Hund hat Angst vor mir!

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12 Antworten

Keine Bange...Du hast sie mit der Situation einfach tierisch erschreckt...aber sie wird schnell sehen, dass Du nicht wirklich gefährlich bist. Vorher hab ich aber ein paar Grundfragen:
-hast Du sie von klein auf?
-war sie grundsätzlich immer etwas verunhsichert (also nicht nur Dir gegenüber sondern auch allgemein)
-sind noch andere Personen mit im Haushalt?
-zu wem geht sie jetzt aktuell dann eher hin?
-wie verläuft es sich beim Gassigehen?


Und hassen wird sie Dich nicht...es war einfach nur was neues, ungewohntes und hat sie erschreckt. Ich puste meinen Hunden übrigens oft an den Bauch und die spielen dann immer...Du konntest ja vorher nicht wissen, dass sie Angst bekommt.

Das werd ich nicht mehr machen...!!!
Also zu deinen Fragen:
-Ja, wir haben sie schon sehr sehr früh bekommen, da war sie erst 7 Wochen oder so... Ich weiß auch nicht, wieso der vorherige Besitzer seine Hunde so früh weggibt, aber egal.

-Nein, eigentlich ist sie total neugierig und eigentlich total angstfrei... Auch mit Föhn oder so kann ich sie anpusten (haben wir alles schon versucht, damit sie sich an die Geräusche und so gewöhnt)
-Ja, meine Mutter und mein Vater und meine Schwester

-Sie geht im Moment eher zu meiner Mutter bzw zu meinem Vater und wenn die beiden auf einem Stuhl sitzen krabbelt sie unter den Stuhl und sucht Schutz wenn ich in der Nähe bin...

-Und beim Gassigehen waren wir gerade dran, zu üben, nicht an der Leine zu ziehen, aber jetzt zieht sie nur noch, undzwar weg von mir... Und sie hat ihren Schwanz unter den Bauch geklemmt.. :(

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@Lalaa098Keks

Was wichtig wäre ist, dass sie wieder Vertrauen zu Dir fast. Das kannst Du mit verschiedenen Übungen machen, aber ganz wichtig...sie nicht bedrängen und von alleine kommen lassen. 
Die meisten Hund sin echt heiß auf Wurst...wenn es bei Deiner auch so ist, dann kannst Du das für die Übung nutzen. Schneide ein paar Wurstwürfelchen (ruhig ganz klein schneiden) und trag sie den ganzen Tag bei Dir (in einen Beutel oder in einer offenen Tupperdose). Jedesmal, wenn Du an den Hund vorbeiläufst, dann wirfst Du ihr einen kleinen Brocken hin, bleibst aber dabei auf Abstand damit sie nicht denkt es wäre Dein Futter und keine Angst davor bekommt, dass Du es womöglich noch verteidigst, wenn sie dem zu nahe kommt. Schau ihr erstmal nicht in die Augen und drehe am besten den Kopf von ihr weg (ist eine Beschwichtigungsgeste).
Sag auch nichts...also nicht sprechen, loben oder sonstwas. Die anderen Familienmitglieder sollen den Hund bitte NICHT TRÖSTEN, wenn er sich zu denen flüchtet sobald Du kommst, denn damit signalisieren die dem Hund, dass es einen GRUND gibt Angst vor Dir zu haben!!!! 
Gefüttert wird der Hund ab jetzt auch nur noch von Dir! 

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@bombadur82

Wenn Du zu ihm hingehst -falls es erstmal nicht vermeidbar ist zum Beispiel wegen Gassigehen-, dann beuge Dich beim Anleinen NICHT über den Hund sondern geh in die Hocke und sei leicht von ihm abgewandt damit er sich nicht bedroht fühlt. Wortlos anleinen und ein Stück Wurst zustecken. Wenn sie es nicht nimmt, dann Kommentarlos wieder einstecken.  Wie hattest Du es denn geübt, dass sie nicht an der Leine zieht? Setz Dich auch ruhig mal in ihre Nähe auf dem Boden hin und wirf ihr von dort aus Wurst zu...am Besten auch wieder mit abgewandter Körperhaltung und wortlos. Wenn sie auf Dich zukommt, dann versuche nicht sie direkt zu streicheln sondern lass sie einfach nur schnuppern. Im nächsten Schritt kannst Du dann anfangen ganz leise zu flüstern...was Du sagst ist Egal Hauptsache es klingt beruhigend. Wenn das alles nicht klappt, dann sag nochmal bescheid, aber versuche es erstmal. Was ich Dir auch empfehlen würde ist die Beschwichtigungssignale von Hunden zu lernen, gerade weil Dein Hund so sensibel ist, ist es für Dich sehr wichtig, dass Du diese Signale kennst und darauf reagieren kannst.

