Hund aus welchem Tierheim?

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10 Antworten

Lass dir einfach Zeit bei der Suche und Auswahl eines Hundes, schau in euren Tierheimen und bei anderen Orgas, dann findest du den passenden Hund für dich.

Wo du sicher recht hast ist, dass es keine Gute Idee ist einen Hund nur nach Foto und Beschreibung im Internet auszusuchen. Das muss aber auch nicht sein. Genauso ist es ok mehrere Hunde anzuschauen und dann eben zu sagen dass es nicht passt oder einem de Hund nicht gefällt.

Es muss einfach alles stimmen, auch die Sympathie mit der Vermittlungsstelle. Wenn di dich drängen würden oder du den eindruck hast dass man nur den Hund unterbringen will würde ich sofort wieder gehen.

Viele Orgas die ausländische Hunde vermitteln holen Hunde auf Pflegestellen in Deutschland, dann kannst du die Hunde hier kennenlernen und diese sind oft realistischer einschätzbar als Hunde die im Stress eines Tierheimalltags ganz anders sind als dann in häuslicher Umgebung.

Wenn alles drumrum geklärt ist und du dich ernsthaft an die Suche nach einem Hund machst kann es sein, dass du eben doch in einem Tierheim in der Nähe mit DEM Hund fündig wirst. Oder eben bei einer Orga. jetzt schon einschränken würde ich mich da nicht.

Ich kenne einige super liebe, total unkomplizierte Hunde aus dem Auslandstierschutz ebenso wie aus deutschen Tierheimen, genauso sehe ich oft sehr anspruchsvolle Hunde mit Aggressions-/Angstproblemen oder einem enormen Jagdtrieb von dem die vermittelnde Orga nichts gesagt hat und die die besitzer dann überfordern die nur was gutes tun wollten (wobei ich der Meinung bin dass auch Anfänger sich keinen Podenco aufschwatzen lassen sollten ohne sich vorher über die Rasse zu informieren....).

Da muss man einfach sehen wie das individuelle Tier ist und welches zu den eigenen Fähigkeiten und Umständen passt.

Viel Erfolg bei der Suche.

Ich selber habe einen Hund aus Spanien. Dort gibt es viele Hunde die auf der Straße leben und sich von Müll usw. ernähren.
Mein Hund selbst hat auch auf der Straße gelebt und wurde von Hundefänger eingefangen und sollte getötet werden.
Eine Tierschutzorganisation hat ihn und andere Hunde, den Leuten abgekauft und so mit gerettet.
Im Internet habe ich meinen Hund dann gefunden und ihn vor drei Jahren nach Deutschland bringen lassen.
Ich bin froh das gemacht zu haben und kann das nur empfehlen auch  zu tun!
Lg

A) Theoretisch, könntest du den Hund besuchen. Entweder verbindest du das dann mit dem nächsten Urlaub, oder du holst den Hund in dem Land selber ab und fliegst mit ihn zurück (ein Hund darf eh nicht alleine fliegen, d.h. du bist sein Begleiter für den Flug, du vertraust einem Kurier oder Cargo - wobei das die teuerste Variante ist).

B) Selbst wenn du den Hund nicht sehen kannst, bis er dann da ist, ist das keine Begründung, die armen Engelchen da drüben schmoren zu lassen. Du musst halt eine vertrauenswürdige Organisation finden bzw. ein vertrauenswürdiges Tierheim. Das ist im Prinzip das selbe Spiel wie mit einem seriösen Züchter.
Meine Hündin ist aus einem Tierheim in Südkorea. Ich habe sie letztes Jahr adoptiert und bis dahin auch nur "auf dem Bildschirm" gesehen. Glücklicherweise hat sich bei mir einiges verändert, sodass ich tatsächlich rüber fliegen und sie abholen konnte. Selbst wenn ich das nicht gekonnt hätte (rüber zu fliegen), ist das Tierheim Gold wert.
Ich vertraue denen blind.

C) Ich finde es toll, das du gerne einen Hund aus dem Ausland zu dir holen möchtest. Viele meinen, wir sollten da die Finger von lassen - hätten ja schon selber so viele arme Hündchen im Tierheim.
Das stimmt - aber die im Ausland haben sehr sehr viel mehr Hunde und dazu haben die nicht so einen Luxus, wie manch Tierheim in DE.
Ich finde, es ist egal woher das Tier kommt, Hauptsache sollte doch "GERETTET" sein.
Also lass dich da nicht verunsichern oder so, ich kenne schon paar Leutchen hier, die mit Sicherheit deine Frage kommentieren werden und gegen einen Hund aus dem Ausland sind.

