Hund hat Sponylose

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2 Antworten

Spondylose ist eine Form der Arthrose der Wirbelsäule. Verknöcherungen reizen und beschädigen Nerven. Meist führt es im fortgeschrittenen Hundealter zu Lähmungserscheinungen bis zur vollständigen Lähmung der hinteren Gliedmaßen.

Die TÄ hat unverantwortlich gehandelt. Beim leisesten Verdacht einer Beschädigung an der Wirbelsäule, hätte sie euch auf die Notwendigkeit einer Röntgenaufnahme machen sollen.

Bei einer meiner Hündinnen wurde mit 4 Jahren im Zuge der HD Kontrolle leichte Spondylose festgestellt. Mit 7 Jahren war die S. soweit fortgeschritten, dass sie Schmerzmittel als Dauermedikation bekommen musste. Unterstützend bekam sie Grünlippmuschelextrakt, Teufelskralle und leicht verdauliches Futter (roh und selbstgekocht). Mit 8 1/2 musste sie eingeschläfert werden. Sie konnte sich nicht mehr auf den Hinterbeinen halten.

Ohne Medis wird es nie mehr gehen. Meloxicam hat sich sehr gut bewehrt. Da es auf den Magen geht, ist schonende Fütterung und evtl. die Gabe von Magenschonern angesagt. Unterstützend sind Grünlippmuschelpräperate (A-Dog von Natusat ist super) und Teufelskralle kurmäßig (3 Wochen tägl. eine Messerspitze ins Futter), dann 3 Wochen Pause und wiederholen. Die Fütterung ist ganz sehr wichtig. Hände weg von Industriefutter!!! Auf BARF umstellen, viel Knorpel verfüttern.

Spondylose ist nicht heilbar, kann aber im Fortschreiten etwas aufgehalten werden. Die Lebensqualität kann nur mit Schmerzbehandlung und sonst. Maßnahmen bis zu einem gewissen Grad erhalten werden.

Um Medikamente wird sie nicht drumherum kommen. Das Thema Spondylose ist sehr komplex und nicht einfach erklärt. Ich würde aber lieber in eine Tierklinik gehen als zu einem "normalen" Tierarzt. Sprecht auch mal das Thema Goldakupunktur bzw. Goldimplantate an.

Hier noch ein kleiner Bericht: http://www.deine-tierwelt.de/news_info/info_blog/hunde/hunde-news-1015/wenn_der_hund_vor_schmerzen_schreit_-_was_sind_eigentlich_spondylosen_-654/

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