Hund beisst und tritt um sich?

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9 Antworten

Hallo,

habt ihr schon einmal davon gehört, dass man einen Hund tatsächlich erziehen muss?

Und dass es nicht damit getan ist, einen Hund auf einem großen Grundstück herumlaufen zu lassen?

Ein Hund ist ein soziales Rudeltier, das einem Rudel angehören und innerhalb dieses Rudels auch seine feste STellung haben möchte. Dazu aber gehört, dass ein Hund auch innerhalb dieses Rudels leben kann - und nicht draußen für sich alleine.

Und nur, wenn dieses Rudelverhältnis besteht, der Hund sich sicher und geborgen fühlt, er eine Person dieses Rudels als souveränen Führer erfährt - nur dann wird er sich auch erziehen lassen, sich diesem Chef gerne und willig unterordnen.

"Führer" und "Chef" und "unterordnen" haben nun aber gar nichts mit den früheren Vorstellung von Hundeerziehung zu tun - bei denen ein Hund oft gewaltsam erzogen und "gebrochen" wurde und ein willenloser "Sklave" seines Herrn wurde.

Heute erreicht man diese Ziele mit kompetenter souveränder Führung, viel Zeit für Beschäftigung, Spiel und Spaß und Vertrauen. Wichtig dabei ist bei vielen Hunden auch, dass sie eine feste Aufgabe erhalten ... und mit ihnen entsprechend gearbeitet wird. Auch das macht sie sicher und schafft eine prima Bindung.

Das funktioniert aber nur, wenn man auch tatsächich über Hundewissen verfügt und sich die Zeit nimmt und auch die Lust daran hat, sich intensiv mit dem Hund zu beschäftigen und Zeit mit ihm zu verbringen. Das funktioniert nicht, wenn man den Hund wegsperrt oder ihn mit fragwürdigen Methoden dazu bringen will, etwas zu machen, was er nicht will, was er nicht versteht, was ihm Angst macht ....

Schade, dass es in Deutschland keine Pflicht ist, mit Hunden eine Hundeschule zu besuchen - das würde viele Menschen davon abhalten, sich mal eben so einen Hund zu kaufen und/oder würde erst viele Probleme in der Hund/Mensch-Beziehung erst gar nicht entstehen lassen.

Wer hat denn behauptet, dass wir den Hund nur auf dem Grundstück rumrennen lassen und ihm keine Zeit widmen? Ihren Interpretationsansatz würde ich gerne verstehen, da ich nicht weiß, wo Sie diesen herhaben :)

Da meine Familie, wie bereits erwähnt, über langjährige Hundeerziehungskenntnisse verfügt, sehe ich es doch als recht unhöflich an, dass solche Behauptungen hier aufgestellt werden. Wir haben Tierärzte und weitere Hundhalter in unserem Freundeskreis und diese sind alle mehr als einverstanden mit unserer Tierhaltung. Wir haben auch schon Hundewelpen verkauft und diese waren auch im verkaufsfähigen Alter sehr gut erzogen und wir haben nur gute Feedbacks bekommen. 

Dennoch Danke ich Ihnen für ihre unvereingenommene und absolut objektiv auf die Frage bezogene Antwort.

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@Emsi1804

Aus deinem Text ist herauszulesen, dass der Hund z.B. die Nächte in einer Hütte im Garten verbringen muss. (wenn wir ihn am Abend in seine Hütte (mit genügend Freiraum drumherum) bringen wollen, damit er dort fressen kann und über Nacht nicht abhaut,

Er scheint ja auch im Garten meist angeleint zu sein, denn anders ist der Ausspruch: "aber es kommt immer öfter vor, dass, wenn wir ihn im Garten von der Leine lassen," nicht zu interpretieren.

Also liege ich gar nicht so falsch mit meiner Interpretation, dass der Hund nicht wirklich in die Familie integriert ist. Schon, dass ein Hund nachts draußen schlafen muss, weitab seines "Rudels", ist ein absolutes No-Go in einer Mensch-Hund-Beziehung und untermauert genau das, was ich geschrieben habe.

Aber du willst ja gar keine Gründe für das "Fehlverhalten" des Hundes hören - zumindest keine Gründe, die in euch begründet liegen könnten.

Wahrscheinlich wartest du eher auf Antworten, dass ihr natürlich alles völlig richtig macht, dass der Hund einen schlechten Charakter hat, eine härtere Hand braucht, er erziehungsunfähig ist, ihr ihn besser abgeben solltet etc. pp.

Keine Sorge, auch solche Antworten wirst du hier sicher bekommen.

