Hund bellt u. a. wenn Futterzeit ist!

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23 Antworten

hi,wie ich feststelle hast du viele anregungen bekommen,die teils sehr gut sind und andere absoluter schrott!!! 1.hunde untereinander sind absolut kompromislos,wen der eine nicht tut was der chefe will und nach leftzen anspannen,leichtes knurren bis zum zähnezeige u.lautes knurren nicht das macht was verlangt dann knallts...für uns menschen die unsere hunde so "lieben" nicht verständlich,ist hundeart und keine gewalt wens richtig angewendet wird...drum wende dich bitte an einen profi und nicht jetzt 7sachen ausprobieren und rumdoktern nur weil du kein geld und zeit hast,deinem hund zuliebe (z.b.ich habe anfangs april einen temin bei einem profi(aus meiner sicht der einzige wirkliche hundeflüsterer) gemacht mit meinen hunden,ich bezahle 950.- für einen!!! nachmittag,nur weiss ich wen ich da hin gehe wird mein "problem" auch gelöst,weil da jemand ist der weiss von was er spricht,meine hunde sind mir das auch wert,den auch profis sind nicht immer perfekt wens um die eigenen hunde geht,drum braucht man imputs von aussen,als ausssenstehende person sieht man einiges anders und mehr)...

1.besorg deinem hund ein höhlen artiges plätzchen,das du in deiner wohnung an einem ruhigen für den hund nicht überblickbaren platz stellst...gib deinem hund das kommando z.b.geh platz,wirf ein leckerli in die box,mach die box zu oder binde deinen hund an,dreh dich kommentarlos,kein blickkontakt um und geh,warte bis dein hund sich beruhigt hat(mach haushalt,grins) und entspannt(kann sehr lange gehn und nerven,halte durch,kein "aus",kein "nein",kein gar nixeinfach ignorieren bis er sich entspannt...den mit jedem blick u.wort gibst du im die aufmerksamkeit die dein kontrolljunkie will...wen er entspannt ist gehst du hin und öffnest die box ohne gross tritratralala mit kommando z.b.frei...der hund lernt dadurch das sein platz etwas positives ist und er da seine nötige ruhe bekommt,du kannst je schneller er sich entspannt,die zeit immer mehr verlängern...du wirst sehen das er innert wenigen tagen selbstständig diesen ruheort aufsuchen wird,den hunde pennen bis zu 18std pro tag(sie brauchen körperliche und geistige beschäfftigung und futter,aber nicht 24std am tag->burn out! sprich krankheiten und "unerwünschtes " verhalten)

2.wen besuch kommt schicke ihn auf seinen platz,(auch leckerli ect.siehe oben) und wen er sich** entspannt** hat darf er auch den besuch kurz begrüssen,Besuch sollte auch kein grosses theater drauss machen,kurz streicheln und gut...

3.futter gibt es erst wen er ruhig ist,du chef,du sagst wann,wer,wieviel frisst(rudelverhalten unter tieren,der stärkste kriegt zuerst) lass ihn sitzen,stell das futter hin und knurr ihn solange an bis er weicht,wen nicht,mit der hand kurz und kräftiger schnauzengriff (wie die mamas bei den welpen)...es ist dein futter! wen ers kapiert hat gib ihm ein kommando z.b.nimm und dann darf er fressen...die zeit kann dann auch immer mehr verlängert werden,meine herzchen warten auch mal 5-10min bis sie das kommando kriegen,in dieser zeit mache ich ganz alltägliche sachen...

das sind die 1.zwei sachen die du machen solltest und dich dabei am besten von einem profi begleiten lassen (achte darauf das dieser jemand nicht mit "bestechung" arbeitet,der hund soll dir ein gewünschtes verhalten von sich aus machen und dann kriegt er eine belohnung und nicht umgekehrt,sonst hast du irgendwann einen hund der nur noch etwas tut wen er es möchte weiles leckerli oder ball gibt->kontrolljunkie!) ich könnte dir hier einen ganzen roman schreiben...diese zwei übungen sind für alles andere die grundlage, wirst sehn das dein hund ruhiger und entspannter wird...wen du/ihr fragen habt,schreiben...bekomme dann eine mail...lg fröschli und rudel

Baerenma 28.03.2012, 13:42

Danke dir für die Antwort!

Ich hab schon länger überlegt, einen Kennel für Odin anzuschaffen, in dem er zur Ruhe kommt. Und auch, wo die Kleinen nicht dran kommen ;-) Er hat zwar bisher ein Körbchen in einer sicheren Ecke, aber es ist nicht komplett dicht und er kann selbst wieder ohne Probleme raus.

Ich habe übrigens seit 2 Tagen den Tipp von Jesska ausprobiert, mich vor den Zaun zu setzen und ihm so klar zu machen, dass ich aufpasse und ihn dann zu belohnen, wenn er sich entspannt. Es funktioniert ziemlich gut, ich bleibe dran!

Ebenso wird nun jeder unserer Besucher gebeten, Odin beim Hereinkommen zu ignoreren, bis Hund sich beruhigt und hingesetzt hat. Ich bin mal mal gespannt, was daraus wird, zumindest ist er mal irritiert :-)

Allerdings hat sich in dem Zusammenhang nun gestern eine neue Baustelle aufgetan :-( Wir hatten hier Spielgruppe (bedeutet: 5 Mamis mit 5 2jährigen Kindern) die alle schön an ihm vorbei, nach der Prozedur ignorieren - ruhig werden - begrüßen, Richtung Garten marschiert sind. Ich konnte ihn ja nun nicht mit in den Garten lassen, wenn die Kleinen da rennen, rennt er mit und alle um. So blieb er in der Diele, hätte aber jederzeit zu meinem Mann nach oben ins Büro gekonnt. Er aber blieb unten in der Diele sitzen und bellte fast 1 Stunde ohne Unterbrechung. Was sollte das denn nun???

Sein Futter kann ich ihm problemlos wegnehmen, wann immer ich will, und er frisst auch erst nach Aufforderung, er macht auch bei allem sofort Aus wenn ich es verlange, was ich auch regelmässig einfordere. Da hab ich nix zu meckern.

Was ich nicht verstehe, ist, du meintest doch ich soll mir einen Trainer suchen, der nicht mit Bestechung arbeitet. Aber ist es keine Bestechung, wenn ich ihm in z.B. den Kennel ein Leckerlie werfe, damit er da rein geht???

LG

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froeschliundco 28.03.2012, 20:29
@Baerenma

DU (nicht dein mann,auf den braucht er nicht aufzupassen) hattest keine zeit um dich mit ihm zu beschäfftigen,ergo,wir bellen,bellen...bis wir das kriegen was wir wollen->aufmerksamkeit...dein kontrolljunkie erzieht dich,massregelt dich ,das du dich gefälligst um ihn zu kümmern hast!!! das ganze sind so komplexe abläufe die genaustens eingehalten werden müssen um zu funktionieren das es sehr schwierig ist dir per pc das richtige timing beizubringen...ok,habe gerade gesehen das ich mich oben falsch ausgedrückt habe...also,hund an seinen platz schicken und wen er es tut gibts leckerli...bestechung wäre: leckerli rein und dann kommando,somit hat ers nur getan weil da ein leckerli ist....

