Hund bellt im Haus unseren Opa an- ansonsten ist er zu jedem freundlich und aufgeschlossen

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Deine Einschätzung, dass der Hund unsicher ist, ist richtig. Warum das gerade bei deinem Opa so zum Tragen kommt, kann viele Gründe haben. Meist spielen Körperhaltung und Stimme eine Rolle. Es ist auch nicht ganz unwahrscheinlich, dass dein Opa selbst Angst hat (auch wenn er das nicht zugibt) und sich bewusst forsch verhält, damit keiner das merkt.

Das klappt bei Menschen meist ganz gut, bei Hunden aber nicht. Ich hatte eine Hündin, die mit sicherem Instinkt immer die unsicheren Menschen entlarvt hat - egal, wie diese sich verhielten. Diesen begegnete sie mit Abwehr, während sie anderen gegenüber freundlich und zutraulich war.

Im Fall deines Opas würde ich raten, dass er euren Hund ab sofort komplett ignoriert. Er soll ihn nicht anschauen, nicht ansprechen, nicht füttern - und schon gar nicht anfassen. Schon gar nicht, wenn der Hund deutliches Abwehrverhalten zeigt. Die Gefahr, gebissen zu werden, ist in diesem Fall hoch.

Euch würde ich raten, dem Hund beizubringen, auf Kommando auf seinen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis ihr ihm erlaubt, ihn wieder zu verlassen. Dort könnt ihr ihn künftig hinschicken, wenn Opa kommt - und der lässt ihn natürlich dort auch in Ruhe. So lernt der Hund, dass ihm keine Gefahr droht, und er nicht selbst für seinen Schutz sorgen muss.

Das Bleiben auf dem Platz ist ein aufwändiges Training, das aber jeder Hund beherrschen sollte. Zum einen gibt es immer Situationen, in denen der Hund nicht gefragt ist - es gibt auch andere ängstliche Gäste - zum anderen dient es gerade bei einem jungen Schnösel sehr gut der Einordnung.

Auch der Opa wird sich entspannen, wenn ihm Bello künftig von der Pelle bleibt.

auf diese weise würde sich aber nie ein gutes verhältnis zwischen den beiden entwickeln, wenn die sich einfach nur aus dem weg gehen.

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@xxguit94

Definiere "gutes Verhältnis". Warum muss der Hund sich von jedem angrapschen lassen? Genügt es nicht auch, in friedlicher Koexistenz zu leben? Die Entscheidung, sich dem Großvater anzunähern, muss der Hund treffen. Das kann dieser aber nur aus der Erfahrung heraus, dass ihm vom Großvater keine Gefahr droht.

Sämtliche aktiven Bemühungen von Seiten des Menschen scheitern hier nach meiner Erfahrung in der Regel. Leckerchen füttern passiert hier beispielsweise immer in einer Atmosphäre von Angst beim Hund. Wenn er sie überhaupt frisst, dann wird dadurch seine angespannte Grundstimmung nicht besser, sondern bestenfalls verstärkt.

Da man einem Hund nicht erklären kann, dass ihm keine Gefahr droht, muss man einen Rahmen der Sicherheit schaffen, innerhalb dessen der Hund sich ausreichend entspannt, um umlernen zu können. Es gibt Situationen, in denen konfontatives Arbeiten der bessere Weg ist, für den Umgang mit Menschen sind diese aber keine Option.

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Schwer zu beurteilen. Man weiss ja nicht genau, was der Hund bevor er zu Euch kam für Erlebnisse hatte. Der Hund müsste mit dem Opa (oder umgekehrt) ein paar positive Erlebnisse/Eindrücke machen. Damit beide sehen, dass sie sich gegenseitig ja gar nichts böses wollen.

Wenn dein Opa sich öfter mit dem HUnd beschäftigt (ich meine damit nicht wahllos Leckerchen zustecken) dann sollte das Problem nach und nach verschwinden. Irgendwas hat der Mann an sich, was dem Hund suspekt vorkommt und ihm unwohlsein beschert. Ihr solltet euch mal zusammen auf den Boden (am besten gemütlicher Teppich :) ) mümmeln und ein bisschen mit dem Hund spielen, ist er anfangs aufgeregt und bellt den Opa an ruhig mal zurechtweisen, ihn ablegen lassen und warten dass er sich beruhigt. Geduld ist gefragt. Sobald der Hund die Nähe des Opas akzeptiert darf ihm mal ein Leckerchen zugeschoben werden (er sollte ihn vorerst nicht anfassen), gegebenen falls kann der Opa auch sonst erst mal die Leckerchen zuwerfen und dann nach und nach aus der Hand füttern. Ruhig belohnen, wenn der Hund vertrauen fasst und aus der Hand ein stückchen nimmt. Dein Opa darf aber auf keinen Fall ängstlich erscheinen! Hat dein Hund ein lieblingsspielzeug? damit darf der Opa dann auch ruhig mal anlocken und mit ihm spielen (keine zerrspiele, lieber spielzeug werfen oder ähnliches). Dann gewöhnt sich der Hund erst mal an die Anwesenheit, den Geruch und die Stimme des Mannes. Immer wenn der Opa kommt könnt ihr dem Hund was leckeres oder sein Spielzeug zuwerfen, das signalisiert "wenn opa kommt, dann ist das was gaaanz tolles" (Bitte aber darauf achten ihn nicht fürs Bellen zu belohnen, hier ist timing gefragt). Nach und nach sollte der Hund eigentlich vertrauen in den Opa fassen und lässt sich mit viel Übung und Training eventuell mal von ihm Anfassen. Eine Option wäre auch, dass dein Opa (in deinem Beisein) auch beim Gassi gehen mal die Leine an sich nimmt und den HUnd führt.

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