Hund dreht durch wenn alleine, was tun?

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8 Antworten

da kommt arbeit und sehr viel geduld auf euch zu. erstmal, weiss dein Hund nicht, das ihr wieeder kommt. das muss jjetzt schritt für schritt erfolgen.

Hunde können das nicht verstehen... Die denken Herrchen kommt nie wieder und verspüren Verlust Angst. Man muss sich vor der Anschaffung eines Hundes sowas im Klaren sein... Man muss sein Tier langsam daran gewöhnen und nicht einfach mal zwei Stunden den armen Kerl allein lassen...

Zeigen sich noch mehr Anzeichen für Trennungsstress?

Die 3 deutlichsten Zeichen von Trennungsstress sind Lautäußerungen in diesem Fall wie von Euch beschrieben, zerstören von Wohnungsgegenständen bei extremen Fällen oftmals auch zerkratzen von Türen, Fenstern, Ein- und Ausgängen, auch werden oftmals persönliche Dinge angekaut, also Dinge die z.B. stark den Geruch von der Bezugsperson tragen, dass können unter anderem auch Fernbedienungen oder ähnliches sein und der 3. Pfeiler wäre das absetzen von Fäkalien, wie Kot und auch Urin bedingt des starken Stresses.

Hier sollte man allerdings unterscheiden ob es wirklicher Trennungsstress ist oder ob es sich um einen sogenannten Pattexhund handelt, ein Pattexhund hat nur sozusagen gelernt, dass die Bezugsperson wenn diese dabei ist, immer die nötige Sicherheit bietet und genießt nach der langen Zeit als "Heimatloser" dessen Nähe und sucht eben diese auch immer wieder auf, die Lautäußerungen können ergo im Endeffekt ein zurückrufen der Bezugsperson bedeuten, somit würde sich dann Pattexhund mit Trennungsstress mischen, aber der Trennungsstress spielt in diesem Fall nur eine sekundäre Rolle.

Genau genommen würde es bedeuten wenn der Hund die Sicherheit die er bei der Bezugsperson erlebt auch an einem bestimmten Ort in der Wohnung bekommen würde, dann könnte sich der Trennungsstress verflüchtigen.

Ergo ist das das aber ungesehen nicht zu beurteilen, da fehlt einiges an Information und man sieht das Zusammenspiel von Bezugsperson und Hund nicht, was über ein I-Net-Forum natürlich schwer fällt. ;-)

Ich wäre da wie Delveng der Meinung die Hilfe eines gut ausgebildeten Hundeverhaltenstherapeuten hinzuzuziehen, dieser kann auch einen geeigneten Trainingsplan VOR ORT erstellen und somit gezielt an der Ursache des Verhaltens arbeiten und nicht wie oftmals gepredigt an der "schlechten" Bindung oder an der nicht getätigten Erziehung, denn wenn es sich wirklich um einen Pattexhund handelt dann hat das wenig bis gar nichts mit Erziehung zu tun.

Das Verhalten des Hundes ist völlig normal und ich verstehe deinen Bruder und seine Freundin nicht. Einen Straßenhund, der sicher schon einiges mitgemacht hat, verdient verantwortunsvolle Halter. Einen Hund muss man behutsam an das Verlassen der Wohnung des Herrchens heranführen und steigert die Zeit dann nach und nach... Eventuell wäre auch eine zuverlässige Person, die den Hund hin und wieder "zu Gast" hat, eine mögliche Alternative.

Der Hund ist hin und wieder bei mir zu Gast, das wäre auch gar nicht das Problem jedoch bin ich auch nicht immer da und die beiden müssen auch arbeiten und dann findet sich halt hin und wieder niemand der auf den Hund aufpassen kann.

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@ExXoTicC,

es wäre besser gewesen, wenn die Betroffenen gefragt hätten.

Die Hundehalter sollten, gemeinsam mit dem Hund, die Hilfe eines Verhaltenstherapeuten für Hunde in Anspruch nehmen.

Deren Verhalten ist ganz falsch.

Freundliche Grüße

Delveng

Die Freundin deines Bruders hat es ja wohl die ganze Zeit versäumt, dem Hund ein wenig ordentliche Erziehung zukommen zu lassen...

Ein ehemaliger Straßenhund braucht schon eine Weile um sich in einer Wohnung sicher und geborgen zu fühlen. Dann kann man anfangen dem Hund das Alleinebleiben in der Wohnung beizubringen... !0 Minuten... (dabei ein Radio spielen lassen) ... und wieder reinkommen... Wenn's klappt, dann 2 Tage später mal eine Viertelstunde... usw. usw.... Rückfälle müßt ihr auch einkalkulieren...

So, und nun mal weiter: auf jeden Fall sollen die beiden Zweibeiner sich bei den Nachbarn sowie auch beim Vermieter entschuldigen und dabei glaubhaft versichern, dass man mit dem Hund noch lernen muss...

Na das würde ich so mal gar nicht sagen, als sie den Hund bekommen hat hat sie mit ihm sogar die erste Woche auf dem Fußboden gelebt da der Hund natürlich noch komplett verunsichert wart. Das ging nach einiger Zeit auch gut da hat der Hund auch mal 3 Stunden lang alleine bleiben können. Das steigert sich erst seit kurzem so zu das der Hund immer mehr Probleme damit hat wenn Herchen und Frauchen nicht zuhause sind.

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Ihr könntet ihm einen Gefährten holen, damit er nicht so alleine ist. Aber sowas ist bei manchen Hunden normal, unser Hund bellt auch die ersten Stunden durch, aber anschließend beruhigt er sich auch wieder. Oder geht vorher mit dem Hund raus, damit er nach dem Spaziergang müde wird und sich dann schlafen legt wenn ihr weg seid.

Viel Glück!

Ihr könntet ihm einen Gefährten holen

...auf gar keinen Fall!!! Menschenskind - da ist doch schon mit dem einen Hund Ärger im Haus... Glaubst du, dass der Vermieter den beiden noch einen 2. Hund erlaubt???

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Also allein ist er im Prinzip wirklich nie, es gibt noch einen Kater der da ist und die beiden verstehen sich vom ersten Tag an.

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@ExXoTicC

Hunde wurden mit einer hohen Affinität zum Menschen hin domestiziert, anders wäre das für die Aufgaben die damalig von ihnen verlangt wurden auch gar nicht möglich gewesen, da mußte die Beziehung schon in der Genetik stark zum Menschen hin im vorhinein bestehen, somit hilft weder ein Kater geschweige dennoch ein anderer Hund bei Trennungsstress.

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