Hund attackiert Frauchen was tun?

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13 Antworten

Ein Hundetrainer sollte sich die Situation auf jeden Fall ansehen aber ich habe den Eindruck, dass du eventuell zu viel mit dem Hund machst. Wie lange und wie oft gehst du raus? Es gibt den Spruch „nach müde kommt blöd“. 

Stell bitte das auf den Boden drücken ein, zu mal es ja nichts bringt. Den Alphawurf wenden Hunde nur an wenn sie ihren Gegner durcheinen Biss in den Bauch/Hals töten/schwer verletzten wollen. Du teilst deinem Hund also körpersprachlich mit, dass du ihn töten möchtest und wirst daher für den Hund unberechenbar. 

Eine andere Situation liegt vor wenn sich ein Hund freiwillig unterwirft. Ein gut sozialisierter anderer Hund lässt dann von dem Hund der auf dem Rücken liegt ab. 

Such dir bitte Hilfe. Ein Labrador ist normalerweise ein absolut menschenfreundlicher Hund. Es gehört schon viel dazu diese Rasse zum beißen zubringen. Es wird auch keine Junghundegruppe reichen sondern ein Trainer muss sich konkret diese Situation ansehen.

Ich würde bei sowas sofort einen Hundetrainer beauftragen der sich vor Ort während des spazieren gehens , sich diese Situation genau anschaut. 

Das kann Frust sein, zu lange gassi mit Reizüberflutung, keine Impulskontrolle mehr vorhanden. Ebenso mangelnde Frustrationstolleranz. 

Bitte lass das runter drücken, oder unterwerfen oder was auch immer du da machst. 

Du musst die ganze Situation betrachten, was geschah davor, wie lange wart ihr schon unterwegs? Was hat der Hund alles gesehen und wahr genommen. 

All das ist wichtig ebenso die Körpersprache und deine Reaktion und deinen Umgang,um eine verhalten verstehen zu können. 

Du provozierst sie nicht, Du behandelst sie nicht schlecht, Du schlägst sie nicht...

ABER...

...Du drückst sie runter, schreist ihr ein Nein entgegen und wirfst sie auf den Rücken. 

Das nennst Du nun bitte nicht gute Behandlung, oder? 

Nehm mir das nun bitte nicht übel, aber ich tendiere hier dazu, das Du das was Du tust vermutlich mit einem guten Gewissen tust und auch denkst, das Hunde so ticken. 

Leider muß ich Dir sagen ist diesbezüglich Deine Einstellung auch wenn die Hundeschule es propagiert (mein Gott ich krieg jedes mal allergische Reaktionen wenn ich solche Hundeversauer als Hundeschulen bezeichnen muß) komplett falsch! 

Weder muß man einen Hund runterdrücken geschweige dennoch ihn auf den Rücken werfen! Was bitte soll denn der Hund darauf lernen? 

In welchen Situationen tust Du das und was wird dann von dem Hund erwartet? 

Meiner Ansicht nach ist es eine "Kunst" einen so jungen Hund dazu zu bekommen das er sich so verhält! 

Das was ich hier lese, insofern es kein physiologisches Problem ist und davon gehe ich mal aus, erklärt sich mir aus komplett falsch verstandenem Hundeverständnis.

Ein Hund braucht keinen Rudelführer sondern eine Vertrauens- respektive Bezugsperson, die ihn weder auf den Rücken wirft, die ihn nicht runterdrückt und die ihm auch nicht ständige Neins um die Ohren haut. 

Ich denke Du solltest Dir mal ein paar gute Bücher kaufen über Hundeverhalten und diese sorgfältig lesen. 

Bradshaw mit Hundeverstand wäre schon einmal ein sehr guter Einstieg dann Patricia B. McConnell mit Liebst Du mich auch:Die Gefühlswelt bei Hund und Mensch. 

Dann als aller erster Schritt wechsel in aller Herrgotts Namen die Hundeschule und höre niemals auf Hundewiesen"weisheiten", denn das sind Weisheiten die so weiß sind wie die Nasen von denen sie stammen, ergo ohne jeglichen wissenschaftlich belegten Hintergrund und ohne jegliches Empathiegefühl. 

Helfen JETZT würde Dir erst einmal nur das Du Deinen Umgang mit dem Hund überdenkst und Dich selbst für jedes runter drücken und jedes auf den Rücken werfen selbst bestrafst und Dich selbst dazu anhälst das nicht wieder zu tun. 

