Soll ich mir einen Hund anschaffen oder nicht?

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22 Antworten

Ein Hund kann bereichern und auch bei vielen Problemen helfen. 

Nur die Sache ist du wirst nicht die nächsten 10 - 15 Jahre krank geschrieben sein. Du weißt nicht wie dein Alltag dann abläuft und ob du nicht einer Tätigkeit nachgehen wirst wo du 6-8 stunden aus dem Haus bist. Ein Hund sollte nie länger als 5 stunden alleine sein und das nach Möglichkeit auch nicht regelmäßig. Bist du dir denn sonst bewusst was ein Hund bedeutet? Selbst ein kleiner Hund will jeden Tagen egal bei welchem Wetter und egal wie es dir geht und wie du dich fühlst 3-4 stunden draußen laufen und arbeiten und nein ein großer Garten ersetzt das nicht und spielt da auch keine Rolle. Bist du da bereit für? 

Was hälst du von zwei Katzen? Es gibt sehr anhängliche Rassen und Rassekatzen werden von den meisten Züchtern nur noch in wohnungshaltung oder mit gesichertem Freigang abgegeben, das heißt sie müssten auch nicht raus und können dir den Tag über Gesellschaft leisten und wenn du dann doch mal außer Haus bist haben sie einander. 

anniblah 17.12.2015, 13:28

Ich weiß schon, dass Hunde sehr viel Geduld und Energie erfordern.

Katzen kommen nicht in Frage, da wir an einer viel befahrenen Straße leben, und ich nicht finde, das man Katzen nur im Haus halten sollte.

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LukaUndShiba 17.12.2015, 13:34
@anniblah

Trotzdem ich bin bei einem klaren nein was die Hunde Anschaffung angeht. 

Und aus diesem Grund habe ich dir ja rassekatzen vom züchter empfohlen die dürfen meist nicht rauß weil gerade da dazu geneigt wird das sie gestohlen werden. Und glaub mir zwei Katzen freuen sich extrem über ein großes Haus wenn sie den Freigang nicht kennen.  

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Bitterkraut 17.12.2015, 14:12
@LukaUndShiba

Rassekatzen anschaffen, weil die nicht rausdürfen (obwohl sie es genauso gerne möchte, wie alle katzen), ist ein komisches Argument, man kann auch andere Katzen in der Wohnung halten.

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anniblah 17.12.2015, 17:24
@LukaUndShiba

sowas blödes mit den Rassekatzen....-.- "wenn sie den freigang nicht kennen" ...also könnte ich theoretisch auch einen Hund, oder gar einen Menschen in einem geschlossenem Raum halten...ich mein, wenn sie da geboren wurden und den Freigang nicht kennen????? 

Ich glaub, da solltest du dir erstmal einen klaren Gedanken verschaffen. 

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Ich kann schon gut verstehen, dass man sich nach einem Freund sehnt, wenn man seelisch in keiner guten Verfassung ist. Aber Tiere ersetzen nicht den sozialen Kontakt zu Menschen, der meiner Meinung nach weitaus wichtiger ist.

Sich einen Hund anzuschaffen, ist, als hätte man ein kleines Kind. Man ist für ihn verantwortlich und hat dafür zu Sorgen, dass es ihm gut geht - auch wenn es einem selbst schlecht geht. Einen Hund hat man auch nciht ein paar Wochen oder Monate, man hat ihn über Jahre hinweg (10-15 Jahre). Du bist jetzt zu Hause und könntest Dich kümmern, was aber, wenn Du auch wieder außer Haus musst?

Ich denke, dass man in sich gefestigt sein sollte, wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen möchte und sollte dies nicht aus egoistischen Gründen, die ich zwar nachvollziehen kann, aber nicht gutheiße, tun.

Bevor Du Dir einen Hund anschaffst, solltest Du erst einmal Deine Probleme lösen, die Du mit Dir hast. Dabei wünsche ich Dir viel Glück.

Probier es doch aus, nimm einen Hund für die Ferienzeit in Pflege (viele Leute suchen immer jemanden der sich um ihren Hund kümmert).

Wenn du dann bemerkst, das es was für dich wäre, dann kannst du es ja immer noch in angriff nehmen.

Kannst du normal mit einem Hund draußen Gassie gehen? Manche Depressionskranken können das nicht.

