Hund bellt bei jedem kleinen Geräusch..

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3 Antworten

Leider schreibst Du nicht wie alt und was für eine Rasse Dein Hund ist.

Einige Hunde haben das Bewachen halt in den Genen. Andere vor allem kleinere Rassen kläffen halt, weil sie mit der Situation überfordert sind. Grössere Rassen bellen, weill sie evt. eine Rolle eingenommen haben, die sie ebenfalls überfordert.

Wenn der Hund zu bellen beginnt, nimm ihn aus der Situation raus. Mit einem Geräusch und seitlichem Anstupsen. Dann soll er unbedingt von der Tür weg - z.B. an seinen Platz. Der Liegeplatz sollte an einem strategisch unwichtigen Ort sein. Kein Blick zur Türe und nicht erhöht. Er muss sich daran gewöhnen, dass Du oder Deine Eltern die Situation jederzeit im Griff habt.

Habe einen Schäferrüden und ich finde es normal, dass er bellt, wenn sich jemand dem Haus nähert und läutet. Ich nehme meinen Buben dann zurück ins Wohnzimmer - also nur mit Kommandos, ohne ihn anzufassen und lasse ihn Platz machen. Ich gehe dann zur Türe, den Buben immer im Augenwinkel. Sobald er anstalten macht, zur Tür zu wollen, sofort unterbinden. Ein energisches Zischen oder NEIN reicht völlig aus.

Wenn der Besuch dann reinkommt, darf der Hund nicht beachtet werden. Kein Blickkontakt, kein Sprechen mit ihm, keine Zuneigung. Er woll merken, dass der Besuch nicht wegen ihm kommt (auch wenn es manchmal so ist). Erst wenn der Hund ganz ruhig liegt und er kein Interesse mehr am Besuch zeigt, darf er begrüsst werden.

Es klappt natürlich nicht von heute auf morgen... aber Übung macht den Meister. Und bellen, gehört nun mal dazu. Er sollte jedoch aufhören, wenn er das entsprechende Kommando dafür erhält.

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Kommentar von Elisa96
16.07.2013, 10:30

Sry.. sie ist ein einhalb jahre alt und ist ein puggle (mops-beagle-mischling).

Danke für die tipps :)

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Wenn deine Nachbarin Hunde züchtet, weiß sie vielleicht Rat. Sie muss die Tiere ja auch erziehen und Züchter haben oft eine besondere Beziehung zu ihren Tieren.

Ich an deiner Stelle würde die Züchterin mal um Hilfe bitten. Vielleicht kann sie sich die Situation ja mal bei euch ansehen?

Also sie und dein Hund im Haus, du draußen und knallst die Autotür... Mal schauen, was sie dann meint, wie man dem Hündchen helfen kann.

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Kommentar von Elisa96
16.07.2013, 10:29

Das lass ich lieber sein. Die hunde von ihr sind derartig unerzogen..das lass ich lieber sein. Trotzdem danke :)

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Deine Mutter hat absolut Recht: Hunde bellen nunmal. Dafür wurden sie seit Jahrhunterten gezüchtet. Die Aufgabe des Hundehalters dabei ist nicht, den Hund zu maßregeln oder mit Wasser zu erschrecken (würdest Du das auch bei einem Kind für sein natürliches Verhalten machen?), sondern dem Hund zu zeigen, dass Du verstanden hast, warum er bellt. Er meldet. Er meldet Dir, dem Besitzer, dass er was gehört hat. Also musst Du lernen, wie Du dem Hund izeigen kannst, dass Du es auch gehört hast, und er sich keine Sorgen maher machen muss. Klingt logisch, oder? Ist es auch.

3 Möglichkeiten:

  • Hund bellt und Du rufst ihn freundlich zu Dir. Hund kommt, Du lobst ihn leise, damit er sich nicht gleich wieder hochschaukelt. Fein gemacht.

  • Er bellt, Du rufst ihn, er reagiert nicht. Du gehst mit festen Schritten in die Richtung in die er bellt. Er erkennt, dass Du Dich um die "Gefahr" kümmerst, und hört auf.

  • Er nimmt Dich nicht wahr, so drehst Du Dich jetzt zu ihm, Dein Brustbein ist auf seines gerichtet. Du stehst ganz locker und entspannt, machst ein freundliches Gesicht und atmest tief in den Bauch. Dein Hund wird Dich erstaunt ansehen und sofort aufhören zu bellen. Das ist Körpersprache. Er nimmt Deine Reaktion auf diese Situation wahr. Du bist gelassen - er demzufolge auch. Leise loben. Das machst Du jedes mal, bis Du es reduzieren kannst bis zum normalen abrufen.

So baut mein eine Bindung zu einem Hund, der ja der beste Freund des Menschen ist auf. Mit Strafen und Massregeln bekommt man einen Sklaven, aber keinen Partner.

Viel Glück!

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Kommentar von Elisa96
16.07.2013, 10:31

Dankeschön :)

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