Im weiteren würde ein GUTER und hier liegt die Betonung ganz klar auf ein guter aus- nicht eingebildeter Hundetrainer, der Dir alles auf wissenschaftlicher Basis über Hunde, deren Verhalten, Stressverhalten über Lernverhalten bis hin zu physiologischen Begründungen erklären kann Dir und Deinem Hund gut tun. 

Sternfunzel 08.08.2017, 21:26

Weder muß man einen Hund runterdrücken geschweige dennoch ihn auf den Rücken werfen! Was bitte soll denn der Hund darauf lernen? 

sowas hätte ich bei unseren auch gar nicht anwenden können, der welcher ein so starker Angsthund war. 

Viele Verwechseln  Anschreien , wütend sein , und runterdrücken mit  Bestimmt sein, und ruhiger Führung , Richtungswechsel .

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Musicdog02 12.08.2017, 12:16

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich möchte aber nur kurz sagen, dass es mir geraten wurde, den Hund auf den Boden zu drücken usw. Ich habe das einmal versucht -war ein Fehler - aber ich mache das auf keinen Fall regelmäßig. Ich suche eben nach einer Lösung, meinen Hund zu beruhigen, wenn er an mir hochspringt, mich stark beißt und einfach nicht aufhört. 

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Elocin2910 12.08.2017, 12:40
@Musicdog02

@Musicdog02 deshalb hab ich ja geschrieben, das Du das vermutlich mit einem guten Gewissen tust und eben denkst, das Du das so richtig machst. ;-) 

Das solltest Du gar nicht machen, es bringt nichts und Du bemerkst ja auch die Reaktion des Hundes. 

Der Hund ist gestresst und diesen Stress wirst Du nicht mit weiteren Sanktionen verhindern können, sondern stresst mit so etwas noch mehr und somit wird das natürlich dann auch nicht besser und endet hinterher in einem Kampf. 

Ich denke nicht das Du mit Deinem Hund kämpfen möchtest, das ist doch nicht der Sinn warum man sich einen Hund kauft, man möchte doch einen treuen Freund und einen Freund behandelt man so ja auch nicht. 

In dem Moment wo der Hund ansetzt zum hoch springen könntest Du als erste Abhilfe ein Leckerchen auf den Boden fallen lassen, so lernt der Hund das es sich lohnt auf dem Boden zu bleiben. Achte aber bitte auf das Timing, nicht erst fallen lassen wenn er schon in der Luft ist sondern dann wenn noch alle viere am Boden sind. 

Konditionierte Entspannung wäre eine weitere Möglichkeit ihn "runter" zu holen. Ein Hund der weder meint Dich zu beschwichtigen noch meint sich verteidigen zu müssen springt nicht hoch und wird dadurch dann auch entspannter werden, deshalb habe ich ja auch geschrieben das Du an dem Umgang etwas ändern solltest. 

Wichtig ist Dir doch sicherlich das Dein Hund Dir vertraut, wie soll er Dir vertrauen, wenn Du ihm Gewalt antust? 

Ein super einfacher Vorschlag wäre für Dich, denke darüber nach wie Du von einem Freund behandelt werden möchtest und behandel genauso Deinen Hund, mit Respekt, mit Verständnis und mit Empathie. Glaub mir dann wird Dein Hund Dich ebenso gut behandeln. 

Das ersetzt keine Erziehung aber damit ist ein Grundstein für eine gute Freundschaft und für die Kooperationsbereitschaft Deines Hundes gelegt, was dann natürlich auch im weiteren die Erziehung vereinfacht. ;-) 

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Hallo,

umgehend(!) einen guten Hundetrainer besorgen und den Hund an einen Beißkorb gewöhnen. Was sagt denn die Hundeschule dazu? Lass den Kram mit Runterdrücken und Co, dass kann böse nach hinten losgehen!

Das Problem mit dem extrem aufgedreht sein und der fehelnden Beißhemmung ist ja bei euch beiden nicht neu, ich würde darauf tippen, dass sowohl Hund und Halter einfach komplett überfordert miteinander sind. Ihr braucht dringend professionelle Unterstützung vor Ort. Der Hund ist man gerade ein halbes Jahr alt,.

Du musst einen Hundetrainer zu Dir rufen.  Deine Hündin  braucht jemand am Ende der Leine, der  nicht  Respekt hat , sondern Respekt  vermittelt.  Du  bist  für Deinen Hund  keine Respektperson.  Das heißt  Dein Hund hat  für Dich  übernommen und  macht den Chef und genau , das zeigt er Dir. 

