Hund bellt und lässt sich nicht berühgen...

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9 Antworten

Das ist für Chihuahuas ziemlich typisch. Sie sind sehr schnell zu verunsichern und aus der Fassung zu bringen. Daher sind sie definitiv KEINE Anfängerhunde. Das Bellen entsteht in diesem Fall aus Unsicherheit und ist ABSOLUT KEIN Gruund, den Hund zu strafen, auch wenn sich hier wieder die Ewiggstreigen die Klinke in die Hand geben. Der HUnd verhält sich wie sich ein unsicherer Hund eben verhält. Da Symptome auszumerzen zerstört jedes Vertrauen und es wird nur noch schlimmer, bzw ein neues Problem wird daraus entstehen.

Also, der Hund ist vermutlich mangels Sozialisierung oder aufgrund eines schlechten Erlebnisses unsicher und tut dies lautstark kund. Was ist also Deine Aufgabe? Natürlich! Ihn Sicherheit zu geben. Nimm ihn kurz (bitte immer mit Brustgeschirr, Hunde wollen auch atmen!), und positioniere Dich zwischen dem Hund und Deinem Hund wie ein Puffer: Zeig ihm, dass Du dadurch für ihn den Hals hinhältst. Bleib dabei bitte - und das ist das alles Entscheidende - wirklich ganz und gar entspannt, gelassen, ruhig, freundlich und in Dir ruhend. Nur dann kann Dein Hund Dir auf Dauer in solchen Situationen vertrauen. Das geht nicht von heute auf morgen. Vertrauen und Sicherheit braucht Zeit. Lobe ihn leise, wenn Ihr an dem Hund vorbeigegangen seid und lasse ihn wieder etwas länger. ist es ganz schlimm, kannst Du ihn anfangs sogar hochnehmen und Dich von dem anderen Hund abwenden. Das ist Rundumschutz und bewirkt, dass sich der Hund wirklich von Dir behütete fürht. Und bitte nicht wieder den Ewiggestirgen glauben, die jetzt schreien: "Damit bestärkt man ihn!" Dann hätte ich gerne ein wissenschaftliche Abhandlung darüber wie bei Säugetieren Sicherheit und Schutz Angst bestätigen soll. Das gibt es definitiv im Tierreich nicht!

Mit dem hochnehmen gebe ich Dir Recht.

Bei Angriffen, die ich nicht blocken kann kommt Schnuckelchen auf den Arm. Es ist aber meist nicht mehr nötig.

Aber auch dabei muss der Halter locker bleiben, damit der Kleine sich nicht auf dem Arm aufbläst.

Meiner macht keinen Mucks auf dem Arm, er weiss auch dann, dass ich es regeln werde.

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@Hundefragen98,

für deinen Hund und für dich wäre es gut, wenn du dich an einen Fachmenschen für Hunde wendest und um Hilfe bittest.

Dein Hund sollte sozialisiert werden (Den richtgen Umgang mit seinen Artgenossen lernen) und er sollte erzogen werden (Er sollte lernen, was er darf und was er nicht darf). Du selbst solltest ausgebildet und trainiert werden, die Körpersprache der Hunde lesen und begreifen zu können und du solltest lernen, in der Körpersprache mit den Hunden (Ganz allgemein) kommunizieren zu können.

Du solltest lernen, dass du der "Chef" und der Beschützer deines Hundes bist und wie du dich (allgemein) zu verhalten hast, damit dein Hund dir vertraut, sich bei dir sicher fühlt und dass eine feste Bindung zwischen deinem Hund und dir entsteht.

Freundliche Grüße

Delveng

Das passiert bei Chihuahas öfter. Sie bekommen oft Angst vor größeren Hunden. Manchmal wollen sie damit ihre fehlende Größe wieder wettmachen.

Er muss lernen, dass das nichts bringt. Wie schon oft erwähnt, nicht beruhigen. Ich weiß, das tut echt weh. Meine Familie und ich haben auch einen Hund.

Wenn er ein Welpe wäre, hättet ihr das in der Welpenschule trainieren können. Soziale Kontakte zu knüpfen hätte geholfen.

Jetzt ist er aber vier. Man kann es aber immer noch abtrainieren. Vielleicht noch mal zur Hundeschule gehen?

Nicht ignorieren, sondern als Schutz zwischen den Hunden gehen. Evtl Strassenseite wechseln. Dem Hund zeigen "Halter" regelt es.

Ausserdem wird hier wieder die Zwergenrasse unterschätzt. Mein Chi ist zwar unsicher, doch ganz gewiss nicht ängstlich.

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@wotan0000

Schuldigung, das wollte ich damit gar nicht ausdrücken. Ich kenne Leute mit Chihuahas, die allesamt ANgst haben (oder unsicher sind) Unsicherheit und Angst liegt meist nicht weit voneinander entfernt. Ich meine nicht extreme Angst.

Das war nur meine Idee. Wir haben einen größeren Hund, der jetzt nicht viel Angst hat. Als Schutz zwischen die Hunde gehen? Dann denkt er doch, das seine Angst oder Unsicherheit begründet ist.

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@MShadow

Wenn man kommentarlos zwischen den Hunden geht, gibt das einem Hund Sicherheit. Manche machen bloss den Fehler beruhigend auf den Hund einzureden.

Bei meinem war es so: Er sah den Hund, blieb stehen, setzte sich grummeld - anschliessend kläffend in Bewegung. Ich sah den Hund, brachte mich zwischen die Hunde (meinen kurz angeleint), sagte im neutralen Ton: "ich habs gesehen" und bin zügig am anderen Hund vorbei.

Heute gehen wir an JEDEM HUND, der meinen nicht anblafft (oft auch an denen) ohne schmerzende Ohren vorbei.

Hunde ohne Leine werden von mir zumindest ausgebremst, so dass sie erstmal auf mich umschalten.

Es war ein weiter Weg - aber damals waren die Hunde 150 m und weiter weg und das Kläffen ging los.

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Versuche, den Hund auf dich zu konzentrieren (Leckerlie, Bällchen, oder was er halt so mag) und geh einfach an den anderen Hunden vorbei (kein Blickkontakt und auch kein Hallo zu dem anderen Hundehalter) - einfach ignorieren.

Geh mit dem Hund in die Hundeschule. Dort lernt er Soziales Verhalten. Es wird schwer werden und lange dauern, da er schon 4 ist, aber es wird sich lohnen. Ansonsten erstmal Blickkontakt zum anderen Hund unterbrechen und weitergehen.

Du musst Deinem Hund Sicherheit vermitteln. Er muss lernen, dass er nichts alleine regeln muss. Du musst sein Schutzwall werden. Will er keine Artgenossen kennenlernen, dann hast Du dafür zu sorgen, dass die anderen Abstand halten.

Mit wachsendem Vertrauen zu Dir wird sein Selbstvertrauen wachsen. Das dauert und ist nicht mal schnell erledigt.

Nicht beruhigen. Das Empfindet er als Lob und bellt nur noch mehr. Er muss lernen, daß Bellen Pfui ist.

Warum ist Bellen pfui?

Es ist seine Sprache. Mein Hund darf, wenn er angemotzt wird durchaus zurückmotzen. Was er nicht darf, mit dem Ärger anfangen.

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In einen energischen Ton sagen "AUS!" und dabei einfach weiter gehen.

Dann wird er es bald begreifen

Beim Aus wird der Hund annehmen, Du bellst mit.

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Weiter gehen und ignorieren

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