Dann mußt du noch bedenken was nach der Zeit passiert, wo du krank geschrieben bist, mußt du noch eine Ausbildung machen, oder kannst du direkt Arbeiten gehen? Falls ja, müsste man sich auch jetzt schon Gedanken drum machen was dann mit dem Hund ist. Tagessitter oder jemand ist zu Hause für wenigstens die Hälfte deine Arbeitszeit (gehe von 8 - 9 Std. aus).

Viele Tiere sind nicht um sonst Therapietiere. Du könntest auch fragen, ob du evtl. irgendwo bei einer Therapie unterkommst, wo mit Tieren gearbeitet wird.

anniblah 17.12.2015, 17:06

vielen Dank! Ich bin bis vor kurzem noch öfter mit dem Hund meines Cousins spazieren gegangen, und ja, es ging! Ich traue mich nur nicht alleine rauszugehen, und Tiere habe ich momentan auch echt lieber als Menschen :D 

Nach der Zeit werde ich mich zwischen zwei Familienbetrieben entscheiden, und ihn dann wohl auch öfter mitnehmen können.. 

Deine Idee mit den Einrichtungen, in denen mit Tieren gearbeitet wird finde ich echt gut! Da muss ich mich nochmal informieren :-) Aber ich bezweifle, dass es da was in der Nähe gibt..

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inicio 18.12.2015, 10:14
@anniblah

du weisst doch gar nicht, ob diese betriebe dich annehmen!

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Ein eigener Hund ist KEIN Therapeut. Denk auch mal an den Hund. Du weißt wie schlimm sich Einsamkeit anfühlt. Und was ist mit dem Hund, wenn du wieder gesund bist und arbeitst? DAnn is ER einsam, denn du wirst kaum eine Job finden, wo er mitkann. Und da auch deine Mutter sich nicht um Wuffi kümmern kann solltest du verzichten.

Ich kann dich echt gut verstehen, das du einen "Kumpel" willst der dich bedingungslos liebt. Aber so ein Hund wird 15 Jahre alt. In 15 Jahren bist du 34. Wer weiß was dann ist.

nach meiner meinung überschätzst du die positive auswirkung, die der hund haben wird- bei depression ist es so, dass man sich an nichts mehr erfreuen kann. der hund kann lieb und süß sein, wie es nur geht, aber es ist unwahrscheinlich, dass du unter der wirkung einer depression den hund als bereichernd erleben wirst.

vielmehr wirst du dich wundern und vielleicht auch schämen, dass der hund dich nicht glücklich macht.

zu einer depression gehört auch antriebslosigkeit- wenn man keinen antrieb hat, sich um sich selber zu kümmern, kann auch der antrieb fehlen, sich um einen hund zu kümmern. zwar kann das gefühl der verpflichtung helfen, trotzdem aktiv zu werden. aber was, wenn der antrieb einfach nicht da ist und sich keiner um den hund kümmern kann?

und dass ein tier einen menschen liebt, wie er ist, ist auch nur ein klischee. auch tiere haben ihre eigenheiten und lassen sich nicht kuscheln, wie man das gerne hätte. wenn man mit solchen hohen erwartungen ein tier anschafft, wird man leicht enttäuscht.

und wie schon geschrieben wurde- ein hund wird jahre alt- man muss auch daran denken, wie es wäre, wenn du nicht mehr krankgeschrieben bist. dann hockt der hund 8-10 stunden alleine zuhause.

wenn du meinst, dass dir aktuell ein hund gut tun würde, dann frag deinen cousin, ob du mit dessen hund spazierengehen darfst. plane es regelmäßig ein, einmal am tag mit ihm zu gehen- das würde dir gut tun; du gehst damit aber keine verpflichtung ein, bei der der leidtragende der hund wäre.

anniblah 17.12.2015, 13:06

sorry, aber du brauchst mir nicht zu erklären, wie sich Depressionen anfühlen :D

trotzdem Danke.

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Schokolinda 17.12.2015, 13:10
@anniblah

ich erkläre nicht, wie sich depressionen anfühlen, sondern was für auswirkungen darauf ein hund hätte- danach hattest du ja wohl gefragt.

