Hund das Fressen in freier Natur abgewöhnen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit dieser Wasserflaschentherapie, die lieder von Laien viel zu oft eingesetzt wird kann man, vor allem bei einem sensiblen Hund viel mehr kaputt machen als man damit erreicht. Du willst doch sicherlich einen Hund, der dir vertraut und weiß das er etwas nicht nehmen darf weil du es ihm verbietest und nicht einen, der voller Angst zurück schreckt. Diese Therapie wirkt bei vielen Dingen recht gut hat auch einen schnellen Erfolg aber es muss überlegt und vor allem mit einem Trainer geschehen. Beobachte die Hunde die so therapiert wruden, in ihrer Gegenwart kannst du keine Flasche mehr öffnen...

Um dies abzutrainieren gehst du ganz einfach vor, du lernst deinem Hund, dass er nur auf dein Ok etwas aus deiner und fremden Händen entfernen darf. Dazu machst du deine Hand auf und legst ein Leckerchen oder ein Stück Wurst hinein. Jedesmal, wenn es der Hund von alleine nehmen will machst du diese Hand zu. Dies so lange bis der Hund sitzen bleibt - dann kommt dein Ok und er darf es sich nehmen. Ganz einfach Konditionierung die du danach bei fremden Menschen oder Leuten aus deinem Bekanntenkreis übst. Eigentlich macht man diese Übungen bereits im Welpenalter.

Dinge auf dem Boden zu finden sollen von deinem Hund angezeigt werden. Dies erreichst du am besten mit einem Klickertraining. Lege wüstchen aus und lerne deinem Hund sich z.B. immer nach dir umzudrehen um sich sein Ok abzuholen. Wirst sehen, so hat dein Hund danach auch noch vertrauen zu dir und dies bringt im Grundgehorsam auch noch nützliche punkte dazu :) viel erfolg.

Auch dir danke ich für diesen wertvollen Rat. Ergibt sich nur die Frage, wie bringe ich dies einem total verfressenem Hund bei, dass er nur bei meinem OK etwas frisst, meist ist es eh schon weg bevor der Hund überhaupt überlegt ob es essbar ist oder nicht. Ich werde es aber ausprobieren.

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@lamagoes

natürlich dauert dies seine Zeit und dein Hund wird nicht von heute auf morgen nachfragen wenn er etwas findet. Da geht es mit dem Wasser schon schneller das stimmt jedoch ist es diesbezüglich meiner meinung nach falsch.

Wie du es ihm beibringst habe ich oben beschrieben. Mit ein wenig Übung klappt dies bei den meisten Hunden.

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Hallo, ich habe einen Hund durch Kontaktgift (gegen Ratten beim Fischteich) verloren. Das war nicht ausgeschildert und demnach nicht o.k. Aber mein Hund (und nicht nur meiner) ist daran eingegangen. Seither meide ich "Problemzonen".Mein derzeitiger "ständiger Begleiter" ist von sich aud zurückhaltend und reagiert auf "nein" - habe aber viel geübt. Gg

Hallo, das setzt voraus, dass Du Deinem Hund sie Bedeutung von "nein" beigebracht hast. Spuck aus oder so wäre auch hilfreich. Gg

vielen dank für die Antwort doch was machst du wenn dein Hund nicht sichtbar ist. daher suche ich eine Möglichkeit dem Hund es klar zu machen, dass er NUR von mir frisst und das auch nur bei mir

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Wenn du Angst vor Giftködern hat, dann rate ich dir in der nächsten Zeit ihn nicht von der Leine abzumachen oder ihm wenn er freiläuft einen Maulkorb ran zu machen.

Wenn du ihm das abtrainieren kannst, dann ist das okay , nur solange er alles runterschluckt solltest du dich dran halten, denn sonst kann das eine hohe TA Rechnung zur Folge haben oder schlimmeres

dann müsste mein Hund ja ständig mit Leine und Maulkorb rumlaufen, denn man weiß ja NIE wann und wo gerade etwas ausgestreut ist (Sogar im Hundeauslaufgebiet)

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@lamagoes

Wenn es gerade bei dir wirklich Gift-Köder-Gefahr droht, dann würde ich auch im Auslaufgebiet den Maulkorb dran machen.

Habe das bei meiner auch gemacht wo bei uns akute Giftködergefahr bestand.

Schlimmer als die Giftköder finde ich die Gefahr bei Ködern mit Rasierklingen,da wäre mir der Maulkorb lieber als ein aufgeschlitzer Magen-Darm.

Aber mach wie du denkst.

LG das Moehrchen

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