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Jesska2009 29.03.2012, 15:55
@Baerenma

Hallo Baerenma, wenn Du Odin beibringen möchtest, in den Kennel oder eine Box zu gehen, dann leg am Anfang einen tollen Knabberknochen in die Box. Schliesse die Tür. Hund ist draussen, Knochen drin. So schaffst Du bei Odin das Bedürfnis, in die Box zu kommen. Wenn Odin nicht bellt oder fiept, um Dich dazu zu bewegen die Box zu öffnen, erst dann mach die Box auf! Lass ihn hineingehen und dort seinen Knochen knabbern. Er darf natürlich aus der Box gehen wenn er mag. Aber bitte erlaub ihm nicht, mit dem Knochen aus der Box zu kommen. Du entscheidest, wann, was und WO er futtern darf. Später kannst Du erst den Knochen hineinlegen, Odin in einem Abstand von der Box absetzen, paar Sekunden warten lassen, und den Hund dann in die Box schicken. Auf diese Art wird Odin die Box positiv verknüpfen (=verbinden). Und Du hast erreicht, was Du möchtest: daß er gern in die Box geht. Viel Erfolg!

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Hallo Baerenma, hatte einige Tage wenig Zeit. Freue mich, daß wir unsere Mißverständnisse geklärt haben :-) Du fragtest nach weiteren Ideen für die Beschäftigung Deines Hundes. Hast Du mal daran gedacht, ihm das Apportieren beizubringen? Da hast Du viele Vorteile: dem Hund wird bei jeder Aktion klar, wer die Initiative hat- nämlich Du! Du machst klar, wer die Entscheidungen trifft - nämlich Du! Es wird dem Hund klar, daß Du was mit ihm unternimmst, aber genauso, daß er den Rest der Zeit eben wenig Aufmerksamkeit bekommt. Ich vermute: der Odin bekommt viel zuviel Aufmerksamkeit. Ganz unbewusst. Dazu passt auch, daß Du berichtet hast, als die Kinder zu Besuch waren und Odin nicht dabei sein durfte, daß er eine Stunde lang bellte. Aus meiner Sicht war das Bellen weil 1. er die Situation nicht wie gewohnt unter Kontrolle hatte 2. er nicht im Mittelpunkt stand Es ist schwer zu verstehen und zu erklären, aber es ist eine Tatsache - und ich spreche aus eigener Erfahrung! - daß Hunde, die Kinder "über alles lieben", die Kinder eher kontrollieren und auf ihre Art "erziehen". Mein Terrier hatte bis vor 3 Jahren auch das Paradies auf Erden - vermeintlich. Ich meine damit: es lag überall Futter (Kauknochen) herum, Jessie wurde immer wenn er einen Raum betrat, mit den Worten begrüßt "Hallo, wer kommt denn da?". Wir gaben ihm damit eine Wichtigkeit, die er nicht gebrauchen konnte. Das löste bei ihm einen solchen Stress aus, daß er eine Bauchspeicheldrüsenschwäche bekam, woran er fast starb. Er kommandierte uns, damit wir ihm die Hintertür aufmachen, sobald dort ein Vogel übers Haus flog oder ein Nachbarskind im Garten war. Wir spielten brav "Pförtner" und "Diener" und machten ihm in Rekordzeiten binnen 15 Minuten bis zu 10 Mal die Tür auf. An ein ruhiges Frühstück, Mittagessen oder eine Unterhaltung war nicht mehr zu denken. Die Grenze war für mich erreicht, als mein Hund meine Mutter in die ferse zwickte, weil sie ihn nicht schnell genug heraus liess! An dem Tag hab ich meinen Hund von seinem Thron geholt. Das Futter und Spielzeug kam ausser Reichweite und er musste ab dem Tag immer etwas dafür machen, wenn er Futter haben wollte. Dann brachte ich ihm das Apportieren bei. Er machte im Haus gut mit. Mir wurde erst später klar, daß das nur deswgen so war, weil es im Haus eh langweilig ist. Jessie machte nämlich nicht mehr mit, sobald wir draussen waren. Da fing ich mit Abschalttraining an. Das half prima. Es befriedigte das enorme Sicherheitsbedürfnis meines Hundes. Ich kann Dir mein absolutes Lieblingsbuch empfehlen, es ist wirklich Gold wert! Es heisst "Hunde erziehen mit Natural Dogmanship" und kam gerade neu überarbeitet heraus. Ich kenne den Autor, habe viele Seminare bei ihm mitgemacht und halte ihn für sehr kompetent. Jan erklärt mit Humor, teils provokant aber trotzdem gut verständlich die Hintergründe von Hundeverhalten. Woher kommt zum Beispiel das "Spazieren gehen"? Gibt es wirklich ein grundsätzliches Bewegungsbedürfnis bei Hunden oder hat Bewegung einen Sinn und ein Ziel? Mit dem Apportieren und der Arbeit mit dem Dummy und Futterbeutel kannst Du Deinen Hund geistig UND körperlich auslasten. Du könntest etwas Leckeres in den Beutel füllen, den Beutel an eine Schnur binden, diesen hinter Dir herziehen und ihm so eine Schleppfährte legen.Und wenn er die Fährte gearbeitet und den Beutel gefunden hat, ziehst Du den Beutel schnell weg und machts ne hetzjagd mit ihm und danach fütterst Du ihm alles aus dem Beutel.Ich bin sicher: nach einem solchen Abenteuer wird Dein Hund schon nach ein paar Minuten ausgelastet (völlig fertig!) sein und schlafen wollen. Ich sage Dir: Dein Hund wird begeistert sein! Ich lebe selbst nach den Grundlagen von natural Dogmanship und habe heute einen völlig entspannten Hund. Ich gehe sogar inzwischen mit Jessie in ein Einkaufszentrum und arbeite dort mit 3 Beuteln. Und das mit einem Hund, der extrem unsicher mit Menschen ist, weil er als Welpe nicht auf Menschen geprägt wurde. Jessie nimmt auch Leckerlies von Fremden -auf mein Signal. Damit übe ich immer wieder, daß er positive Erfahrungen mit Menschen macht. = speziell mit Fremden. Verstehst Du, welchen Zusammenhang das hat? Fremde sind harmlos und mein Mensch kontrolliert das, das soll mein Hund auch lernen. Und mein Hund ist auch nicht mehr zuerst an der Haustür, wenn es klingelt. Denn er muss nichts mehr regeln. Mit solchen Dingen kannst Du Denen Odin gut aus der Verantwortung befreien. Genau wie ich es gemacht hab. Für mich ist das der richtige Weg. Vielleicht auch für Dich? Viele Grüße

Zitat <>

Baerenma 10.04.2012, 13:57

Hallo! Sorry, ich hatte wenig Zeit, aber das scheinst du ja zu kennen :-) Das mit dem Fährtenlegen klingt interessant, aber wie schaffst du es, deinen Hund zurückzuhalten, damit er nicht sofort hinter dem Beutel herrennt? Leider macht Odin nicht so zuverlässig Platz, wenn er etwas wahnsinnig aufregend findet. Anleinen?

Liebe Grüße!

