Hund beschlagnahmt - was nun?

9 Antworten

Bei der Polizei müsstest du dich doch auch am Sonntag melden können. Versuche herauszubekommen, welche Wache den Hund beschlagnahmt hat und rufe da schon mal heute an, erkläre die Situation, frage, wie es jetzt weitergeht.

Wenn ich das richtig verstehe, wurde der Hund beschlagnahmt, weil er nachts alleine in der Wohnung war? Das dürfte sich dann ja klären. Wobei ich mich jetzt frage - wenn ich einen Hund halte, nachts mal kurz raus gehe und der Hund dann jault, beschlagnahmt ihn die Polizei dann einfach?

Ich habe Mietshäusern gewohnt, in denen Menschen Hunde hielten, die sich erst mal an diese Situation gewöhnen mussten und auch eine Weile ständig bellten, wenn jemand an der Tür vorbei lief oder nachts bellten oder jaulten. Da hat keiner die Polizei gerufen. Von daher finde ich das schon ungewöhnlich.

Erkläre einfach die Situation und frage, wie es jetzt weitergeht. Vermutlich wirst du ein Gespräch mit einem Experten (Tierheim, Polizist) haben über deine normale Haltung und die Situation mit dem Hundesitter. Ich glaube nicht, dass du Schwierigkeiten haben wirst, den Hund zurückzubekommen, wenn du klar stellst, dass du dem Sitter vertraut hattest und eine Betreuung gewährleisten wolltest.

Im Tierheim ist der Hund erst mal bis Montag gut aufgehoben, da sitzen ja auch Experten, die sich liebe voll kümmern. Das wird den Hund sicher nicht traumatisieren. Immerhin könnte es auch vorkommen, dass er mal ein paar Tage beim Tierarzt bleiben müsste nach einer OP etc. Das müsste er halt auch verkraften.

Ich bin gestern sofort in die Stadt zurückgekommen, und bin war direkt bei der Polizei, die haben mir nur die Auskunft gegeben, dass sie im Tierheim ist. Ich bin nicht in Hamburg gewesen und deswegen hatte ich auch einen Sitter, die sich wohl nicht gekümmert hat. Ich wohne noch nicht so lange hier und meine Nachbarn sind da wohl empfindlich, wobei ich ihnen in dem Fall nur danken kann, weil sie ja wirklich alleine war. Bin auch gerade so wütend auf den Sitter.

Das Ordnungsamt kann bei mir jederzeit vorbeikommen, sie ist hier gut aufgehoben und würde ihr nie etwas Schlechtes wollen.

Im Tierheim geht's ihr sicher ganz ok, aber sie ist ziemlich sensibel und ängstlich Fremden gegenüber. Deswegen fällt mir das Ganze auch so schwer und male mir aus wie es ihr geht.

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@Melody2305

das hättest Du Dir vorher überlegen müssen, bevor Du den Hund einem Fremden (Sitter) überlässt ...

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Im Tierheim ist der Hund erst mal bis Montag gut aufgehoben, da sitzen ja auch Experten, die sich liebe voll kümmern.

WOW - es ist zwar Weihnachten (grade vorbei), aber an den Weihnachtsmann glaubst du sicher eher nicht mehr?

Kein Tierheim hat das Geld, um Experten zu zahlen, die sich ständig liebevoll kümmern! Da arbeiten meist (viel zu wenige) Freiwillige, die ihre Freizeit dafür opfern. An solchen Feiertagen, wie Weihnachten es nun einmal ist, gibt es dort für Notfälle eine Notbesetzung ... da ist nix mit "liebevoll" kümmern .... da ist nur Verwahrung und Sicherung.

Auch ansonsten hat in einem Tierheim kaum jemand mal Zeit für "liebevolle Betreuung". Nicht falsch verstehen - die Mitarbeiter dort machen eine tolle Arbeit, meist unbezahlt, meist in ihrer Freizeit .... aber es ist immer viel zu viel Arbeit für viel zu wenig Helfer.

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@dsupper

Experten sind die dort angestellen Tierpfleger oder auch Ehrenamtlichen, die sich aber mit Hundehaltung auskennen und sich liebevoll um den Hund kümmern werden. Jedenfalls kenne ich das so aus Tierheimen. Ein Hund ist auch kein so seltenes Haustier, dass man befürchten müsse, im Tierheim wüsste keiner über seine artgerechte Haltung Bescheid.

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@dsupper

Du meinst also, da arbeiten nur Idioten, die keine Ahnung von Tieren haben? Da sind ausgebildete Tierpfleger und auch die Freiwilligen haben viel Erfahrung.

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@Koernchen79

Wer lesen kann .....