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@dsupper

Das mit der Leine hab ich einfach unglücklich ausgedrückt. Lies einfach mal die anderen Kommentare, da würde sich auch schon herrlich ausführlich drüber aufgeregt und ich habe dies klargestellt. Mein Hund ist nur an der Leine, wenn ich mit ihm Gassi gehe und an einer Straße entlang laufe. 

Dass der Hund immer im Haus schlafen muss, ist quatsch. Auf dem Dorf mag nicht alles perfekt und up to date sein, aber von Hundehaltung versteht mm hier trotzdem noch was. 

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@Emsi1804

Ich erwarte einfach Antworten, die mir sagen: "sollte der Hund das wieder machen, tu dies oder tu das, verhalte dich so oder so." Mein hund ist kein extremer Problemfall, er hat nur einfach manchmal eine Macke und ich möchte wissen, was ich dagegen tun soll. Ist ja auch klar, dass er noch nicht perfekt funktioniert, er ist immerhin noch jung. Ich möchte keine Antworten a là "du hat keinen Plan von hundehaltung mimimi" "du solltest keinen hirtenhund halten mimimi" "du  solltest deinen Hund im Haus schlafen lassen mimimi"

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@Emsi1804

Ja, klar, hinterher ist so etwas immer nur "falsch ausgedrückt" - so redet man sich gerne heraus ....

Eine adäquate Hundehaltung hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, ob man in der Stadt oder auf einem Dorf lebt. Sie hat nur damit zu tun, ob man Althergebrachtem kritiklos nachrennt, oder aber in der Lage ist, sich neue Informationen zu beschaffen, nachzudenken, kritisch damit auseinander zu setzen und diese dann in die Tat umzusetzen.

Hätte der Mensch das nicht in den 10.000den von Jahren gemacht - dann würden wir immer noch in den Steinzeithöhlen leben, Menschen würden versklavt, Kinder verprügelt etc. pp.

Nur, weil viele Menschen in den Dörfern lieber an Althergebrachtem hängen und sich nicht mit neuen Erkenntnissen auseinandersetzen möchten, bedeutet dies nicht, dass dies "besser" wäre.

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@dsupper

Bei deiner Problematik kann man aber eben nicht sagen: tu dies oder tu das.

Denn dieses Problem ist viel vielschichtiger, als dass es mit einer bestimmten Aktion lösbar wäre.

Das Problem liegt für mich darin, dass das vertrauensvolle Verhältnis und die Beziehung Mensch-Hund nicht wirklich stimmt. Wärest du der kompetente anerkannte Führer deines Hundes, dann gäbe es diese Probleme nicht - so einfach ist das!

Aber um eben dieser kompetente Führer zu werden, fehlt in eurer Beziehung eine ganze Menge - das fängt beim Schlafen im Haus an und hört bei einer gezielten Arbeit für und mit dem Hund auf.

Lösungen wie "tu dies" oder "tu das" wären dann in deinen Augen wahrscheinlich: hau ihm ein paar auf den Hintern! Nimm ein Stachelhalsband! Schmeiß ihn auf den Boden! oder so etwas??

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@dsupper

Jetzt hast du mich wirklich zum Lachen gebracht, Glückwunsch, langsam fängt das Ganze an, echt Spaß zu machen. Natürlich ist mein Hund den ganzen Tag an der Leine, ist ja auch logischen welcher Besitzer mit Verantwortungsbewusstsein lässt seinen Hund auch auf seinem eigenen Grundstück frei rumlaufen. Und natürlich sollte man seinen Hund immer im Haus halten, ich meine, wozu hat man das Haus sonst. Dass die Katzen über Nacht auch draußen sind, ist natürlich in Ordnung, sind ja keine Hunde, die kommen mental damit besser klar, als ein Hund. Auf dem Dorf sind wir nunmal leider sehr festgefahren in unseren Ansichten, der Bauer frisst halt nur das, Was er kennt. Aber da wir auch noch unsere Kinder verprügeln, ist das ja eigentlich kein Ding. 

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@Emsi1804

lol - wer das Verhalten von Katzen und Hunden miteinander vergleicht und in eine Relation setzt, der zeigt mir eigentlich sehr deutlich, dass er vom Verhalten und den Bedürfnissen eines Hundes so überhaupt keine Ahnung hat.

Und noch einmal: JA, man sollte einem Hund ständig den freien Zugang zum Haus und seinem Rudel erlauben!! Das ist unabdingbar!