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@bombadur82

Und noch was...Menschen sind schnell darin anderen Vorwürfe zu machen, aber ich kenne KEINEN Hundehalter, der nicht auch schonmal Mist gebaut hat!!! Selbst Hundetrainer bauen auch mal Mist...deswegen ist man noch lange kein schlechter Hundebesitzer. Im Gegenteil...Hundebesitzer die es einsehen und es ändern wollen sind für mich gute Hundebesitzer!!!
Und kaum einer kennt die Beschwichtigungssignale seine Hunde...deswegen heißt es oft, dass der Hund einfach ohne Vorwarnung gebissen hat! Hundesprache lernen UND AUCH verstehen ist da das A und O. Ok, bin jetzt ein wenig vom Thema abgekommen, aber mir gehts darum, dass Du Dir keine Vorwürfe machen brauchst, denn DU machst Dir wenigstens Gedanken darüber! 

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@bombadur82

OK, sagen wir mal zwei Tage, dann dürfte es doch zumindest etwas besser sein, oder nicht? Ich werde das alles mal versuchen, was du sagtest... Und das mit dem Üben hab ich so gemacht, dass ich sie immer auf mich aufmerksam gemacht hab und wenn sie zu mir hochgesehen hat habe ich sie gelobt.. Und mir wurde geraten, dass wenn sie zieht, dass ich dann die Richtung wechseln soll, das habe ich auch gemacht. Es ging auch eine Zeit lang richtig gut, aber mittlerweile wieder gar nicht.. Und bei meinen Familienmitgliedern hat sie das mit dem "Nicht ziehen" nie gemacht, sie hat immer gezogen und macht das auch immer weiter..

Ich finde auch, sie tanzt den anderen immer auf der Nase herum, zb wenn mein Vater "Sitz" sagt und sie kein Sitz macht, ist das für ihn OK, für mich aber nicht.. Wenn man "Sitz" sagt soll der Hund auch "Sitz" machen... Na ja... Ich gehe jetzt mal mit Hundi raus, mal sehen, was es gibt.. Ganz liebe Grüße, und übrigens: DH und HA :-) Danke!!

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@Lalaa098Keks

Ändere das mit dem Richtungswechsel bitte NICHT, denn sie braucht auch die Sicherheit, dass sich durch das Angepuste in der Hinsicht nichts geändert hat...Du bist immer noch Du und bleib -wenn Du üben solltest, dann trotzdem genauso Konsequent- sonst wird sie noch unsicherer werden. Deine Eltern machen durch ihre Inkonsequenz natürlich einiges kaputt und für den Hund ist es auch nicht gut, wenn er keine klaren Regeln hat -.- aber dann mach Du es wenigstens richtig und höre nicht auf Konsequent zu sein auch dann, wenn sie Angst hat. Deswegen solltest Du -bis die Angst sich bei ihr gelegt hat- auch nicht allzu viel mit ihr machen, weil Du da ja ständig bewusst in Kontakt treten musst. 
Gassigehen muss natürlich trotzdem sein, also nicht kocken, aber Richtungswechsel beibehalten... . 
Sie wird übrigens irgendwann lernen, dass sie bei Dir nicht ziehen darf, aber dafür bei den anderen...das ist bei meinem Dobermann auch so...bei mir zieht er nicht, aber bei fremden tut er es ;-)
Also wie gesagt...den Hund jetzt auch nicht wie Watte behandeln, dann lieber ignorieren, aber gleichzeitig auch nicht durchgehen lassen, dass er zieht...ist alles nicht so einfach ;-)

 

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@Lalaa098Keks

Das mit den Körpersignalen und so habe ich ziemlich gut gelernt, gerade auch, weil ich weiß, dass es so wichtig ist, weil wir Pferde haben und man dort auch die Körpersignale lernen muss, weil Tiere ja schlecht sagen können "Ne, das mag ich nicht"...
OK, aber Du denkst, dass ich das wieder hinbekomme?
 

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@bombadur82

Hey!!
Habe deine Tipps zum Thema Vertrauen zum Hund mal angewendet, hat richtig gut funktioniert! Ich habe Maya raus in den Garten gebracht und sie laufen lassen.. Ich hab mich einfach mal von ihr weggedreht und sie gar nicht beachtet, neber mir ein Tütchen mit Wurst! :-)
Nach ca. einer halben Stunde kam sie dann ganz vorsichtig angetrabt und hat sich ein Stückchen Wurst geklaut... Typisch, total verfressen eben! :-)
Na ja und dann hab ich einfach gar nichts gemacht und dann kam sie öfter, irgendwann war sie dann auch so dreist und hat sich das ganze Tütchen genommen und ist weggerannt! Später lag dann das Tütchen da und ich hab es mir wieder genommen. Dann hab ich mich hingesetzt und ihr immer wieder Wurst zugeworfen, irgendwann kam sie auch ran und es wurde immer besser.. Danach hat sie einmal darüber geschlafen und dann war es wieder völlig in Ordnung für sie! :-)
Sie kann eine ganz schöne Zicke sein! Danke für den Rat!!! ;-)

