hund beißt hund...

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Hallo akila,

... da aus Deiner Frage und Deinem Profil nicht erkennbar ist, aus welchem Bundesland Du kommst, kann ich Dir nur aus "hessischer" Sicht eine mögliche, alternative Antwort geben.

In Hessen gilt die "Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (HundeVO) Vom 22. Januar 2003" (Quelle: http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/2ad6/page/bshesprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-HuVHErahmen&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=0#focuspoint)

Im § 1 ist folgendes nachzulesen: "Halten und Führen von Hunden (1) Hunde sind so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Sie dürfen außerhalb des eingefriedeten Besitztums der Halterin oder des Halters nicht unbeaufsichtigt laufen gelassen werden. (2) Wer außerhalb des eingefriedeten Besitztums der Halterin oder des Halters einen Hund führt oder laufen lässt, hat diesem ein Halsband anzulegen, auf dem oder an dem Name und Anschrift der Halterin oder des Halters anzugeben sind; besteht ein Telefonanschluss ist auch die Telefonnummer anzugeben. (3) Gefährliche Hunde darf nur halten, wem eine Erlaubnis durch die zuständige Behörde erteilt worden ist. (4) Die zuständige Behörde kann jedermann das Halten und Führen eines bestimmten Hundes dauerhaft untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass davon eine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht."

Im Abs. 4 siehst Du, dass die zuständige Behörde (in der Regel das Ordnungsamt der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung - nicht die Polizei) das Halten und Führen eines bestimmten Hundes (nicht nur einer bestimmten Art) untersagen kann, wenn er eine Gefahr für Mensch oder Tier bedeutet.

Was bedeutet das nun für Dich?

Dass Du die Verletzungen Deines Hundes vom Tierarzt behandeln und attestieren lassen solltest, wurde ja bereits erwähnt.

Notiere Dir in einer ruhigen Minute auf einem Blatt die von Dir gemachten Feststellungen bzgl. den Hunden und deren Besitzerin. Dann solltest Du mit dem Ordnungsamt Deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung persönlich Kontakt aufnehmen und denen Deine schriftlichen Feststellungen (in Kopie) übergeben. Hierbei kannst Du Dich auch gleich kundig machen, ob und was diese Behörde gegen die Hundebesitzerin gedenkt zu veranlassen.

Die entstandenen Kosten solltest Du bei der Hundebesitzerin in Form eines sachlich gehaltenen Schreibens (Einschreiben mit Rückschein), in welchem der gesamte Sachverhalt und die Entstehung der damit verbundenen Kosten genannt werden, einfordern. Gebe ihr eine mehrtägige Frist, den ausstehenden Betrag auf Dein Konto zu überweisen. Teile ihr ebenfalls mit, dass Du im Falle der Nichtbegleichung einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Deiner Zivilprozessrechte beauftragen wirst. Abschließend solltest Du der Form halber erwähnen, dass Du den Vorfall dem Ordnungsamt meldest, zumal Du bei ihren Hunden von einer fortgesetzten Gefahr für Tier und Mensch ausgehen wirst.

Sollte Dir dieses ein bißchen zuviel Aufwand sein, so kannst Du es auch gleich über einen Rechtsanwalt das alles laufen lassen.

IdS

MrDirekt

Ich würde zur Polizei gehen und sie anzeigen (weiß zwar nicht, ob das was nützt - aber schaden kann es auch nicht). Ich bin auch Hundebesitzer - aber Hunde haben einfach nicht ohne jede Regel auf irgendjemanden loszustürmen (egal aus welchem Grund).

Je nach Bundesland kann sie zu einem Maulkorb für die Tiere verpflichtet werden.

Ordnungsamt und Tierarzt aufsuchen, und die Rechnung darf die Dame zahlen. Wenn es Kampfhunde sind sind die sowieso nicht in jedem Bundesland erlaubt.

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