Wir haben auch ein sehr sehr großes Grundstück, viele Hunde, die gerne draußen sind, dort spielen, in der Sonne liegen etc. Aber IMMER haben sie freien Zugang ins Haus und zu uns.

NUR SO lebt ein vertrautes innig gebundenes Menschen-Hunde-Rudel. (Bei dem dann solche Probleme auch nicht auftreten!)

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@Emsi1804

Lösungen, wie "tu dies" oder "tu das" wären in meinen Augen Übungen, die man mit seinem Hund machen kann, damit sich das Vertrauen zwischen Mensch und Tier stärkt, oder Dinge, die ich an mir ändern kann, um mit der Situation klarzukommen. Es ist doch nicht zu fassen, wie man von einigen Leuten eingeschätzt wird. Nur, weil mein Hund nicht in meinem Haus schlafen darf, nicht das mit  gleich zu einem Tierquäler, der gerne Tiere schlägt und sich auf diese Weise Dominanz sichern will? Mein Hund kommt schwanzwedelnd auf mich zu, sobald ich aus der Haustür trete oder von Arbeit komme, Sitze ich hinten im Garten auf der Terasse, liegt er entspannt neben mir. Ist das so, weil ich ihn gerne schlage und unser Verhältnis gestört ist? 

Manche Menschen arbeiten auch und sind nicht 24/7 zuhause. Manchmal ist nunmal kein Rudel da, trotzdem funktioniert es. 

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@Emsi1804

Komisch schon, dass du scheinbar allen Nutzern hier das Wort im Mund umdrehst! Findest du nicht?

Niemand hat geschrieben, dass du deinen Hund schlägst.

Aber viele haben dir geschrieben, dass es an der Beschäftigung und am Vertrauen zu fehlen scheint. Aber alle Möglichkeiten, woran dies liegen könnte oder aber um das zu ändern, schlägst du aus dem Wind - da werden wir alle beleidigt und abgekanzelt.

Es gibt KEINE schnelle und einfache Lösung - das ist ein langwieriger Prozess - aber das scheinst du nicht zu verstehen oder nicht akzeptieren zu wollen.

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@dsupper

"Lösungen wie "tu dies" oder "tu das" wären dann in deinen Augen wahrscheinlich: hau ihm ein paar auf den Hintern! Nimm ein Stachelhalsband! Schmeiß ihn auf den Boden! oder so etwas??"

Klingt für mich sehr nach Gewaltbereitschaft.

Die meisten Schreiben hier, Dass ich keinem Plan von Hundeerziehung hätte, nur weil mein Hund ab und an am Rad dreht. Die Hauptursache eurer Aufregung liegt hierbei aber vor allem darin, Dass ich einen Hirtenhund besitze, ähnlichem dürfen wohl Huskybesitzer auch öfter gegenüberstehen. 

Ich habe mich wirklich um einem sachlichen Ton bemüht, aber wenn 10 Mann zusammen gegen eine Person hetzen und immer nur Vorwürfe kommen, die Dinge beinhalten, die man nicht ändern kann, es sei denn man verkauft den Hund, oder die einfach nicht drin sind, weil wir den Hund immer im Haus haben schlafen lassen, er vor langer Weile aber alles auseinander genommen hat, ist es einfach sehr schwierig nicht zu verzweifeln!

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@Emsi1804

"...aber manchmal hat die menschliche Kraft auch Grenzen und gerade ich als Mädchen bin ihm kräftemäßig leider ziemlich unterlegen. Wie kann ich mich trotzdem durchsetzen und ihm diese Macke abgewöhnen?" 

In Deinem Ausgangstext lese ich wesentlich mehr von Gewaltbereitschaft als ich hier von dsupper wahrnehmen kann, darin finden sich eher die Problematiken begründet die ihr mit eurem Hund habt und die liegen nicht darin das ihr so liebevoll mit eurem Vierbeiner umgeht sondern eben darin das ihr versucht einen Machtkampf zu initiieren. 

Leute die genau diesem ritualisiertem Missverständnis des Wesen Hund unterliegen propagieren genau das, Frauen sollten keinen Hund halten weil sie eben diesem je nach Größe und Rasse körperlich unterlegen sind. 

Training aber welches auf dem Wissen um und über Hunde basiert lässt sogar eine extrem zierliche Frau mit dem kleinen Finger einen Molosser führen. 

Du möchtest Dich laut Deines Ausgangstextes durchsetzen? 

Gut, dann besuch nen Fitnesstudio! ...und gib in Folge den Hund in gute Hände! 

