hund aus wiener tierschutzverein!

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Hallo,

daß die Tierschutzvereine ganz genau bei der Wahl der Leute sind, die einen Hund vom Tierheim wollen, ist meiner Meinung nach auch ganz richtig. Oft passt ein Hund einfach nicht in die jetzigen Lebensumstände. Man muss keine 1000 Sachen unterschreiben, daß ist Quatsch, aber einen Vertrag, wenn Ihr für einen der Hunde in Frage kommt, in dem auch steht, daß Ihr den Hund nicht weitergeben dürft, er zurückgeholt werden kann, wenn Ihr Euch nicht kümmert usw. Aber das solltet Ihr nicht als Nachteil sehen, sondern, daß das Tierheim die Tiere nicht einfach hergibt, nur damit sie weg sind. Die Schutzgebühr ist in den Tierheimen ganz unterschiedlich. Außerdem kommt es auch drauf an, ob der Hund im Tierheim kastriert wurde oder schon war usw.Man muss nicht unbedingt ein Haus besitzen, wenn man einen Hund aus dem Tierheim möchte, aber es darf dann auch kein "Kläffer" sein, sonst habt Ihr gleich Probleme mit den Nachbarn und dem Vermieter. Außerdem müsst Ihr vom Vermieter , egal ob Haus oder Wohnung, eine Bestätigung vom Vermieter bringen, schriftlich, daß dieser einverstanden ist mit der Haltung eines Hundes in seiner Wohnung. Dort wird sich das Tierheim dann auch noch mal telefonisch rückversichern. Dann mit der Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim verpflichtest Du Dich auch, wenn der Hund krank sofort zum Tierarzt zu gehen oder für eine teurer Operation aufzukommen. Das Ihr eine Tierhaftpflichtversicherung abschließt, ist auch total wichtig! Dann müsst Ihr einfach viel überlegen. Der Hund kann nicht den ganzen Tag alleine bleiben, nur ein paar Stunden, höchstens 4-5. Er muss morgens raus, ob Du willst oder nicht, ob es regnet, schneit, stürmt, kalt ist, heiß ist , Du krank bist, Du keine Lust hast usw, und noch mindestens 2x am Tag. Du hast eine große Verantwortung, der Hund ist auf Dich angewiesen. Auch wenn ein Hund in seinem früheren Leben schon mal alleine war, stundenweise, heißt das nicht, daß er sofort alleine bleiben kann. Er muss sich erst mal eingewöhnen. Vielleicht bleibt er auch gar nicht mehr alleine, weil er jetzt Verlassensängste hat. Dann brauchst Du ein Ersatzhalsband, eine Leine, Spielzeug, Körbchen, Futter, Leckerlis, evtl. Hundeschule, Impfungen, alle 3 Monate entwurmen usw. Du musst Hundesteuer bezahlen. Was ist mit dem Hund, wenn Ihr in den Urlaub fahrt? Das muss man sich alles vorher genau überlegen, damit der Hund und auch der Besitzer glücklich ist und dann fahr einfach mal hoch ins Tierheim und besprecht alles, welcher Hund überhaupt in Frage kommt usw. Dann, wenn Du dort Unwahrheiten erzählst, wird das immer irgendwann aufkommen und dann können sie Dir sofort den Hund wieder nehmen. Das Tierheim gibt Dir den Hund auch nicht gleich mit, es kommt erst jemand vom Tierheim bei Euch daheim vorbei und schaut sich das neue zuhause an! Wenn Ihr nix zu verbergen habt, dann können Euch die Fragen, die vom Tierheim gestellt werden, doch nicht beunruhigen.

Grüssle

wow,..so kompliziert.. aber trotzdem, vielen Dank für deine Hilfe!

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@arbata

Ist alles halb so wild, es ist einfach nur zum Schutz des Tieres und das findest Du bestimmt auch richtig. Also keine Scheu, einfach überlegen, ob ein Hund wirklich gerade jetzt ins Lebens passt oder vielleicht lieber später. Wenn ja, ist es ganz toll, wenn Du einem Hund aus dem Tierheim ein schönes neues zuhause gibst. Du entscheidest Dich bestimmt richtig, aber es ist halt wirklich einiges vorher zu überlegen, wo man vielleicht nicht gleich dran denkt!

Lieben Dank für Sternchen!

