Hund eingeschläfert, jetzt schlechte Stimmung?

11 Antworten

Hallo Zauberwaldd,

glaub mir: Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es Dir gerade geht...
Heute Morgen ist meine alte Katzendame nach längerer Krankheit gestorben...
Eigentlich hatte ich schon im Januar überlegt, ob ich sie einschläfern lassen sollte und dazu hier auch Fragen gestellt. Ich erhielt sehr viele einfühlsame, unterschiedliche Antworten. Das half mir damals sehr!

Da die alte Dame schmerzfrei war und "nur" Handicaps hatte, entschloss ich mich, sie von sich aus gehen zu lassen.

Leider war Dir dieser Weg ja versperrt, einTumor kann das Leben unerträglich machen und der Tierarzt wird gute Gründe gehabt haben, Euch zu diesem letzten Schritt geraten zu haben!

Im Endergebnis müssen wir nun beide mit dem Verlust leben lernen...

Ich habe heute damit begonnen, zunächst mal die alte Dame im Garten zu begraben. Danach habe ich angefangen, hier die Erinnerungen aufzuräumen, Unmengen an Handtüchern gewaschen, die abgesperrte Treppe wieder freigeräumt und versucht, eine neue Ordnung nach der Krankenzeit einzurichten... So wird man nicht auf Schritt und Tritt erinnert...

Da bei mir noch die Tochter der alten Dame und mein Hund leben, bin ich nicht ganz alleine mit dem Kummer und habe Ablenkung. Diese solltest Du Dir vielleicht auch suchen, dies mindert Deine Trauer nicht! Unter Umständen kannst Du ehrenamtlich im Tierheim arbeiten?

Dein Hund wird Dir sicher noch lange fehlen, aber der Schmerz wird an Schärfe verlieren und wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann ein neues vierbeiniges Leben zu Euch nach Hause, das wünsch ich Dir jedenfalls!

Fühl Dich umarmt vom Beutelkind!

Hallo Beutelkind,

auch für Dich mein Beileid zum Verlust Deiner Katze. 

Fühl Du Dich umarmt von mir.

Liebe Grüße Susanne....

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@SusanneV

Danke Dir, SusanneV!
Das erleichtert das Weinen... schiefgrins...^^

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@Beutelkind

liebes Beutelkind ! der Verlust einer geliebten Mieze ist wirklich bitter und ich fühle mit Dir. das macht mich sehr traurig und ich kann sehr gut nachempfinden, denn als meine Katze damals gestorben ist, war ich auch fix und fertig.....mein Beileid ! ich wünsche Dir seelisch viel Kraft und alles Gute und hoffe, daß Du ihren Tod einigermassen psychisch / seelisch verarbeiten kannst. das wird nun eine ganze Weile dauern, aber Du schaffst das !

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@Lorelei74

Erst lesen, dann kommentieren!
So wird auch Dir sicher der Zusammenhang klar werden und Du brauchst niemandem "Laberei" zu unterstellen!

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@Beutelkind

der Fragesteller  redet von einem eingeschläferten Hund,Nicht von einer Katze !! Wer ist jetzt hier der unsesible Part ??!!! Wer lesen kann ist klar im Vorteil !

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@Lorelei74

Es geht um Verlust durch Tod.

Da ist es egal, welches geliebte Wesen stirbt.

Zumindest ist das so meine Erfahrung...

Mir geht es hier nicht ums "Ranking" sondern um das Prinzip der Augenhöhe!

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Hallo,

erstmal mein Beileid. Ich hab Deine erste Frage gelesen, wusste aber nicht, was ich drauf antworten hätte können. Jetzt ist es ja doch ganz schnell gegangen. Dein Hund ist jetzt an einem besseren Ort. Google mal "über die Regenbogenbrücke gehen". Das ist sehr ergreifend, aber vielleicht hilft es Dir.

Ich kann Dir nur dazu raten, dass Du wieder einen Hund zu Dir nimmst. Das ist kein Verrat an Deinem verstorbenen Hund und er wird in Deinem Herzen immer weiter leben. Du bist abgelenkt und ein Hund bringt Lebensfreude ins Haus. Heute ist es sicherlich noch zu früh, darüber nachzudenken. Wahrscheinlich bist Du grad in einer Schockphase, aber wenn Du merkst, dass Du an nichts mehr Freude hast und gar nicht mehr raus willst, dann denk drüber nach. 

Ich wünsch Dir alles Gute, fühl Dich von mir gedrückt. Liebe Grüße Susanne 

 

Danke für die Antwort aber meine Mutter will keine Tiere mehr, weil es dann weh tut wenn sie Gott holt..

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@Zauberwaldd

Mein Mann wollte, als unsere Hündin 2010 starb, keinen Hund mehr, eben weil es so weh tut. Ich wäre daran beinah zerbrochen. Hätte er nicht nachgegeben, wäre es zur Trennung gekommen.....

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@Zauberwaldd

Warte nur ab... Das sagt sie jetzt und vielleicht wird es noch dauern, bis sie Abstand gefunden hat. Aber dann, vielleicht...

Nach dem meine erste Katze ging, wollte ich auch erst nie wieder ein Tier, weil der Verlust so schmerzt. Und dann, nach einiger Zeit, trat die Katzendame in mein Leben...

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@Zauberwaldd

Hm, schon etwas komisch. Ich dachte, nur ich käme auf solche Gedanken, aus diesem Grund sich keine Tiere zuzulegen. Vllt. ist es ja doch nicht so „abnormal“.

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@Kasagranda

Wahrscheinlich seid Ihr noch recht jung...
Im Laufe der Jahre realisiert sich die Erkenntnis der Endlichkeit von Lebewesen als unabdingbar zum Leben zugehörig...

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@Kasagranda

Es tut verdammt weh und wie Du schon geschrieben hast, die Narben, die bleiben, können jeder Zeit wieder aufreißen.

Ich hab schon mein ganzes Leben lang Hunde und keine Kinder. Ohne einen treuen Begleiter an meiner Seite ist mein Leben leer....

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Das tut mir leid, aber denk immer daran, du hast es getan um deinem Hund das Leiden zu ersparen. 

Das wird noch eine Weile so bleiben, dagegen kann man nur indirekt etwas tun, so blöd es auch ist. Was mir geholfen hat, waren die alten Gassirunden nochmal abzulaufen und so mich nochmal von meiner Hündin auch auf emotionaler Ebene zu verabschieden und nicht nur auf physischer. 

Ich habe eine kleine Fotowand in meinem Arbeitszimmer, mit Fotos die in 'Quatschmomenten'  -an die wir uns gerne erinnern -entstanden sind und ich habe das alte Halsband aufbewahrt. 

Du könntest zum Beispiel angefangene Projekte jetzt beenden oder mit einem komplett neuen anfangen. 

Alles Gute für dich!

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