D) Wenn du keine Einwände hättest, kann ich dir vertrauenswürdige Tierheime nennen - nur sind die in Südkorea. Da sind die Bestimmungen und alles noch mal ein bisschen anders und man hat sich an vieles zu halten. Aber wie gesagt, wenn du möchtest, kann ich dir da auch weiterhelfen. Hab das ja schließlich schon selber einmal "gemacht".

Also, noch mal Daumen hoch für dich!

LGH

Danke für die hilfreiche Antwort :) Weißt du noch den Namen des Tierheims aus dem dein Hund ist?

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@pipepipepip

Natürlich, ich stehe regelmäßig in Kontakt mit denen.
Da die (wie ein Züchter) genauso daran interessiert sind, wie es ihren "Ex-Tierheimhunden" geht. Du musst natürlich erstmal so eine "adoption application" ausfüllen und da ist auch die vorletzte Frage: Bist du damit einverstanden, das wir regelmäßig Berichte, Bilder etc. von dir bekommen, um zu sehen, das es dem Hund gut geht. (sinngemäß)

Das Tierheim heißt EFL (= Empathy For Live).

Du kannst viele Hunde (auch unter deren Obhut) hier finden:
http://rescuekorea.org/

Ansonsten haben die auch eine Facebook-Seite, auf der du bsp. Fragen stellen kannst (wie der Transport nach Deutschland funktioniert bsp.) oder auch Bilder von Hunden findest, die noch ein liebevolles zu Hause suchen.

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Einen anfänger sollte sich einen Hund ansehen am besten mit einem Fachmann. Bevor er einen total traumatisierten, gestörten straßenhund bekommt. Da ist weder dem Hund noch dem halter geholfen.

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@MiraAnui

Nicht jeder Hund ist "traumatisiert und gestört".

Oder würdest du so auch reden, wenn es um deutsche Tierheimhunde gehen würde? Weißt du, auch Hunde aus einer ach-so-tollen reinen Zucht, landen oft verzogen im Tierheim.

Und "gestört" sind die mal gar nicht!

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@HARUMIN

Aber viele von denen sind es nun mal.

Egal was für ein Hund. Den Hund sollte man sich vorher genau ansehen, sein es Tierheime oder Züchter.

Suchst du dir deine Frau/Mann auch im Katalog aus? Aufgrund eines Bildes und einer Beschreibung, die vlt Stimmen  kann oder auch nicht?

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@MiraAnui

Sicher ist das nicht die "schönste" Methode, einen Hund auszusuchen. Aber bei einem Züchter läuft das ähnlich.
Hund im Internet angucken (oder sogar einen reservieren, obwohl die Welpen noch nicht mal da sind) und kaufen.
Natürlich kann man die nicht so einfach besuchen - aber deswegen sage ich ja, muss man nur ein vertrauenswürdiges Tierheim finden, das keine Sch**ße macht.

Außerdem schicken die einem auch regelmäßig Fotos und Videos und Berichte, wie er/sie sich so schlägt. Wie gesagt, das ich vielleicht nicht die schönste Methode, aber sonst hätten die da drüben überhaupt keine Chance.

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Ich teile deine Bedenken. Hinzu kommt, dass diese Hunde oft schwieriger zu händeln sind als die "Einheimischen".

Auch wenn das Elend der Tiere im Ausland größer scheint, würde ich einen Hund aus einem Tierheim deines Umlandes holen. Die Tiere dort haben ebenfalls kein Zuhause und warum sollen sie hinten an stehen? Nur weil sie das Glück^^ hatten, nicht als Straßenhund leben zu müssen?

Wenn wir immer nur Tiere aus dem Ausland holen, haben die Tiere in unseren Tierheimen nie eine Chance.

Wenn alle so denken würden, wären die Flüchtlinge Wahrscheinlich auch irgendwo in einer Unterwelt eingeschlossen.

Die Hunde aus dem Ausland werden aus Tötungsstationen gerettet, hier haben die Tiere Futter und ein Dach über dem Kopf.

Wenn man denkt, dann sollte man auch zuende denken. 

