Hund frisst sehr wenig?

12 Antworten

Naja, verhungert ist er ja noch nicht.

Die Frage steht natürlich: was fütterst Du? Generell bekommen Hunde und Katzen oft zuviel an Futter, von der Qualität mal ganz zu schweigen oder sie bekommen Gemüse oder Trockenfutter.

Unsere Hunde bekommen einmal am späten Nachmittag rohes Fleisch mit und ohne Knochen (allerdings halten und schlachten wir selber ) und ab und an ein rohes Ei (ebenfalls eigene). Das Fleisch wird auf Vorrat eingefroren und jeden Tag gibt es was aufgetautes und öfters wird auch ein Fastentag eingelegt. Die Hunde sind draussen und haben viel Bewegung. Wir machen das seit Jahrzehnten so und unsere Hunde sind mobil und gesund.

LG

Oh ja, so eine Version hatte ich auch mal...Sollgewicht von etwa 26kg, da kam er aber nur ganz am Ende und mit Cortison an, darauf hätte ich gut verzichten können. Ansonsten pendelte er sich auf 23kg ein, womit ich leben konnte.

Davor gab es aber immer wieder Phasen, in denen klapperte er mir deutlich ab. Nachdem gesundheitlich alles durchgecheckt war, versuchte ich es auch rigoros mit „es wird gefressen, was in den Napf kommt!“...und scheiterte meist. Als das Tier unter 20kg angekommen war mit der Methode, kapitulierte ich und begann das Futter zu pimpen (vorher gab es natürlich noch die wundervolle Phase, in der ich verschiedene Futtersorten, Arten usw ausprobierte, mit wenig Erfolg...).

Ich streute Käsestückchen rein, mischte Leberwurst unter usw, nur damit das Tier frass.

Beim Fressen musste außerdem absolute Ruhe herrschen, keiner durfte sich bewegen, aber man musste im Raum bleiben. Und ihn erinnern, oft. Der stand dann da, nahm einen Bissen, kaute ihn und dann starrte er an die Decke oder wo auch immer hin, bis man sagte: Hund, Dein Napf! Dann nächster Bissen...

Ich hab irgendwann damit leben gelernt, der Hund ist fast 16 geworden, scheint irgendwie richtig gewesen zu sein, seine Methode (und nein, er ist am Ende nicht verhungert!).

Nun habe ich den „gebraucht“ übernommen, er war sechs bei der Übernahme und hatte Macken, die...nunja, halt da waren...

Bei einem Einjährigen würde ich vielleicht noch mehr ausprobieren, angefangen von Futter (heute Barfe ich zB, die Abwechslung ist also täglich da und der heutige Hund schaut auch täglich morgens als erstes in der Küche vorbei, um die spannende Frage: was wird es heute? Zu klären).

Dann mir wirklich die Situation angucken, in der der Hund frisst. Aus der damaligen Erfahrung herrscht bei uns weiterhin Ruhe beim Fressen. Ich muss nicht im Raum sein, muss auch nicht die Klappe halten, wie beim Vorgänger, aber hektisches hin und her laufen spare ich mir für die 2,5 Minuten, in denen er frisst.

Zähne würde ich vielleicht nochmal durchgucken lassen und sonst wirklich erstmal weiter nach dem richtigen Futter suchen...

Viel Glück, ich weiß, was Du durchmachst 😜

Meine Mäkeltriene frisst auch nicht immer aber dann gibts auch keine Leckerchen (Wenn du dein Gemüse nicht isst gibts auch keine Schokolade^^).

Sie ist normalgewichtig und nicht krank? Dann barucht sie vielleicht einfach nicht so viel Futter, nicht jeder Hund frisst bis er dick wird wenn man ihn lässt. Vielleicht schmeckt ihr das Futter auch einfach nicht.
Ich hab mich seinerzeit hingesetzt und 6 verschiedene Futtersorten ausgesucht die ich meinem Hund serviert habe, eine fand sie toll und dabei sind wir dann geblieben. Wenn sie malwieder nicht will denk ich daran das noch kein gesunder Hund vor dem vollen Napf verhungert ist, da wird sie wohl nicht den Anfang machen.

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