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Einafets2808 17.12.2015, 16:43

Sehr tolle Antwort 👍🏻👍🏻👍🏻

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Jerne79 18.12.2015, 00:02

Ich würde das sogar noch ergänzen:

Was ist, wenn die Erziehung problematisch wird?Sei es, weil die Depression konsequentes Handeln verhindert oder weil der Hund sich als anspruchsvoller entpuppt als erwartet. In einer Depression kann das Tier, das man liebt, aber sich nicht wie erwartet verhält plötzlich zu einem sehr niederschmetterndem Faktor werden. Ein Häufchen hier, ein zerkauter Gegenstand dort, Wauzl, der nicht kommt, wenn man ihn ruft, in einem depressiven Tief kann das zu einem Drama werden.

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Haus, Garten und Balkon haben für den Hund keinerlei Bedeutung. Für den ist es nur wichtig, daß du die nächsten 10-15 Jahre viel Zeit hast. Ein Hund braucht die Nähe seines Rudels/Sozialpartner, keinen Garten, in dem er sich nach 5 Minuten langweilt.

Hunde sind keine Therapiegeräte.

Eines kann ich vorweg sagen; ein Haustier / Hund ist auf jedenfall eine Bereicherung.

Ein Hund braucht aber einen regelmäßigen Auslauf und wenn es ein junger Hund ist sogar etwas mehr bis er Stubenrein ist.

Wenn du irgendwann nicht mahr krankgeschrieben bist muß sichergestellt sein, daß der Hund raus kann. Er hat auf sein Herrchen angewiesen.

Ich habe seit fast 6 Monaten einen Schäferhund /Bordercolliemix. Er ist nun schon sehr groß und nimmt weil er so klug und agil ist auch sehr viel zeit in Anspruch.

Ich glaube schon, daß dir ein Hund viel geben kann aber er braucht nicht nur Liebe die du ihm sicher geben wirst :)

Wir haben auch zwei Katzen, die waren schon vor dem Hund da. Du ahnst nicht wie toll auch Katzen als Haustiere sind ;)

Ich bin mir sich, daß es dir helfen wird ein haustier zu haben nur mach dir bitte ganz viele Gedanken was damit zusammenhängt :)

Viel Glück und gute Besserung :)

anniblah 17.12.2015, 13:05

Vielen Dank! Ja, Katzen hatte ich auch schon. Sind super Tiere, nur finde ich es nicht so schön, wenn man Katzen im Haus halten muss. Die müssen auch einfach draussen etwas streunern können. Und da wir an einer vielbefahrenen Straße wohnen, käme das bei mir garnicht in Frage, eine Katze anzuschaffen. Da hätte ich zu große Angst, vorallem, wenn ich mich dran erinnere, dass unsere Katzen sich gern mal auf die Straße gelegt haben, um sich zu sonnen :D (haben damals noch in einem Dorf gelebt)

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Das Problem ist halt wirklich, dass du nach der Anschaffung eines Hundes, über gut 15 Jahre viel Zeit für ihn benötigst. Die Tierhaltung ist mit sehr grossen Kosten verbunden, Hundeschule und Hunde-Erziehung ist ebenfalls sehr aufwändig. Auch ist es äusserst schwierig, einen Arbeitsplatz zu finden, bei dem du deinen geliebten Hund dann auch mittnehmen kannst.

Hund langweilen sich auch, wenn sie schlussendlich mehrere Stunden auf ihre Herrchen/Frauchen warten müssen, weil die vielleicht eben Arbeiten müssen... oder sonstwie verhindert sind. Und sie haben lange Zeit nach ihrer Bezugsperson, wenn sie von jemand anderem gehütet werden.

Aber vielleicht gäbe es ja die Möglichkeit, dass du in einem nahegelegenen Tierheim aushelfen und mit den Hunden dort spazieren gehen könntest? Du müsstest so nicht ganz auf den Kontakt mit Hunden verzichten... =)

Bezüglich der depression könnte er dir mit sicherheit weiterhelfen. Aber denke mal etwas ferner in die zukunft: angenommen in sagen wir 1-2 jahren bist du wieder gesund, was wird dann aus deinem hund? Bei deiner mutter kannst du ihn nicht lassen wenn sie vollzeit berufstätig ist. Ziehst du aus? Gehst du arbeiten? Findest du überhaupt eine wohnung, in der hunde erlaubt sind? Und wenn ja, hättest du dann noch genug zeit für dein tierchen? Hunde können auch einsam werden. Eine andere möglichkeit wäre vlt, dir im tierheim einen schon alten hund zu holen und ihm seine letzten lebensjahre zu verschönern, da alte hunde fast von keinem adoptiert werden. Aber hier wäre dann die frage: wenn er früh stirbt, könntest du es verkraften? Allerdings hättest du dann deine zukunft nicht so eingeschränkt. Wenn man ein tier hat, dann will man auch für sein tier da sein. Es würde dir das herz brechen wenn in 1-2 jahren dein hund täglich 8 stunden auf deine rückkehr von der arbeit warten müsste. Denk drüber nach. Ich hoffe es geht dir bald besser :)