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Moment mal! Komm bitte mal wieder runter. Nur weil ich geschrieben habe, daß Du nicht verstanden hast, wie ich das mit dem Abschalten im Garten gemeint habe, brauchst Du Dich ja nicht gleich so hochzufahren.

Und: na klar merkt Dein Hund, daß Du ihn liebst! Hast Du meine Antwort gelesen? Ich hab gemeint, Dein Hund merkt, wenn Du gestresst bist und /oder wenig Zeit für ihn hast. Das ist auch nicht weiter schlimm. Sondern schlicht und einfach eine Tatsache. Meiner merkt das übrigens auch und darf das auch ;-) Merken, mein ich. Nicht, daß noch mehr Mißverständnisse entstehen. Und ich habe auch nicht gesagt, daß ich nicht nachvollziehen kann, daß Du einen Owtscharka hattest. Sondern: ich habe gesagt, ich kann nicht ganz verstehen, daß Du mit dem jetzigen Hund und seinem Verhalten bei und mit Fremden nicht so gut klarkommst (DU hast hier ne Frage gestellt und um Rat gebeten!), weil ja diese Rasse auch eher misstrauisch gegenüber Fremden ist. Da Du so reagierst, gehe ich davon aus, daß Dein voriger Hund -also ich meine den Owtscharka! - ein völlig gut erzogener und absolut problemloser Hund war.

Zu Deinen Führungsqualitäten: Natürlich weiß ich nicht, wie es um Deine Führungsqualitäten bestellt ist. Wären die aber für den Hund ausreichend, wärest Du nicht hier und würdest nicht vom Bellen Deines Hundes irre werden, oder? Denn dann wäre Dein Hund entspannt, liesse Dich die Sachen regeln und würde nicht in den Zaun brettern und es könnte auch sein, daß nicht alles hätte abgedichtet werden müssen. Die Aussenwelt auszusperren bringt nichts, diese Erfahrung sammelst Du jetzt gerade. Ob Du nun magst oder nicht.... Ich zweifele übrigens gar nix an Dir an. Sondern Dein Hund tut das. Jedenfalls so, wie Du es beschrieben hast. Warum denkst Du, Dein Hund soll 8 Stunden am Tag von Dir bespasst werden? Niemand kann so etwas leisten. Nicht mal diejenigen Menschen, für die der Hund der einzige Lebensinhalt ist und die Dir leid tun. Vielleicht haben sie einen Grund dafür? Ich denke da gerade an so eine 80-jährige verwitwete Dame, die den ganzen Tag mit ihrem alten Dackel redet....hihi Für so eine Frau ist ein Dackel oder ihr Hund -egal welcher Rasse- vermutlich der ganze lebensinhalt. Deswegen tut sie mir allerdings im Gegenteil zu Dir nicht leid, sondern ich freue mich, daß so eine Frau durch einen Hund Spaß am Leben hat. Das ist gar nicht notwendig. Ich lese fast ein schlechtes Gewissen heraus, weil Du Dich völlig unbegründet derartig aufregst. Zur Analyse: ich hab Dich nicht analysiert, da ich Dich gar nicht kenne. Ich hab nur Deine Frage beantwortet. Aus meiner Sicht. Nach bestem Wissen und Gewissen und auf der Basis der von Dir gemachten Angaben hier. Weswegen Du Dich so aufregst, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe es nur gut gemeint. Falls Du das falsch aufgefasst hast, tut es mir leid. ich wollte Dich nicht angreifen oder analysieren. Sondern Dir helfen. Ich hoffe, die anscheinden Mißverständnisse sind damit ausgeräumt.

Zitat<< Kommentar von Baerenma vor ca. 2 Std.

Was merkt mein Hund? Das er besonders ist und ich ihn sehr liebe? Ich hoffe doch, das dem so ist! Und wieso ist es nicht nachvollziehbar, dass ich einen Owtcharka hatte und warum glaubst du zu wissen, wie es um meine Führungsqualitäten bestellt ist? Kennen wir uns persönlich oder warum zweifelst du das an? Find ich schon ein starkes Stück, jemanden aus der Ferne zu analysieren...

Zu Odin: Sicher langweilt er sich ab und zu, aber ich behaupte mal, dass das bei rund 90 % der Hunde, die als Haustier bei uns leben, der Fall ist. Und davon sind bestimmt nicht unwesentlich wenige auch noch nie ohne Leine durch den Wald gerannt, haben ausgelassen buddeln oder mit anderen Hunden spielen dürfen.

Ich ermögliche meinem Hund, was meine Zeit hergibt! Ich kann ihn nicht 8 Stunden am Tag bespassen und bespielen, ich hab auch noch andere Lebewesen, um die ich mich kümmern muss. Und das ist auch gut so. Ich kenne Menschen, deren einziger Lebensinhalt ihr Hund ist, und davon sind viele echt gruselig und tun mir einfach nur leid.>>

Das mit dem Abschalten im Garten hast Du nicht verstanden. Ich meinte nicht, daß Du ihn ermahnen solltest, wenn er am Zaun randaliert. Wenn Dein Hund wirklich nie alleine im Garten ist, scheint es mit seinem Vertrauen in Dich und Deine Führungsqualitäten nicht sehr weit her zu sein. Der Hund fühlt sich zuständig, die "Eindringlinge" zu vertreiben. Deswegen führt er sich so auf. Ich kann gar nicht nachvollziehen, daß Du vorher einen Owtscharka hattest. Diese Hunde sind auch von Natur aus Fremden gegenüber sehr misstrauisch und verteidigen schon mal Haus und Hof (und Herde, sofern vorhanden). Ich meinte mit Abschalten: Herunterfahren, dem Hund klarmachen, daß nix Besonderes passiert, wenn Fremde vorbeigehen. Und ihn somit merken lassen, daß er sich gar nicht aufzuregen braucht. Falls er also wirklich nie allein im Garten sein sollte, kann das Randalieren und Bellen auch seine Art sein, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und er ist erfolgreich, denn Du ermahnst ihn ja jedes Mal.

Zitat<< Mein Hund ist nie alleine im Garten, unsere Sitzgruppe steht in Blickrichtung Zaun und ich ermahne ihn jedes Mal, wenn er sich wie wild am Zaun aufführt.>>

Und ich kann nicht ganz verstehen, weswegen sein Bellen Dich irre macht, er aber "ein bißchen bellen" schon darf und soll. Wat denn nun? Entweder er ist zuständig und passt auf oder er entspannt sich und Du passt auf. Dann würde beim Vorbeigehen von Fremden nur noch ein "Wuff" von ihm kommen und er würde Dir die Aufgabe überlassen, die Sache zu regeln; sprich: nachzuschauen, was los ist. Wie soll ein Hund wissen, ob sein Bellen in Stufe 4 erwünscht ist, Stufe 5 aber "zu laut" ist??? Verstehst Du? Hunde kennen Ja oder Nein, aber kein "vielleicht". Ebensowenig wie sie nachvollziehen können, daß sie auf die Couch dürfen, aber wenn Tante Lilie kommt, schön auf der Decke liegen müssen, weil Tante Lilie das nicht wissen darf. Hunde kennen auch kein "heute mach ich mal ne Ausnahme". (Nur als Beispiel!)

