Hund beim Züchter oder tierheim?

6 Antworten

Zuerst solltest du dich mit der Hundehaltung, mit all ihren Anforderungen und Nachteilen, auseinandersetzen. Hast du genug Geld für einen Hund, auch wenn er mal krank wird oder sich verletzt. Hast du genug Zeit für ihn? Darfst du überhaupt einen Hund halten? Und kannst du mit den zugehörigen Einschränkungen (z.B. Urlaubsplanung) leben? ...

Wenn die allgemeinen Anforderungen geklärt sind, musst du erkennen, was du für einen Hund willst. Wie Viel Hundeerfahrung ist vorhanden? Wie willst du den Hund auslasten? Welche Eigenschaften soll er möglichst haben? Welche möglichst nicht? Wie alt soll er sein? ... Man sollte einen Hund nie auswählen, weil er so "hübsch" oder "niedlich" ist oder weil man Mitleid mit ihm hat, sondern nur, weil er charakterlich zu einem passt und man ihm gerecht wird!

Wenn man eine bestimmte Rasse und/oder einen Welpen möchte, spricht nichts gegen einen Welpen von einem VDH-Züchter. (Vorausgesetzt man hat genug Zeit!) Möchte man einen "älteren" Hund und/oder einen Mischling, sollte man sich im Tierschutz umsehen. Auf gar keinen Fall sollte man Vermehrer, auch Produzenten von "Upps-Würfen" oder "Hobbyzüchtern" (ohne aussagekräftige Papiere), Geld in den Rachen werfen! Und erst recht nicht der Welpenmafia! Deshalb sollte man nicht auf irgendwelchen Verkaufsportalen nach Hunden suchen, sondern entweder über den jeweiligen, dem VDH angeschlossenem, Rasseclub oder über die einschlägigen Tierschutzseiten bzw. direkt in die umliegenden Tierheime fahren.

Ein Hund ist ein Familienmitglied, das einen die nächsten 10 - 15 Jahre lang begleiten soll. Da sollte man auch bereit sein, 2, 3 mal eine längere Strecke zu fahren.

Gerade gesehen, dass du erst in der 8. Klasse bist... Wollen deine Eltern überhaupt von sich aus einen Hund? Sonst solltest du dir die Idee aus dem Kopf schlagen, bis du selber irgendwann die Bedingungen für einen Hund erfüllst.

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Bitte Hunde immer bei seriösen FCI anerkannten Züchtern kaufen.

Das ist aktiver Tierschutz. So bekennt man sich eindeutig zu fairer und gesunder Aufzucht.

Nur so kann man das unsägliche Hundeelend unterbinden.

Wer bei Vermehrern und Tierheimen kauft fördert unweigerlich die unsägliche Vermehrerei.

Tierheim, da leben genug "arme Hunde", die sich über neue Besitzer tierisch freuen würden und die außerdem den zusätzlichen Vorteil haben, dass sie tierärztlich durchgecheckt sind! Kosten dadurch zwar etwas, verursachen in der weiteren Folge aber weit weniger Tierarztkosten.

Zu 2.: https://www.tierheim-verlorenwasser.de/

Ich würde die vorschlagen, in einem Tierheim zuerst zu schauen, da gibt es leider viele Tiere, die nach einem schönen Zuhause warten.

in Tierheimen haben die Tiere leider nicht oft die Chance nochmal ein schönes Leben zu führen.

Fände es schön wenn du einem die Möglichkeit gibst

Woher ich das weiß:Hobby – Tierbegeistert seit Geburt

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