Also eins kann ich dir sagen der Hund hilft dir sicher bei Depressionen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Allerdings brauchg der Hund regelmäßig Auslauf, da musst du auch deinen Ar*** hochkriegen und mit dem Hund laufen was manchmal wirklich schwierig ist! Aber die viele frische Luft und die Gesellschaft eines Tieres das absolut nicht über dich urteilt kann dir sehr guttun oder dich aber auch überfordern wenn dir keiner mal unter die Arme greifen kann.

Jetzt der weiter Punkt. Noch bist du krankgeschrieben, aber was ist wenn du wieder soweit gesund bist und arbeiten gehen kannst? Man sollte einen Hund nicht länger als 4-5 Stunden alleine lassen. Zudem muss der Hund je nach Rasse mindestens 2-3 Stunden am Tag raus. Bist du dem auch noch gewachsen wenn du wieder arbeitest? Einen Welpen dürftest du zb gar nicht alleine lassen bis zum 6 ten Monat und ab dann darfst du auch erst sehr langsam anfangen ihn ans alleine sein zu gewöhnen.

Ein Hund kostet außerdem viel Geld ordentliches Futter ist notwendig und es kann auch mal vorkommen das du zum Tierarzt muss was manchmal tausende von Euro kosten kann!

Du musst dir wirklich im klaren sein was das alles bedeutet. Der Hund gibt dir zwar viel aber auch du musst ihm erstmal dafür viel geben. Ein Hund muss man ja auch erziehen was auch nicht immer ganz einfach ist. Wenn du dir wirklich mit allem im klaren bist dann steht dem ganzen nichts mehr im wege.

Hallo,

sollte vorher wirklich immer reichlich darüber nachgedacht werden. Das Tier später wieder "abzugeben" weil man dem doch nicht gewachsen ist ist schlimm.. besonders für das Tier. Ich liebe Hunde selbst über alles, konnte jedoch leider selbst nie einen zu mir holen, da ich bis abends arbeite und allein wohne, der Hund hätte somit u.a. zu wenig Aufmerksamkeit.

Wenn deine Mutter und ihr Freund definitiv nur abends Zeit hätten um sich mal um den Hund zu kümmern, solltest du dir sehr sicher sein, dass du jeden tag genug hast. Auch mittags schon, er muss ja auch unterm Tag mal sein Geschäft verrichten und hätte gerne etwas Bespaßung. Sonst kommt er nur auf dumme Gedanken und leidet über kurz oder lang darunter.

Wenn das für die folgenden Jahre relativ gesichert wäre, das du ihm ein angemessenes Leben bieten kannst, spricht eigentlich wenig dagegen. Es gibt auch nicht umsonst so viele Arten von Tiertherapien, ich bin davon überzeugt dass Tiere, insbesondere Hunde, einen positiven Einfluss auf unsere Psyche und unser Wohlbefinden haben können.

Hey, was machst du denn sonst, wenn du nicht mehr krankgeschrieben bist? Es hört sich so an als wäre der Hund dann schon ziemlich lange alleine zu Hause..

Zu den Depressionen kann ich dir sagen, dass ein Hund ( oder Tiere im allgemeinen) schon helfen können. Sie geben dir Liebe und wenn du einen Hund hast wirst du sozusagen gezwungen mit ihm raus zugehen.

Allerdings einen Hund zu kaufen nur um die Depressionen zu bekämpfen finde ich nicht gut. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass man auch genug Zeit hat.

Du sagst ja, das  deine Cousins einen Hund haben. Würde es nicht eine Alternative sein, ein par tage die Woche mit ihm rauszugehen? Oder vielleicht kannst du ihn ja auch mal ein paar Tage zu dir holen?

anniblah 17.12.2015, 13:13

Ich möchte eine Ausbildung anfangen, Was genau ist noch nicht sicher.