Es gibt keine Fernbedienung für Hunde. Hunde funktionieren nicht so, wie wir Menschen das oftmals möchten. Naja, das haste ja schon bemerkt ;-)

Zitat << Er soll gar nicht alles Bellen ablegen, warum auch? Ich lasse mir ja auch nicht den Mund verbieten. Aber dieses extreme Bellen möchte ich schon gern unterbinden.>>

Hast Du selbst geschrieben! Ich bin mir 100% sicher, daß er nicht vor Begrüßungswahn ausrastet, sondern (so wie Du sein Verhalten beim Vorbeigehen von Menschen an eurem bereits blickdicht gemachten Zaun in Deiner Frage gesschrieben hast (Symptombekämpfung, keine Ursachenforschung, aber das nur am Rande)), daß er ausrastet, weil er auf Hündisch dem Besuch klarmacht, daß er es nicht so toll findet, wenn jemand Fremdes reinkommt.... Viele Leute halten auch heute noch das Wedeln mit der Rute bei einem Hund grundsätzlich für Freude. Auch das ist ein Irrtum. Denn das Rutenwedeln kann auch Aufgeregtheit oder das Zwiegespaltensein bedeuten, d.h. der Hund weiß noch nicht bzw nicht genau, was er tun soll. Oft zu beobachten wenn zwei fremde Hunde sich treffen.

Genauso wie die Sache mit dem "er springt uns immer vor Freude an, wenn wir nach Hause kommen", was genauso bedeuten kann, daß der Hund die Menschen anrempelt und ihnen klarmacht, daß es dreist ist, sich ohne seine "Erlaubnis" zu entfernen und ihn nicht mitgenommen zu haben, hihi

Zitat <>

Zitat von mir << Nein, der Hund entscheidet bei uns nicht, ob der Besuch ins Haus kommt (musste ziemlich lachen bei der Vorstellung :-)) Aber es kommt schon mal vor, dass eine Freundin nur schnell was an der Haustür abgibt oder sich ganz kurz in der Diele aufhält um dann wieder zu gehen.>>

Es klingt allerdings nicht so, als ob er irgendwelche dieser Kommandos auch befolgen würde, denn Du schreibst: Zitat << In der Hundeschule war ich mit ihm, er kennt alle gängigen Kommandos. >>

Ja, natürlich tut er das. Ich vermute, er kommt fast um vor Langeweile. Zitat <>

Und dieses wäre nicht nötig und ist sehr schade. Und: Dein Hund merkt das! Zitat: << Odin ist ein besonderer Hund und auch wenn ich mich oft sehr über ihn ärgere, würde ich ihn niemals abgeben. >>

Baerenma 25.03.2012, 22:34

Was merkt mein Hund? Das er besonders ist und ich ihn sehr liebe? Ich hoffe doch, das dem so ist! Und wieso ist es nicht nachvollziehbar, dass ich einen Owtcharka hatte und warum glaubst du zu wissen, wie es um meine Führungsqualitäten bestellt ist? Kennen wir uns persönlich oder warum zweifelst du das an? Find ich schon ein starkes Stück, jemanden aus der Ferne zu analysieren...

Zu Odin: Sicher langweilt er sich ab und zu, aber ich behaupte mal, dass das bei rund 90 % der Hunde, die als Haustier bei uns leben, der Fall ist. Und davon sind bestimmt nicht unwesentlich wenige auch noch nie ohne Leine durch den Wald gerannt, haben ausgelassen buddeln oder mit anderen Hunden spielen dürfen.

Ich ermögliche meinem Hund, was meine Zeit hergibt! Ich kann ihn nicht 8 Stunden am Tag bespassen und bespielen, ich hab auch noch andere Lebewesen, um die ich mich kümmern muss. Und das ist auch gut so. Ich kenne Menschen, deren einziger Lebensinhalt ihr Hund ist, und davon sind viele echt gruselig und tun mir einfach nur leid.

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Hallo Baerenma, daß Dein Hund bellt hat vermutlich drei Gründe: 1. er verscheucht am gartenzaun mögliche Eindringlinge 2. er kommandiert euch bzw Dich, im Futter zu geben 3. er kontrolliert euer Haus/Garten und sogar die Nachbarn, daher auch das Bellen wenn diese Besuch bekommen Du schreibst "und sollte der Besuch auch wirklich ins Haus kommen". Entscheidet bei euch der Hund, wer reinkommen darf? Oder wie soll ich das verstehen?

Diese Aufgaben überfordern ihn vermutlich extrem. Darum donnert er in den Zaun, er hat Frust, weil er die Lage nicht ausreichend kontrollieren kann. Einmal am Gartenzaun verscheucht er mögliche Eindringlinge. Wenn der Hund allein im Garten ist, hat er aus seiner Sicht den "Auftrag", auf alles aufzupassen. Der zweite Grund weswegen Dein Hund bellt, ist daß er euch "kommandiert". Er bellt, wie Du sagst, wenn er "meint" daß es Futterzeit ist. Das ist nichts anderes als kommandieren. Du solltest nach und nach ein paar Regeln einführen. Zum Beispiel: Wenn Dein Hund im Garten ist, geh doch einfach mal für einige Tage lang mit. Wenn jemand vorbeigeht, begrüsse den. Dein Hund wird bemerken, daß Du mit der Umwelt beschäftigt bist und für Sicherheit sorgst. Du wirst bemerken, daß Dein Hund sich nicht mehr so aufregt und daß das Bellen weniger wird, je häufiger er Dir "abkauft", daß Du die Lage im Griff hast. Wir Menschen wissen, daß die Leute am Gartenzaun nur vorbeigehen, aber woher soll der Hund das wissen? Du kannst auch etwas ausprobieren, das sich Abschalttraining nennt, nachdem Du einige Tage lang jeweils mit im Garten anwesend warst. Abschalttraining kannst Du hervorragend in dem Garten machen. Geht wie folgt: Schnappe Dir einen Stuhl, ein gutes Buch und Deinen Hund an einer Leine. Stell den Stuhl in einem solchen Abstand vom Gartenzaun auf, daß Dein Hund keine Chance hat, an den Zaun zu kommen. Setz Dich "frontal" mit dem Gesicht zum Zaun, schau nach aussen-auch wenn Du durch eure Bretter oder den Zaun nix siehst. Schau einige Minuten in der Gegend herum. Vielleicht legst Du deinen Hund im Abstand von 3 Metern vom Zaun ab, gehst einmal den Zaun entlang und setzt Dich dann auf den Stuhl, nachdem Du Deinen Hund von seinem Ablageplatz abgeholt hast. Beim Abholen und beim am zaun entlang laufen schaust Du bitte Deinen Hund nicht an, redest nicht mit ihm und streichelst ihn auch nicht beim vorbeikommen. Er soll Luft sein, denn Du bist mit der Außenwelt beschäftigt. Das mit dem Ablegen machst Du natürlich nur, falls Dein Hund das zuverlässig kann und bitte: zu einer Zeit wo wenig Leute vorbeikommen. Denn es geht darum, dem Hund klarzumachen, daß am Zaun gar nix Schlimmes passiert. Und daß Du jederzeit die Lage im Griff hast, wenn Leute vorbeikommen. Nimm Dir Zeit und ein gutes Buch mit. Schau den Hund während des Abschalttrainings nicht an, rede nicht mit ihm, streichele ihn nicht. Und sehr wichtig: geh nicht auf seine Versuche ein, Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn Dein Hund sich dann beruhigt hat, sich vielleicht sogar hinsetzt oder zumindest ruhig ist, solltest Du ihn mit seiner gesamten Tagesration füttern. Da draussen. Am Zaun. Das Futter nimmst Du bitte mit, OHNE daß Dein Hund es mitkriegt. Weiss ja nicht, ob er Trockenfutter bekommt? Könnest das dann in die Jackentasche stecken. Ich persönlich arbeite mit einem Futterbeutel. Du wirst sehen, nach ein paar Tagen hat er den Zaun als "gar nicht so schlimm" verknüpft" und es wird alles leichter. Mit einem solchen Abschalttraining erreichst Du viele wichtige Dinge: 1. Du machst dem Hund klar, daß Du für Sicherheit sorgst 2. Du entscheidest, wann und wo er gefüttert wird 3. Du entscheidest. 4. Du bestimmst die Regeln: Anfang und Ende des Trainings.

