Was ist bei der Futterumstellung auf Barf zu beachten?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Erst mal sollte man sich ein gescheites Buch über Ernährungslehre für Hunde zulegen.

Dann kann man sich ein ganz einfaches "Rezept" als Vorbild nehmen: Ein Beutetier, was ist da alles drin? Und dementsprechend holt man dann auch da Selbstbaufutter.

Solange man gut abwechslungsreich füttert, wird kein Hund einen Mangel bekommen. Zu Fleisch gehört auch immer die Innereien, Knochen und die Mageninhalte (bei uns durch etwas Obst und Gemüse nachgebaut). Mein Hund bekommt max 10 bis 15 % O und G.

Probier einfach mal ein bisschen Huhn aus, roh zu verfüttern. Wenn sie das gut annimmt, dann kann man alles vom Huhn verfüttern incl. der Innereien.

Dein Hund ist sehr klein, bei 2,9 Kg brauchst du ja max. 60 -70 g Futter am Tag.

Ein Hühnermagen, 1/4 Hühner-Leber und 35 g Fleisch ist da ja schon eine ganze Mahlzeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi, wir haben unsere einen Tag hungern lassen, danach gabs dann 4 Tage hintereinander nur Pansen und Öl und erst dann gabs komplette Mahlzeiten. Hat bei unseren ganz gut hingehauen. Sehr geholfen hat mir dabei das die bei uns im Barfladen uns einen Plan erstellt haben, grad am Anfang fand ich es gut was zu haben, woran man sich orientieren kann. Dazu noch ein paar Bücher so das man auf Dauer eben auch selber seine Menüs zusammenstellen kann. 

Wichtig wäre auch am Anfang sich erstmal für wenige Fleischarten (zB Rind und Huhn) zu entscheiden und andere Sorten erst langsam einschleichen zu lassen, damit man auch merkt wenn der Hund mal was gar nicht verträgt. 

Füttern die klassische Methode, mit 70% Fleisch und 30 % Gemüse und Obst. Dazu kommen dann noch verschiedene Öle (Lachs und Leinöl zB), Eierschalenpulver und Fett und einmal die Woche ein Ei und Frischkäse.Und dazu kommen dann je nachdem was man so braucht GrünLippmuscheln, Algen, Kokosöl, Honig etc dazu. 

Innereien sind manchmal etwas kniffelig bei mäkeligen Hunden, da muss man dann ein Weg finden, wie der Hund es frisst. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt Anbieter, die FertigBARF verkaufen.

Bevor ich mir Bücher anschaffe und mich einlese, würde ich an Deiner Stelle erst einmal ausprobieren, ob Dein Hund das Futter überhaupt annimmt. Du solltest mit einer Fleischsorte beginnen, um Unverträglichkeiten zu testen. Am besten ersetzt Du die Mahlzeiten schrittweise und nicht sofort komplett. Eine Gewichtsabnahme ist übrigens zu Beginn normal. Ebenso trinken Hunde, die gebarft werden, deutlich weniger.

Falls Dein Hund mit der Umstellung gut klar kommt, sind die Ratgeber von Swanie Simon, André Seeger und Susanne Reinerth gut geeignet, um sich in das Thema einzulesen und die Zusammensetzung für den Hund zu bestimmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von friesennarr
07.12.2015, 19:09

Bei so einem kleinen Hund ist es vermutlich einfacher selber Fleisch und Co. einzukaufen und zu verfüttern. Ich persönlich mag das Fertigbarf aus 3 Gründen nicht.

1. Ich sehe nicht mehr was da drin ist und muß mich auch hier auf die Deklaration verlassen.

2. Immer alles durch den Wolf gedreht, keine großen Stücke zum kauen mehr, selbst Knochen werden mit gewolft.

3. Die gefrorenen Packungsgrößen sind zu groß um sie bei einem so kleinen Hund über die Woche zu verteilen - selbst die 250 g Packungen halten nicht für 4 Tage.

Bei kleinen Hunden bietet sich an, das man beim normalen Einkauf die Portionen vom Hund mit einbezieht und einfach nur einen Teil vom eigenen Fleisch abnimmt. Es gibt so kleine Gefrierdöschen in die man wöchentlich oder monatlich die Extraportion Innereien, Obst und Gemüse vorbereiten kann und einfrieren, dann braucht man immer nur das Fleisch mit Knochen und noch ein solches Gefrierdöschen her nehmen und verfüttern.

Bei jeder Umstellung ist Zeit gefragt. Manche Hunde nehmen das neue Futter so an wie es kommt, andere muß man mühselig umstellen bis sie gefallen an dem neuen finden. Hier sollte man am Ball bleiben und nicht gleich aufgeben. 3 Monate ist für mich das Minimum.

Wenn zuvor irgendwas (Trockenfutter oder Nassfutter) mit z.B. Huhn gefüttert wurde ist eine umstellung in einem Tag kein Problem, da der Hund für die Verdauung von Huhn schon alle Darmbakterien hat. Lediglich der Garzustand ist ein anderer.

Man kann auch leicht ankochen und immer roher werden lassen, damit sich ein Hund leichter dran gewöhnt. "Das der Hund auf jeden Fall erst mal abnimmt" kann ich so nicht unterstützen. Bei Umstellungen bei uns hat nie ein Hund abgenommen sondern eher zu.

0

Bevor du irgendwas umstellst informier dich richtig. Es gibt genug Barf foren und Bücher.. 

Bei barfen kann man schon viel falsch machen.

Schau mal ob es bei euch in der Nähe Ernährungsberatung für Hunde gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von friesennarr
07.12.2015, 14:30

DH, aber was ich nicht verstehe, warum schickt man keinen der Trockenfutter füttern will, oder Dosenfutter füttern will zur Ernährungsberatung?

0

Könnte sein dass sie das garnicht verträgt .. ich würde das mit eurem Tierarzt abklären :) 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?