Als ersten Hund empfehlen würde ich dir aber tatsächlich dann eine Welpe in Verbindung mit Hundeschule, bevor du dir einen Hund aus dem "Ausland" holst. Oder gar aus dem Tierheim, auch im Tierheim gibt es junge Hunde.

Hunde aus Rettung:

Diese bedürfen oft viel Erfahrung und Geduld, diese haben soviel schlimmes durch, da sollten schon Leute ran, die wenigstens schon einen Hund hatten oder eben haben. 

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@gutefrage2311

War mir klar, dass jetzt das Flüchtlingsproblem angesprochen wird. Aber um das gleich klar zu stellen, das ist etwas ganz anderes und ich werde mich dazu auf keinerlei Diskussionen einlassen.

Was den ausländischen Hund betrifft, so habe ich meine Meinung dargelegt. Es steht dir frei, eine andere zu vertreten.

Ende der Diskussion.

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@TreudoofeTomate

Ach so, also ausländischen Menschen darf geholfen werden und aufnehmen erst Recht, sind ja schließlich arme Menschen, die nichts mehr haben.

Aber ausländische Hunde? Neee, die sind ja gestört.

Ich habe nichts gegen die Asylanten und ich finde es gut das "wir" helfen, aber warum werden ausländische Hunde so "abgestoßen"?

Und klar wird das Flüchtlingsproblem angesprochen, ist im Prinzip doch dasselbe. Armen Lebewesen helfen.
Wenn's um Menschen geht, sind alle Feuer und Flamme, aber bei Tieren...? Bei so einer Meinung ist es kein Wunder, das Tiere noch wie "Sachen" behandelt werden.

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Du hast Recht mit deinen Bedenken! Ich persönlich würde keinen Hund aus dem Ausland haben wollen (Straßenhund). (Ich besitze einen vom Züchter) Diese Hunde sind meist nicht sozialisiert und müssen gut erzogen werden, das kostet Geld (Hundeschule), Zeit und Nerven.

Ein Bekannter hat einen Straßenhund, der völlig verängstigt ist, bereits seit Monaten, und es wird nicht besser. Der Hund hat vor "draußen" Angst und kotet und uriniiert deshalb NUR in der Wohnung.

Weiterhin habe ich auf dieser Plattform gelesen, daß ein Straßenhund (kleine Rasse) als er allein gelassen wurde, die Katze des Besitzers zerfleischt hat, obwohl es hieß "Hund verträgt sich mit Katzen".

Ich wohne in einer Kleinstadt, und in unserem Tierheim gibt es nur 8 Hunde. Wir haben diese bei einem Tierheimfest mal besucht, und es sind allesamt Problemhunde, die ich als Ersthund und auch als jetzt erfahrener Hundebesitzer mir nicht zutrauen würde!

An jedem Zwinger hängt eine lange Liste, was der Hund alles nicht verträgt "keine anderen Hunde, keine Männer, kann nicht alleine bleiben, nur in erfahrene Hände" usw.

Natürlich gibt es auch ganz normale Hunde, die einfach irgendwo zurückgelassen wurden oder wo der Besitzer verstorben ist. Wenn es bei dir soweit ist mit der Anschaffung, schau dich genau um und überlege dir gut, welchen Hund du dir ins Haus holst. Lieber einen älteren für den Anfang,

Wie kommst du denn darauf, dass du dann genug Zeit für einen Hund hast? Das Gegenteil dürfte eher der Fall sein.

Aber es wäre noch verantwortungsloser sich den Hund jetzt zu holen, ihn jeden Tag 7 Stunden alleine zu lassen und ihn dann während dem Studium abzuschieben. Laut deiner Aussage könnte kein Erwachsener, arbeitender Mensch einen Hund halten..

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@pipepipepip

Ja, so ungefähr sehe ich das auch. Aus dem Tierheim kenne ich die Tatsache, dass viel zu viele Menschen sich einen Hund wünschen, dann aber die Zeit nicht aufbringen können. Das trifft in erster Linie auf Wohnungshaltung zu, mit der Zwinger- und Hofhaltung kann man ein wenig ausgleichen. Sobald ein Hund arbeitsbedingt den ganzen Tag allein in der Wohnung zubringt, ist das eben nicht genug Zeit. Und wenn - wie bei mir - beide arbeiten gehen, dazu lange Arbeitswege und 2 Kinder, geht es nun mal nicht. Da ich aber Hunde mag und Kontakt suche, gehe ich ins Tierheim und mache mich nützlich als "Gassigeher". So drei, vier Stunden fallen am Wochenende grad mal an.