Versuch es mal. Ich vermute, da sind noch mehr Baustellen wie zB der Hund hat Spielzeug zur freien Verfügung, lässt sich nicht auf seinen Platz schicken und ähnliches. Bitte melde Dich, wenn Du weitere Fragen hast. Mailadresse: "dertutnixundwillnurspielen" (at) web.de

Viele Grüße und viel Erfolg mit Deinem Hund ist ne interessante Mischung! Jesska

Baerenma 26.03.2012, 13:39

Werd ich gleich mal ausprobieren.

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Hallo!

Vielen Dank für die vielen Antworten! Freut mich total, vor allem weil wirklich viele Leute mit Hundeerfahrung geschrieben haben. Alle Beiträge zu beantworten, fällt mir schwer, deshalb versuche ich mal einige Fragen zu beantworten:

  • Mein Hund ist nie alleine im Garten, unsere Sitzgruppe steht in Blickrichtung Zaun und ich ermahne ihn jedes Mal, wenn er sich wie wild am Zaun aufführt.

  • Er soll gar nicht alles Bellen ablegen, warum auch? Ich lasse mir ja auch nicht den Mund verbieten. Aber dieses extreme Bellen möchte ich schon gern unterbinden.

  • Was soll eine Kastration bringen??? Vor allem in seinem jetzigen Alter? Er ist top fit, hat keinerlei extremes Verhalten was Dominanz angeht, rammelt auch nicht alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Sorry, aber da halte ich mal gar nix von!

  • Genauso ist es mit dem Antibell Halsband. Ich möchte auch nicht in ständiger Angst vor einem Bombenangriff leben müssen, das will ich meinem Hund nicht antun.

  • An sich eine gute Idee, mit der Fütterung durch einen Futterbeutel etc. Problem ist, er wird gebarft. Könnte also eine ziemlich fiese Angelegenheit werden.

  • Nein, der Hund entscheidet bei uns nicht, ob der Besuch ins Haus kommt (musste ziemlich lachen bei der Vorstellung :-)) Aber es kommt schon mal vor, dass eine Freundin nur schnell was an der Haustür abgibt oder sich ganz kurz in der Diele aufhält um dann wieder zu gehen.

  • In der Hundeschule war ich mit ihm, er kennt alle gängigen Kommandos. Ich habe sehr viel mit ihm gemacht, bin regelmässig mit ihm im Wald und auf einem Hundeplatz, versuche ihn auszulasten wo es geht, mit Nasenspielen und auch konditionell. Denn das ich mir mit dem Mix kein Schosshündchen angeschafft habe, ist mir sehr früh bewusst geworden und das es wichtig ist, die unterschiedlichen "Seelen" in seiner Brust zu befriedigen, ist mir klar. Ich habe Hundeerfahrung, ich hatte vor ihm eine Owtcharka Hündin, die ich problemlos erzogen habe.

  • Für eine Hundeschule und auch für Agility fehlt mir leider zur Zeit die Zeit. Ich habe 2 kleine Kinder, 2 Jahre und 5 Monate. Ich weiss, das er ein wenig zurückstecken muss momentan, aber ich nehme mir Zeit für ihn wo es geht und versuche ihm gerecht zu werden. Z.B. habe ich uns eine Reizangel gebaut um ihn auch zu Hause beschäftigen zu können, ich lasse ihn Leckerlies auf dem Rasen suchen, ebenso haben haben wir Inteligenzbretter zur Beschäftigung. Ich habe oft den Eindruck, wenn ich an einem Tag mehr mit ihm gemacht habe, fordert am nächsten Tag noch viel mehr ein und fängt an Blödsinn zu machen, wenn er es nicht bekommt.

  • Odin ist ein besonderer Hund und auch wenn ich mich oft sehr über ihn ärgere, würde ich ihn niemals abgeben. Denn er hat zwar seine Marotten, aber dafür ist er absolut zuverlässig in seiner Liebe zu uns und hat auch ohne große Probleme die Kinder akzeptiert.

Mein Fazit: Ich werde, meine Konsequenz überdenken und sobald möglich, mit ihm Agility machen. Wenn sich dann nichts ändert, muss ich mir einen Trainer ins Haus holen.

Liebe Grüße

Jesska2009 24.03.2012, 20:54

Hallo Baerenma, schön, daß Du einen Trainer holen willst. Vermutlich die allerbeste Lösung. Ich hoffe, der arbeitet dann sinnvoll mit dem Hund und macht nicht nur Symptomarbeit. Ich staune immer wieder, wie viele Leute meinen, sie haben Ahnung, nur weil sie vorher schon mal einen Hund oder Hunde hatten. Es wäre sehr langweilig wenn es so einfach wäre. Denn: jeder Hund ist anders. Jeder Hund ist eine eigene Persönlichkeit. Du schreibst ja: Odin hat auch seine "Marotten". Wenn jeder der jemals einen Hund hatte, jeden weiteren Hund erziehen könnte, wären Hund nicht Hunde, sondern Roboter oder Plüschtiere ohne jede Regung und Bewegung. Und zum Füttern aus dem Beutel: mein Hund wird auch gebarft. Ich packe seine Ration einfach in eine zusätzliche Tüte, stopfe den Beutel mit Küchentüchern aus und alles ist in Ordnung. Alles eine Frage der Organisation. Dann überdenke mal Deine Konsequenz. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Und Glück, denn das kannste wohl auch gebrauchen ;-) Und lass das arme Tier bitte bloss nicht kastrieren....

Grüße Jesska

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darf ich fragen wo du wohnst? das ganze sind so komplexe abläufe die man mal auffädeln müsste,am besten vor ort...kostet halt etwas,aber mir z.b.sind meine hunde und ihr wohlergehen das wert...mein motto: sprechen sie chinesisch? nein? ihr hund auch nicht! beschäfftige dich mal mit rudelverhalten der wölfe und tieren allgemein...du bist chef im haus,dein hund ist ein kontrlljunkie und mit dieser führungsrolle überfordert...nimm ihm diese last ab!!! bitte!!!

Jesska2009 26.03.2012, 01:33

Schön gesagt. Und ich denke: es ist vermutlich richtig, was Du sagst.