Du  brauchst da Hilfe. Ein Hundetrainer kann Dir genau zeigen , was Du verkehrt machst  und  wie Du sein musst , damit der Hund Dich anerkennt. 

Und solange Da niemand kommt,   bis der Trainer kommt, würde  ich  den  Hund   mal mit dem Futter etwas länger als sonst  warten lassen , sodass er mal richtig Hunger hat , und  dann fütterst Du  aus der Hand im Sitzen , und dabei , darf er nicht einmal die Finger mitnehmen , wenn er das Futter aus der Hand  nimmt. Und Du wartest wenn Du  fütterst , immer  Stückchen für Stückchen und bei jedem Stück, forderst Du Sitz  und einen  Blick. Du  gibst  nichts vorher von dem Futter, bevor der Dich  nicht angesehen hat .

Du läßt ihn nicht mehr machen was er will,   keine erhöhten Sitzflächen , kein Vorrennen an die Tür.  Du  musst dem Hund wirklich als Frauchen vermitteln, 

**Du bist jetzt  ein Feldwebel" . mit innerer Bestimmtheit und Überzeugung .  Kein Gefühl von Angst  kein Respekt  Hund geben. Kein Zurückzucken. Steh  aufrecht wie ein Feldwebel. Der Hund erkennt Dich an Deinem Inneren und wie Du stehst .  Du weißt ja wie ein Feldwebel steht .  

Und Du  forderst , Du  forderst , und Du forderst .Sitz  Platz, geh zurück .  Und wenn er im Weg  liegt , gehst Du nicht drüber. Du  drängst  ihn dann weg. Er soll Dir aus dem Weg gehen . Nicht du , der Hudn soll weichen . 

Und  wenn der Hundetrainer kommt , erzählst Du alles, damit der Hundetrainer  erkennt, was bei Euch los ist . Zeig dem Hund , dass Du  Dir das absolut nicht mehr  bieten läßt

lieben Gruß

Cinderella1fr 08.08.2017, 13:54

Was Du da vorschlägst, ist sehr gut! Meine Hündin war Angstbeisserin, kein Spaß, aber man kann das hinbekommen. Ich habe es zunächst damit versucht, sie zu unterwerfen, auf den Rücken zu legen; als nichts weiter half, bekam sie vom Tierarzt vorübergehend ein Mittel, was sie ruhig stellte.

Mit viel Liebe und Geduld ist es mir gelungen, eine ganz einmalige, wunderbare Hündin aus ihr zu machen; ich hatte sie leider nur acht Jahre... :'(

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Sternfunzel 08.08.2017, 14:06
@Cinderella1fr

Eine Angstbeiserin  legt ein anderes Verhalten an den Tag , als ein Hund der einfach Respektlos ist .  Auch ich habe einen heftigen Angsthund aus der zweiten Hand aufgenommen.  Ich  habe ihn nicht unterworfen, der  unterwarf sich anfangs selbst , auf den Rücken und pinkelte sich voll. Also wirklich sehr heftig.  Den stabilisierte ich durch  positive Stärkung , mit innerer Ruhe, Geduld und Bestimmtheit. Der Hund  folgt  mir jetzt einwandfrei. Seine Ängste sind weg  ,  er ist sozial , freundlich  bleibt total gelassen gegenüber andere Hunde.  Er hatte damals Angst vor Wasser, selbst an einem niedrigen kleinen Bächlein war nichts zu machen. Heute  schwimmt  er , und das total gerne, er planscht gerne, er hat gerne einen Stock dabei , einen Ast , oder Spielzeug , was er  raus holt, er spielt so gerne im Wasser, das ist toll anzusehen. 

Aber auf jeden Hund  mit Angst , muss man so eingehen ,indem man den Hund beobachtet ihn kennenlernt und  fühlt , wie sensibel ist er ? , ab wann tue ich was  Gutes und ab wann stürze ich ihn in Ängste zurück. Was ist  mein Ziel.  Mein Ziel war es immer.

Einen Sicheren sozialen Hund, der gelassen  bleibt , freundlich  bleibt , und nicht aus Angst reagiert, oder weil er das Gefühl hat , Frauchen  übernimmt nicht , ich  muss übernehmen. 