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Falls doch, kann ich dir junge Hunde, die nur kurze Zeit im Tierheim waren, durchaus empfehlen. Kommt immer auf den Einzelfall an, klar. Aber Hunde, die schon älter sind und schon längervom Leben im Tierheim geprägt wurden, würde ich nicht empfehlen. Auch osteuropäische Balkanhunde kann ich nur ablehnen. Kenne die Hunde aus einem Jahr Aufenthalt dort: Schlimm, dass es sie gibt, aber die hier samt Krankheiten hier einzuschleppen, wäre falsch.

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Ganz ehrlich, niemals wieder würde ich einen Hund aus dem Tierheim kaufen. So gut wie alle Hunde kommen aus dem Ausland, solche Geschäfte sollte man nicht unterstützen. Kaufe dir wenn es so weit ist einen Hund aus seriöser FCI anerkannten Zucht. In der Zwischenzeit kannst du zum Tierschutz Kastrationsprogramme mit Spenden unterstützen. Tierheimhunde sind auch ein Geschäft und oft genug ein schmutziges. Es ist nichts anderes als der Verkauf von Billighunden, das ein paar selbsternannte Gutmenschen betreiben. Dass man damit das Hundeelend weiter treibt ist dann auch egal. Es interessiert auch nicht, dass sich ehemalige Strassenhunde bei uns nicht integrieren können. Mit dem Kauf eines solchen Hundes drückst du auch deiner Nachbarschaft einen Problemhund aufs Auge. Nicht nur du allein musst die Konsequenzen austragen.

Nicht jeder Hund aus dem Ausland kommt aus irgendwelchen krummen "Geschäften"! Dort gibt es haufenweise Tierheime, die Hunde retten, aufnehmen - aus ganz vielen schrecklichen Situationen heraus!
Wage es also nicht, so viele Herzensgute Menschen, die sehr sehr viel für diese Tiere machen, so "in den Dreck zu ziehen" mit deinen falschen Aussagen!

Ich habe nichts dagegen, wenn du keinem Tierheimhund möchtest, sondern lieber so einen tollen-schicken-Züchter Wauwau, aber wie gesagt, stopf die vertrauenswürdigen Tierheime nicht in die selbe Kiste, wie die, die mit armen kleinen Tieren schmutzige Geschäfte machen!

Abgesehen davon ist nicht jeder Tierheimhund ein "Problemhund"! Soll ich dir mal was sagen? Ich habe einen Tierheimhund, ganz lieb und RUHIG.
Der Köter unter uns (von unseren Nachbarn) bellt den ganzen Tag von früh bis spät - und weißt du, woher der ist? Aus einer ach-so-tollen, reinen Zucht! Und das ist kein Einzelfall! Ich kenne sehr viele Züchterhunde, die vollkommen verzogen wurden. Die landen dann übrigens auch gerne mal im Tierheim.

Was wagst du dir hier eigentlich zu behaupten? Alles kompletter Schwachsinn! Und das weiß ich aus eigener Erfahrung. Also ich habe mir meine Argumente nicht aus den Ärmeln gezogen - sondern aus der Realität. Die sieht nämlich anders aus!

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@HARUMIN

Ziemlich unverschämt, du kannst bei meinen zahlreichen Erfahrungen gar nicht mitreden. Du hast eben doch nicht so viel Erfahrung wie du von dir gibst. Wenn du gut informiert wärst, wüsstest du, dass auf jeden verkauften Tierheimhund 5 weitere folgen...

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@Goodnight

Mir ist bewusst, das, sobald ein Tierheimhund vermittelt ist, der Platz sofort "aufgefüllt" wird.

So gut wie alle Hunde kommen aus dem Ausland, solche Geschäfte sollte man nicht unterstützen.

Solche schmutzigen Geschäfte, bei denen billige, kranke Hunde/Welpen vermittelt werden, von irgendwelchen abartigen Menschen? Da gebe ich dir Recht. Das heißt aber noch lange nicht, das alle Tierheimhunde aus solchen Geschäften kommen.

Mit dem Kauf eines solchen Hundes drückst du auch deiner Nachbarschaft einen Problemhund aufs Auge.

