Hund bissig - Tipps/Hilfe - Weihnachtsgeschenk

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo,

als aller erstes sollte deine Schwester gutes Managment betreiben, sprich die Hunde örtlich von einander trennen, so dass es nicht zu Beißereien kommen kann. Dann sollte sie alle Situationen meiden in denen es zu einem Angriff von Seiten des Hundes kommt. Alle weiteren Tipps halte ich für grob Fahrlässig da niemand hier einschätzen kann, warum der Hund beißt! Wie wäre es wenn du dich (für deine Schwester) nach einem guten Trainer umschaust? Versuche einen zu finden der gewaltfrei arbeitet UND mit agressiven Hunden Erfahrung hat. Nette Bücher sind:

  • Das andere Ende der Leine (McConell)
  • Positiv Verstärken, sanft Erziehen (pryor)
  • Trau nie einem Fremden (McConell)
  • Hunde sind anders (Donaldson)

Bücher alleine werden aber nicht helfen, ich wünsche Euch viel Glück und erfolg mit dem Hund und Frohe Weihnachten

In den USA gibt es super gute Trainer solch einen sollte sie aufsuchen, ich rede hier aber definitiv NICHT von Cesar Milan den halte ich nicht nur für inkompetent sondern auch für gefährlich!!!

Trainer, die auf Basis von positiver Verstärkung arbeiten!!!

Mit einem Buch übrigens ist derartiges Problemverhalten kaum händelbar, je nachdem wie lange der Hund dieses Verhalten schon zeigt, auch sollte der Bissgrad beachtet werden, ist es richtiges Beschädigungsbeissen, schnappt er nur nach vorne, also eher ein abschnappen, stupst er nur usw. alles Dinge, die gesehen werden müssen um von einem kompetenten Trainer beurteilt zu werden und dann sinnvoll und effektiv behandelt, aber bitte nicht mit solch inkompetentem Gebrabber, wie einem Schlüsselbund hinterher werfen, als wenn das die Lösung jeglichen Problemverhaltens wäre, es ist wirklich unfassbar, was für Menschen meinen, sie hätten irgendwann einmal nen Hund gesehen, vermutlich bis jetzt nur Stoffhunde!!!

Sorry, aber bei sowas geht mir wirklich die Hutschnur hoch!

Liebe Grüße Anda

Deine Schwester hat einen von Menschen kaputt gemachten Hund zu sich genommen. Hunde lieben Menschen und schließen sich ihnen freiwillig an. Beißen sie jedoch, ist so ziemlich alles von Menschseite schief gelaufen, was nur schief laufen kann.

"Hundeverstand" von John Bradshaw ist ein gutes Buch, aber ein wissenschaftliches, kein Lehrbuch.

Deine Schwester soll sich in dieses arme Wesen reinversetzen und ihn bitte auf keinen Fall strafen. Das würde sie Sache noch schlimmer machen. Bitte auf keinen Fall auhc nur annähernd nach Cesar Milan arbeiten. Das ist Folter!

Deine Schwester soll sehr achtsam im Umgang mit dem Hund sein. Er vermutet hinter jeder Bewegung einen Angriff. Sie soll alles was sie tut auf sich gerichtet tun, und nciht den Hund meinen, wenn Du das verstehen kannst. Sie soll lernen, sehr gelassen und ruhig zu agieren, souverän zu sein und zu bleiben, Fehlverhalten zu ignorieren, beständig und verläßlich zu sein und unendlich geduldig sein. Geht der Hund auf den anderen Hund los, soll sie ganz gelassen dazwischen gehen und beide Hunde ruhig beschwichtigen, ihnen den Wind aus den Segeln nehmen, genauso wie gute Eltern streitende Kinder nicht mit Gewalt, sondern mit Gelassenheit trennen sollten.

Trickkiste Hundeerziehung von Katharina Schlegl-Kofler is ein ziemlich gutes Buch mit praktischen Tipps.

Anda2910 24.12.2013, 03:14

Mit praktisch guten Tipps, wie sie den Hund noch mehr versauen kann, sowas sollte nicht empfohlen werden!!!

0

Da nützt auch ein Buch nichts wenn man nicht weiss was man tun soll: Es ist immer das gleiche Ritual wo man anwenden soll: Egal was ein Hund tut ob er beisst oder jrgend etwas macht wo nicht richtig ist: Immer einen grossen Schlüsselbund zur Hand haben: Wenn der Hund beginnt zu angreifen den Schlüsselbund sofort zwischen die Beine schmeissen, aber einwenig mit Druck nicht leger: und immer wieder sobald er etwas macht wo nicht passend ist: immer wieder das gleiche, mit der Zeit hört er auf:

MitHundenSein 23.12.2013, 22:49

Also den Hund mit Erschrecken erziehen? Würdest Du das auch bei einem Kind machen? Glaubst Du, dass das die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund fördert?

2
Anda2910 24.12.2013, 03:16

Sorry, ein Hund ist nicht gleich ein Hund und nochmals sorry, aber der einzige der hier nen Schlüsselbund hinterher geworfen bekommen sollte bist wirklich Du, solche Tipps sind ja sowas von überholt, fachlich wie empathisch absolut inhaltslos und dazu noch potenziell gefährlich!!!

Hast Du auch mehr auf Lager, als nen Schlüsselbund?

1

Was möchtest Du wissen?