Und ich möchte ihn ja nicht nur, weil ich meine Depressionen bekämpfen will. Ich möchte ihn, um einen Freund zu haben, mit dem ich gemeinsam etwas unternehmen kann. 

Mein Cousin ist leider nach Berlin gezogen, deshalb fehlt mir auch ein Hund momentan so sehr.. War irgendwie eine große Motivation für mich, mich um ihn zu kümmern, und froh zu sein, wenn er sich dafür so liebevoll bedankt hat (also der hund haha :) )

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Bitterkraut 17.12.2015, 13:18
@anniblah

Wenn du eine Ausbildung machst, paßt der Hund da nicht mehr dazu. Dann wär er einsam und depressiv.

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anniblah 17.12.2015, 13:23
@Bitterkraut

also müssen alle Hundebesitzer arbeitslos sein? Ich entscheide mich zwischen zwei Familienbetrieben, in die ich meinen Hund mitnehmen könnte.

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Bitterkraut 17.12.2015, 14:06
@anniblah

Dann mach erst den Vertrag und laß dir zusichern daß du während der ganzen Ausbildungszeit den Hund mitnehmen kannst. Ich denke, du machst dir was vor. Hund bei der Arbeit ist auch nicht immer möglich, was, wenn der Kollege ne Allergie hat - und was ist nach der Ausbildung? Mit einem Welpen ginge es am Ausbildungsplatz gar nicht, der muß alle 2 Stunden raus, z.B.

Ja, es gibt Menschen, die es ihren Hunden antun, 9,10 Stunden am Tag allein zu bleiben. Denen ist egal, ob die Hunde leiden, hauptsache sie zerlegen nicht die Wohnung. Willst du dazu gehören?

Und nein, man muß nicht arbeitslos sein, um einen Hund zu halten. Ich halte 2 und bin berufstätig, aber von zu hause aus, bei freier zeiteinteilung. Andere haben andere Lösungen. Den ganzen Tag allein lassen, ist aber keine.

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Ich halte davon gar nix.

Ein Hund ist nicht da für deine Einsamkeit und Depressionen, dafür gibt es Therapie.

Ein Hund braucht sehr viel Zeit und Arbeit.

Vlt hast du sie jetzt noch, aber irgendwann wirst du arbeiten gehn und Geld verdienen. Dann hast du keine Zeit für einen Hund.

Geh stattdessen ins Tierheim und geh dort mit den Tieren rausn

anniblah 20.11.2016, 13:35

Übrigens: ich habe mittlerweile einen und uns geht es sehr gut ;)

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Die wohnlage ist egal. Man muss ja so oder so gassi also kann man sich da schöne strecken und grünflächen suchen. Jetz würde es natürlich gehen aber wenn du mal arbeiten gehst dann geht das nicht mehr weil 8 stunden jeden tag alleine für einen hund ist zu viel. Einzige möglichkeit waäre dann wenn du nur einen 450 euro job machst falls du arbeitest irgendwann. Damit wird es aber dann zum ausziehen nicht reichen ( ausser du bekommst hartz 4 ).oder du gehst irgendwann lange arbeiten, dann musst du aber einen betreuer für den hund haben. Überlege es dir nochmal gut , machbar ist es immer, aber nur unter gewissen umständen bei denen man dann halt zurückstecken muss. Und ich weiss ja nicht wie sich deine depressionen äusern, klar können tiere da echt helfen, nur der hund darf nicht drunter leiden sprich du musst auch mit ihm gassi , dich um ihn sorgen usw - egal wie schlecht es dir grade geht. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist und denkst, dass es gut sein kann dass du es nicht schaffst, lass es. Ist es nicht so, kann es funktionieren.

Ein Hund ist sicherlich für jedes Leben eine Bereicherung.

Aber wir gehen ja davon aus, daß deine Depressionen irgendwann besser werden. Dann wirst du vermutlich auch arbeiten gehen oder studieren.

Du bist 19. Da stehen eine Menge Veränderungen an in den nächsten Jahren. Selbstständiger werden, eigene Wohnung, evtl. Umzüge.

Da stellt sich die Frage, inwieweit du einem Hund gerecht werden kannst. Schließlich mußt du auch fragen, was du dem Hund bieten kannst, nicht nur, was er für dich tun kann.

Nüchtern betrachtet kannst du dich nur so lange vernünftig um den Hund kümmern, wie du krankgeschrieben bist. Und das kann keine Lösung sein.

