HUnd hat große Angst im Straßenverkehr

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Hallo Dita, der Rat einen 2.Hund zuholen war ja wohl echt daneben! der Neue schaut sich das Verhalten des Alten ab und dann hast Du 2 Hunde mit Problemen.....

Zusammen mit einem netten, coolen Hund und seiner Begleiterin spazieren gehen, das kann helfen.

Dein Hund steht auf der Strasse unter massivem Stress - so kann er gar nicht lernen!!! Egal was Du anstellst, sein Hirn ist gar nicht aufnahmebereit!

Es können auch GERÜCHE sein, die Angst machen. Der Hund mit der Nordseeangst (Antwort v. Filialleiter78) ist ein gutes Beispiel dafür!

Ich habe sehr gute, positive Erfahrungen mit dem D.A.P. Pheromon von ceva gemacht, probiere mal das Halsband aus und geh weiterhin, unbeeindruckt, Deiner Wege ;-))

http://www.fit4pets.de/epages/61330665.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61330665/Products/%22ceva%2004%22/SubProducts/%22ceva%2004-0001%22

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@fischerhundefan

Hab das ja mit dem andern Hund schon ausprobiert, nicht nur einmal, auch war der Hund ihm nicht mehr fremd und die beiden mögen sich auch aber den gewünschen Erfolg brachte es leider gar nicht.

Hast du die Erfahrung mit den Pheromonen bei Welpen oder bereits bei "älteren" Hunde gemacht?

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Der Tipp nicht auf die Angst des Hundes zu reagieren ist richtig. Egal wie du reagierst, durch beschwichtigen, trösten, ermuntern weiter zu gehen, zu zerren, all das ist in Wirklichkeit eine Bestärkung der Angst. Geh langsam an die Situation ran. Ja, fang in verkehrsberuhigten Straßen an und bau darauf auf. Zur Unterstützung kannst du eventuell einen Halti einsetzen. Damit kannst du nonverbal den Hund lenken. Der Halti simuliert den Korrekturbiss der Mutterhündin, was dein Hund eigentlich "intuss" haben müsste, wenn er richtig sozialisiert ist. Ich arbeite viel mit Hunden, und hab die Erfahrung gemacht, dass ca. 90% der Hunde positiv auf den Halti reagieren. Versuchs doch einfach mal. So ein Halti kostet nicht die Welt und ist bei vielen "Problemen" einsetzbar. Lass dir aber im Fachhandel genau erklären, wie man den Halti anwendet. Ich wünsch dir viel Glück.

Kleine Ergänzung: bitte Halti nur nach fachlicher Anleitung benutzen (nicht 'Fachhandel', die haben meist genauso wenig Ahnung von dem, was sie verkaufen, wie eine 'Bäckereifachverkäuferin' von der Zusammensetzung eines Schrotbrötchens; bitte lass es dir von einem Hundetrainer zeigen). Wie mir meine Hundetrainerin erklärt hat, ist sogar die Beschreibung des Herstellers so unsinnig, dass man damit eine Menge falsch machen kann. Gruß, Kerstin

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Ein Halti ist kein Erziehungsmittel bei rückwärts gehenden Hunden Es hilft nur bei Hunden, welche nach vorne streben. Dazu ist immer die Anleitung von fachlich versierten Leuten notwendig. Es ist einfach nur ein Erziehungsmittel für Hunde welche in der Leine ziehen um die Richtung vorzugeben. Für unsichere Hunde ist es ungeeignet!

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@YarlungTsangpo

Na ich reagier ja nicht auf seine Angst, aber ich kann den ja auch nicht zerren, bringt ja offentsichlich nichts.

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@YarlungTsangpo

YarlungTsanqpo, erweitere mal deinen Horizont. Unter anderem lenkt man einen Hund mit dem Halti. Das ist bei einer Übung, bei der man die Richtung ständig wechselt, doch gegeben. Oder?

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Hallo, meine erste Frage wäre was dein Hund für eine Rasse ist oder welche Mischung er hat. Es gibt einfach auch unsichere Rassen! Dann solltest du dich fragen ob er ängstlich, panisch oder unsicher ist. Mein Tipp zu der "Angst vor Straßen etc. ist ihn in der Wohnung auf ein besonderes Spielzug zu konditionieren. Vielleicht hat er ja schon eins? (Mach dir am besten ein stabiles Band dran) Dieses Spielzeug solltest du aber dann nur noch für die Übung nehmen die ich dir jetzt versuche zu erklären und dein Hund muss es wirklich super spitze finden! Nach der Konditionierung würde ich dann mit ihm in der nähe der Straße, mit einem Sicherheitsabstand, spielen. Wenn er nicht sofort drauf reagiert... nicht aufgeben. Versuch mit Freude dran zu bleiben. Vielleicht erst mal nur 5 Minuten und dann steigerst du es. Sinn und Zweck der Sache ist das er eine positive Verknüpfung mit den für ihn unangenehmen Geräuschen bekommt. WICHTIG ist immer so normal wie möglich verhalten und eher mal freundlich locken. Je gestellter die Situation desto skeptischer wird der Hund. Zu der Angst vor Menschen: Meine Hündin war auch sehr panisch und ängstlich. Am Anfang habe ich den Fehler gemacht das ich wollte das sie doch auch mal andere Menschen begrüßt oder wenigstens keine Panik bekommt. Eigentlich muss dein Hund aber gar keine Menschen toll finden. Gib ihm die Sicherheit sich bei dir Schutz zu holen in dem du Ihn nicht weglaufen lässt. Aber "zwinge" ihn auch nicht dazu andere zu beachten. Du weißt ja nie was der Mensch deinem Hund für ein Signal gibt. Hunde haben ja viele Beschwichtigungssignale in ihrer Körpersprache. Hier ein Beispiel: "Dir kommt eine Frau entgegen die Angst vor Hunden hat. Sie beobachtet deinen Hund und lässt ihn nicht aus den Augen. Bei deinem Hund kommt an: Die provoziert und bedroht mich." Meine Hündin habe ich beigebracht, du wirst nicht bedrängt (gestreichelt, intensiv bekuckt) aber du kannst diesen Situationen nicht aus dem Weg gehen. Du kannst nicht weglaufen aber du hast meinen Schutz neben meinem Bein. Ich hoffe ich konnte es gut erklären. Ist etwas ausführlich. Guck einfach ob du was mit anfangen kannst. LG

Er ist ein chihuahua, eigentlich ehr als mutig bekannt ;). MIt dem Ball ist wohl ein sehr guter ansatz, aber manchmal wird er schon panisch wenn wir das Haus verlassen und eine Straßenbahn vorbeifährt, da bekomm ich absolut keine Aufmerksamkeit von mir, obwohl normal mit Leckerchen er immer zu erreichen ist.

Ich nötige ihn auch nicht von andern streichen zu lassen oder so wenn er nicht mag, nur wenn die Person das möchte und er eben freiweillig auf sie zu geht.

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