Unseren habe ich zunächst  beobachtet und geschaut , was tut im Gut , womit geht es ihm  gut . Wie reagiert der ?  Erst dann konnte ich gut auf ihn eingehen. Ich selbst  bin eine sehr sichere Person , ruhige Person ,  und ich habe auch keine Angst vor anderen Hunden, wenn uns welche begegnen . Ich bin sehr gelassen, meine Hunde auch. 

Wenn ich ihn aus der Ferne beobachte, wenn er auf großen Grundstücken mit anderen Hunden rennt und spielt , berührt es  mich sehr, den Unterschied von Anfang zu heute. Er ist toll geworden und beim Mediamarkt , einer Zweigstelle, wollte man ihn für die Werbung nutzen , weil er mit durfte und man sah, wie freundlich und dass er so viel kann.  Die Ausstrahlung, die er von sich gibt , ist wahnsinnig  schön. Ein Traum von einem Hund ist er geworden.

Übrigens ich gab ihn nicht für Werbung , denn ich will einfach , dass er ein Glückliches ,schönes Leben bei uns hat , als Hund :-) 

lieben Gruß

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Sternfunzel 08.08.2017, 14:08
@Cinderella1fr

Acht Jahre ist  noch Alter. Ich  nahm immer Hunde auf, die Probleme machten, die andere nicht mehr wollten.   Und immer drei Hunde.  Dadurch habe ich auch Hunde über die Regenbogenbrücke gehen sehen. Und es ist immer wieder, als stirbt ein Teil von einem selbst . 

lieben Gruß

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SusanneV 08.08.2017, 15:12
@Sternfunzel

@Sternfunzel. Respekt, das könnte ich nicht. Wie Du schon schreibst, jedesmal stirbt ein Teil von Dir und es tut auch so unerträglich weh.

liebe Grüße...

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Sternfunzel 08.08.2017, 15:21
@SusanneV

ja meine Tiere sind für mich meine Freunde , auch meine Familie .   Das ist , jeder Hund aus zweiter Hand, war versaut worden durch den vorherigen Besitzer , und man macht da was draus,  Hunde, die Stolz und so sicher sind und sie zeigen.. " Ey , danke , Dir folge ich , ich will bei Dir sein" . Das geht sehr  ins Herz .  

Ich habe nie einen Hund länger leiden lassen als nötig , und immer den Tierarzt gefragt  , wie er es sieht, wenn der Hund nah am Ende war.  Und mein Tierarzt hat immer gesagt , wie er es sieht und eingeschläfert, wenn es wirklich an der Zeit war.  

Sie schlafen in meinen Armen ein, nah an mir.  Und ich versuchte immer zu beruhigen, es ist ok. Aber hinter her. Ich vermisse jeden einzelnen Hund ,  ich habe alle in meinen Herzen. Ich habe Bilder , von ihnen Große Poster  an den Wänden, wo ich mit meinen Hunden bin. Ein Buch habe ich geschrieben, Gedichte , alles in Verbundenheit zu meinen Hunden . Ihre Welt und diese war sehr schön, ich habe immer alles gegeben. 

Bei meinen Hunden merkte ich sehr schnell , dass sie in ihrem Rudel , viel Halt hatten.  Sie schliefen aneinander gekuschelt, es wurde miteinander gespielt , zusammen Gassi gehen. Spaß haben. 

lieben Gruß

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SusanneV 08.08.2017, 15:40
@Sternfunzel

Ich halte immer nur einen Hund. Meiner ersten Dobermannhündin wurde von ihrem Vorbesitzer der Wille gebrochen und sie war krank (Bauchspeicheldrüsen Schwäche). Das hat er mir verschwiegen. Sie brauchte ihr ganzes Leben teuere Medikamente und für sie musste ich kochen. Da war ich noch sehr jung und musste mich selber die ersten Jahre sehr einschränken, um das alles bezahlen zu können. Das Schöne war, dass sie mir nach ein paar Monaten vollkommen vertraut hat. Dieser Hund war so lieb.

Meine zweite Hündin bekam ich als Welpe. Das war auch eine schöne Zeit und mit Lucy war es das erste Jahr sehr schwer, aber wir sind jetzt ein tolles Team. 

Ich hab mich meinen Hunden gegenüber noch nie als Chef aufgespielt. Für mich sind sie immer, wie bei Dir, meine Familie. 