Insofern wäre es sinnvoller, dir ein Haustier zu holen, das auch allein klarkommt. Entweder eine Katze (Freigänger, 2 bei Wohnungshaltung) oder vielleicht eher Kleintiere, die bei vernünftiger Versorgung nicht wirklich auf dich angewiesen sind in ihrem Lebensglück.

Jetzt aber einen Hund holen, um dein Leben zu verbessern, nur um dann den Hund allein zu lassen, wenn es dir besser geht, kann nicht die Lösung sein. Einmal ganz davon abgesehen, daß es für dich auch jetzt sicher besser wäre, dein Leben so zu verändern, daß sich mehr sinnvolle Sozialkontakte zu Menschen ergeben. Durch den Hund würdest du dich in deiner Lebensweise vmtl. eher bestätigt fühlen.

friesennarr 17.12.2015, 14:48

Durch einen Hund hat man weit mehr Ansprache, als wenn man alleine Spazieren geht. Geht mir zumindest so.

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Jerne79 17.12.2015, 15:32
@friesennarr

Das sicherlich. Man lernt auch andere Gassigänger kennen. Aber das löst das Grundproblem doch nicht, wenn der Hund den eigenen Mut oder Antrieb ersetzen soll. Ein Hund kann sicherlich unterstützen, aber Depression und Einsamkeit mit einem Hund zu "behandeln" halte ich für den falschen Weg. Auch weil langfristig eine extreme Fixierung auf den Hund droht.

Vom generellen Problem "was wird aus dem Hund nach der Krankschreibung" ganz zu schweigen.

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anniblah 17.12.2015, 17:01
@Jerne79

ich würde mir sicher keinen Hund holen, wenn ich ihn NUR für eine Art Therapie gebrauchen könnte. Als wäre ich nach meiner Depression ein komplett anderer Mensch, der den Hund direkt wieder abschieben würde!!!Diesen Tag X wird es sicher nicht geben, an dem mein Leben sich um 180 Grad dreht und ich voller 'Gesundheit' (ironie) hüpfend durch die Gegend springe. Ich finde es so schade, dass das wohl einige hier denken?!? Depressionen an sich sind auch nie zu 100 Prozent heilbar.Man lernt lediglich besser mit ihnen umzugehen! Als wenn Depressionen einen Menschen komplett unfähig machen. So traurig. Ganz nebenbei habe ich auch schon einige Ärzte sagen hören, dass Hunde sehrwohl zu therapeutischen Maßnahmen dienen können. 

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Jerne79 17.12.2015, 18:07
@anniblah

Als wäre ich nach meiner Depression ein komplett anderer Mensch, der den Hund direkt wieder abschieben würde!!!

Das habe ich nie behauptet, genauso wenig den Rest, den du hineinliest. Ich bin mit Sicherheit niemand, die eine Person mit Depressionen verurteilt. Ich weiß, daß man sich in deiner Situation schnell angegriffen fühlt. Wurdest du aber nicht. Du hast eine ehrliche Antwort auf deine Frage erhalten. Daß das, was du dir als Lösung überlegt hast (und was dir vielleicht Hoffnung und Aufschwung bringt) nicht nur positiv zu sehen ist.

Der Punkt ist schlicht und ergreifend: Jetzt bist du krankgeschrieben, hast alle Zeit der Welt. Bist du das nicht mehr, kommt eine Ausbildung, danach Arbeit. Das sind Unsicherheitsfaktoren, genauso wie ein potentieller Umzug. Das sind Punkte, die du jetzt noch nicht abschätzen kannst (weil du diese Lebensphasen auch einfach noch nicht durchlebt hast) und über die du dem Hund zuliebe sehr gründlich nachdenken solltest.

Du hast gezielt danach gefragt, ob dir ein Hund helfen kann. Und hast viele Antworten bekommen. Und zu diesen Antworten gehört nunmal auch, daß ein Hund zwar helfen kann, aber du auch Gefahr läufst, daß der Hund zum Therapie-Ersatz wird. Der Hund ist da, wenn du einsam bist, der Hund wird dich lieben, auch wenn du mit dir unzufrieden bist oder andere dich - ob zu Recht oder Unrecht - gerade nicht so prickelnd finden. Wenn der Hund das Mittel gegen die Einsamkeit wird, du dich in deinem aktuellen Verhalten, Denken und Fühlen (das ja für dich selbst ein Problem ist) durch die bedingungslose Liebe eines Hundes bestärkt fühlst und du dich - und da laufen Depressive nunmal Gefahr - dich zu stark auf ihn fixierst, kann das für deinen weiteren Krankheitsverlauf zum Problem werden, und darüber solltest du DIR zuliebe gründlich nachdenken.