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mit viele geduld und auch durchhaltevermögen.ihr müsst ihm beibringen,wo seine grenzen sind.am besten ihr geht mal zur hundeschule und lasst euch in ein paar stunden ein paar verhaltenstipps geben.die könnt ihr dann durchführen. das bellen vor allem bei den nachbarn ist terretorial bedingtes machtgehabe womöglich gepaart mit überstarkem schutz deines wohles gegenüber potentiellen "angreifern". auf dem gelände solltet ihr erstnal versuchen den hund an die leine zu nehmen.er muss lernen,dass DU die kontrolle hast.leint ihn an und immer wenn er beginnt wohin zu ziehen,dann müsst ihr reagieren und die leine straffen. zudem solltet ihr ihn rufen(so wenig wie möglich,zuviel gerufe verwirrt-und dann immer nur von einer person) und wenn er reagiert und zu euch kommt belohnen.solang bis er merkt,dass es gut ist,wenn er zu euch kommt.schaut auch doch auch mal ein paar videos im internet an zu hundetraining :)

@ Taigafee hat dir schon eine zutreffende Antwort gegeben!

Ebenso - wie bereits gesagt sind Hilfmittel wie Wasserspritzen abzulehnen.

Ein "Puggle" (Mops-Beagle-Gemisch) entsteht wenn der "Retro-Mops" gezüchtet wird. Wird dann auch teuer verkauft mit eben diesem Fantasienamen.

Da stecken dann zwei Seelen in einem Körper:

  • der Lagerhund und Molosser über den Mops

  • der Meutejagdhund über den Beagle

Durch die Kreuzungsheterosis (Fachbegriff für Verstärkung von Leistung bei Kreuzungen) kommt es nicht selten dazu, dass Arbeitseigenschaften extrem gut ausfallen werden.

  • das territoriale Bewachen und Beschützen - da hilft auch Sichtschutz nix. (Mops)
  • das Jagdverhalten mit Spurlaut und Laufbedürfnis. (Beagle)

Kein Hund fuer den Garten und kurze Ausgänge - sondern ein Hund für Spezialisten, welche Beides durch fachkundige Auslastung, Führung und Erziehung dann in den Griff bekommen können.

Mit Wasserspritzen wird Dein Hund das höchstens auf die "am Zaun zu bekämpfenden Eindringlinge" beziehen und noch wilder!

Erziehung und Auslastung ist das Zauberwort - hier empfehle ich dir Hundeschule, am Besten eine mit Agility-Parcours !

Jesska2009 25.03.2012, 00:28

Schön erklärt. DH!

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Hoffentlich nimmst Du, Baerenma, diesen Ratschlag mit der Kastration nicht an. Durch ein paar kleine, aber für den Hund wichtige Veränderungen kann alles in Ordnung kommen. Der Hund hat auch kein Verhaltensproblem sondern der Mensch hat ein Problem mit dem Hundeverhalten. Der Hund macht aus seiner Sicht alles richtig - er kann nicht anders. Aber er kann nur vom Menschen lernen, was erwünschtes und welches unerwünschtes Verhalten ist. Er wird von allein aufhören zu bellen, sobald das Verhalten des Besitzers entsprechend verändert wird. Denn dann hat der Hund keinerlei Veranlassung mehr, alles zu kontrollieren. Ganz einfach, weil "das andere Ende der Leine" dem Hund diese Aufgabe (und damit den Stress) abnimmt! Ich hab alles in dieser Richtung durch: mein West Highland Terrier hat auch früher 1. allein den Garten kontrolliert und 2. durfte zuerst zu fremden Hunden 3. hatte Ressourcen (Spielzeug, Futter, Freilauf usw.) zur freien Verfügung 4. bekam jede Menge Aufmerksamkeit 5. kommandierte uns als "Türöffner" eine ganze Weile sehr erfolgreich (bis zu 10 mal binnen 15 Minuten) Mein Hund wurde tatsächlich krank vom ganzen Stress und zwar so sehr, daß er mir fast daran starb. Nach und nach habe ich die Grenzen neu gesteckt und siehe da: heute hebt mein Hund nicht mal den Kopf, wenn mein Neffe über den Gartenzaun steigt und sich ihm von hinten nähert bzw an ihm vorbeigeht.

Zitat: <<Antwort von LayLaaLoo vor ca. 6 Std.

Lass ihn kastrieren...ich bin zwar eig. nich so der Fan davon, aber in so einem Fall bedeutet das auch Stress pur für den Hund, und das ist extrem ungesund. Mein Dad ist Tierartzt, un d er kastriert nur wenn es wirklich NÖTiG ist, sonst ist es sinnlos und nich gerechtfertigt, aber wenn sich ein Hund so aufregt kann das auch Krankheiten verursachen>>

EvaWindisch 24.03.2012, 10:22

Das Amputieren von Geschlechtsteilen verändert kein unerwünschtes Verhalten - außer dem Decken von läufigen Hündinnen. Im Übrigen ist das Kastrieren aus erzieherischen Gründen gegen das Tierschutzgesetz und kann im schlimmsten Fall mit einer hohen Geldstrafe belegt werden. Ist nichts Anderes als das Kupieren von Ohren und Rute.

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hmh ist er als Welpe nicht zur Hundeschule gegangen? Hunde müssen wie Menschen richiges verhalten lernen, Hunde sind auserdem nicht dumm, zumindest nicht wenn du nicht so ein überzüchtetes viech hast. Wenn du ihn also darauf konditionierst das er nicht bellen soll kapiert er das auch. Wenn er allerdings durch sein Bellen aufmerksamkeit und futter bekommt, so wird er eher drauf trainiert das er dadurch erfolg hat und macht weiter so. Z.B könntest du beim Füttern ihm ein zeichen geben das er aufhören soll zu bellen, wenn er dies nicht tut bekommt er es erst später wenn er aufgehört hat. Hunde bellen nicht von Natur aus, Menschen haben es ihnen antrainiert, und so musst du es ihm auch wieder abgewöhnen. Viel Erfolg :)

cobold123 23.03.2012, 22:04

Was Du schreibst ist nicht richtig.Amelli.

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TygerLylly 24.03.2012, 19:07
@cobold123

Ich habe meinen das nicht antrainiert und sie können es trotzdem^^

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Amelli 25.03.2012, 03:07
@TygerLylly

Klar können sie es weil der Mensch es ihm angezüchtet hat^^, aber hast du schonmal nen Wolf bellen hören? Hunde wurden zum bellen gezüchtet um bessere Wachunde zu sein, damit sie lauter sind und man aufwacht wenn er anschlägt und Beutetiere aufscheucht zur Jagd^^ und das klassische konditionieren nach Pawlow ist eine altbewährte Methode in der Erziehung, nicht nur von Menschen sondern auch von Hunden, die theorie wurde an Hunden entdeckt! also behaupte nicht es wäre falsch lol^^

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TygerLylly 25.03.2012, 13:19
@Amelli

Nicht bei allem macht es Sinn, den Hund zu konditionieren. Wenn das Bellen konditioniert ist ja, aber wenn es aus einem Verantwortungsgefühl heraus passiert macht es keinen Sinn und wird auch auf lange Sicht keinen Erfolg haben.