Kleine Erfolge machen einem so glücklich. Wenn ich mit Lucy zum Tierarzt gehe, schreibt er immer in ihr Krankenblatt: Körperlicher Zustand hervorragend. Als er sie vor dreieinhalb Jahren das erste mal sah, stand da noch "sehr schlecht"....

li

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Sternfunzel 08.08.2017, 15:52
@SusanneV

sehr , ja ich denke Dein Herz ist richtig.  Bei der Fragestellerin, ist es aber erst mal erforderlich Chef zu sein, der Feldwebel sein, da das schon sehr ausgeartet ist  .
Und das ist ganz klar kein harmloses Knabbern, ich habe Bisswunden und meine Kleidung ist total zerrissen. Sie beißt richtig rein, und es sieht wirklich ganz und gar nicht nach Spielen aus.

Ich bin solangsam wirklich SEHR verzweifelt, und wenn das so weitergeht, verliere ich bestimmt bald meine Hände und meine anderen Körperstellen.

Das ist richtig heftig. 

Der Hund  muss in die entgegengesetzte Richtung gelenkt werden. 

Keine Strafen , keine Keilerei .., aber  es muss Bestimmtheit an den Tag gelegt werden ,  bis der Hund verstanden hat , das jemand über ihn ist .

Wenn ich hier solche Probleme gehabt hätte , als ich drei Hunde hielt , das wäre richtig übel gewesen, wenn einer darunter gewesen wäre , der mich attackiert hätte. 

Bestimmt sein in einem solchen Fall , bedeutet ,  Feste Regelungen.  Ich bestimme wenn wir spielen , ich bestimme  wenn wir aufhören . Ich  bestimme  wenn es Futter gibt . Bei uns steht  nur frisches Wasser rund um die Uhr zur Verfügung. Futternäpfe mit Futter gebe ich zu festen Zeiten, gerade , weil ich so eine Kleinen Vielfraß dabei habe , muss ich das Futter nur vorüber gehend zur Verfügung stellen. .  Die Hunde wissen also ,  die sorgt für uns. 

lieben Gruß

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SusanneV 08.08.2017, 16:05
@Sternfunzel

Da geb ich Dir recht. Ich kann da auch nichts dazu beitragen, weil ich noch keinen solchen Hund hatte und mich deshalb mit dem Thema noch nie beschäftigt habe. Allerdings kenne ich einen Hund, der kam als Welpe aus Griechenland, der hat sein Frauchen auch ständig angefallen und die Einrichtung zerlegt. Die waren ständig in der Hundeschule und hatten Einzelunterricht. Sie war auch immer sehr streng zu dem Hund. Hat sich aber dann alles eingespielt und er ist jetzt total lieb. Liebe Grüße....

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Sternfunzel 08.08.2017, 16:14
@SusanneV

ja, ein Hund wird nicht giftig geboren :-)  , da hat der Mensch Fehler gemacht . Wir kommen täglich an einen absolut bissigen kleinen Hund  vorbei , er fletscht  und zeigt die Zähne ,  ist laut und aufgepuscht .  Und sein Frauchen findet ihn gut, sie traut ihn sich  zwar dann aber auch nicht vom Zaun wegzuholen, aber sie findet ihn gut .  Solche Leute wollen  keine Hilfe. , sie glauben ein Hund  muss irgendwo auch so sein.  Beschützerinstinkt. Und ich denke immer.., wenn ich meine zwei dabei habe, es sieht auch gar nicht schön aus , wenn ein Hund so die Zähne zeigt . Aber ich zwing mich da auch nicht auf, wenn sie meint .., es ist ihr Hund.  

lieben Gruß

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SusanneV 08.08.2017, 16:26
@Sternfunzel

Bei meiner Mama in der Straße wohnt auch so eine"Bestie". Der Hund hat die Größe einer Dogge und die Haler können nicht mit ihm spazieren gehen, weil er zu viel Kraft hat. Den kleinen Nachbarshund hat er übel zugerichtet. Jetzt muss er in einem 100qm Hof leben. Die haben kein größeres Grundstück. Solchen Leuten sollte man den Hund wegnehmen. Ich bin echt am überlegen, ob ich das dem Tierschutz melden soll. So kann man doch keinen Hund halten. Was ist Deine Meinung dazu? Liebe Grüße....