Wie schon geschrieben, der Problemhund wohnt unter mir - bellt von früh bis spät, total VERzogen und einfach eine kleine Töle.
Meine adoptierte Hündin hingegen ist absolut ruhig, bellt ungelogen in der Woche höchstens 1-2x, wenn mal komische Geräusche im Treppenhaus o.ä. sind, sonst nie.

Ich mag unverschämt kommentiert haben, weil es mir gehörig gegen den Strich geht, das du herzensgute Leute in denselben Topf wirfst, wie so abartige Menschen, die (oftmals) kranke Hunde nur aus Geldgeilheit verkaufen.

Deine "zahlreichen" Erfahrungen interessieren mich nicht, dann hast du anscheinend nur negative Erfahrungen gemacht, d.h. aber noch lange nicht, das alle Tierheimhunde ein "Problemhund" sind. - Was du bei deinen ach-so-vielen Erfahrungen eigentlich wissen müsstest.
Außerdem, wer sagt mir, das DU eben doch nicht so viel Erfahrung hast, wie du von dir gibst?

Ich weiß, was ich gesehen habe. Und tagtäglich sehe.

Ich kenne auch sehr viele adoptierte Hunde (viele aus dem Ausland) und das sind ganz wunderbare Tiere. Gut erzogen (anders als manch "Hund aus seriöser FCI anerkannten Zucht") und sehr sehr liebenswerte Vierbeiner.
Ich behaupte (im Gegensatz zu dir) nicht, das jeder Hund, von einem seriösen Züchter, verzogen ist, absolut nicht, so etwas würde ich nie wagen zu behaupten, doch gibt es einen Anteil, der diese Hunde/Welpen vollkommen verzieht und bestenfalls in ein Tierheim abgibt, da es zu kompliziert wird o.ä.

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@HARUMIN

Du bist einfach nicht informiert und schon gar nicht objektiv, lediglich persönlich beleidigt. Nur so am Rande, Rassehunde landen nicht im Tierheim, die werden vom Zuchtverband vermittelt. Absurd anzunehmen, dass einer der seinen Rassehund nicht mehr will, den ins Tierheim bringt und dafür Abgabegebühr bezahlt, wenn er andersrum Geld dafür bekommt.

Es ist einfach kindisch von Adoption im Bezug auf ein Tier zu reden. Das allein zeigt schon deine Vermenschlichung von Tieren. Von Leuten die so reden wie du hab ich noch nie einen erzogenen und Umwelt verträglichen Hund gesehen. Aber sicher haben wir deutlich andere Vorstellungen davon was ein erzogener Hund ist. Anbei bemerkt kann man gerade bei GF leicht erkennen, dass Fragen zu Hundeproblemen fast ausschliesslich von Leuten mit Tierheimhunden kommen....

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War klar dass sich mindestens einer gegen Tierheim-Hunde ausspricht. Nur weil du evtl schlechte Erfahrungen damit gemacht hast heißt es noch lange nicht, dass alle Hunde aus dem Tierheim verkorkst sind! Meiner war total freundlich, zutraulich und lernwillig, trotz dem Fakt dass er ein spanischer Straßenhund war, der hier in Deutschland im Tierheim gelandet ist. Genauso steht es um den Hund meines Verlobten und einigen anderen die ich kenne!

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Kann deine Meinung so nicht bestätigen. Ich kenne jeden Tierheimhund bei uns und seine Geschichte. Wir handeln bestimmt nicht als Grauhändler. Jede Herkunft ist dabei, vom Fundhund über Hunde, deren Besitzer verstorben ist, vom abgegebenen besitzerlosen bis beschlagnahmte Hunde und und und... Sicher sind ein paar nicht so einfach im Umgang. Aber es wird genau geschaut, welcher Hund dann wohin geht. Und die Schutzgebühr ist kein Kaufpreis, sondern der Versuch, wenigstens ein bisschen der Kosten reinzuholen.

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Ich bin informiert und nein, ich kann nicht objektiv antworten, weil es mir nach wie vor gegen den Strich geht.

Es ist naiv anzunehmen, das gar kein Rassehund im Tierheim versauert. Es müssen ja nicht mal die Menschen, die ihn gekauft hatten, gewesen sein (die ihn dort abgegeben hatten).

