Hund bestrafen - wie macht man es richtig?

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Lieber Miguel! Deine Frage macht mich etwas betroffen! Warum möchtest du einen Hund strafen? Er kann von seiner Natur her nichts falsch machen - er ist ein Hund und du als Mensch mußt ihm das was du willst so verständlich machen dass der Hund es versteht. Es gibt so viele "Rudelführertheorien" die viele Menschen verunsichern. Denn Rudelführer in einem Hunderudel zu werden schafft kein Mensch, da er nicht zur "Art" Hund gehört. Viele namhafte Experten denken inzwischen, dass die Idee eines dominanten Rudelführers veraltet ist und zu Unrecht auf das Zusammenleben mit unserem viebeinigen Freunden übertragen wurde. Wir leben mit unseren Tieren eher in einem Familienverband als in einem Rudel. Auch bei Wölfen ist das so. Die Dominanztheorie stammt ausschließlich von Beobachtungen, die an Gehegewölfen gemacht worden ist.Es ist einfach falsch anzunehmen dass man als Mensch im Zusammenleben mit Hunden der Stärkere sein muß, weil sonst der Hund die Herrschaft übernimmt. Trotzdem sind natürlich geordnete Strukturen in einer Gruppe oder in der Mensch-Hundfamilie wichtig und sinnvoll für alle Beteiligten.Eine solide Grundlage ist der respektvolle Umgang miteinander. Der entsteht nicht wenn man straft. Er bietet Sicherheit, Geborgenheit,und Klarheit. Wahre Chefs müssen im Übrigen nur sehr selten um ihre Stellung kämpfen.Führerschaft hat damit zu tun, das der Hund dich für so Verantwortungsvoll erachtet, dass er dir und deiner Souveränitat vertrauen kann. Dass muß man sich aber erarbeiten.Wer seinen Hund mit Gewalt erzieht, ist lediglich ein Diktator. Zeig deinem Hund genau was du von ihm willst und berücksichtige dabei auch die Interessen und auch die Möglichkeiten deines Hundes, so das das gewünschte Verhalten für den Hund auch lohnenswert ist. Strafen könntest du nur unter Laborbedingungen und das kannst du nicht. Thurid Rugaas sagte mir einmal- sag ihm nicht was er nicht tun soll,sondern sag ihm was er tun soll- also lass das Strafen sein es bringt dir nichts und dein Hund versteht es nicht. Es bringt nur,dass er dir nicht mehr vertraut. A.L. Ilsemarie

Jap ilse gut geschrieben wie immer!

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ilsemarie, gebe die vollkommen recht, dass Rudel, Alpha etc. Unsinn sind. Gewalt ist auch nicht notwendig, sondern konsquentes Verhalten. Bei Fehlern muß der Hund aber merken /erkennen können, dass er nicht richtig handelt. Ignorieren kann eben auch eine Bestärkung sein. Und negative Bestärkung, d.h. den Unwillen zu zeigen kann ohne Gewalt erfolgen. Schepperbüchse, Wasserpistole, oder auch mal ein lautes Wort etc. sind nun nicht wirklich Gewaltmittel. Ist auf jeden Fall besser, als dass ein alles angehender "Kleinkläffer" an den falsche "Großen" gerät und von diesem zerlegt wird ! Bei aller Tierliebe, Menschenschutz geht immer noch vor !

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vielen Dank für deine Antwort!

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Der Hund begreift eine Strafe nicht, weil er keine Zusammenhang mit einer Tat ableiten kann. Von daher sind solche posthumen Bestrafungen Quatsch. Bewahren Sie Ihren Hund vor Fehlern indem Sie auf ihn unmittelbar, möglichst kurz vor einer falschen Handlung, die sich abzeichnet, einwirken.