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Ein entscheidender Satz wurde hier geschrieben. Du mußt ihn aus der Verantwortung holen. Nur so hast Du einen devoten Hund. Das Bellen am Zaun kannst Du unterbinden. Nimm ihn an die Leine, wenn er am Zaun verrückt spielt, blockiere sein Verhalten indem Du entwerder einmal seitlich die Leine ziehst und wieder lockerst, das ist wichtig, oder Deine Finger so formst, als ob Du einen Ball aufnehmen willst, diese Form stellt das Hundemaul dar und ihn damit nur kurz blockieren. Wiederhole es so lange bis er das tut, womit Du zufrieden bist (Sitz/PLatz machen, kein Bellen). Erst dann ist die Lektion abgeschlossen. Auf keine Fall vorher aufhören, dann fängst Du wieder ganz von vorn an. Reden oder gar schreien bringt nichts. Hunde unterhalten sich nicht im Rudel, sie setzen die Körpersprache ein. Die Besucher solltest Du bitten keinen Blickkontakt, kein Streicheln und nicht ansprechen. Erst wenn sich der Hund beruhigt hat darf er gestreichelt werde. Macht man es vorher, assoziiert er es mit der Tatsache, „wenn ich verrückt spiele, werde ich gestreichelt“. Mit dem Fressen ist es ähnlich. Es bringt nichts ständig den Futtertermin zu versetzen, damit er nicht immer kläfft. Du solltest eine Zeremonie daraus machen und zwar ihm nur Futter geben, wenn er sich ruhig hinsetzt und nicht mehr bellt, erst dann sein Futter geben. So merkt der Hund, wenn ich nicht belle und still sitze bekomme ich mein Futter, verbindet damit also etwas Positives. Bald brauchst Du das Futter nur vor zu bereiten und er wird sich von allein hinsetzen.

EvaWindisch 24.03.2012, 10:19

....und so schaffe ich mir einen Roboter. Hoffentlich richtste Du so auch Deinen Mann und Deine Kinder ab: Willenlose funktionierende devote Maschinen.... :-(

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CarisAdnavi 24.03.2012, 10:44
@EvaWindisch

Eva Windisch, deinen unqualifizierten Kommentar solltest du überdenken. Ein Hund ist kein Mensch und erst recht kein Ehemann. Ein Hund ist ein Tier, welches sich ohne Grenzen verantwortlich für alles und jeden fühlt. Er löst Probleme aus Hundesicht, da Menschen aber nicht wie ein Hund beschwichtigen und nur in den seltensten Fällen auf dem Rücken liegen um den Hund milde zu stimmen oder rechtzeitig den Blick abwenden oder das Gesicht des Hundes lecken werden, kommt es dann früher oder später unweigerlich zu nervigem Verhalten und brenzligen bis gefährlichen Situationen. Ein Hund wie einen Menschen zu behandeln, macht dem Hund nur Stress. Also vergleiche bitte Hunde nicht mit Menschen.

Alexandra: DH für diesen Kommentar, der von viel Hundeverstand zeugt :-)

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Jesska2009 26.03.2012, 01:12
@CarisAdnavi

BRAVO!!! Die Frage ist, ob Deine Antwort inhaltlich verstanden wird. Manche lesen, aber verstehen den Inhalt nicht. Grüße!!!

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Jesska2009 26.03.2012, 01:14
@Jesska2009

Ich meinte mein BRAVO zum Kommentar von Ich finde es seltsam, daß ich hier keinen direkten Kommentar mehr schreiben kann. Aber sei`s drum, dann eben alles doppelt.

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Wenn Du nicht an Deinem Verhalten arbeitest, wird ein Trainer auch nicht helfen können. Der Hund braucht Beschäftigung und Zeit mit Dir allein, damit seine Bindung gestärkt wird. Er braucht Regeln und Grenzen von Dir. Konsequenz überdenken wird also nicht so ganz viel bringen, vermute ich mal. Sondern konsequent handeln und sich klar werden, was Du mit diesem Hund anfangen möchtest, wäre ein Lösungsansatz.

Zitat << Mein Fazit: Ich werde, meine Konsequenz überdenken und sobald möglich, mit ihm Agility machen. Wenn sich dann nichts ändert, muss ich mir einen Trainer ins Haus holen.>>

Baerenma 25.03.2012, 22:42

Mit Konsequenz überdenken meinte ich, dass ich gucken werde, wo/wann ich inkonsequent ihm gegenüber bin. Hatte mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt

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Jesska2009 26.03.2012, 01:36
@Baerenma

Ach so. ich glaub wir haben uns nicht nur hier missverstanden. Das mit der Konsequenz kenn ich leider auch. Klappt mal besser, mal schlechter und manchmal gar nicht. seufz

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Baerenma 26.03.2012, 13:25
@Jesska2009

Sieht so aus :-)) Das ist der Nachteil, wenn man schreibend kommuniziert. Tut mir übrigens leid, wenn ich ein wenig zu barsch war bei meiner Antwort gestern, hab mich irgendwie auf den Schlips getreten gefühlt, aber das hast du ja schon gemerkt ;-)

Ich weiss, das Owtcharkas als so gelten, wie du die Rasse beschrieben hast. Shaggy war echt ein Goldstück, ich habe nie eine Hundeschule mit ihr besucht, weil sie alles bereitwillig gemacht hat, was ich von ihr verlangte. Als Beispiel: Einmal hab ich sie beim Spaziergang verloren, ich vermute mal, dass sie sich verschnüffelt hatte und nicht gemerkt hat, dass ich plötzlich weg war. Sie hat sich den Parkplatz unseres Autos gemerkt und sich so lange dort hingelegt, bis ich am Auto auftauchte und sich dann wie Bolle gefreut :-) Ich bin sicher, Odin in der selben Situation hätte ich stundenlang suchen müssen...

Diese Art von Menschen, deren einziger Lebensinhalt ihr Hund ist meinte ich nicht. Also nicht die nette alte Dame, die sonst niemanden hat. Sondern die, die sich nur noch extremst um ihren Hund drehen, alles rund um Hund wissen und das auch jedem ungefragt auf die Nase binden, aber andererseits nicht mehr in der Lage sind, normal mit anderen Menschen umzugehen.

Ich danke dir auf jeden Fall für die vielen Antworten und auch Erklärungen die du mir gabst. Vielleicht hättest du noch die ein oder andere Idee, wie ich mein Hundetier noch auslasten kann beim Spielen zu Hause? Die Reizangel interessiert ihn grad mal 3 Minuten, die Spielbretter werden auch schnell langweilig und die Futtersuche auf der Wiese ist auch nur ne Momentaufnahme :-/

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was auch immer fottverbrannt dedeuten soll - ein Hund bellt nunmal. Das ist seine Sprache. So wie Katzen miauen und Kühe muhen. Das ist der Grund warum Menschen seit Jahrtausenden Hunde halten, damit sie bellen und potentielle Feinde abschrecken. Bellen bedeutet: "Hilfe - Gefahr! Da kommt wer! Frauchen, mach was!" Im Rudel sind es die Rangniedrigen, die eine Art Wächterfunktion innehaben. Das ist ihre Aufgabe, das kann man nur mit Gewalt aberzeihen, oder man handelt im Sinne des Hundes und nimmt ihn ernst. Sprich: Rufe Deinen Hund, wenn er bellt ab, damit zeigst Du ihm, dass Du verstanden hast, dass er Dir was melden will und Du Dich jetzt darum kümmerst. Oder Du stellst Dich direkt vor ihn, richtst Dein Brustbein auf Seines, damit stoppst Du ihn und bist für ihn präsent, so dass Du ihm auch damit signalisierst, dass Du jetzt die Sache in die Hand nimmst und sein Rufen bei Dir angekommen ist. Sobald er Deinen Blickkontakt sucht, lobst Du ihn leise. mithundensein mit dem Üblichen davor und danach

CarisAdnavi 24.03.2012, 10:54

Blickkontakt ist Agression für einen Hund. Sich vor ihm aufbauen ebenfalls. Kein Hund lässt sich dadurch stoppen ^^

Und das ist erst recht kein Signal für den Hund dass er die Verantwortung abgeben kann, sondern eine Provokation. Hunde bauen sich auf, um zu imponieren.

