Hund hat Lymphknotenkrebs. Habe Täglich angst, das er stirbt. Was kann ich Tun?

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5 Antworten

Zuerst einmal - es tut mir sehr leid, dass dein guter Begleiter so krank ist. Vielen sind Tiere sehr ans Herz gewachsen und wie Familienmitglieder.

Da ich familiär selbst weiss, was eine Chemotherapie bedeutet und wie fatal sie auf einen Körper wirkt, kann ich (nur für mich) sagen,. dass ich das nie Jemandem antun würde.

Erst recht keinem Tier, was keine Verpflichtungen oder ähnliches hat und auch nicht die Ängste und Sorgen eines Menschen.

Liest man dazu in Foren, wie bei Hunden eine Vhemotherapie angeschlagen hat bzw wie verheerend sie war und letztendlich dem Tier nur Qualen und Leiden gebracht hat, würde ich absolut davon absehen.

Lieber würde ich dem Tier rechtzeitig Qualen ersparen, als unnötig (s)ein Leiden zu verlängern oder zu 'schaffen'.

Dass dein Hund evt in absehbarer Zeit nicht mehr bei dir sein wird, ist ein trauriges Schicksal und Weinen hilft der Seele und dem Verarbeiten.

Weine ruhig, du liebst deinen Hund und das ist auch gut so. Sprech doch auch mit deinen Eltern, die sicher auch traurig darüber sind und ihm wie du, gerne gesund bei sich haben würden.

Denke daran, was du bisher für eine schöne Zeit mit ihm gehabt hast- er vllt mal 'Dummheiten' gemacht hat oder Eigenheiten von ihm, die dich zum Lächeln bringen.

Vielleicht solltet ihr auch zusammen überlegen, ab wann ihr ihn gehen lassen wollt, wann es auch für euch das Beste wäre, loszulassen.

Denn schlimm ist es auch, diese Ständige Sorge, ob.. und wann.

Vielleicht ist es besser, ihm diesen Kampf abzunehmen und nicht mehr weiter leiden zu lassen- denn das hat doch ein Lebewesen verdient.

Schau in dein Herz und behalte das Gute mit ihm darin.

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Hi.es tut mir sehr leid für dich und deinen Hund. Man kommt sich in solchen Situationen immer allein und von Gott und der Welt verlassen vor da hilft es nur ein wenig sich jemandem anzuvertrauen.die Gedanken holen ein meist dann aber trotzdem ein wenn man allein im Bett liegt. Wenn man wegen dieser nachvollziehbaren Sorge/Panik in die Psychiatrie müsste wärst du auf jeden Fall nicht allein.wir würden uns da dann wohl begegnen.  Ich hab seid Monaten auch Angst um meine Hunde und hab schon einiges an Geld bei TA gelassen.beide machen mir grad gr Sorgen die kl ist erst 5 Monate alt die gr seid 9 Jahren meine treue  und ständige Begleiterin.  Und langsam machen mir auch die permanenten kosten beim TA Sorgen.

Aber ich denke wenn du weinst lässt du etwas  Druck ab und es macht doch auch nur deutlich wie sehr du an deinem Tier hängst. Daran ist nichts schlimmes und niemand steckt dich in eine Klapse dafür. Ein Hund ist ein Familienmitglied und um Eltern Geschwister etc würde man sich doch auch sorgen und Angst haben den Menschen zu verlieren.  

Ihr solltet euch trotz allem darüber Gedanken machen wie es weiter gehen soll/ihr handeln wollt falls es ihm irgendwann doch schlechter geht oder er stirbt. leider gehört der Tod zum Leben  dazu , genieße die Zeit mit ihm und mach das beste daraus .ich wünsche dir und deinem kl Freund alles Gute. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Das tut mir wirklich sehr leid, aber ich hatte auch mal einen Hund der Sterbenskrank war. Ich kann dir nur raten: Pack die tränen weg und unternimm so viele schöne Sachen wie nur möglich und halte sie mit Bildern oder Videos fest. So ist der Abschied nicht mehr so schlimm und deinen Hund wird es villeicht sogar auch sehr viel Freude machen! Eine Bekannte von mir hat das genauso gemacht und ihr Hund lebt immer noch, obwohl die Tierärtzte sagten, dass es keinen Ausweg gibt! Villeicht hilft es bei euch ja auch;) viel Glück und Spaß!

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Deine Eltern werden Dich bestimmt nicht gleich in die Psychiatrie stecken, wenn Du ihnen Deinen Kummer erzählst! Ganz im Gegenteil, dafür sind Eltern doch da, daß man sich ihnen anvertrauen kann.

Oder hast Du vielleicht eine liebe Oma, wo Dir das leichter fallen würde? Eine Tante?

Es würde Dir gut tun, könntest Du jemandem Dein Herz ausschütten, denn das mußt Du nicht ganz allein bewältigen.

Glaub mir, danach fühlst Du Dich besser, das erleichtert! Auch wenn es nichts an den Umständen ändert.

Und was Dein Hundle angeht - versuche für ihn da zu sein, und so weit es geht, jeden einzelnen Tag miit ihm zu genießen.

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Es ist eben wie beim Menschen, die Chemo kann anschlagen oder auch nicht. Sollte der Tumor deines Hundes bereits gestreut haben (was ich jetzt nicht weiß), dann sind die Heilungschancen sehr gering. Hat der Tumor noch nicht gestreut, dann sieht es besser aus. Ich denke dass du dir nicht nur negative Gedanken machen solltest, sondern vorallen positive über die 5 Jahre, wo er für dich quasi da war. Das macht es für dich wohl leichter, falls er doch sterben sollte. Trotzdem viel Glück und Erfolg für ihn.

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