Das schlimmste für einen Hund ist ihn zu ignorieren. Unerwünschtes Verhalten sollte zeitgleich mit einem deutlichen "Nein" oder "Pfui!" unterbunden werden. Wenn der Hund zu sehr hochdreht, kann man ihn auf seinen Platz schicken, um ihn wieder in Ruhe zu versetzen. Begrüßen sollte man ihn immer erst, wenn er ruhig wird und sitzt. Erwünschtes Verhalten immer und grundsätzlich mit Lob und Streicheln bestätigen. So gewinnt man das meiste, aber bei den Regeln und Anweisungen muss man immer auch konsequent bleiben.

Viel Erfolg! Katja

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Hallo, also mein Hund kommt aus dem tierschutz, ist seit März bei mir und 8 Jahre alt da er mein erster Hund ist mach ich natürlich auch noch einige Fehler in der Erziehung. Soweit bin ich sehr zufrieden mit dem was wir bis jetzt geschafft haben allerdings gibt es eine Sache die ich so nicht belassen kann und bei der ich Hilfe brauche!! Ich arbeite von halb 7 bis 12 Uhr. ab 8 Uhr in der früh ist er alleine da bringt ihn meine Mutter wieder nach Hause und um 12.45 Uhr ca bin ich wieder Zuhause.. Es war jetzt schon öfter der Fall das ich nach hause kam und das reinste Chaos herrschte... Damit meine ich das alle schränke ausgeräumt waren, der Mülleimer in der ganzen Wohnung verteilt lag, der Ofen jedesmal auf ist und auch der Wasserhahn oft auf ist wenn ich nach hause komme... Es heißt ja man soll einen Hund immer in dem Moment bestrafen in dem er den "Fehler" begeht allerdings macht er das ja wenn er alleine Zuhause ist... Panik hat er keine und Langeweile kann ich mir nicht vorstellen da er genug Auslauf bekommt und wir viel spielen und lernen.. Jetzt meine Frage, wie kann ich das unterbinden und ihm zeigen das ich das nicht möchte?
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Hund weggeben oder hilft noch ein Hundetrainer?

Liebe Leser,

nie hätten wir gedacht, dass auch wir eure Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Aber nun ist leider ein Fall eingetreten, welchen wir nie für möglich gehalten hätten. Kurz zu unserem Fall:

Wir haben unseren Hund (Labrador Berner Sennen Mischling) Jo mit 8 Wochen von einem Züchter gekauft.

Wir waren überglücklich, dass Jo zu uns ziehen konnte und er sich so prima entwickelte. Leider hat mein kleiner Sohn (er war damals 4) den Hund öfter geärgert, weshalb er auch schon einmal gebissen wurde. Wir haben das damit abgetan, dass er nicht auf uns hören wollte und er nun erfahren musste, dass Jo sich wehrt.

Wie dem auch sei, hat unser eigentlich so toller Hund nun auch meine Tochter ( 6 Jahre) ins Gesicht gebissen ohne das etwas vorgefallen ist. Beide saßen auf dem Küchenboden (Hund und Kind) während ich gekocht habe. Meine Tochter musste im Krankenhaus versorgt und genäht werden. Sie hat noch nie ein Tier geärgert oder ähnliches. Sie liebt Jo über alles. Nun habe ich natürlich Angst, dass Jo meine Kinder noch einmal beisst und das das nächste mal noch schlimmeres passiert. Ich brauche dringend Hilfe, ob man das Verhalten von Jo noch korrigieren kann und ihr jemand kennt, der in meiner Nähe wohnt und sich auf Hundetraining spezialisiert hat.

Leider eilt es sehr, da mein Mann unseren Hund am liebsten so schnell wie möglich weggeben möchte oder ihn einschläfern lassen will,  was aber der Rest der Familie ( 4 Kinder & ich) eigentlich nicht möchte. Ich würde den Hund am liebsten behalten, wenn nicht die Angst wäre.  Ich hoffe wirklich von ganzem Herzen, dass Ihr uns helfen könnt.

Jo hat ein gutes Leben verdient, denn er ist ein normalerweise echt toller Hund. Jo wurde am 10.04.16 geboren und ist 1 3/4 Jahre alt. Kein Kastrat, kerngesund, komplett geimpft und hört draussen aufs Wort, nur leider drin nicht.

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