PS: Im übrigen hat Dein Hund keine feststellbare Macke, sondern verhält er sich eben genauso wie jedes Lebewesen welches unter Zwang zu etwas gebracht werden soll was es nicht will. DAS ist natürliches Verhalten und ist weitab von einer Macke! 

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@Emsi1804

@emsi1804 -

Ich schreibe sicher nicht, dass Gewalt niemals in die Erziehung von Kindern und Hunden gehört - wenn ich davon nicht absolut überzeugt wäre.

Und hier hetzt niemand gegen dich - aber vielen Nutzern - und das sind alles Nutzer mit viel Hundeverstand - scheinen den Kern deines "Problems" besser zu erkennen als du selbst. Leider gefällt dir diese "Diagnose" nicht.

Und auch, wenn dein Hund im Haus alles auseinandergenommen hat - dann ist das ein Zeichen, dass es dem Hund nicht wirklich gut geht. Hunde, die so etwas machen, stehen stark unter Stress und die Zerstörung von Dingen hilft ihnen, diesen Stress abzubauen.

Aber was macht ihr? Statt der Ursache auf den Grund zu gehen und die Faktoren zu ändern, die dem Hund diesen enormen Stress verursachen - sperrt ihr ihn aus!! Weg vom Rudel!! Ab mit dir!!

Hut ab - das ist Hundeverständnis!!

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Hi, ich fürchte das hier das Problem direkt an eurer Erziehung und Umgang mit den Hund liegt.

erziehen heisst nicht nur sitz, platz usw sondern das zeigen und heranführen ans Leben. Ein Ringkampf mit den Hund hat auch kein erfolg. Manche hirtenhunde wurden gezüchtet um selbst Bären verjagen zu können - da hat man als Mensch eher schlechte Karten. Das Geheimnis ist da im Grunde eine Koorperation zu erreichen für die der Hund sich selber auch entscheidet, diese Hunde denken und handeln ja selber, im Gegensatz zu Hunden mit ein Will to please. Mit den Ausschluss aus den Rudel,wo er auf sich selber gestellt ist bremst ihr euch selber aus (nachts allein in hütte schlafen). Mit körperlicher härte wird man auch eher das vertrauen verlieren die der Hund aufgebaut hat.

Ich würde zu einer Hundeschule raten die sich mit solchen Hundetypen auskennen. Denn da gewinnt nicht der stärkste und lauteste sondern der der beständig, ausdauernd und stur ruhig bleibt.

 

ihn im Garten von der Leine lassen, er auf das Nachbargrundstück läuft und sich nicht mehr einfangen lässt, oder wenn wir ihn am Abend in seine Hütte (mit genügend Freiraum drumherum) bringen wollen, damit er dort fressen kann und über Nacht nicht abhaut, er sich weigert hineinzugehen und wegläuft

zuerst mal solltet Ihr Euch über die Bedürfnisse von Hunden und deren Haltung informieren, dazu gibt es Bücher zu kaufen die alles sehr gut erklären.

Hunde sind nämlich Rudeltiere und sind daher auf ständige Gesellschaft angewiesen. 

was Ihr macht ist einfach nur herzlos und kann auch schon als Tierquälerei bezeichnet werden. 

man sperrt einen Hund aus nicht in eine Hütte ein. Ein Hund braucht Gesellschaft und die Nähe des Rudels/der Familie .

und was das weglaufen betrifft, so seid Ihr verpflichtet Euer Grundstück mittels eines Zaunes in ausreichender Höhe zu sichern. Dazu gibt es Materialien die man in jedem Baumarkt kaufen kann.

im Übrigen sind Herdenhunde Arbeitshunde die eine feste Aufgabe brauchen.. 

wie viel Stück Vieh und wie viele Hektar Land habt Ihr die der Hund zu bewachen und schützen hat?

Inwiefern ist unsere Haltung herzlos? :D Tierquälerei? Machen Sie sich bitte nicht lächerlich :D Es ist nicht möglich, einen Hund dieser Größe im Haus zu halten, eine Hütte ist durchaus eine akzeptierte Methode auf dem Dorf, um einen Hund über nicht dort zu halten. Unser Grundstück ist ausreichend abgesperrt. Es ist immer einfach, an anderen rumzumeckern, ohne auf die eigentliche Frage einzugehen. Da diese nicht beantwortet werden konnte, sehe ich diese Antwort als nutzlos an.

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@Emsi1804

wozu hält man einen Herdenschutzhund wenn man einem solchen Hund kein geeignetes Umfeld bieten kann? 