Du machst den Hund zum Menschen und das kann nie gut gehen. Hundebellen ist vielschichtig und antiauoritäre Erziehung, wie du sie zu befürworten scheinst, macht den Hund nur zwanghaft zum Chef. Ein Hunderudel ohne Chef gibt es nicht. UNd wenn der Mensch unfähig ist, den Hund sanft und konsequent zu führen, dann macht der Hund das - aber auf Hundeart. UNd dann hat man ein Problem.

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Lass ihn kastrieren...ich bin zwar eig. nich so der Fan davon, aber in so einem Fall bedeutet das auch Stress pur für den Hund, und das ist extrem ungesund. Mein Dad ist Tierartzt, un d er kastriert nur wenn es wirklich NÖTiG ist, sonst ist es sinnlos und nich gerechtfertigt, aber wenn sich ein Hund so aufregt kann das auch Krankheiten verursachen

TygerLylly 23.03.2012, 21:43

WOW.... Du kennst die Ursache für das Problem doch garnicht. Es gibt eine Tierarztverodnung in der steht, dass eine Kastration immer der letzte Ausweg sein sollte. Das heißt ebenso, dass vorher andere Versuche unternommen werden sollten. Eine Kastration ist eine OP und keine Verhaltenstherapie! In dem Fall wird das mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% garnichts ändern...

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Jesska2009 24.03.2012, 03:33

Hoffentlich nimmt Baerenma diesen Ratschlag mit der Kastration nicht an. Durch ein paar kleine, aber für den Hund wichtige Veränderungen kann alles in Ordnung kommen. Der Hund hat auch kein Verhaltensproblem sondern der Mensch hat ein Problem mit dem Hundeverhalten. Der Hund macht aus seiner Sicht alles richtig - er kann nicht anders. Aber er kann nur vom Menschen lernen, was erwünschtes und welches unerwünschtes Verhalten ist. Er wird von allein aufhören zu bellen, sobald das Verhalten des Besitzers entsprechend verändert wird. Denn dann hat der Hund keinerlei Veranlassung mehr, alles zu kontrollieren. Ganz einfach, weil "das andere Ende der Leine" dem Hund diese Aufgabe (und damit den Stress) abnimmt! Ich hab alles in dieser Richtung durch: mein West Highland Terrier hat auch früher 1. allein den Garten kontrolliert und 2. durfte zuerst zu fremden Hunden 3. hatte Ressourcen (Spielzeug, Futter, Freilauf usw.) zur freien Verfügung 4. bekam jede Menge Aufmerksamkeit 5. kommandierte uns als "Türöffner" eine ganze Weile sehr erfolgreich (bis zu 10 mal binnen 15 Minuten) Mein Hund wurde tatsächlich krank vom ganzen Stress und zwar so sehr, daß er mir fast daran starb. Nach und nach habe ich die Grenzen neu gesteckt und siehe da: heute hebt mein Hund nicht mal den Kopf, wenn mein Neffe über den Gartenzaun steigt und sich ihm von hinten nähert bzw an ihm vorbeigeht.

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taigafee 24.03.2012, 07:02

Mein Dad ist Tierartzt, un d er kastriert nur wenn es wirklich NÖTiG ist

nun, dann frag ihn mal, ob er in dem fall kastrieren würde, bevor du solche ratschläge gibst. wenn er das in dem fall bejaht, kann ich nur sagen, tierärzte haben von tierpsychologie häufig leider keine ahnung.

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"Dabei direkt vorweg, ein Antibell-Halsband kommt für mich nicht in Frage!" Weshalb nicht? Du meinst dieses, welches Wasser spritzt, oder? Dies ist eine Erziehungshilfe und sonst nichts! Und was du beschreibst ist ein Erziehungs-Problem! Kannst du ihn auf seinen Platz schicken und er tut dies? Ich vermute mal nicht! Er macht, was er will! Aber, um das Problem beheben zu können mußt erst du einmal "erzogen" werden und die Hundesprache lernen! Erst wenn du die Reaktion des Hundes verstehst, kannst du entgegen wirken! LG manteltiger

und warum nicht ?es giebt die halsbänder mit wasser....sie bellen und werden angesprüht ....halt mal den schlauch drauf im garten ....spritz ihn mal nass und zeig mal das du der chaf bist...wenn er bellt ignorieren ......du bist der chef :D

TygerLylly 23.03.2012, 21:46

Weil diese Halsbänder über negative Konditionierung (Meideverhalten) wirken und der Hund das wenn´s blöd läuft auch auf was anderes projezieren kann. Zudem schalten sie das Symptom ab, nicht aber die Ursache.

Dann das nächste Problem: Ich strafe den Hund, indem ich ihm mit Wasser absprühe. WIe mach ich dem Hund bei Flöhen dann klar, dass er in dem Fall mit dem Einsprühen nicht bestraft wird? Und will ich einen Hund haben, der Panik bekommt wenn der Wasserschlauch in die Hand genommen wird? Denke nicht...

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Anti-Bell-Halsband abzulehnen ist eine weise Entscheidung. Ebenso das Abspritzen mit Wasser, Rütteldosen und solche Späße...

Den einzigen Tipp den ich dir geben kann ist dir professionelle Hilfe ins Haus zu holen. Es scheint was schief zu laufen, das lässt sich aber aus der Ferne nicht beurteilen...

Taigafee hat alle Punkte aufgezählt. Dem ist nix hinzuzufügen. Erziehung von klein auf ist alles. Besucht eine Hundeschule...oder einen privaten Hundeflüsterer...

hast du ihn gut erzogen? kannst du ihn jederzeit abrufen? hört er auf das, was du von ihm willst?

lastest du ihn gemäß seiner veranlagung aus? mit dem beagle hat dein hund anteile eines selbständig arbeitenden jagdhundes. was tust du, um seinen arbeitsdrang zu befriedigen?

das solltest du zuerst hinterfragen, bevor du versuchst, seine marotten auszutreiben.

der "puggle" ist ein sogenannter designerhund, eine leider sehr unüberlegte und problematische mischung. vermutlich brauchst du professionelle hilfe.

Jesska2009 24.03.2012, 20:42

Das finde ich sehr gut beschrieben. Ich hoffe, Baerenma versteht es auch, weil Du es so schön einfach beschrieben hast. Klasse!

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