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Vorerst einmal: Ich finde es KLASSE, dass du dich für ein Tier von "hier" entschieden hast. Es sind ja sehr viele wirkllich dubiose Geschichten im Umlauf, mit "armen Tieren" aus dem Ostblock. Derartiges sollte man dringend ignorieren, weil man damit den Tieren keinen gefallen tut, sondern nur den Verkäufern. Ein seriöses hiesiges Tierheim stellt dir natürlich sehr viele Fragen, weil sie das Tier in wirklich gute Hände vermitteln und das Tier bleibt im Endeffekt auch Eigentum des Tierheims. Wenn dir dieses spezielle Tierheim nicht zusagt, dann würde ich dir emppfehlen, mal beim Tiergnadenhof in Aachau anzurufen. Die haben dort nicht nur "alte" Tiere sondern werden auch immer mit zur Tierrettung eingesetzt. Also da findet sich unter umständen auch etwas passendes für dich! Achja.. Je nach Tierart werden da mit einer Wohnungshaltung natürlich schon Unterschiede gemacht. So ein "halbes Kalb" in einer kleinen Wohnung zu halten ist natürlich nichts. Aber wenn es sich um ein kleineres Tier handelt und gesichert ist, dass man sich auch ausreichend um das Tier kümmern kann ( beruflich.. ) dann sollte das kein Problem sein.

Hallo,

Wir haben aus dem Wr. Tierschutzverein einen fantastischen Hund bekommen. Leider hat sich schon bei der Abgabe gezeigt, dass er Durchfall hat (was jedoch als normal angesehen wurde da der Hund nur eine Nacht dort gewesen ist und dementsprechend sensibel gewesen ist). Nun stellt sich heraus, innerhalb von fünf Monaten, dass die Kosten monatlich ohne Tierarztkosten, ohne Medikamente, etc. 140,--€ betragen da er nur eine Futtersorte verträgt. Alternativ bekommt er Hühnerfleisch zweimal wöchentlich . Bisher sind an Tierarztkosten 300,-- Euro angefallen. Unser Hund hat in dieser Zeit eine maximale Dauer an normalem Stuhl von etwa neun Tagen gehabt - was bedeutet, dass er monatlich zum Arzt muss, abgesehen von dem erhöhten Pflegeaufwand. Im Normalfall beträgt seine Ausgehzeit vier Stunden täglich, bei Durchfällen, vor allem seit Herbstbeginn muss man drei-viermal wöchentlich noch Zeit anschließen und nachts ebenfalls mit ihm raus. Was nun für uns schwierig ist: Diese Kosten kann man mit einem Durchschnittseinkommen und Verhalten nicht mehr tragen, da bei den letzten beiden "Attacken" auch Futterverweigerung hinzu gekommen ist, woraus wir schließen, dass unser Hund eine fortschreitende Erkrankung hat - bei der man bis jetzt noch nicht herausgefunden hat was ihm fehlt. Die Laborwerte und bisherigen Untersuchungen haben vorerst keinen Aufschluss gegeben. Mittlerweile habe ich die Rücklage für ihn, die eigentlich für sein "Alter" vorgesehen war, aufgebraucht, immerhin ein Kapitaleinsatz von 800,-- €. Unser Hund wurde aus Kostengründen abgegeben. Die soziale Anpassung ist enorm rasch abgelaufen, mittlerweile sind wir alle von ihm als Begleiter insoferne begeistert - er wohl auch von uns. Wir verstehen trotz allem "die Welt nicht mehr" - wir hatten zwei Hunde zuvor - was eine mehr als dreißigjährige Hundeerfahrung (zusammen gerechnet) ergibt. Nun stehen wir vor der Tatsache, dass auch wir unseren Begleiter abgeben müssen, da der finanzielle Aufwand unsere Existenz gefährden würde. So gesehen ist eine enorme Enttäuschung und gleichzeitig ungeheure Trauer da, weil wir wissen, dass unser Begleiter wahrscheinlich nicht mehr in so gute Hände kommen wird. Tierschutz und die Freude am Tier alleine ist wohl alleine nicht ausschlaggebend ein Tier anzuschaffen. Bei den Kosten die ich genannt habe, sind die Anschaffung sowie die Gebrauchsgegenstände nicht inbegriffen, was sich letztlich nochmals mit rd. fünfhundert Euro niederschlägt (290,-- Euro bei der Abgabe, zweimal Beleinung (damit man sie waschen kann), Geschirr, Spielzeug und die Einrichtung seines Platzes). Zurzeit sind wir mehr als verzweifelt.