Herdenhunde sind keine Kuscheltiere, das sind eigenständig arbeitende Hunde die sich nur äußerst selten dominieren lassen.

dies scheint Ihr nicht zu wissen, sonst würdet Ihr nicht diese Frage hier stellen.

und wenn Euer Grundstück hundegerecht gesichert wäre, würde es dieses Problem auch nicht geben.

wenn wir ihn im Garten von der Leine lassen, er auf das Nachbargrundstück läuft 

 

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@dogmama

Meine Fresse, man kann sich aber auch an Kleinigkeiten aufhängen:D ich meinte das mit der Leine so, dass ich vorhin vom gassigehen kam, meinen Hund auf dem Hof von der Leine gelassen habe, mit ihm hinter in den Garten gegangen bin und er dort weggelaufen ist. Unser Hund hängt doch nicht 24/7 an der Leine:D 

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@Emsi1804

ja, weil im Leben kommt es (auch) auf die Kleinigkeiten an.

und wenn das Grundstück ausreichend abgesperrt wäre, dann könnte er nicht weglaufen und in Nachbars Garten gelangen.

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@dogmama

Was nichts am der Tatsache ändert, dass Ihre Antwort absolut null hilfreich ist, sondern Sie nur antworten, damit Sie Ihren Senf dazugeben können, obwohl sie von der eigentlichen Problematik keinen Plan haben :D 

#overandout

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@Emsi1804

das Problem ist hier sicherlich nicht der Hund!

mal informieren und nachdenken wäre hilfreich.

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@dogmama

Es ging doch aber vordergründig nicht darum, dass er auf das Nachbargrundstück läuft. Es ging darum, dass er dies immer dann macht, wenn man ihn irgendwie von dem Ort wegbringen will, an dem er gerade lieber sein möchte. Wie ein bockiges Kind, das weiter Trampolin springen will, aber die Eltern weiter wollen und es sich daraufhin auf den Boden wirft und mit den Beinen strampelt:) 

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@Emsi1804

lol - richtig - und auch bei diesem besagten Kind mangelt es dann an Erziehung - an einem vertrauensvollen Miteinander von Eltern und Kind ... nur, mit einem Kind kann man noch sprechen, ihm etwas erklären .... das ist bei einem Hund nicht möglich - daher muss er noch mehr in die Führungskompetenz und das Vertrauen zu seinem "Chef" eingebunden sein

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ja so ist es nun mal, wenn man einen Herdenschutzhund im Garten hält. Er nimmt seine Aufgabe ernst die er als diese Rasse nun mal hat und sein Grundgehorsam ist eben noch nicht zuverlässig. Wenn ihres nicht schafft ihn zu locken ist es schlecht, wenn er sich wehrt wenn ihr ihn am Halsband packt, nimmt man eine Leine zu Hilfe. Euer Machtkampf mit ihm ist unsinnig. Wer meint eine körperliche Überlegenheit gegenüber seinem Hund haben zu müssen irrt, es ist eine souveräne und konsequente Art und Weise wie man mit dem Hund umgeht, die ihn hören lässt. Wenn er im Nachbargarten ist wäre ein Schleppleinentraining sinnvoll. Da er ein Arbeitstier ist mit einem bestimmten Aufgabengebiet kann es auch sein, das sein Leben zu langweilig ist. Da würde es helfen, zum Beispiel Sucharbeit al Beschäftigung anzubieten. Es gibt bestimmt gute Seiten im Internet die euch aufzeigen, wie man angemessen mit einem Herdenschutzhund trainiert

Warum ist man der Meinung man muss einen Hirtenhund halten?

Dem kann man hier meist kaum gerecht werden.

Der Hund braucht eine Aufgabe die seinem Zuchtstandart entspricht.

Und zwar das hüten und bewachen von Vieh auf einer offenen Wiese.

Er will beschützen und ist nicht dafür gemacht in einem garten zu leben.

Ich bin ganz ehrlich: Überlegt euch bitte zu liebe des Hundes einen geeigneten Platz zu suchen wo er seiner Aufgabe nachgehen kann. 

Wenn er euch wirklich bedeutet solltet ihr selber einsehen das ein Herdenschutzhund hier nichts zu suchen hat wenn er kein Vieh zum bewachen hat.

Und er ist auch nicht da drauf ausgelegt einfach so zu gehorchen.

Er ist den Großteil des Tages alleine mit dem Vieh und hat nur EINE Bezugsperson.

Bitte. Sucht einen guten Platz für ihn.

Das sind keine Kuschel und Familien Hunde mit denen man hier und da mal laufen geht und Bällchen wirft.

