Hund bei Angriff auf andere Rüden kastrieren lassen?

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7 Antworten

Eine Kastration ersetzt aber keine Erziehung.

Hunde, die sich so verhalten wie die deinigen, haben leider wichtige Dinge nicht beigebracht bekommen.

Kastraten können von anderen Hunden nicht mehr entsprechend eingeordnet werden - nicht als Männlein, nicht als Weibchen - daher ist die Gefahr recht groß, dass es mit anderen Hunden schnell zu Missverständnissen kommt, die dann ebenfalls wieder in Beißereien enden können

Geh mit den Hunden zur Hundeschule - da lernt ihr alle zusammen, wie Hund sich zu benehmen hat ...

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kuechentiger 14.07.2017, 19:00

Seltsame Auswirkungen der Kastration habe ich in vielen Jahren nur 2x erlebt. 

Einmal wurde ein kastrierter Rüde von einigen anderen Rüden (nicht von allen) wie eine (läufige) Hündin gesehen. 

Und einmal war es eine kastrierte Hündin, die keinen kastrierten Rüden akzeptiert hat. Sie hat diese womöglich als weiblich eingestuft und sie angegriffen. Mit unkastrierten Rüden hatte sie kein Problem - wenn die ihr das Ruder ihr überlassen haben. 

Ansonsten sind alle Hunde, mit denen ich zu tun hatte, nach der Kastration normal geblieben und von anderen auch normal behandelt worden.

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VanyVeggie 14.07.2017, 20:19
@kuechentiger

Folgeschäden der Kastration können, müssen aber nicht vorkommen. 

Letztlich ist eine Kastration bei Hunden eher unnötig und sollte daher nicht gemacht werden.

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Laß doch erst mal so einen Chip setzen. Der wirkt ein halbes Jahr.  Dann siehst Du ob sich das Verhalten ändert und kannst immer noch entscheiden ob Du sie dann kastrieren lassen willst.   Sprich mal mit dem Tierarzt darüber.

Grundsätzlich bin ich ja nicht für Kastration aber wenn ein Rüde dermaßen "durchknallt" wenn er Hündinnen riecht, dann würde ich schon darüber nachdenken.

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was soll da eine Kastration bringen? Antwort eindeutig nein, es wird nichts helfen. Du solltest dich an einen Trainer wenden, der vor Ort mit dir die Problematik angeht und mit dir Lösungen erarbeitet. So mache ich es mit meinen Kunden.

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Kann.... muss aber nicht!   

Leider kann auch genau das Gegenteil passieren.... kastriert man einen agressiven Hund kann die Agressivität durch die Kastration noch gesteigert werden....

Sucht Euch einen kompetenten Hundetrainer welcher mit positiver Verstärkung arbeitet und trainiert Hundebegegnungen.

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nööö   deine  hunde sind schlichtweg   überhaupt nicht   gut erzogen -- sie treten al s rudle auf -- einzeln wären sie sicherlich hamöos -- da jast du nicht  vernünftig leitend eingechritten, als sie dieses verhalten anfingen an den tag zu legne--    du solltest   in eine gutr hundeschule gehen  EINZELN   zunächst  oder einen guten  trainer   fragen  und  dann daran arbeiten .

 klar  spielen unkastrierte  rüden bei läufigen hündinnen verrückt   zu zweit noch mehr als allein .. da würde eine kastration  helfen aber    auch hier ist erziehugn angesagt ..würden sie leiden  würd ich sagen  kastration  aber  da sie  verrückt spielen   nur  eines   --erziehung ..

möpse sind von natur aus  eher ruhige geschöpfe    du sprichst  von sport möpsen also rückgezüchtetet  mit nasen - viel  liegt  es daran , dass bei der rückzüchtung   was  nicht  okay war.sind das brüder ?

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Das einzige was hilft ist, die Hunde vernünftig zu erziehen und zu sozialisieren

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Die beiden sind auf jeden Fall Testosteron-gesteuert und von sich total überzogen. Jedenfalls denke ich das das an der Leine passiert. Sollte es so sein, ist das auf deine eigene Ausstrahlung zurückzuführen. Denn bei der Begegnung mit anderen Hunden fängt bei dir die Unsicherheit an, dein Puls beschleunigt sich, die Atemfrequenz geht hoch, dein elektrisches Feld ändert sich. All das sind Anzeichen für Stress und Gefahr für den Hund. Da gibt es für ihn nur zwei Möglichkeiten: Weglaufen oder Angreifen, so sind Hunde programmiert. Sie übernehmen dann die Führung. Weglaufen kann er nicht, also bleibt nur der Angriff oder eben jede Menge Aufspielen und sich größer machen als man ist . Versuch beim nächsten mal dich selbst zu kontrollieren, eine ruhige Ausstrahlung zu erzeugen und die Hunde hinter dich zu zeihen. Ganz ruhig und grade stehen bleiben. Kurzer Leinenruck vielleicht kann auch helfen die Aufmerksamkeit der beiden zu erhalten. 

Meine Beauceron-Hündin war eine durchgeknallte Beißerin , total unsicher, hat jeden Hund angefallen ( oder zumindest versucht )und an der Leine kaum zu bändigen gewesen, hat sehr lange gedauert bis ich mit ihr ohne Leine durch unser Dorf und leinenfrei an anderen Hunden vorbeilaufen konnte . Ich habe in der Nachbarschaft auch einige Möppse (:P) die sich so verhalten. Mittlerweile legt sie nur noch den Kopf schief und ignoriert diese. Die drehen dann immer ab und sie freut sich tierisch, dass sie mir mit ihrer Verhaltensweise gezeigt hat, wie gut sie ist . Bekommt natürlich auch ein großes Lob von mir. Versuch es garnicht erst mit Leckerchen anzuerziehen, das merken sie wenns keine mehr gibt und verfallen in die alte Verhaltensweise zurück. Ganz Streng und Böse schauen oder ein freundliches Gesicht mit lobenden Worten helfen da viel mehr und der kann dich auch besser lesen. 

Hundeschule hilft auch, aber nur bei weichgespühlten.

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