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Sternfunzel 08.08.2017, 21:22
@SusanneV

ich würde das Veterenäramt schauen lassen, auch in welchen Zustand der Hund sich befindet .   Ich habe das auch zweimal gemacht , aber immer den Namen von mit mit Adresse angegeben.  Also nicht  anonym. Wenn Du lieber Anonym bleiben magst ,  versuchs doch mal . 

Einem Hund steht immer Gassi zu . Bei uns der Mann, der den Hund überhaupt nicht aus dem Haus läßt ,  da lebt der Hund in kleinen Räumlichkeiten , das Fenster  wird nur ab und an aufgemacht und der Hund ist oft den ganzen Tag allein und heult , fiept und bellt. 

Das Amt  konnte nichts ausrichten, weil der Hund nicht abgemagert war.  Offenbar setzt man ihn eine Riesenschüssel voll Futter hin und  das wars.   Das ist klar , dass er dann nicht unterernährt ausschaut , dennoch ist es Tierquälerei. Das Amt hätte erst was machen können, wenn der Hund zu dünn wäre. 

tut mir leid für den Hund. Ich habe es versucht , er darf den Hund so halten, so dass er sein Geschäft nur drinnen  verrichtet .

lieben Gruß

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Das ist eindeutig eine Sache von fehlender Erziehung.

Labradore "knabbern" eh gerne. Hier scheint es deutlich über's Ziel hinaus zu gehen.

Da ist wohl in der Erziehung etwas schief gelaufen und da du dir das nicht erklären kannst weisst du natürlich auch nicht was du falsch machst.

Am besten wäre einen Profi zur Unterstützung zu holen,auch Hundeschule könnte helfen.

Hast du mit dem Hund schon einmal eine Hundeschule besucht? 

Vermutlich hat sie noch nie gelernt, sich unterzuordnen. Und jetzt kommt sie so langsam ins Flegelalter und probiert aus, wie weit sie gehen kann.

Ich kann dir nur empfehlen, eine gute Hundeschule zu suchen, wo man das Problem angeht. Labbys sind sehr Lernfähig!

Von Methoden, die dem Hund auf grobe Art "den Meister zeigen" halte ich gar nichts!

Musicdog02 08.08.2017, 13:41

Wir gehen eigentlich jede Woche in die Hundeschule, jetzt ist nur leider Sommerpause. 

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Joanne17 08.08.2017, 13:48
@Musicdog02

Vielleicht solltest du eine andere Hundeschule suchen, wo man sich wirklich um das Problem kümmert, nur mit "ignorieren" ist dir nicht geholfen...

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Elocin2910 08.08.2017, 20:53
@Musicdog02

Das wird vermutlich das Problem sein, hat Dir auch diese Hundeschule das "runter drücken" geraten? 

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Lasse den Hund gründlich vom Tierarzt durchchecken und melde euch umgehend bei einer Hundeschule an.

Da sie das, soweit ich deiner Frage entnehmen kann, nur beim gassi gehen macht, würde ich dem Hund dafür in nächster Zeit einen Maulkorb anlegen.
Denn wenn er tatsächlich zubeißt, ist damit nicht zu spaßen!

Musicdog02 08.08.2017, 13:45

Wir gehen eigentlich jede Woche in die Hundeschule- in eine Junghundgruppenstunde, jetzt ist nur leider Sommerpause. Zu Hause beißt sie auch öfters mal zu, aber es sind halt keine richtigen "Attacken" wie beim Gassi gehen. Zu Hause kann ich sie ja auch leichter wegschicken, und sieb ignorieren, um ihr klarzumachen dass es nichts bringt. 

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lastunicorn007 08.08.2017, 13:49

Was sagt denn dein Trainer dazu?

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Sehr ungewöhnlich, warst Du schon mal bei Tierarzt?

Vielleicht eine neurologische Störung -  normal ist das jedenfalls nicht und auch bestimmt kein Erziehungsproblem, so wie Du das hier schilderst.

Entweder ist der Hund krank oder er hat einen Gendefekt

Sommersehnsucht 08.08.2017, 13:42

was für ein quatsch!

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Einafets2808 08.08.2017, 16:35
@Sommersehnsucht

Das ist überhaupt kein Quatsch. Krankheit oder neurologische Störungen können zu plötzlich aggressiven Verhalten führen. 

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Elocin2910 08.08.2017, 20:57
@Einafets2808

Ich glaube bei den Ausführungen nicht, das es sich um ein neurologisches Problem handelt, eher handelt es sich um ein Hundeverständnisproblem. 

