Hund hat einen mammatumor was tun HILFE?

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7 Antworten

Naja jedenfall habe ich dann nach dem Tierarzt besuch eine Antibotika bekommen was ich ihr jeden Morgen ins Futte gemischt habe, 10 Tage soll dies dauern.

Hilft Antibiotika jetzt schon bei Tumoren? WOw das ist ja ganz was neues.

So langsam wundere ich mich wofür die Tierärzte studiert haben, wenn sie immer und bei jedem Verdacht und jeder Sache immer nur ein Mittel wählen? Antibiotika.

So ein TA hätte meinen Hund das letzte mal behandelt. Geh in die Nächste Tierklinik und lass deinen Hund ordentlich untersuchen.

Ich glaube selbst ein Laie könnte dir da sagen, das Antibiotika gegen einen Tumor bzw. Mamakarzinom garantiert gar nichts ausrichten kann.

Die einzigen 3 Behandlungen (meist in Kombination) für Tumore sind: Operation, Bestrahlung und Chemotherpie - wobei Antibiotika zu dieser Chemo nicht mit dazu gehört.

Die einzigen Möglichkeiten, wie du herausfindest, ob der Tumor lokal ist oder ob er noch andere Organe betroffen hat (gestreut) sind MRT und zum Teil auch Ultraschall und ganz minimal auch Röntgen.

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Kommentar von Jerne79
11.12.2015, 17:17

In Anbetracht der wenigen Aussagen zur eigentlichen Diagnose finde ich die Antwort schon ein wenig mutig. Wenn der Arzt Antibiotika gibt, ist vielleicht irgendwo eine Entzündung vorhanden, die erst abklingen muß, bevor man die eigentlichen Tumoren angehen kann. Davon abgesehen gibt es auch Zytostatika, die gleichzeitig Antibiotika sind.

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Hi, meine letzte hündin hatte das selbe. Bei ihr war es aber über die ganze brustleiste. Wir sind mit ihr damals in die tierklinik weil wir auch einen knoten gefunden hatte. Beim ultraschall kam dann raus das bereits die ganze brustleiste betroffen war. Der tierarzt meinte man müsste die ganze brustleiste und die ganzen weiblichen organe entfernen, konnte uns aber nicht garantieren das der tumor danach nicht irgendwo anders wieder kommt. Sie war zu dem zeitpunkt 10 jahre alt. 

Wir haben uns gegen die op entschieden, auch aus dem grund weil sie keine beschwerden hatte, gefressen hat und alles. 

Sie hatte dann noch 4 glückliche jahre bei uns bevor sie friedlich eingeschlafen ist. Der arzt hatte damals gesagt, dass das op risiko sehr hoch ist, und sie auch nach der op immer probleme zurück behalten wird. Naja so hatte sie keine schmerzen/probleme und ist sogar relaziv alt geworden. 

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Hallo, es tut mir sehr Leid das dein Hund so krank ist. Wie es weiter geht muss der Tierarzt entscheiden. Nur er sieht den Gesamteindruck des Hundes. Das ist ganz entscheidend, Vorerkrankungen, Gewicht usw. genauso wie bei einem Menschen. Ich sage zu meinen Tierärzten immer...was würden sie tun wenn es ihr Hund wäre?

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Such einen zweiten Tierarzt oder Tierklinik auf und lass Deinen Goldie genau untersuchen. Ultraschall,Labor,usw. Ich wünsche Euch beiden ganz viel Glück !

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Hat der Arzt gesagt, warum er Antibiotika gibt? Liegt parallel eine Entzündung im fraglichen Bereich vor oder handelt es sich um ein Medikament, das sowohl eine antibakterielle als auch eine zytostatische Wirkung hat? Dann ist nämlich die Entrüstung vieler hier fehl am Platz.

Laß dich vom Arzt vernünftig über Möglichkeiten und Folgen beraten. Wenn du dir dort nicht gut aufgehoben vorkommst, hol eine zweite Meinung ein oder wechsel den Arzt. 11 Jahre sind für einen Golden Retriever schon ein recht hohes Alter, das sollte in die Behandlung einbezogen werden. Ich würde versuchen, eine Lösung zu finden, bei der das Leid nicht länger dauert als die danach noch zu erwartenden beschwerdefreien Jahre oder Monate. Das sind oft schwere Entscheidungen, für die auch ein Arzt, dem man vertraut sehr wichtig ist. Ich würde immer vermeiden, in einen Behandlungsmarathon gezwungen zu werden, nur um alles getan zu haben, wenn der Hund dann länger leidet als er noch zu leben hat.

Alles Gute für euch beide!

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Kommentar von friesennarr
11.12.2015, 19:47

Kein Arzt kann ohne Bestimmung der Tumorzellen eine Chemotherpie beginnen - unsere Entrüstung über Antibiotikagabe ohne Diagnose ist m.M.n. berechtigt.

Ich kenne keine Zytostatika die gleichzeitig Antibiotika sind.

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Ob dein Hund noch operiert werden kann, sollte der TA Dir sagen können. Wichtig wäre auf jeden Fall eine gründliche Untersuchung, inwieweit der Tumor evtl. schon gestreut  hat. Dann ist eine OP nicht anzuraten. Du könntest ergänzend zu einem THP gehen, der sich in der Therapie mit Krebserkrankungen spezialisiert hat. Es gibt von der Fa vitOrgan das Mittel NeyDil Nr.66 (früher NeyTumorin), welches sehr gute Wirkung bei Krebs zeigt. Oft wird dadurch das Tumorwachstum gestoppt, und der Hund hat noch schöne beschwerdefreie Jahre. Auch auf das Allgemeinbefinden des Hundes bei dieser Erkrankung wirkt es sehr positiv. Bitte bedenke;;; es zählt nicht die Lebenslänge sondern die Lebensqualität.

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was soll den das antibiotikum bezwecken? das ist unsinn!

gehe in eine tierklinik und lasse dich beraten.

in diesem alter ist ein OP oft nicht sinnvoll -sondern nur schmerzbehandlung und dann rechtzeitig den hund von seinem leiden befreine lass..

emine huendin hatte einen lungentumor... damit lebte sie noch 2 jahre fast beschwerdefrei.

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Kommentar von Jerne79
11.12.2015, 17:26

was soll den das antibiotikum bezwecken? das ist unsinn!

Nicht zwingend! Es kann parallel eine Entzündung vorliegen, außerdem gibt es auch Medikamente mit gleichzeitiger antibiotischer und zytostatischer Wirkung.

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