Wir haben diesen Hund gekauft, weil er uns als goldenretriever verkauft wurde. Da er sich aber sehr wohl bei uns fühlt und wir ihn auch ins Herz geschlossen haben, werden wir ihn nicht weggeben. Wir haben ein über 4000m2 großes Grundstück, der Hund hat genug Auslauf. Aber es wäre trotzdem trotzdem, wenn mal jemand auf die eigentliche Frage eingehen würde und nicht permanent über unsere Hundewahl gejammert wird.

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@Emsi1804

Ihr könnt dieser Rasse aber nicht gerecht Werden.

Und auf Dauer kann das gefährlich für euch und andere werden.

Ihr werdet ihn nicht "bändigen" können.

Übrigens ist man selber schuld wenn man aus unseriösen Quellen kauft weil einem seriöse Züchter zu teuer sind.

Ihr habt den Hund gerne: Warum wollt ihr ihm also kein artgerechtes leben ermöglichen.

Der große garten alleine hilft ihm nicht.

Er braucht eine Vieh Herde zum beschützen und die er auch verteidigen darf vor ALLEM! Menschen wie Raubtieren! außer seiner Bezugsperson. 

DAS sind seine Aufgaben.

Wenn ihr ihm kein artgerechtes leben ermöglichen wollt habt ihr ihn nicht lieb sondern seid nur egoistisch.

Vermutlich auch zu geizig einen neuen Hund zu kaufen.

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@LukaUndShiba

Unser Hund ist GUT erzogen, Es handelt sich hier um ein einziges Problem. Meine fresse, stellt es doch nicht alle so dar, als wäre die gesamte Erziehung im Arsch und der hund nicht zu bändigen. Es geht hier auch nicht darum, ok es ein Hirtenhund, ein Goldenretriever oder ein Schäferhund ist, es geht einzig und allein darum, dass es ein junger Hund ist, der manchmal einen an der Waffel hat. 

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@Emsi1804

Wir hätten da Geld, um uns einen neuen Hund zu kaufen, aber die Erziehung eines jungen Hundes bedarf nunmal viel Zeitaufwand, wir haben eine eigene Firma, Schafe, Geflügel, Pferde, etc. Die Zeit, nochmal einem jungen Hund so ausführlich zu erziehen ist nunmal knapp. Wir haben sehr viel Zeit in die Erziehung dieses Hundes gesteckt, das lasse ich mir nicht vorwerfen.

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@Emsi1804

doch es kommt eben auch darauf an, was man für eine Rasse hat. Ein Podhalanski wurde nun mal auf selbstständiges denken und handeln gezüchtet, dies ist seine Aufgabe. Er hat keinen an der Waffel , sondern er entscheidet was er für notwendig hält und was nicht. Blinden Gehorsam wirst du bei so einer Rasse nicht erreichen, aber mit einem souveränen, konsequenten und geduldigen Umgang wirst du viel erreichen können. Auch meine Freundin hat sich diese Rasse als Golden Retriever andrehen lassen. Leider war sie und ihre Familie alles andere als die richtige Heimat für diese Hündin. Durch die Inkonsequenz und Unsicherheit in der Führung , gab es als die Hündin erwachsen war ziemliche Probleme. Ihr habt noch einen totalen Jungspund, erwachsen erst mit 3-4 Jahren, da heißt es nun mal viel Zeit und Geduld in die Ausbildung dieses Tieres zu stecken. Ansonsten könntet ihr später vielleicht überfordert sein. 

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@Emsi1804

Der Hund ist gut erzogen und hat nur EIN Problem??

Sorry, aber ein Hund, der beißt und tritt, ist NIEMALS gut erzogen!!

Ein Hund, der sich den Kommandos seines Halter verweigert - böse verweigert - ist niemals gut erzogen.

Ein Hund, der auf Abruf nicht reagiert - und in Nachbars Garten läuft - ist niemals gut erzogen.

Das sind schon mehr als nur "EIN Problem!" Das ist ein Grundproblem!

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Hallo Emsi1804,

ich würde mal denken, das er sich testen will, wie weit er gehen kann und zeigen das er Chef ist.

Ist im diesen alter ja auch normal. Pupsertät könnte man es nennen.

Er nimmt dich nicht ernst und merkt deine zunehmende unsicherheit was ihm wiederum mehr sicherheit gibt und macht was er will.

Mein Partner und ich kenne das, wir haben nen mix aus ner Französischen Bulldogge und nem Bullterrier. Zwei Bullys in einem kann seeehr Sturköpfig sein.

ich habe von erziehung keine große ahnung gehabt, allerdings mein Partner.

