Hund beißt ohne Vorwarnung (und grundlos) ein Kind

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Hund war gar nicht in der Nähe? Kam aus der Ferne hinzu und biss zu?

Das klingt ziemlich unglaubwürdig.

Ist der Hund denn körperlich gesund? Kann es sein, dass er Schmerzen hatte? Hat er seitdem wieder aggressives Verhalten gegen Kinder gezeigt? Wie war er VORHER, wenn Kinder in der Nähe waren?

Vielleicht hat er da, wo er aufgewachsen ist, schlechte Erfahrungen gemacht mit einem Kind, das die gleiche Stimme, das gleiche Lachen, den gleichen Geruch oder so hatte wie dieses Kind, was er gebissen hat.

Es ist sehr schwer, dieses Verhalten so aus der Ferne (nur anhand von Erzählungen) zu analysieren.

Ich rate Deiner Bekannten, einen Hundetrainer zu Rate zu ziehen, der sich das Verhalten des Hundes mal genau anschaut und analysiert. Nur dann kann man (evtl) auch den Grund seines Verhaltens herausfinden und etwas dagegen tun.

Es ist bei Hunden, deren Herkunft nicht klar ist und wo man nicht weiss, was sie für Erfahrungen (vor allem negative) gemacht haben, immer schwierig, das Verhalten richtig einzuschätzen. Der Labbi selber ist wohl nicht das Problem... aber was steckt im Mix?

Ich sehe das Verhalten ebenfalls als Massregelung gegenüber dem Kind. Hätte er angreifen wollen, wäre er nicht die Waden angegangen. Von daher schon mal Glück gehabt.

Trotzdem, das darf nicht passieren und vor allem jetzt, wo der Besitzer dieses Hundes weiss, dass der Hund ein solchen Verhalten zeigen kann, muss er besonders darauf achten. Hier ist in Zukunft besondere Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion gefragt. Man muss die Körperhaltung des Hundes lesen lernen und ihn sofort aus der Situation nehmen indem man ihn ablenkt. Dies kann durch ansprechen, einem Geräusch oder Kommando sein.

Mein Hund, ein altdeutscher Schäferrüde, bricht sofort ab, wenn ich ein scharfes "NEIN" oder "HEY" rufe und er weiss dann, dass ich sein momentanes Verhalten nicht dulde.

Eines ist sicher: "Grundlos" ist dieser Angriff nicht erfolgt. Der Hund hat ihn gezielt gegen das fremde Kind gerichtet. Hätte er - beispielsweise auf Grund eines hirnorganischen Problems - einen aggressiven Aussetzer gehabt, hätte er nicht zwischen bekannt und fremd unterschieden.

Ich vermute, dass der Hund das Berühren des anderen Hundes als Übergriff sah, den er nicht dulden wollte. Innerhalb von Hundegruppen gibt es immer wieder Hunde, die die Kontakte von Artgenossen untereinander maßregeln.

In aller Regel hängt das mit einer Verteidigung von Ressourcen zusammen. Er hat ganz offensichtlich auch nur verwarnt. Einen ernsthaften Angriff hätte das Kind auch durch Wegziehen nicht so leicht überstanden.

ich gebe dir voellig recht.

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Selbst in diesem Fall zeigt ein Hund solche Verhaltensweisen insgesamt durch sein Verhaltensprofil an - unverantwortlich also solchen Hund frei und unbeaufsichtigt herum laufen oder schwimmen zu lassen.

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Jule, ich sehe es genauso

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