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hey,es hört sich zwar nicht so einfach an,aber ignoriere sie ein wenig.ruf sie nicht immer,lass sie von alleine zu dir kommen.leg dich wenn du das gefühl hast das sie zu dir kommen will auf den bauch,dann siehst du kleiner aus und siehst auch unterwürfig aus.beim gassi oder spazieren gehen würde ich sie dann estmal wieder an die leine nehmen(ich weiß es ist eigtl. pflicht,aber einige lassen ihre hunde ja so laufen..ich weiß ja nicht mit dir was du machst..)und lass erstmal ein wenig abstand zwischen dir und dem hund,und gib ihr etwas frei raum an der leine.später kannst du sie ja bei fuß gehen lassen.ich glaube sie hatt deshalb auch ein wenig angst vor dir,weil du ihr den bauch gepustet hast.eine sehr starke schwachstelle bei hund und katze.sie hatt sich warscheinlich angegriffen gefühlt,auch wenn du´s nicht böse gemeint hast.in der wohnung gib ihr frei raum wie schon gesagt.lass ihr ein wenig zeit.sie ist noch "jung".das wird schon wieder.Ich hoffe das meine tipps dir ein wenig helfen.Bis dahin viel glück,Klarissa

 

versuch mal mit ihr zu reden aber musst auf augen höhe mit der hündin sein sonnst bekommt sie noch mehr angst und immer mit leckerlie locken und das jeden tag auch merh mal versuchen und irgendwann legt sich die scheu von ihr

 

lg Alki301

Lass sie in er Wohnung erst mal in Ruhe. Draussen kannst Du versuchen mit ihr zu spielen aber wenn sie Angst zeigt würd ich sie da auch lassen. Wenn es ihr weh getan hat braucht es einige Zeit bis sie wieder auf Dich zugeht...Sind halt sehr sensibel...

:D es ist ihr halt unangenehm gewesen, genauso wie es manchen Hunden unangenehm ist, wenn man ihre Pfoten berührt.

Hunde spüren ja deine Emotionen. Mach Spaß, lach dabei und sag ihr "komm her" aber alles fröhlich so nach dem Motto "stell dich nicht so an"

Nicht Rufen,nicht Locken,keine Leckerlie,geh in die Hocke,hat deine Handfläche nach oben und las die Hündin allein kommen

In der Hundeerziehung wie auch im Bindungsaufbau ist weniger oft mehr. Lasse sie einige Tage in Ruhe. Es kann sein, dass du sie mit deiner Zuwendung im Moment noch mehr bedrängst (aus Hundesicht), dadurch entsteht ein Teufelskreis. Du kannst sie allerdings die nächsten Tage aus der Hand füttern.

Hunde brauchen oft mehrere Tage um den Stress abzubauen, man rechnet so zwischen 5 und 6.

Das legt sich wieder. Bitte nicht zu viel Aufmerksamkeit, lass sie entscheiden, wann sie zu dir kommt.

Und sie hasst dich nicht. Du hast sie nur erschrocken und ihr nicht wehgetan.

LG

Klar hat sie Angst und sicherlich wird sie Dich auch hassen, ist ja ein Hund und kein Baby und will auch wie ein Hund behandelt werden. Allein schon einen Welpen hochnehmen ist für den Welpen leicht traumatisch, da die nicht gerne den Boden unter den Füßen verlieren, dann drehst den auch noch auf den Rücken und pustest den an. Das ist kein Spielzeug, sondern ein Hund! Hättest Dich mal vorher erkundigen sollen, wie man einen Welpen erzieht und aufzieht.

Ich geb dir da Recht, aber wir haben getobt und dann hab ich ihr den Bauch angepustet... Was soll ich denn jetzt machen?

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@Lalaa098Keks

Warte ein bisschen ab, lock sie immer wieder mit leiser Stimme und Leckerli, irgendwann hat sie Hunger und kommt wieder zu Dir, dann kannst sie an den Ohren kraulen. Das wird wieder, übers Fresschen kriegst jeden Hund. ;-)

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@TwoDelta

Im Moment sieht es nicht so aus, und wenn ich ihr ein Leckerli hinhalte, weicht sie zurück oder spuckt es wieder aus... :(

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Halte ein Leckerli bereit und warte, dass sie auf dich zukommt.

Nur mit ihm liebevoll sprechen! Leckerlies ohne Ende! Kussies geben!

Das gibt sich wieder Sie hat sich wohl nur etwas erschreckt.Es dauert ja auch eine Zeit ehe sich die Kleine eingewöhnt hat.

also mein jack ruseel terrier 7monate den kann ich an bauch pusten pfeifen sein bauch ab klopfen und der erschrekt sich nicht glaub bei jedem hund anders

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