Er hat unseren Hund nie unterworfen wie es viele tuhen ( auf den boden legen mit Hand am Hals) und er meint das solle man NIE tuhn. Was er getahn hat ist, wie bei nem kleinen kind, Strafen zu geben. Natürlich auch Scharfe töne dazu. z.B schläft er bei uns im Bett, hatte dann aber Bettverbot. Einmal musste auch das Abendfressen dran glauben ( davor allerdings etwas mehr gegeben damit er nicht hungern muss) was ihn dan auch verwundert hat und er etwas verstand. Nach der Zeit hörte er auch besser auf scharfe Töne und kam dann brav an. Er Verstand und wusste was er falsch gemacht hatte.

Wenn er etwas gut gemacht, UMSO MEHR LOBEN. richtig PARTY machen. nen guter tipp auch: nicht "fein gemacht" sagen da hunde "fein" und "nein" nur schwer unterscheiden können. lieber PRIIIIMA sagen.

Was auch sehr wichtig ist, ist die sozialisierung zu anderen Hunden. einmal in nem gelungenen rudel zusammen spielen und auch mal von nem anderen gesagt zu bekommen "STOP" ist nicht falsch und bringt oft mehr als ne Woche training.

Strahle Dominanz von der Körpersprache aus und auch mit der Stimme. Falls es nicht hilft, fällt halt das spielen weg. Gibts dann halt mal nicht für ihn.

Sorry für solch ein langen Text und nochmal, ich selber habe nur mein partner beobachtet. Hat aber auch bei mir geholfen und der Hund ist dazu super glücklich und liebt uns was er uns täglich zeigt.

wichtig! gerade ein hirtenhund braucht unmengen an aktivität und beschäftigung. Mach Suchspiele mit ihm oder besorg eventuell nen intelligenz spiel. Fahr mit ihm Fahrad. Ist er ausgelastet, wird er auch ruhiger und auch dankbarkeit zeigen!

Liebe grüße =)


Danke für die Antwort! Ich hab kein Problem mit langen Texten, solange etwas sinnvolles darin steht :D ich werde mich auf jeden Fall an deine Tipps halten:)

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Was er getahn hat ist, wie bei nem kleinen kind, Strafen zu geben. Natürlich auch Scharfe töne dazu. z.B schläft er bei uns im Bett, hatte dann aber Bettverbot. Einmal musste auch das Abendfressen dran glauben ( davor allerdings etwas mehr gegeben damit er nicht hungern muss) was ihn dan auch verwundert hat und er etwas verstand. Nach der Zeit hörte er auch besser auf scharfe Töne und kam dann brav an. Er Verstand und wusste was er falsch gemacht hatte.


Sorry, aber DAS ist völliger Unfug!!

Ein Hund wird nicht bestraft! Ein Hund wird für richtiges Verhalten gelobt und belohnt!!

Und Strafen, die nicht sofort und direkt erfolgen - (wie Bettverbot oder Futterentzug) nutzen überhaupt NICHTS, denn ein Hund schafft es überhaupt nicht, hier auch nur ansatzweise eine Beziehung zwischen "Tat" und "Strafe" herzustellen!!



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@dsupper

Vielleicht sollten Sie mal damit anfangen einzusehen, dass es eben NICHT nur einen Weg gibt, um Hunde zu erziehen. Dies liegt einfach daran, dass jeder Hund ein unterschiedliches Wesen hat. Es gibt hunde, bei denen reicht ein böser Blick, es gibt hunde, bei denen reicht es eben nicht. Es gibt Menschen, die unvoreingenommen auf eine Frage antworten können und somit helfen wollen, es gibt unvergleichliche Besserwisser, die überall ihre Meinung hinzugeben müssen, die natürlich uneingeschränkt richtig ist, ohne dabei auf die eigentliche Frage einzugehen. 

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@dsupper

Ich gebe dir schon recht, das ist schon dramatisch das jetzt in diesem blick zu lesen. So dramatisch wollte ich das thema bestrafen aber auch nicht hinstellen.

zu: "
denn ein Hund schafft es überhaupt nicht, hier auch nur ansatzweise eine Beziehung zwischen "Tat" und "Strafe" herzustellen!!"

Muss ich wiedersprechen. Eventuell nicht immer, aber er hat immer verstanden was er falsch gemacht hat. Soviel körpersprache kann ich doch schon lesen. Und die zeit zeigte, das er genau gemerkt hat wieso wehalb warum. Klar kann einbildung sein ich kann nun nicht in den Kopf schauen. Denke nicht das wir sehr Streng mit ihm sind, das können wir garnicht dafür lieben wir ihn einfach zu sehr mit seine Teddy gesicht. Aber z.b wenn er ohne leihne nicht hört über mehrere aktionen hinaus, kommt er halt nach dem 8ten mal wieder an die leine als "strafe". Und ja ich weiß Hund ohne leine nicht im auslaufgebiet = verboten. wohne aufm Dorf.