Runter drücken, auf den Rücken werfen all solche Sachen gehören nicht in die Hundeerziehung. Das Problem wird sein, das das Verhalten der Halterin vom Hund als unangemessen aggressiv betrachtet wird und genau das ist es ja auch und somit tut der Hund nichts anderes als sich langsam aber sicher anfangen zu wehren. 

Das ganze wird sich bis zu diesem jetzigen Zeitpunkt hochgeschaukelt haben. 

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Sternfunzel 08.08.2017, 21:16
@Elocin2910

Elocin2910 dieser Halterin hast Du schon einmal Tips gegeben, offenbar wurde das nicht angewandt , oder es hat nicht gefunzt .. keine Ahnung :-/ 

lieben Gruß Dir

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Elocin2910 12.08.2017, 12:48
@Sternfunzel

@Sternfunzel wenn es nicht angewandt worden ist, kann es nicht funzen ;-) 

Fakt ist aber meine Tipps wirken insofern richtig angewandt aber manchmal braucht das eben ein wenig Zeit. 

Ich habe oftmals feststellen müssen, das die Hunde erst einmal wieder Vertrauen fassen müssen zu ihren "unberechenbaren" Haltern und dann hat das auch mit den Tipps geklappt. 

Wenn der Hund immer in der Erwartungshaltung steckt jetzt gleich bekomm ich wieder einen über den Schädel, dann kommt er erst gar nicht ins Vorderhirn und bleibt im emotionalen Bereich und da muß man ihn erst einmal rausholen, damit er anfängt zu denken. 

PS: Aber der Name kam mir auch bekannt vor ;-) 

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Eine Welpenschule kann helfen: dort werden Hund und Hundehalter erzogen.

Wenn du versuchst direkt danach mit ihr zu spielen wird der Hund das eher als Belohnung sehen.

Hundeschule lautet die Lösung. Hundeerziehung ist in erster Linie Haltererziehung. Da werden sie geholfen.

Musicdog02 08.08.2017, 13:39

Wir gehen eigentlich jede Woche in die Hundeschule, jetzt sind aber ein paar Wochen Sommerpause. Mir wurde dort mal gesagt, ich solle sie ignorieren, aber das bringt nichts.

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extrapilot351 08.08.2017, 13:44
@Musicdog02

Das wichtigste bei der Hundeerziehung ist die Konsequenz. Ein Hund muss ein Kommando von Dir umsetzen. Befolgt der Hund das Kommando nicht musst Du es eben wiederholen und auf der Umsetzung bestehen. 

Für Hunde gilt, wenn ich ein Kommando nicht umsetze, brauche ich die anderen Kommandos auch nicht umzusetzen. Du musst jetzt den Hundehalter/führer zeigen. Mit einem kurzen Ruck an der Leine zur Korrektur anhalten und auf die Umsetzung Deines Kommandos bestehen. 

Alle Deine Familienmitglieder müssen ebenso handeln. Wenn der Hund bei einem Sitz machen muss und beim anderen nicht kann der Hund nicht wissen warum er Sitz machen muss.

Noch ein Hinweis. Hunde sprechen nicht unsere Sprache. Bis sie ein Wort von uns, wie Sitz, Platz, Bleib, komm, aus gelernt haben muss man diese Kommandos 5000 bis 7000 mal wiederholen. Also mit Geduld arbeiten und viel Lob. Wenn er also das Kommando ausführt mit viel Lob, gerne auch mit Leckerlies belohnen.

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Elocin2910 08.08.2017, 21:05
@extrapilot351

extrapilot351 wenn man solche Dinge propagiert und dann noch zusätzlich einen User der m.M.n. sicherlich mehr Erfahrungswerte und auch theoretisches Wissen in sich vereint als 10 von den Leuten die hier schreiben, dann kann man doch sicher auch seine märchenhaften Phantasien begründen. 

Ich würde mich somit über eine lerntheoretisch begründete und gleichzeitige korrekte fachliche Definition Deiner Aussagen freuen!

Ergo sind die Fragen doch klar:

1. Was lernt der Hund bei einem Leinenruck? 

2. Warum ist ein Leinenruck lerntheoretisch gesehen sinnvoll?

3. Wie wirkt sich das auf weiteres Verhalten aus? 

4. Was bewirkt ein Leinenruck bezüglich des Stressverhaltens? 

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extrapilot351 09.08.2017, 06:49
@Elocin2910

Dir haben sie wohl auch im Kindergarten gesagt, wenn Deine Eltern Dir etwas sagen was Du machen solltest oder nicht machen solltest, frage doch erst einmal warum. Deine verbale Ausagen über,wie Du es nennst "märchenhafte Fantasien" sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Du keine Erfahrungen zu Hunden hast. Hoffentlich besitzt Du keinen Hund. 

