Hund anschaffen was beachten?

9 Antworten

Mit 26 bist du offenbar des Lesens mächtig und könntest durchaus was mit entsprechender Literatur anfangen oder per Netz Infos zu verschiedenen Hunden einholen.

Sorry, derart Frage stellen Kinder oder weltfremde, desillusionierte Jugendliche.

Den Wunsch nach einem tierischen Begleiter kann ich sehr gut verstehen und ich bemühe mich als Hundehalter seit vielen Jahren um Aufklärung.

Leider werden viele Menschen von kurzfristigen Emotionen/ Situationen geleitet, ohne langfristige Sicherheit für ein Tier gewährleisten zu können. Wegwerfartikel Hund mit soviel traumatischen Folgen!

In Kürze: Hundehaltung erlaubt? Wissen, Zeit, Geld, gesicherte Zukunft für Hund vorhanden? Die nächsten 12-15 Jahre sicher planbar?

Einem Husky können die Wenigsten gerecht werden. Der wird als Einzelhund nie glücklich. Ableinen sollte man ihn auch nicht. Ein Schäfer braucht richtige Aufgaben. Ein Goldie ist wohl der etwas leichter zu Haltende.

Man muss bereit sein, sein gesamtes Leben auf Hund einzustellen und wissen, dass er im Laufe seines Lebens einen Mittelklassewagen kostet. Tierarzt, Versicherung, Steuer, Futter....... Kaufpreis ist das Geringste.

Kannst du überhaupt die Grundvoraussetzungen für die Hundehaltung erfüllen? (Zeit + Geld) Erst recht die eines Welpen? (Zeit!) Was kannst du dem Hund bieten (damit ist nicht die Wohnsituation gemeint)? Wie willst du den Hund auslasten? Ohne diese Informationen kann man gar keine Rasse vorschlagen.

Du hast dir völlig unterschiedliche Rassen ausgesucht. Retriever wurden zum Apportieren gezüchtet, Schäferhunde sind Gebrauchshunde, die entsprechend gearbeitet werden müssen und Huskys sind nordische Hunde, die ziehen wollen und charakterlich nicht mit den anderen drei Rassen vergleichbar sind. Es gibt nicht die "Anfängerrassen", nur Rassen, die gar nicht in die Hände von Anfängern gehören. Der Hund muss charakterlich zu einem passen, nicht hübsch aussehen!

Salue

Irgendwann ist man ein Anfänger bei der Hundehaltung. Das soll einen nicht abhalten.

Aber, ich fasse es so zusammen: Du beginnst ein neues Leben. Es dreht sich alles um den Hund. Du kannst nicht mehr spontan irgendwo zusagen, der Hund muss versorgt werden und er braucht Bewegung. Dreimal am Tag, bei Schnee oder Regendusche. Seine Vorfahren, die Wölfe, wandern den ganzen Tag.

Etwa 1000 Euro pro Jahr musst Du rechnen. Das Projekt "Kumpel auf vier Pfoten" ist ja langfristig, je nach Rasse können es schon 15 Jahre werden.

Aber, Hunde sind voll ehrlich. Sie lügen Dich niemals an. Wenn es Dir nicht gut geht, trösten sie Dich. Es sind einfach liebenswürdige Begleiter.

Ein Leben ohne Hund(e) wäre für mich unvorstellbar.

Tellensohn

Labrador und Golden Retriever ja, vom schäferhund und vor allem vom Husky rate ich eher ab.

Wieso vom Schäferhund?

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@QuestionMeWhy

Weil ich da zu viel mist mitbekommen musste von einigen Leuten die sich zumindest den Deutschen Schäferhund als ersthund geholt haben.

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Sehe ich auch so!

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@Goodnight

Schön zu wissen das mal jemand meiner Meinung ist 😂 bekomme dafür immer wieder hate ab🤣

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@Silanor

Tja, die Tatsache ist eben unbequem. Ein Schäferhund ist nun mal leicht zu verderben. Wenn man sich ansieht wer zum grossen Teil solche Hunde hält, wundert sich dann auch nicht mehr.

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@Goodnight

Jup, musste erst letztes Jahr mitbekommen das der Schäferhund welcher bei mir am Hof war eingeschläfert wurde. Der hat nurnoch gebissen und alles angefallen 🙄 der Hund war kaputt... Zu mir war er gut, aber zu allem was fremd war, selbst Autos...alles wurde angefallen. War ein hübscher Kerl, wurde nichtmal 3 Jahre alt.

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Wie bist du auf die Rassewahl gekommen?

Ähnlich sind sich der Golden Retriever und der Labrador Retriever weil sie zur gleichen Hundegruppe (FCI-Gruppe 8 Apportierhunde) gehören. Aber der Schäferhund (welcher?) und der Husky sind völlig unterschiedliche Hunde, die auch zu einer anderen Hundegruppe zugerodnet werden. Beide sind nicht für Anhänger geeignet. Ein Retriever ist durchaus für Anfänger geeignet wenn du dir darüber im klaren bist, dass die Hunde auch eine Aufgabe brauchen und die passende wäre das Apportieren von Dummys.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe seit mehreren Jahren mit Hunden zusammen.

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