Hund frisst kein Futter?

7 Antworten

Wir haben letztes Jahr auch einen Hund aus einer spanischen Tötungsstation geholt. Die war aber offensichtlich nicht auf der Straße groß geworden, denn soetwas Schleckriges hab ich noch nicht erlebt. Trockenfutter? Bitte nur verfeinert mit Kokosöl oder Joghurt – sonst ist es ihr nicht lecker genug.

Generell gilt: Hunde neigen dazu, in neuer Umgebung aufgrund von Stress und Trauer ersteinmal keinen Appetit an den Tag zu legen. Nach etwa 2 Wochen sollte sie aber eingelebt sein und Normalität eintreten.

Begeht bloß nicht den Fehler, jetzt das Futter auf Dose, BARF oder Selbsgekochtes umzustellen, wenn ihr das nicht dauerhaft wollt. Es ist kein Problem für einen Hund, mal ein paar Tage zu hungern. Bietet ihr ihr Trockenfutter mit frischem Wasser an. Wenn sie es nicht anrührt, nehmt es wieder weg bis zum nächsten Fütterungstermin.

JETZT DAS GROSSE ABER: du schreibst sie frisst „mühsam“ - das klingt verdächtig, als hätte sie Schmerzen.

Wenn ihr sichergehen wollt, dass alles in Ordnung ist, lasst sie via röntgen/Ultraschall durchchecken, dass ihre Appetitlosigkeit nicht von von einem Müll-Knäuel im Magen/Darm kommt, was bei einem Straßenhund denkbar wäre.

Auch ihre Zähne sollten vom Tierarzt gecheckt werden. Zahnschmerzen können das Fressen sehr problematisch gestalten.

Verstopfung, Durchfall, Krankheit – wenn der Bauch weh tut und es dem Hund elend ist, kriegt er nichts runter. Genau wie bei uns Menschen.

Wenn sie aber „euer“ Essen massenweise runterschlingt, nur ihr eigenes nicht, dann lasst euch nicht von ihr erziehen und gebt ihr ausschließlich ihr Trockenfutter, sonst dürft ihr die nächsten 10 Jahre täglich für sie kochen (und zwar speziell für sie, keine gewürzlastigen Essensreste)!

Der Hund kennt kein Fertigfutter und das ist auch gut so :-)  Überleg einfach mal wovon sich ein Straßenhund so ernährt....  Der wird alles fressen - von Brot über Pizza, Döner und sonstige Essensreste.  Das ist natürlich auf die Dauer kein geeignetes Futter.

Mach aber jetzt nicht den Fehler dem Hund nun anfangs zuviel Fleisch zu geben. Auch das sind diese Hunde meist nicht gewohnt.

Es gibt sehr vieles was der Hund ohne Bedenken fressen kann. Ich würde halt mal langsam anfangen.  Ein bisschen Fleisch - ich würde das anfangs kurz andünsten, Reis, Nudeln oder Kartoffelbrei dazu. Mal schauen ob er z.B. Quark oder Hüttenkäse mag - wird meistens auch gut vertragen. Manche mögen auch Gemüse und Obst (es gibt einige Sorten die er nicht fressen darf aber normale Dinge wie z.B Karotten sind kein Problem). Wenn Du frische Ziegenmilch bekommen kannst - ist auch sehr nahrhaft und wird von den meisten Hunden gut vertragen.

Und wenn er mal ein Leberwurst oder Butterbrot frißt wird er daran auch nicht sterben. 

Meine Hunde würden z.B. alles tun für einen Teller Spaghetti Bolognese :-)

Wenn Du langfristig Fertigfutter nehmen willst, dann versuch ihm das langsam und in kleinen Mengen unter zu mischen und schmackhaft zu machen.

Ich sag jetzt nicht daß Du Deinen Hund dauerhaft mit Essensresten ernähren sollst aber laß Dich auch nicht verrückt machen von den Leuten die immer so extrem sind (Hund darf NIEMALS Essenreste, am besten nur Fleisch etc.). Ich halte das für Unsinn.  Natürlich gibt es ein paar Sachen die der Hund nicht bekommen sollte - das kannst Du googeln oder Dir ein gutes Buch über Hundeernährung kaufen.

Aber irgendwas muß der Hund ja jetzt erstmal fressen.

Hunde haben sich Jahrtausende lang von dem ernährt was der Mensch übriggelassen hat.  Straßenhunde tun das immer noch und in vielen Ländern gibt es gar kein Fertigfutter. Auch wenn ein bisschen Salz oder Gewürze dran ist macht das gar nix.  Ich würde nur nichts scharfes geben - also mit viel Pfeffer oder Chili gewürzte Sachen etc.

Und wenn Du rausgefunden hast was der Hund mag und verträgt kannst Du ja das geben und schrittweise Hundefutter untermischen - solange bis er das akzeptiert.

Jahrtausende lang haben sich die Menschen gesünder ernährt als Viele von uns heutzutage.  Ich finde Deine Fütterungsempfehlung an einen Anfänger höchst bedenklich.  

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@TierschutzIBIZA

Ich hab mir Deine Website angeschaut - DAS was Du da schreibst halte ICH für mehr als bedenklich.   Aber so ist das nun mal im Leben - es gibt unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen.  Ich teile nun mal nicht die Meinung daß man einen Hund mit nur Fleisch und ein bisschen Knorpeln gesund ernähren kann. Es ging in der Frage auch nicht um gesunde Ernährung sondern darum wie man den Hund überhaupt dazu kriegt etwas zu fressen. 

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viele Lebensmittel für Menschen sind für Hunde ungesund und auch giftig.

http://www.barfinfo.de/hunde-ernaehrung-was-darf-nicht-in-den-futternapf/

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in Form von Frischfleisch oder hochwertigem Nassfutter (Dose)

gute Hundefutter enthält mind. 60% Fleisch, kein Zucker und auch kein Getreide! Daher auf die Zusammensetzung auf der Verpackung achten.

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