Zu 1. Der Leinenruck bewirkt erhöhte Aufmerksamkeit des Hundes

Zu 2. Theoretisch lernt der Hund beim Ruck er hat etwas falsch gemacht.

Zu 3. Das weitere Verhalten ist, dass der Hund die erzieherische Wirkung annimmt. Nach dem Leinenruck und der Ausführung des vorher gegebenen Kommandos durch den Hund muss der Hund gelobt werden.

Zu 4. Das Stressverhalten wird nicht erhöht. Die Dominanz des Halters gegenüber seinem Hund wird dadurch dem Hund deutlich angezeigt und er wird abrufbar.

Ich gebe Dir gerne mal einen Polizeidiensthund an die Leine zum Führen des Hundes. Da wirst Du sehr schnell begreifen wie Hunde ticken. Übrigens alle Hunde verhalten sich gleich, egal ob Pinscher oder Malinois.

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Elocin2910 09.08.2017, 14:49
@extrapilot351

Ich besitze 2 gut erzogene Hunde, um Deine Hoffnung mal zu zerstören! 

Ich hatte Dich im übrigen darum gebeten es lerntheoretisch zu begründen, d.h. ich möchte fachlich korrekte Erklärungen haben und nicht typisches unwissendes Hundewiesenjargon. 

Assoziationsverhalten, operante-instrumentelle/klassische Konditionierung, pos./neg. Strafe, pos. neg. Verst., Stressachse, die 4 F's, ontogenetischer Funktionswechsel sowie physiologische Vorgänge sind Dinge die sollte man insofern man meint sich mit Hunden auszukennen aus dem FF kennen. 

Nichts davon kann ich bei Dir lesen! 

1. grundlegender Fehler eine hierarchische Struktur bildet sich unter artgleichen aus, niemals unter artverschiedenen! 

2. grundlegender Fehler ich komme aus dem Schutzhundedient, glaub mir ich weiß alleine schon an Deinen Ausführungen mehr als gut zu erkennen wie gut Du Dich nicht mit Hunden auskennst, mehr als Hundewiesenjargon kann ich bei Dir leider nicht herauslesen!

3. grundlegender Fehler keinerlei sachlich geschweige dennoch fachliche Kompetenz in Deinen Beschreibungen. 

4. leben wir in 2017 und wissen nun einiges mehr als zu Most Zeiten, ergo ist die damalige Lektüre über Hundeverhalten von Most um 1920 nicht mehr aktuell. 

Somit möchte ich Dich bitten Deine fachlich inkorrekten Aussagen zu unterlassen damit nicht noch mehr Schaden angerichtet wird, als nun schon bei diesem Hund angerichtet worden ist. 

Leinenrucks gerade bezüglich des Lernverhaltens sollten Dir schon im Hundegrundschulalter beigebracht worden sein, sind unnötig und sogar noch durchs Gesetz welches besagt das man keinen Hund unter Schmerzen erzieht, verboten. 

Übrigens wird kein Hund dieser Welt durch einen Leinenruck abrufbar, solch einen Unsinn hab ich wirklich selten zu hören bekommen, denn wie führt man denn den Leinenruck aus, wenn der Hund von der Leine ist? 

Sorry, Du machst Dich gerade nun wirklich nicht zu einem Hundekenner durch solche von Dir getätigten Aussagen! 

Des weiteren ist mir sehr wohl bekannt, das JEDER Hund gleich LERNT aber nicht JEDER Hund GLEICH ist, denn gleich und gleich ist noch lange nicht das selbe, wenn ich mich nun mal auf Deinen Hundewiesenjargon herunterlassen möchte und Deine dürftigen Kenntnisse bezüglich Hundeverhaltens in Betracht ziehe. 

...und nein das hat man mir nicht im Kindergarten gesagt, das liegt in meiner Natur, schon die damaligen Hundetrainer haben ähnliche Aussagen getätigt und wissen heute wohl genauso wenig wie Du heute, wie Hunde ticken.

Aber danke für Deine Ausführungen, diese bestätigen genau das was ich mir dachte. 


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