Es heist ja auch Hunde haben kein zeitgefühl soweit ich weiß... schwachsinn... eventuell nicht über Tage hinweg.

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@Emsi1804

Selbstverständlich sind Hunde ganz individuelle Lebewesen, die auf ganz unterschiedlich leichte oder starke Erziehungssignale reagieren.

ABER: weder in der Kinder- noch in der Hundeerziehung darf Gewalt und Strafe eine Rolle spielen. Wer davon noch überzeugt ist, sollte sich weder Kinder noch Hunde anschaffen - und derjenige stellt sich selbst ein schreckliches Armutszeugnis aus!

Ach, lol, eines noch: "Besserwisser" kommt übrigens tatsächlich vom Wortstamm her von : besser wissen!!

Es ist somit keine Beleidigung, sondern eher das Zugeständnis, dass derjenige es tatsächlich besser weiß!

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@Emsi1804

naja unrecht hat er nicht. Ich bin aber auch der meinung das jeder hund genauso wie jeder mensch "neutral" geboren wird. Nix kampfhunde etc. Erziehung und erfahrung des hundes  ist alles. Jeder macht fehler in der Erziehung. auch ich und mein partner. leider Merkt man es oft über lange Zeit nicht.

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@Nephthysxyz

Wenn du tatsächlich über das Lernvermögen und die Lerntheorie von Hunden informiert wärest, dann wüsstest du, dass Hunde KEINE Beziehung zwischen Tat und Strafe herstellen können, wenn die Strafe nicht sofort erfolgt. Da dürfen allenfalls einige Sekungen dazwischen liegen - sonst weiß der Hund nicht mehr, wofür er bestraft wird.

Das ist nun nichts, was ich mir aus den Fingern sauge, sondern das ist Verhaltensforschung und Lerntheorie - wissenschaftliche Erkenntnisse.

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@dsupper

Nun, findest du es also nicht in Ordnung den hund beim freuen laufen wenn er mehrere falsch macht was er eigentlich kann, da ihn seine triebe dazu bringen, ihn wieder an die Leine zu nehmen mit entsprechender körpersprache das man Sauer ist. Kann ich verstehen aber anstatt zu sagen, das dies falsch ist, wie wäre denn eine Hundfreundliche lösung des gleichen? oftmals beginne ich das "training" wieder und versuche ihn liebevoll darauf erneut hin zu weisen und es nochmal zu trainieren. Falls er komplett Stur bleibt, kommt er an die leine.

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@dsupper

Das ist mir durchaus bewusst. Jetzt bemerke ich das mit dem "nicht im bett schlafen". Das habe ich nicht mit bedacht. Das sehe ich gerne ein.

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@Nephthysxyz

ein Hund kann nur wie ein Hund denken, er weiß eben nicht was er falsch gemacht hat. Er reagiert nicht auf unsinnige Strafen wie Bettentzug oder kein fressen bekommen. sondern er reagiert auf eure Körpersprache. 

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@Nephthysxyz

wenn ein Hund "etwas falsch " macht ist es nicht ihm anzulasten, sondern dann hat er einfach noch keinen zuverlässigen Gehorsam und es muss weiter daran gearbeitet werden. Stupides arbeiten mit unzähligen Wiederholungen sind für den Hund genauso langweilig , wie auch langweilige Spaziergänge. 

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der Strafenkatalog deinen Freundes bringt mich fast zum Lachen. Dieses Unwissen ist schon grotesk. 

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Vermutlich ist der Hund nicht ausgelastet. Hirtenhunde wollen arbeiten und ausgelastet werden - körperlich und mental.

Hier zeigt sich (wieder mal), dass ein "Unerfahrener" sich einen großen

Hund zulegt, ohne sich VORHER über die Erziehung Gedanken zu machen...

( Lesen z.B.)

solche "Sitten" müssen im ganz frühen Alter geklärt werden !

Hier zeigt sich wieder mal, dass über andere geurteilt wird, ohne nachzudenken. Meine Familie hält schon immer große Hunde, alle bisher extrem gut erzogen. Aber ich sehe nicht ein, mich hier vor jemandem rechtfertigen zu müssen, der vorschnell urteilt und dem somit jedwedes Urteilsvermögen fehlt.

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