte. Beim streicheln haben wir darauf geachtet, dass wir währenddessen auf dem Boden saßen oder zumindest nicht mit der Hand wirklich über ihr waren (sonst ist sie sofort zusammengezuckt und weggelaufen, macht sie jetzt auch noch oft). Dann haben wir auch noch viel mit ihr geredet und wir haben geschaut, dass sie immer Kontakt zu uns hatte (also nicht in irgendeinen Raum sperren, aber trotzdem haben wir sie nicht bedrängt. Wir saßen also zum Beispiel im Wohnzimmer, sie hat unsere Stimmen gehört, aber hatte gleichzeitig ihre Ruhe während sie im Büro nebenan lag). Zum Spielen haben wir ihr eine alte Socke von uns gegeben oder ihr auf den Schlafplatz ein Tuch gelegt, welches jemand von uns oft benutzt hat, so dass sie sich an unseren Geruch gewöhnt hat.

gib dem Hund Zeit sich einzugewöhnen, er muß Euch und sein neues Umfeld erst mal richtig kennenlernen. Sowas kann mehrere Wochen dauern. Er wird sicherlich heimlich in der Nacht fressen und trinken, wenn alles ruhig und er sich sicher fühlt. Manche Hunde sind sehr sensibel und brauchen viel Zeit um ihr neues Zuhause kennenzulernen.

sie wurde total unterdrückt in ihrem alten zu Hause hat hat nun vor jeder Berührung Angst

Wo habt Ihr den Hund denn her, von einem Züchter, und von wem wurde er unterdrückt?

Erstmal danke für ihre Antwort, wir haben den Hund von einem Pärchen, nicht direkt Züchter. Die haben sie sich zu einem Hund dazu geholt aber der wollte nicht sein Revier mit wem teilen müssen und hat sie oft nicht einmal fressen lassen. Wenn ich sie nun auf den Arm nehme (ist ein Chihuahua) ist sie ruhig, aber zittert. Wenn Sie auf dem Boden ist verkriecht sie sich oft unter dem Küchentisch.

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@SarahAmStizzi

ach je. Sie wird sich aber einegwöhnen, aber das kann wie gesagt dauern, habt Geduld. Sie wird mit der Zeit Vertrauen aufbauen und dann auch nicht mehr so ängstlich sein. Hat sie denn inzw. was gefressen?

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Ja gestern Abend noch und heute Morgen dann richtig, nur getrunken hat sie immer noch nicht.

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Gib ihr die Möglichkeit sich zurückzuziehen, wenn sie das möchte. Sie braucht Ruhe und lass ihr Zeit. Gib ihr das Gefühl, dass du für sie da bist. Lass sie nicht allein, aber bedräng sie auch nicht.

Bei einigen Tieren soll ja doch die Konfrontationstherapie helfen, streichelt sie, seid immer lieb zu ihr, gebt ihr Essen&Trinken und stellt es in verschiedene Räume der Wohnung, es dauert für einen misshandelten Hund, bis er sich erstmal an seine Umgebung, geschweige denn seiner neuen Mitbewohner, gewöhnt.

Ach du liebe Zeit...

Wenn ihr doch angeblich Erfahrung im Umgang mit Hunden habt, dann lasst diese kleine Chihuahua-Hündin doch erstmal bei euch ankommen!!!

wie man die ersten Tage gut übersteht und die langsam zutraulicher wird?

...du hast es doch selbst schon richtig geschrieben: richtet der Hündin einen schönen Rückzug-Platz ein, zeigt ihr einen Futterplatz wo auch immer frisches Trinkwasser steht, bleibt immer schön ruhig und wenn sie rumjammert: dann bitte nicht trösten sondern ablenken... Nicht beschwichtigend auf sie einreden sondern in normaler tonlage einfach vorschlagen etwas anderes zu tun... Und bitte: schleppt sie Hündin nicht dauernd auf dem Arm rum...

Meine Katze hat die ersten 2 Tage auch nichts gefressen und sich für ewigkeiten nicht anfassen lassen. Das ist total normal.

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