Der Hund meines Nachbars wird gequält. Tieschutzverrein anrufen?

hallo Der hund von meinem nachbar wird ziemlich gequält. das geht schon jahre, mit dem hund geht nie jemand spazieren. er muss im sommer in einem winzigen zwinger bleiben, der viel zu klein für den großen hund ist. er bellt immer rum der ganze tag im sommer, weil sich nimand um ihn kümmert. Er hat zecken ohne ende. Ich war schon ein paar mal mit ihm spazieren, kann es aber leider nicht mehr ich hab selber ein hund und habe auch gar keine ziet mehr dafür. Ich hab mein nachbar auch schon einpaar mal darauf angesprochen wieso man mit ihm so wenig gassi geht, der mein aber nur ´´ du griegst das nur nicht mit ..`´´und was er noch so alles gesagt hat. Kann man dann eigentlich den tierschutzverein anrufen und fragen ob die da irgendwas tun können?

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Hundeadoption aus Rumänien?

Hey liebe Community,

wir wollten einen Straßenhund aus Rumänien adoptieren und sollten diesen am 22.09. bekommen. Also haben wir uns Urlaub genommen und alles Organisiert damit wir uns um den Hund kümmern können, allerdings wurde uns der Abholtermin kurzfristig abgesagt weil angeblich andere Hunde priorität haben (obwohl unserer als Notfall beworben wurde).

Aber alles nicht so schlimm denn schließlich wollen wir dem Hund helfen, also bekamen wir einen neuen Abholtermin und Ort.

Wir sollen jetzt 300KM weit weg nach Bielefeld fahren um den Hund abzuholen, ist so etwas normal? Die Organisation ist kein Verein, was sie uns vorher allerdings gesagt haben. Sie verlangen 100€ für den Transport und 190€ für die Schutzgebühr.

Im allgemeinen können sie sehr schlecht deutsch, kommunizieren kaum und sehr spät mit uns und scheinen im allgemeinen sehr unprofessionell.

Kann mir jemand sagen ob jemand ähnliche Erfahrung gemacht hat?

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ich habe mich bei einer Tierschutzorganisation in Form einer Email gemeldet, da ich an einem Hund der Organisation Interesse habe. Nun melden die sich seit paar Tagen nicht zurück. Gut es war Wochenende, aber sollten die sich nicht über jeden Interessenten freuen und möglichst schnell Kontakt aufbauen? Wann melden die sich denn erfahrungsgemäß bei einem?

LG

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Hund aus Tierschutz übernommen - schwere HD - Kosten erstattung?

Hallo, wir haben ende Januar eine 8 Monate alte Hündin vom Tierschutz übernommen. Haben sie dann nach 2 Wochen komplett untersuchen lassen, weil uns auffiel dass sie hinten etwas komisch läuft und beim anfassen der Hüften jault. Die Diagnose war "schwere HD".

Habe danach den Tierschutzverein kontaktiert und um Unterstützung der anfallenden Kosten gebeten. Am Telefon war man überrascht und hat mir gesagt dass wir bestimmt eine gute Lösung finden und ich mit einer Unterstützung rechnen kann. Am selben Tag bekam ich von einer anderen Dame des Tierschutzvereines einen eher unangenehmen Anruf. Ich wurde auf den von mir unterschrieben Schutzvertrag hingewiesen. Dort steht:

§5 - Der Übernehmer erkennt an, dass vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, die entstehenden Unterhalts- sowie Tierarztkosten selbst zu tragen sind und dass nach der Übergabe des Tieres jede Haftung für den Tierschutzverein entfällt

§6 - der TSV übernimmt keine Haftung für Mängel charakterlicher oder gesundheitlicher Art. Die Übereignung erfolgt wie besehen.............

§7 - Ein Hund aus dem TS kann evtl. unbekannte gesundheitliche Probleme haben, die sich erst nach der Vermittlung herausstellen. z.Bsp. alte Frakturen, Arthose o.ä. Der TSV übernimmt keine Haftung für sich später herausstellende Erkrankungen.

Danach wurde ich noch gefragt wieso ich mir überhaupt einen Hund aus dem Tierschutz geholt hab. Diese Frage fand ich ziemlich frech und unpassend.

Die Frau vom Tierschutz (Tierarzthelferin) hat gebeten ihr die Röntgenbilder zuzuschicken damit sie sich selbst ein Bild machen kann. Nachdem ich das klare Röntgenbild hingeschickt habe, kan einen Tag später die Antwort mit dem Verweis auf den unterschriebenen Vertrag und dass mir als neuer Halter die ersten Tage nichts auffiel.. Mhh...

Wir werden die kleine natürlich behalten. Meine Frage aber: Habe ich irgendeine Chance auf irgeneine Unterstützung durch den TSV oder zumindest eine Chance auf Rückerstattung der Schutzgebühr?

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