Hund beisst anderen Hund- wer zahlt?

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Gesetzt den Fall, daß Deine Tochter den Fall wie oben geschildert bestätigt:

a) Beide Hundebesitzer unterliegen einer Gefährdungshaftung. Grundsätzlich ist man verpflichtet, den Schaden, dan man anderen zufügt, zu ersetzen. Eine Hundehaftpflichtversicherung nicht abzuschliessen ist schon recht mutig. Stell Dir nur mal vor, Dein Hund verursacht einen Verkehrsunfall. Dann hast Du ein richtiges Problem.

b)Wenn ich schon weiss, daß sich mein Hund mit einem anderen Hund nicht versteht, dann ist es unklug, die beiden zusammenzubringen. Besonders, wenn beide Hunde noch angeleint sind und damit keine Fluchtoption haben, bzw. sich als der verlängerte Arm des Hundeführers empfinden. Das lernt man doch in jeder Hundeschule. Normalerweise geht man sich aus dem Weg, Menschen können dazu auch Worte sagen wie: "Ich bleibe mit meinem Hund mal stehen, gehen Sie zuerst vorbei." - wenn sie schon keine Kontrolle über das Tier zu haben glauben. Deine Tochter hätte definitiv die "Begrüßung" der beiden Hunde untersagen müssen.

c) Bisswunden können klein sein und zuerst unentdeckt bleiben. Hier würde ich mir definitiv das Behandlungsprotokoll des Tierarztes anfordern. Vorbeugende Behandlungen sind meiner Ansicht nach nicht zu erstatten, aber durchaus die direkten Kosten der Schadenshöhe.

d) Ist die Tochter minderjährig haftet der Vormund. Ob dem anderen Besitzer Teilschuld anzulasten ist kann ich so nicht beurteilen. Als Mittelweg würde ich dem anderen Hundführer dann eine 50/50-Regelung anbieten. Geht er darauf nicht ein frag einen Rechtsanwalt.

Das ist keine Rechtsberatung, sondern meine persönliche Meinung.

Hallo an alle netten Antworter auf meine Frage. Die Situation wurde geklärt (=bezahlt), ich bin insbesondere, was eine Haftpflichtversicherung betrifft, um einiges klüger. Vielen Dank an alle.

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Unser Hund hatte auch eine Rauferei mit einem anderen Hund;unserer war verletzt, der andere nicht. Die gegnerische Hundehaftpflichtversicherung teilte uns mit, dass sie wie auch andere Versicherungen in solchen Fällen nur 50% der Behandlungskosten für unseren Hund erstatten würden, da in solchen Fällen das Risiko immer von beiden Hunden ausgehen würde. Tierarztbehandlungen sind teuer, aber ich würde mir die Arztrechnung zeigen lassen. Ein Schädiger ist grds. nur zum Ersatz des aufgetretenen Schadens verpflichtet. Er muß keine irgendwie nützlichen Zusatzbehandlungen bezahlen, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Schadensereignis stehen.

Ich finde schon, dass deine Tochter fahrlässig gehandelt hat. Man muss Hunde nicht unbedingt zusammenführen, erst Recht nicht, wenn Probleme zu befürchten sind. Hunde, die andere Hunde beißen, haben darüber hinaus einen Maulkorb zu tragen. Deine Tochter kann froh sein, dass ihr Hund nicht gemeldet worden ist. Da man für sein Tier nie die Hand ins Feuer legen kann, schließen verantwortungsvolle Hundebesitzer eine Haftpflichtversicherung ab. Bissverletzungen sollten allerdings an Ort und Stelle begutachtet werden, genau um solchen Situationen aus dem Weg zu gehen. Der andere Hundebesitzer sollte durch seinen Tierarzt genau belegen lassen, welcher Betrag auf die Wundversorgung entfällt, bei 120 € hat der bestimmt noch andere Untersuchungen mit abgerechnet. Darüber hinaus halte ich eine Übernahme von mindestens 50% der Kosten eigentlich für eine Selbstverständlichkeit.

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