Wenn du einmal Depressive gesehen hättest, bei denen das Tier zum einzigen Lebensinhalt wurde gesehen hast, wüßtest du, daß ich warne, nicht verurteile. Muß das bei dir passieren? Nein. In vielen Situationen kann ein Hund therapeutisch wirken (das habe ich auch nie abgestritten). Aber nur bei Patienten, bei denen das nicht in das genannte Extrem umschägt. Ob du in deiner Therapie weit genug bist, selbst einschätzen zu können, ob du Gefahr läufst, weiß ich nicht.

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Nach dem, was ich hier gelesen habe......keinen Hund anschaffen.

Ein Hund ist nichts, was man sich mal eben so anschafft. Da hat man sehr lange Zeit recht große Verantwortung.

Auch ist ein Hund kein Therapeut, kein Zeitvertreib - was auch immer.

Was, wenn Du in Lohn und Brot bist? Wer kümmert sich dann? Was, wenn Du in Deiner Depression versunken bist und nicht in der Lage bist, Dich ausreichend zu kümmern?

Lass es bleiben! Bitte.

wotan0000 17.12.2015, 15:11

**Was, wenn Du in Lohn und Brot bist? Wer kümmert sich dann?**

Dann geht es FS gut.

FS lässt den Hund dann 8 bis 10 Stunden alleine.

Hund wird depressiv. 

Wird ein echt armes Hundeleben.

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Erst mal solltest du schauen wie viel zeit du normal für ihn zeit hast. Wir haben 4 Hunde und wir gehen morgens vor der arbeit einmal 20M mit ihnen. Dann nach der arbeit 1Std. Und manchmal auch noch abends 30M! An wochenenden gehen wir auch länger als 2Std mit ihnen weil wir spaß daran haben! Wenn du genug Zeit hast und Spaß dran hättest müsstest du erstmal geld sparen für vielleicht anfallende OP's oder Tierarzt kosten! Dann musst du noch alles anschaffen! :) Bei der Hundeauswahl kommt es auf deinen Charakter an! Am Anfang heißt es auf jedenfall üben üben üben! :D

nein, du weisst nicht wiee deine krankheit verlaeuft .. 

einen hund musst du lange jahre sicherheit bieten und ein wenig selbstbewusstsein gehoert auch dazu. bei deiner krankheit weiss man nicht die entwicklung. ob du eine arbeitstelle bekommst die hunde dauerhaft ermoeglicht. du bist noch jung -bitte warte ab, bis du mehr klarheiten bzgl deines lebens hast.

gute besserung

bewirb dich doch als regelmaessiger gassigeher beim tierheim!

ist ansich ne schöne Vorstelllung und würde bestimmt auch deine Einsamkeit lindern die Probleme fangen wenn du irgendwann arbeitest und nicht mehr die zeit hast, ausziehst und ne Wohnung finden musst in der Tiere erlaubt sind oder mal weg fahren willst denn nen Hund mit in den Urlaub zu nehemen ist echt anstrengend.

Ich würde dir davon abraten und mit nem Hund zu warten bis dau auf eigenen Beinen stehst und dir sicher sein kannst das er nicht vernachlässigt wird.

Mit 19 schon einsam sein? Es gibt doch so viele Möglichkeiten mit 19 unter Leute zu kommen: Sportverein, Studium, Ausbildung, etc. Sorry, aber ein Hund in dem Alter nur weil man einsam ist finde ich absolut inakzeptabel.

Du scheinst keine Wohnung zu haben, keinen Job, kein Einkommen und nicht mal Freunde. Dann willst du die Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen?

Mädel, bring erstmal dein Leben auf die Reihe: Such dir eine Arbeit oder mach ein Studium, nimm dir eine Wohnung und baue dir Sozialkontakte auf. Wenn du dann immer noch einen Hund haben willst würde ich weiter drüber nachdenken. Aber so nicht.

anniblah 17.12.2015, 17:11

so frech, so unglaublich frech und simpel :)

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