Ich habe ganz klar geschrieben

die Mitarbeiter dort machen eine tolle Arbeit, meist unbezahlt, meist in ihrer Freizeit .... aber es ist immer viel zu viel Arbeit für viel zu wenig Helfer.

Fast alle Tierheim sind in privater Hand, werden also von einem e.V. betrieben. Die haben leider kein Geld für ausgebildete Tierpfleger ....

In keinem Tierheim sitzen an Weihnachten ausreichend ausgebildete Tierpfleger, die liebevoll mit den ganzen Tieren kuscheln und sich rund um die Uhr persönlich um jedes Tier kümmern .... (selbstverständlich werden die Tiere gefüttert und versorgt).

Ansonsten ist eine Notbesetzung da, um sich um Notfälle zu kümmern.

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@Tasha

Ich habe ganz klar geschrieben

die Mitarbeiter dort machen eine tolle Arbeit, meist unbezahlt, meist in ihrer Freizeit .... aber es ist immer viel zu viel Arbeit für viel zu wenig Helfer.

Fast alle Tierheim sind in privater Hand, werden also von einem e.V. betrieben. Die haben leider kein Geld für ausgebildete Tierpfleger ....

In keinem Tierheim sitzen an Weihnachten ausreichend ausgebildete Tierpfleger, die liebevoll mit den ganzen Tieren kuscheln und sich rund um die Uhr persönlich um jedes Tier kümmern .... (selbstverständlich werden die Tiere gefüttert und versorgt).

Auch dieser eingelieferte Chihuahua wird nur kurz gecheckt, kommt in einen Zwinger, bekommt Futter und Wasser und muss der Dinge harren, die da kommen.

Für liebevolles Kuscheln und Trösten etc. bleibt leider keine Zeit.

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Setze dich mit der Polizei in Verbindung und frage nach, in welchem Tierheim dein Hund untergebracht ist und wann du ihn abholen kannst. Die Beschlagnahme war eine gefahrenabwehrende Maßnahme, die Gefahr ist nun vorbei und du hast Anspruch auf Rückgabe des Hundes.

Du hast den Hund doch alleine gelassen - bei einem unzuverlässigen Sitter, sonst wäre nichts passiert

unternehmen kannst Du erst Morgen etwas - dann sind sämtliche Stellen wieder normal offen (auch das Tierheim)

Sorry - aber es ist wenig glaubhaft, dass die Polizei in einer Weihnachtsnacht eine Wohnung aufbricht, weil ein Hund mal jault. Da wird höchstens versucht, was ja kein Problem ist, den Wohnungsbesitzer zu erreichen.

So eine Nothilfe seitens der Polizei passiert höchstens, wenn die Nachbarn glaubhaft versichern, dass der Hund jetzt seit Tagen heult und jault und kein Mensch sich kümmert. Wenn sie mehrfach zu allen möglichen Zeiten geklingelt und geklopft haben, und niemand macht auf.

Und dann wird die Wohnung auch nicht wegen dem Hund aufgebrochen, sondern weil dann die Vermutung naheliegt, dass dem dazugehörigen Menschen etwas passiert ist und er hilflos in seiner Wohnung liegt.

Ansonsten wirst du erst Morgen Kontakt mit dem Tierheim aufnehmen können, in das der Hund verbracht worden ist.

Je nach Sachlage wirst du gegen Zahlung der Gebühren den Hund mitnehmen können. Es kann aber auch sein, dass die Ämter hier eine massive Vernachlässigung annehmen und es eine gerichtliche Klärung abzuwarten gilt. Das kann dir hier niemand beantworten.

früher erzählte Elke immer so imposante Geschichten.

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@uropa62

Hier fehlen aber ganz typische Elke-Symptome:

  • der Nachbar (meist mit Anglerhut)
  • die wörtliche Rede
  • der spannende Erzähl-Stil
  • usw. usw.
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@uropa62

Das kam mir auch direkt in den Sinn.. Die Geschichte ist ja haarsträubend. Keine Polizei der Welt bricht eine Wohnungstür wegen einem jaulenden Hund auf...

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Du hast scheinbar wenig Ahnung von Hunden.

Du gehst weg, lässt den Hund zurück. Engagierst einen Fremden, der 1x Futter gibt und denkst, du ersparst ihm Stress?

Mein Hund ist nirgends so entspannt wie in meiner Nähe. Wir können sein, wo wir wollen. Und wenn es wirklich mal nicht anders geht, hat er vertraute Menschen, zu denen er geht. Allein Zuhause ist das schlimmste, was du tun kannst. Zumal die Wohnung neu ist.

Du wirst das sicher nicht in den nächsten Tagen lösen können. Ich weiß nicht, wie es dort, wo du lebst, mit dem Sachkundenachweis aussieht, aber vlt fordern sie einen. Der Hund kann nicht nur 1x gejault haben!

Gruß S.

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