Hund aus dem Tierschutz. Wird meine Hündin irgendwann mal ohne Leine laufen können?

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6 Antworten

Erstmal großes lob dass du einen hund aus dem tierschutz geholt hast. Immer wieder schön zu hören :)

Ich habe auch eine Hündin die sich so zeigt sobald sie aus der wohnung kommt. Würde dir die bücher (!!) von Cesar Millan empfehlen, der geht da echt gut drauf ein, mir hat es jdf geholfen. Mit ihr gehe ich immer an die orte die ihr noch angst machen, setze mich hin und lese irgendwas. Beschäftige mich iwie anderst ohne ihr aufmerksamkeit zu schenken. Sie merkt, dass nichts schlimmes dabei ist, es wird mit der zeit normal für sie & sie entspannt sich. Mache das ruhig täglich 30min -1 h, kommt natürlich auf deine zeit an. Leine sie dabei nicht ab, aber spreche auch nicht lieb (hoch gestellte stimme etc) mit ihr. Zeige ihr, dass du da bist als fester partner an ihrer seite und sie keine angst haben muss. Wenn sie anfängt zu winseln bestärkst du sie nur indem du ihr (für uns tröstende worte) zusprichst. Sie speichert dieses verhalten dann als positiv ab und wird anfangen zu winseln(...) sobald das geräuch/situation wieder auftaucht. Verstehst du was ich meine? Wie gesagt, er erklärt das ganz gut.

Frei lassen würde ich sie jedenfalls nicht solange ihr kein so richtiges "bündniss" habt. Und sie richtig auf ihren namen hört!! Und sich bei dir und der zweiten hündin sicher als "rudelmitglied" fühlt. Zum "komm" trainieren benutze ich die schleppleine oder flexi- je nach gechmack ;-) Dann brauchst du auch nicht zwingend ein eingezäuntes grundstück. Sonst würde sich das natürlich schon mal empfehlen, auch dass sie richtig rennen kann...

Hoffe ich konnte etwas helfen! Wünsche viel erfolg, das wird ganz bestimmt bald klappen! Lg

Schäfer binden ihre jungen Hunde zeitweise an den grossen erfahrenen Hund, Der Erfahrene Hund hat also den Neuling an der Leine. Wenn deine Ersthündin gut geprägt und gut erzogen ist übernimmt sie das vielleicht gerne.

Noch ist dein neuer Hund nicht in der Lage unangeleint zu sein, sie sollte jeden Tag neue Dinge kennen lernen genau wie ein Welpe. Bahnhof, Bus, Auto.. und.. und..

Wo sie Angst hat versuch sie zu füttern oder mit ihr zu spielen. Setze deine Hündin nicht lange den neuen Dingen aus aber immer wieder. Am besten tut man das zusammen mit Hunden die sicher sind. Ob dein Hund jemals von der Leine kann wird sich zeigen.

Sheltiemama 09.03.2014, 13:26

Goodnight, Ich habe auch schon überlegt, dass sie wie ein Welpe alles lernt, ich habe es schon öfters durchgemacht und verstehe meine Kleine. Tapfer lässt sie alles auf sich wirken. Ich lass ihr die Zeit, die sie braucht. Danke für die Antwort. Ich habe Beide schon aneinander gebunden. Das ist aber anstrengend für die erfahrene Hündin. Sie hat versucht, sich aus dem Geschirr zu befreien, weil die Neue so viel Tempo drauf hat. ich werde es wieder versuchen, wenn ich die Zeit für gekommen sehe.

Ich habe nicht den Eindruck, dass die Kleine Angst hat, sie wehrt sich auch total mutig und entschlossen, wenn ihr der Nachbarshund (Harzer Fuchs, Rüde) auf die Pelle rückt. Spielen kennt sie nicht, auch nicht Spielen mit der Sheltiehündin. Fressen ist auch nicht ihr Ding, sie nimmt fast nichts, nur zu Fressenszeiten, wenn sie Hunger hat. Meistens lässt sie noch was liegen, zur Freude der Älteren. Sie lässt sich von mir alles gefallen, sogar schon das Zähneputzen. Wenn ich sie auf den Arm nehme oder sie neben mir liegt, und ich sie kraule, dann macht sie sich ganz steif. Doch sehe ich ihr an, dass sie es genießt und es ihr nicht unangenehm ist.

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Goodnight 09.03.2014, 13:43
@Sheltiemama

Das braucht sicher alles Zeit und deine erfahrene Hündin darf man auch nicht überfordern.

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Ableinen erst dann wenn der Hund sicher ist und Vertrauen aufgebaut hat. Meine Spanierrin lief vom ersten Tag an frei ist 6 Mon. sie sucht sich auch aus wo sie schlaeft mit Vorliebe draussen oder in der Scheune nun nach einigen Wochen kommt sie auch rein. Mein Grundstueck ist nicht komplett eingezaeunt aber die alten Hunde kennen die Hofgrenzen. Sie orientiert sich sehr stark an den alt eingesessenen Doggis. Wenn ich den Hof verlasse kommt Sie an die Schleppleine. Oder wenns mit den Pferden raus geht wird sie mit ne r Meterleine an meiner Hündin gebunden. So lernt sie auch gleich Abstand vom Pferd zu halten klappt super.

Ich find toll,mit wieviel Hingabe du dich um deine Hunde kümmerst./ Jahre ist schon die Hälfte des Lebens der Hündin und leider,vielleicht auch zum Glück kann sie nicht erzählen,was sie bisher alles erlebt hat.Sie wird lange brauchen,um die Bindung an dich und Gewohnheiten zu vertiefen.Mir würde die Sicherheit vorgehen,wie dir ja auch.Bei aller Freiheitsliebe ist es wohl wichtiger,daß sie nicht überfahren wird.Ob sie sich an deiner anderen Hündin orientiert,wird die Zeit zeigen.Ich wünsch dir/euch alles liebe!

@ Sheltiemama,

Deine zweite Hündin muss erst einmal Vertrauen zu Dir aufbauen und eine enge Bindung zwischen Euch beiden.

Das braucht sehr viel Zeit, sehr viel Liebe und Zuwendung und sehr viel Geduld.

Falls Du fachliche Hilfe benötigst, wende Dich bitte an einen Tierpsychologen und Hundeverhaltenstherapeuten.

Vielleicht probierst du mal Bachblueten ( Rescuetropfenin der Apotheke erhaeltlich ) aus ! Oder frag mal deinen Tierarzt , was er dir fuer deine Huendin zum Beruhigen auf medikamentoese Weise empfehlen kann !! Sie hat ja totale Panik und Angst !! Da kann sie in solch einem Zustand garnichts lernen- sich auch nicht an deiner anderen Huendin orientieren !! Also muesste der Stresspegel ein ganzes Stueck weit erst mal bei den Spaziergaenden heruntergefahren werden !! Deswegen dachte ich an Bachblueten !! Das ist noch weitaus unbedenklicher als z.b. Johanniskraut !! Und wirksam !! Viel Erfolg !!! G.L.G.

Sheltiemama 09.03.2014, 13:31

Windfee, danke für den Tipp. Darauf bin ich noch nicht gekommen. Ich werde mich beim Tierarzt mal nach sowas erkundigen und will es unbedingt ausprobieren. Vielleicht hilft es ja meinem kleinen Kobold.

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