Also "Adoption" ist anscheinend nicht das richtige Wort, huh?
Was in deinen Augen dann?
Ist "Kaufen" im Bezug auf Tiere besser? Ich meine nicht.

Dann hast du wohl noch nie die richtigen Menschen getroffen. Alle Leute, die wie ich reden und auch einen Hund aus dem Ausland haben, haben einen Top erzogenen Hund.
Ich weiß nicht, wie erzogen du deinen Hund haben willst, oder anders formuliert, wie sehr dein Hund nach deiner Pfeife zu tanzen hat; mir ist es aber nur wichtig, das sie das nötigste kann. Und das kann sie. Ich will sie nicht zu einem trainierten Affen machen - und das ist sie auch nicht.

Also ich weiß auch nicht, was für Fragen du immer siehst. Ich sehe/lese immer Fragen bezüglich reinrassigen Welpen bzw. fast ausschließlich Fragen zu einem Züchter.
"Tierheim" wird dann eher von den Kommentatoren ins Spiel gebracht - solange es natürlich ein einheimisches Tierheim ist, da ausländische Hunde ja "gestört" und durch die Reihe "Problemhunde" sind.

Ich verstehe auch ganz ehrlich nicht, was bei diesem Thema ständig für Diskussionen entstehen. Die Hauptsache sollte sein, DAS man "adoptiert". Egal woher das Tier (in dem Fall der Hund) ist...

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Und die deutschen Hunde sollen im Tierheim vergammeln?

Hunde aus dem Ausland nach Deutschland zu karren ist in meinen Augen kein Tierschutz und löst das Problem nicht.

Außerdem würdest du dir dein Lebenspartner im Katalog aussuchen schüttelt jeder den Kopf. Bei Hunden ist das normal.

Leute holen sich einen Hund nur nach einem Bild vlt einem.Video und der Beschreibung die eine Orga raus gibt.

Sorry, wenn ich einen Hund aus dem Ausland aufnehme, dann nur wenn ich ihn selbst aufgeabelt habe.

Und die deutschen Hunde sollen im Tierheim vergammeln?

Und die ausländischen Hunde sollen im Tierheim vergammeln?

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@HARUMIN

Man sollte erst mal im eigenen Land helfen bevor man vor anderen türen kehrt. Unsere Tierheime sind alle überfüllt, viele Tierheime haben nicht genug Geld...

Vorallen hilft es an der Situation im Ausland nicht, wenn man die Hund aus dem Land karrt.

Es werden immer neue Hunde dazu kommen. Daher hilft alleine nur Kastration und Aufklärung.

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@MiraAnui

Ja genau, es werden immer Hunde dazu kommen. Auch in Deutschland. Egal wie viele man im eigenen Land/in den eigenen Tierheimen helfen würde, es würde ständig wieder "aufgefüllt" werden und dann hätten die ausländischen Hunde überhaupt keine Chance mehr.

Auch Tierheime im Ausland haben nicht genug Geld und sind auf Spenden angewiesen.

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es kann schon sein das es die Hunde in ausländischen Tierheimen schlechter haben
aber wenn du von dort einen nimmst wäre das glaub nicht so super
ich meine damit das die Hunde nicht auf dich hören
oder in panischer angst leben weil sie dort immer nur eingesperrt waren/sind
und wenn du ihn nur auf Videos gesehen hast
ich würde nur einen Hund nehmen den ich schon in echt gesehen habe

ich meine damit das die Hunde nicht auf dich hören

Inwiefern sollten die Hunde nicht hören?

panischer angst leben weil sie dort immer nur eingesperrt waren/sind

Das kann sein, aber mit Geduld, Zeit und Liebe kriegt man alles hin. Meine Hündin (aus einem ausländischen Tierheim) war auch sehr sehr ängstlich und jetzt benimmt sie sich wie jeder andere Hund und vertraut mir vollkommen.

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Du kannst den Hund im Ausland zuerst besuchen. 

Ja Griechenland, Kroatien und so weiter sind ja kein Problem, es gibt jedoch auch Tierheime auf Bali, in Südkorea oder Singapur die Tiere nach Deutschland vermitteln

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@MiraAnui

So abwegig wie du meinst ist das nicht. Ich habe meinen Hund im Tierheim in Südkorea besucht und nach DE mitgenommen.

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@MiraAnui

Nö, man muss nur frühzeitig buchen können, dann ist das gar nicht so teuer, wie viele immer denken.

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